
Ob die Kommentare wohl moderiert sind? Klasse Idee, Shirt von Mediamatic.

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In Kürze stellt eBay seinen Nutzern nun auch Blogs und ein Wiki zur Verfügung. Auf der eBay Live Konferenz, welche vom 13. bis 15. Juni in Las Vegas stattfindet, werden die beiden neuen Features vorgestellt. Bereits online ist die Hilfe-Seite für die eBay Blogs:
An eBay Blog (Web log) gives you an online publishing tool to share your opinions with the rest of the eBay Community. Blogs can be used for a variety of purposes: to enhance an eBay store, share personal experiences or talk about collectibles you like to win on eBay. What you write on your eBay Blog is up to you because it’s all about you.
Im eBay Community Wiki sollen die Nutzer die Möglichkeit erhalten, Artikel zu eBay-bezogenen Themen wie beispielsweise Verkaufstipps etc. zu schreiben. Auch hier besteht die entsprechende Hilfeseite bereits.

Die Mitglieder von Baker & McKenzie International, „einem Verein nach dem Recht der Schweiz„, scheinen derzeit die kommerziellen Nutzniesser einer regelrechten Einschüchterungs- Kampagne zu sein. Im Auftrag der Infront Sports & Media AG, der Inhaberin der Bildrechte an der FIFA WM 2006™, verschickte diese nämlich brisante Briefe [PDF] an allerlei Internet-Provider. Darin wird auf das unerlaubte Streaming von WM-Spielen hingewiesen, und die Provider werden für den Fall, dass Infront unerlaubtes Streaming oder Downloads feststellen sollte, aufgefordert, Kontaktdaten des Beschuldigten herauszugeben. Dass die Provider damit gegen geltendes Recht verstossen würden, erwähnen die Anwälte im Brief aber leider nicht.
Nun ist man offenbar sogar dazu übergegangen, einzelne Blogs ebenfalls direkt anzuschreiben. So erhielt beispielsweise auch Boing Boing ein solches Schreiben:
The letter goes on to warn Boing Boing that Baker & McKenzie will be „actively monitoring your website … to identify unlawful activity and will, if necessary, take appropriate action to ensure the protection of Infront’s rights of those licenses.“
Immerhin, die Antwort von Boing Boing lässt schmunzeln:
Baker & McKenzie, be on alert: henceforth, Boing Boing will be actively monitoring your website to identify dumbass activity and will, if necessary, take appropriate action to point out instances of wasting clients‘ money by sending out unnecessary and obnoxious warning letters.“
Das Vorgehen von Infront bzw. der Anwälte von Baker & McKenzie hat wohl (bisher) Seltenheitswert, denn vor dem Eintritt eines Rechtsbruchs ist wohl noch selten eine Anwaltskanzlei derart massiv aktiv geworden. Allerdings dürfte dies Baker & McKenzie auch einiges an Honoraren einbringen (und damit Infront einiges kosten), denn offenbar beschäftigt man sich seit Monaten mit dem Versand solcher Schreiben.
Nicht eingerechnet hat man bei allen Beteiligten aber, dass solche Briefe auch Nachfragen provozieren können, obwohl man bereits in den versandten Briefen darauf hinweist:
[…] please let us know, if you have any questions about our client’s rights or any other matter which will enable you to take the quickest action should your service be used for unlawful transmission of the FIFA World Cup in whole or part.
Bereits am 30. April 2006 stellte ich der FIFA nämlich einige Fragen betreffend der Bildrechte. Dort allerdings schien niemand interessiert, die Rechtslage darzulegen. Als Fredy Künzler am 8. Mai dann auf den Brief betreffend der Rechte von Infront hinwies, nahm ich das zum Anlass, direkt bei Dr. Urs Zenhäusern von Baker & McKenzie nachzufragen. Aber dieser teilte mir lediglich mit, dass er mit mir über meine Fragen „keine Korrespondenz führen“ könne. Ich solle mich doch direkt an Jörg Polzer, seines Zeichens Manager Communication & PR bei der Infront Sports & Media AG, wenden. Wie, keine Korrespondenz führen? Ich dachte, bei „questions about our client’s rights“ soll man mit Baker & McKenzie in Kontakt treten?
Wie auch immer: Es passt ins Gesamtbild, dass auch Jörg Polzer keine Lust auf die Beantwortung meiner Fragen hatte. Zwar erhielt ich am Sonntag, 14. Mai ein Mail, in dem mir eine „zeitnahe“ Bearbeitung meiner Fragen versprochen wurde und ich auf „Mitte der Woche“ vertröstet wurde. Danach wurde es aber ruhig. So ruhig, dass ich bis heute keine Reaktion mehr erhalten habe.
Komisch nur, dass ich bis heute keinen Brief von Baker & McKenzie erhalten habe, denn aufgrund meiner Anfragen sollte man dort doch gewarnt sein, dass ich eventuell einen groben Verstoss gegen die Rechte von Infront plane. Schliesslich wollte ich in meinen Anfragen u.a. wissen, ob ich selber geknipste Fotos auf dem Blog veröffentlichen darf. Aber vielleicht wartet man in meinem Fall lieber zu und beantwortet die Fragen absichtlich nicht, um mir dann dafür eine satte Lizenzrechnung zu senden.
Da bleibt mir wohl nur, nochmals auf meine gefährlichen Aktivitäten aufmerksam zu machen:

