AdSense macht reich

Zumindest diejenigen, die gerade reichlich Fisch und Glück haben und AdSense-Anzeigen einblenden:

AdSense-Check von plentyoffish.com - CAD 901 733.84

Wow! Und das alles innerhalb von 2 Monaten mit einer Menge Fisch, Plenty of fish, um genau zu sein. Wie Markus, Betreiber von Plentyoffish, schreibt, belaufen sich seine Kosten für die Site auf monatlich rund 13’400 kanadische Dollars. Aber auch so bleibt noch ein stolzes Sümmchen übrig.

Da würd‘ ich mich auch freuen (oder vielleicht schon fast genieren?). Also gut, versprochen: Sobald die Überweisung von AdSense auch bei mir solche Grössen annimmt, werde ich wieder berichten. Allerdings vielleicht direkt vom Palmenstrand :mrgreen:

(via vowe)

Mittelmass

 
… bedeutet nicht, dass Ruhm und Ehre an einem vorbeigehen. Nicht nur dass Paddy sich zum Ziel gesetzt hat, das Wort „Mittelmass“ in die englische Enzyklopädie zu bringen, nein, er bloggt auch schon seit nunmehr 101 Tagen mittelmässig. Wobei der eine oder andere sich am gestrigen Bloggertreffen zur Aussage hinreissen liess, Paddy blogge gar nicht so mittelmässig. Stimmt. Aber wer nach 100 Tagen fleissigem Bloggen bereits eigene Mittelmässigkeits-Visitenkarten verteilt, dem soll, ob mittelmässig oder nicht, auch hier Ruhm und Ehre zuteil werden.

p-age.ch - Mittelmass Visitenkarte

Zur (verspäteten) Feier des Tages deshalb dieser Post in der mittelmässigen p-age-Schrift (unschön, ich weiss Marcel) und Gratulation zum Hundersten auch von mir!

Die kleine private (Nach-) Feier musste leider ausfallen, da der Burger King, welchen wir noch einem ausgedehnten Blogger-Test unterziehen wollten, seine Tore bereits um Mitternacht schloss. Das aber, liebe Damen und Herren bei Burger King, ist weit weniger als Mittelmass…

Blogger-Stelldichein

Das gestrige Bloggertreffen im Kolbenhof in Zürich war das erste „richtige“ Bloggertreffen, an dem ich teilnahm. OK, da waren noch die Swiss Blog Awards oder das Treffen der Blogstetten-Blogger, aber so ein Treffen mit Bloggern „aus der freien Wildbahn“ ist doch irgendwie anders und speziell. Speziell schon der Anfang, als ich schnurstracks an den ersten Anwesenden vorbeimarschierte, weil die einfach nicht wie Blogger aussahen 😉
Der einzige Berner (neben dem Kellner) liess dann aber auf sich warten, erschien dann, zwar etwas ausser Puste und mit rotem Kopf (jaja, der letzte Strassenteil zum Kolbenhof ist steil) zur Freude der gemischten Bloggerrunde doch noch. (Blogger-) Coach Marcel, der das Treffen organisiert hat, machte dann zusammen mit Roman auch gleich vor dem Essen klar, mit welchen Utensilien eine übermässige Verschmutzung der Kleidung verhindert werden kann. Schliesslich weiss man nie so genau, welche Tischmanieren der Sitznachbar hat:

Marcel und die Tischmanieren  Yoda Tischmanieren
Wieso ist eigentlich der Kellner auf jedem Foto? Reingeschlichen hat er sich… jawoll…

Urs, stets als Aargauer unterwegs kam nicht nur per Velo ans Treffen sondern sammelte gleich auch noch Geld für sein Projekt „Kilometer gegen Armut„. Immerhin, fast ein ganzes Fahrrad kam geldmässig zusammen und Urs hat versprochen, den Betrag bis zum ganzen Velo aufzurunden. Schöne Sache!

Aber auch mit den anderen Anwesenden (Christa, Jrène, Beverly, Stefan Bucher, Krusenstern, rogerrabit und Paddy) gabs spannende, lustige und ernste(re) Gespräche. Nur die Frauen… tja, die waren selten in meiner Nähe. Obs daran lag‘, dass ich ein paar wenige weisse Haare mehr habe, als das mein Gravatar vermuten lässt? Wie auch immer: Ist Doris mit dem Auto unterwegs, ist Vorsicht angesagt: Immerhin musste ich mich auf die rechte Spur verdrücken, als Doris von hinten „angerauscht“ kam 😉

Ein schöner Abend gestern der wieder einmal gezeigt hat, dass es „den“ Blogger nicht gibt. Jede/r ist auf seine Art einzigartig und speziell. Und das ist auch gut so…

Sex im Freien

Der Sommer naht und damit steigt bei Einigen auch der Hormonspiegel bedrohlich an. Die Natur in vollen Zügen geniessen kann man nun mit dem „Sex im Freien – Starterset“:

Die meisten Menschen gehen also ihrem zwischenmenschlichen Verlangen nach, üblicherweise im heimischen Schlafzimmer. Aber warum nicht einfach mal die heißen Fantasien mit dem fantastischen heißen Wetter kombinieren und die Triebbefriedingung in die freie Natur verlegen? Leichter gesagt als getan, denn viele Menschen haben Angst vor diesem „Back to the roots“-Schritt. Sei es aus Angst vor unliebsamen Zuschauern, Angst vor Ameisen, die in diverse Körperöffnungen krabbeln könnten, aus Angst vor einem spontanen Regenschauer oder einfach dank der prüden Erziehung.

Das „Sex im Freien – Starterset“ bringt alles mit, was für anregende, gemeinsame Stunden in der Natur vonnöten ist. Aber ein bisschen Beeilung ist angesagt, die eBay-Auktion [PDF] dauert nur noch knapp 3 1/2 Stunden…

(via lauterunfug.ch)

Deutschland wird Weltmeister

Spannendes Endspiel an der diesjährigen Fussball WM: Nicht nur, dass nach einem Elfmeter das Tor repariert werden muss, auch ein Flitzer sorgt im Berliner Olympiastadion für Aufsehen. Obwohl es unklar war, ob Ballack überhaupt spielen kann, kam er dank der Aktion „Wir sind Ballack“ wieder zu Kräften und sorgte mit seiner Mannschaft im Finalspiel zwischen Deutschland und Brasilien für das Überraschungsergebnis 3:2.

WM-Finalspiel Deutschland - Brasilien

Let the live stream begin…

Nur damit hier keine falschen Gerüchte aufkommen: Selbstverständlich wird im „richtigen“ Endspiel nicht Deutschland, sondern die Schweiz Weltmeister. Ist doch klar…

 

AdSense Klickpreise im Mai gesunken

Wie im April war auch im Mai 2006 der „Privatdetektiv“ mit Fr. 15.81 der teuerste AdSense-Begriff der Schweiz. Stark „aufgeholt“ hat der Begriff „Hosting (Fr. 14.49) auf Platz 2, während „Datenrettung“ auf Platz 3 etwas billiger geworden ist (Fr. 12.71).
Die billigsten Begriffe waren im letzten Monat „Diskontsatz“ (Fr. 0.12), „Lehrstuhl“ (Fr. 0.13) und „Singvögel“ (Fr. 0.12) wie im Swiss Adex von Angelink nachzulesen ist.
Offenbar haben die Klickpreise allgemein nachgelassen:

Die Klickpreise sind massiv gesunken: von CHF 1.68 auf CHF 1.49. Hauptverantwortlich: Die Telekommunikationsanbieter (von CHF 2.86 auf CHF 1.80), und vor allem die Versicherungen – statt CHF 3.38 wie noch im April, bezahlen sie derzeit nur noch CHF 1.54 pro Klick. Da holt man offenbar kräftig Budget-Atem für den heissen Herbst.