(Bild: We Blog Cartoons)
Ob es an der Euro 2008 anders sein wird? Leider kaum…
[Update]
Übrigens gibt es 100 Dinge, die wichtiger sind als diese Veranstaltung in Deutschland:
(via CH Internet Szene)

Im Hotel scheint alles vorhanden zu sein…

Kalte Temperaturen, aber fantastischer Blick…
Die „Readers Edition„, das Citizen Journalism-Projekt der Netzeitung, ist seit heute online, zumindest für die bereits registrierten User. Ab Dienstag 6. Juni 2006 soll die Plattform dann frei zugänglich sein.
Um mir nach dem ersten Blick vor rund zwei Wochen einen Eindruck der nun fertigen Plattform zu verschaffen, habe ich gleich mal ein Remake meines etwas älteren Artikels zu den Raubkopie-Statistiken eingereicht.

Da die Readers-Edition auf WordPress basiert, war das auch ganz einfach. Gestört hat mich bei der Eingabe des Artikels, dass keine Vorschau möglich war, so dass man den Text nur im Editor sieht und ihn so quasi blind absenden muss. Sobald der Artikel von einem Moderator geprüft wird, ist ein Ändern des Artikels dann nicht mehr ohne weiteres möglich, da der Zugriff darauf gesperrt wird:

Warum Beiping so lange an meinem Artikel arbeitete, wurde mir dann nach der Veröffentlichung klar: Die Schweizer Rechtschreibung kennt kein scharfes S („ß“), das Ding ist noch nicht mal auf unserer Tastatur zu finden. Aber Beiping musste/durfte das „ß“ überall in meinen Artikel einpflegen. Da kann man bei der Netzeitung nur hoffen, dass es nicht zu viele Autoren aus der Schweiz gibt 😉
Ich bin weiter gespannt, wie sich das Ganze entwickeln wird, denn das Projekt steht und fällt mit mit der Qualität der Autoren. Zumindest die ersten bereits eingereichten Artikel lassen gutes hoffen…
Eigentlich hat Jörg Petermann gar keine Freude an seinen 51’680 Feedlesern. Aber schmunzeln musste ich allemal, als ich seinen Post las, kann sich ja schliesslich nur um ein Missverständnis handeln. Oder doch nicht? Ein Besuch meiner Feedburner-Statistik offenbart anderes: Ganze 51’285 RSS-Leser habe ich derzeit. Das sind zwar noch ein paar weniger als Jörg, aber hey, das ist doch auch mal was…