In Deutschland ist dagegen fast alles beim alten geblieben. Dort führen Begriffe um die Krankenversicherung noch immer die Hitparade der Klickpreise an: Am teuersten waren im Mai 2006 „Krankenversicherung Vergleich“ mit ¤ 12.16, gefolgt von „Private Krankenversicherung“ (¤ 11.84) und „Private Krankenkasse“ (¤ 10.13). (Quelle: SPIXX Preisindex)

Partyguide und seine Blogs

Blogs sind „in“ und so erstaunt es nicht, dass bald jeder Webseiten-Betreiber Blog-Funktionen bietet. Da kann auch die Party-Community PartyGuide.ch nicht anders und lanciert kurzerhand Blogs für alle Nutzer, wie eMeidi und Claudio festgestellt haben. Schade aber, dass man sich bei der Umsetzung nicht auf bewährte Blogtools verlassen hat sondern eine eigene Lösung implementiert hat.

PartyGuide - Screenshot Blog-Eintrag

Schon mit der Sprachregelung scheint etwas Verwirrung aufgekommen zu sein. Während in der Erklärung „Was ist ein Blog“ noch korrekt von Artikeln die Rede ist, wird auf der Blogseite von Blogs anstelle von Artikeln geschrieben. So kommt es dann, dass von „Alle Blogs von [Membername]“ und „Neuen Blog erstellen“ die Rede ist, obwohl eigentlich „Artikel“ oder „Posts“ gemeint sind.
Ebenfalls sehr störend finde ich die fehlende Möglichkeiten, Links zu setzen (Button im WYSIWYG-Editor fehlt), RSS-Feeds anzubieten und direkte Permalinks und Trackbacks zu nutzen. Alles in Allem mehr oder weniger eine Kommentarfunktion, zu der nachher Kommentare geschrieben werden können 🙂

Sicherlich, nun kann man wieder darüber streiten, wie sich ein Blog definieren lässt. Zumindest sind die Partyguide-Blogs nicht wirklich „usable“…
Jason wir sollten dringend wieder einmal zusammen essen (hatten wir doch schon lange mal vor). Da müssten wir uns dringend mal über die Partyguide-Blogs unterhalten…

Zitieren aus öffentlichen Foren

Schmunzelnd, aber auch ein bisschen befremdet lese ich gerade, was in einem Forenthread bei OpenBC abgeht. Vor nicht allzu langer Zeit fragt dort ein (neuerdings) nicht genannt werden wollender User, wie es mit dem Persönlichkeitsschutz von Personen aussieht, deren Fotos er ohne deren Erlaubnis im Netz veröffentlicht hat. Daraufhin stösst Robert auf den Thread, zitiert in seinem Blog aus dem Forum und gibt seinen eigenen Senf dazu.

Soweit so gut. Nun aber entwickelt sich bei OpenBC eine Diskussion, in welcher Robert von verschiedenen Personen relativ unsanft „angefasst“ wird und sich rechtfertigen sollte, wieso er einen Thread aus dem OpenBC-Forum an die „Öffentlichkeit“ getragen habe. Es wird argumentiert, dass gemäss den Geschäftsbedingungen von OpenBC die „Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Inhalten der openBC-Websites oder von anderen Nutzern“ untersagt sind (ob damit auch die öffentlich zugänglichen Foren gemeint sind, wage ich mal zu bezweifeln) . Der Einwand Roberts, dass der Thread sowieso öffentlich sei und so auch von Google indexiert wird, wird dabei nicht weiter kommentiert. Robert dazu auf seinem Blog:

[…] offensichtlich ist die betreffende Person der Meinung, dass er hier so schlecht wegkommt, dass er diese Vorgehenweise wünscht. Andererseits lässt er es zu, dass sein OpenBC-Beitrag öffentlich von Google verfüttert wurde. Kapieren tue ich diese völlig widersprüchliche Denke nicht, aber muss ich auch nicht.