Wenn da nicht der ganz unbegründete Verdacht wäre, dass da irgendwas nicht stimmen kann, denn bis gestern waren es immer so rund um die 500 Feed-Leser. Was also ist los? Jörg vermutet einen Problem bei Netvibes, da sowohl bei Jörg wie auch bei mir laut Feedburner-Statistik 99% der Leser die Feeds mit Netvibes lesen sollen. Das scheint mir plausibel, es könnte aber auch an einem Bug bei Feedburner liegen. Mal sehen, was der Support dazu meint…
[Update]
Das Problem scheint tatsächlich bei Netvibes zu liegen, wie Joek im FeedBurner Forum erklärt:
We figured out why you are getting such large subscriber numbers. It looks like one of the aggregators that poll your feed yesterday polled on behalf 50k subscribers when it usually polls for 2. That is one of the ways we calculate subscribers is by adding up the number of subscribers aggregators say they are polling on behalf of.
It is pretty obvious who it is if you look at your Subscribers history at www.feedburner.com for your feed. We are contacting them about the issue and it should be resolved going forward.
Na dann werden meine Leserzahlen wohl bald wieder einbrechen… 😉
Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis es wirklich so weit kommt:
(via Google Blogoscoped)
Kurz nach dem Kauf von blog.ch durch die Centralway Holding AG wird schon (firmenintern) hin und her geschoben, denn Eigentümerin ist nun die Verticum AG mit Geschäftsführer Giuseppe Barbato. Als Begründung heisst es:
Um grösstmögliche Flexiblität und Handlungsfreiheit zu bewahren, haben wir uns entschieden, mit http://www.blog.ch in Zukunft als eigenständiges Unternehmen aufzutreten. Der Brand blog.ch soll weiter ausgebaut und gefestigt werden.
Aehm, hiess es das nicht schon beim Kauf durch die Centralway? Doch, tatsächlich: „Zudem soll blog.ch als eigenständige Gesellschaft auf dem Markt auftreten“ stand in der Pressemitteilung. Wie auch immer…
Die ersten Aenderungen sind bereits per Sofortmassnahme umgesetzt als nächste Schritte geplant:
Zudem haben wir zusammen mit Matthias Gutfeldt, dem Gründer von blog.ch, die ersten Sofortmassnahmen getroffen: Ein Redesign und ein gratis Blog-Hosting sind als nächste Schritte geplant.
Auf das Redesign freue ich mich wirklich, schön wenn es in der Richtung endlich vorwärts geht, denn das war ja bereits vor Monaten angedacht. Spannend wird nun sein, ob es ein eigenständiges neues Design sein wird, oder eines, das aufgrund der Aktion vom Januar 06 eingereicht wurde. Ich bin mir zumindest nicht sicher, ob die Macher der eingereichten Designs einverstanden sind, wenn ihre Design kommerziell genutzt werden.
Kostenloses Blog-Hosting gibts unterdessen wie Sand am Meer, trägt aber sicherlich zu einer Erhöhung des Bekanntheitsgrades von blog.ch bei. Insofern also eine gut verpackte Marketingidee, die sich daran messen lassen muss, wieviele „richtige“ Blogs tatsächlich auf blog.ch geführt werden.
Und zu guter Letzt: Das nach dem Kauf eingerichtete Centralway-Blog ist bereits wieder gestorben. Dafür ist es als Verticum Blog wieder auferstanden. Mal sehen, ob sich dort ausser dem Publizieren von Pressemitteilungen sonst noch etwas tut.
(via Klein Report und Verticum Blog)
Da hätte ich ja noch stundenlang rumprobieren können: Will die Einbindung der deutschen Sprachdatei in eine WordPress-Installation einfach nicht funktionieren, könnte das daran liegen, dass der Webserver ein 64bit-System ist. Dann nämlich braucht es eine kleine Änderung in der Datei gettext.php (im Verzeichnis /wp-includes), ab Zeile 105:
// Caching can be turned off
$this->enable_cache = $enable_cache;
// $MAGIC1 = (int)0x950412de; //bug in PHP 5
$MAGIC1 = (int) - 1794895138;
// $MAGIC2 = (int)0xde120495; //bug
$MAGIC2 = (int) - 569244523;
$MAGIC3 = (int) 2500072158; // < - 64 BIT FIX: ZEILE HINZUFÜGEN!
$this->STREAM = $Reader;
$magic = $this->readint();
if ($magic == $MAGIC1 || $magic == $MAGIC3) { // < - 64 BIT FIX: ZEILE ÄNDERN!
$this->BYTEORDER = 0;
} elseif ($magic == $MAGIC2) {
$this->BYTEORDER = 1;
} else {
$this->error = 1; // not MO file
return false;
}
Danke an Marco Neuber für den Tipp!