Unterdessen ist es gar soweit, dass der Fragesteller aus dem OpenBC-Forum eine öffentliche Entschuldigung „an prominenter Stelle in Ihrem Blog und auf openBC“ bittet. Andernorts bestraft man Robert sogar mit einem, ohh ganz böse, allgemeinen Kommentierverbot

Nun aber die Frage an euch: Wie seht ihr das? Muss ich nicht damit rechnen, dass meine Äusserungen, die ich einem öffentlichen (!) Forum mache, andernorts wieder zitiert werden? Das gleiche Prinzip wird doch auch bei Blogs angewandt: Ich schnappe in einem Blog etwas auf und kommentiere das in einem eigenen Post auf meinem Blog. Oder ist die Äusserung in einem öffentlichen Forum schützenswerter als diejenige in einem Blog, oder in den Kommentaren eines Blogs?

Ein thematisch sehr passender Beitrag zum Thema offene Kommunikation findet sich auch bei MiFoMM: „Kommunikation mit offenem Visier„.

Der neue Kleine

Seit gestern steht er neben mir, der neue kleine Schwarze an meiner Seite. Gestern vorsichtig ausgepackt und liebevoll zurechtgepäppelt. Und nun steht er neben mir und lässt die (überaus lästige) Windows Update-Prozedur über sich ergehen. Schon extrem, was sich da selbst auf einem XP Pro-System mit SP2 noch so alles an Updates (oder Patches?) ansammelt und installiert werden will. Und bis ich das Teil dann auch noch meinen eigenen (Software-) Bedürfnissen angepasst habe, wird es wohl auch noch ein Weilchen dauern.

„Der neue Kleine“ ist ein HP Compaq (ja was denn nun?) nx6110 Notebook mit einem 1,73 GHz Pentium M Prozessor, 15 Zoll Screen, WLAN und (nach meiner Aufrüstung) 768 MB RAM. Ganz wichtig auch dass das installierte Betriebssystem gemäss der technischen Spezifikation ein „Legales Windows XP Professional“ ist. Wo kämen wir denn hin, wenn mir HP ein illegales Betriebssystem verkaufen würde…
Klar, ich höre es schon, ist ja nix besonderes, nicht wirklich schnell, nicht wirklich hübsch, nicht wirklich … [bitte selber einsetzen]. Stimmt, doch das war gar nicht mein Kriterium. Ich brauche nicht den Schnellsten, den Kleinsten, den Besten oder was auch immer: Ich brauch‘ ein Notebook das meinen Bedürfnissen entspricht und der neue Kleine erfüllt diese ganz gut und kostet auch nicht die Welt.

Immerhin muss ich nun die Antwort auf die Frage von Franziska anlässlich der Swiss Blog Awards revidieren: Antworte ich damals auf die Frage „Laptop und Bett“ noch mit „Nein“, wird dies in Zukunft wohl öfters mal „Ja“ beantwortet werden müssen 🙂

Nervend bei all diesen OEM-Windows Installationen finde ich aber stets die vorinstallierte Software. Die Taskbar sieht schon nach der reinen Betriebssystem-Installation aus, als hätte ich willentlich jeden erdenklichen Mist installiert:

HP Compaq nx6110 Windows XP Pro Taskbar

Da tummeln sich neben dem nervigen Windows-Update Dingens (Sicherheitsupdate für Flash-Player lässt sich nicht installieren) und anderen mehr oder weniger wichtigen Icons auch Dinge wie „Quick Launch Buttons“, „Synaptics Zeigegerät“, „Intel graphics media accelerator“,“HP Protect Tools Security Manager“ oder der „MSN Messenger“, den ich, zusammen mit dem vorinstallierten „Try and Delete“-Symantec Norton Antivirus gleich zu Beginn verbannt habe. Aber nicht mehr lange, und auch der grosse Rest wird ein Dasein ohne Taskbar-Icon fristen…

Nun stellt sich nur noch die Frage, ob der neue Kleine einen Namen bekommen soll, immerhin hört der gemäss Herrn H. wahrscheinlich schwule Amilo von Pia auf den Namen Bruce…