Happy birthday inside-it.ch

Eine kommerzielle (Nischen-) News-Site zu starten, ohne ein grosses Unternehmen oder einen Print-Titel im Rücken zu haben, ist riskant. Doch die Macher hinter inside-it.ch und inside-channels.ch, Christoph Hugenschmidt und Hans Jörg Maron, haben mit viel Einsatz gezeigt, dass es eben doch möglich ist. Und so feierte ihr Baby am letzten Donnerstag im Artecotta in Zürich den 4. Geburtstag mit einer rauschenden Party und fast 300 Gästen. Herzliche Gratulation!

Vier Jahre bringt die Zusammenarbeit zwischen inside-it.ch und mir zwar noch nicht in die Waagschale, aber immerhin darf meine wöchentliche Kolumne schon bald das 1-jährige Jubiläum feiern. Sicherlich auch ein kleiner Grund zu feiern – es müssen ja nicht gleich 300 Gäste sein…

Pure80’s: 3 x 2 Tickets für Samantha Fox

Zum sechsjährigen Jubiläum des Partylabels Pure80’s gibt’s am 18. Oktober 2008, wie bereits im September versprochen, das bekannteste PinUp-Girl Grossbritanniens auf der Bühne zu sehen. Als Elfjährige verkaufte sie noch Gemüse am Marktstand der Grosseltern und mit 16 siegte sie im Schönheitswettbewerb des britischen „Express“. Ihre Karriere als bekanntestes Seite 3-Girl aller Zeiten verdankt die nur eineinhalb Meter kleine Britin allerdings wohl einem nicht unwesentlichen Teil ihren Massen: 92-59-84

Pure80's - Samantha Fox Live

1986 wurde „Touch Me“ aus dem gleichnamigen Album der damals zwanzigjährigen Samantha Karen Patricia Fox zum Welthit, gefolgt von weiteren Hits wie „Nothing’s Gonna Stop Me Now“,“ Naughty Girls (Need Love Too)“, Do Ya Do Ya (Wanna Please Me)“ und „I Wanna Have Some Fun“. Insgesamt hatte Sie je drei Top 10-Hits in Grossbritannien und den USA.

Tickets für die Pure80’s-Party, an der es neben viel 80er-Musik und Samantha Fox auch Bravo-Hefte aus den 80ern gibt, gibts für 28 Franken bei amiando.

Tickets zu gewinnen
Ich verlose 3 x 2 Tickets für die Pure80’s-Party am 18. Oktober 2008 inklusive Auftritt von Samantha Fox im Escherwyss in Zürich. Wer am Wettbewerb teilnehmen will, sendet bis Freitag, 17. Oktober um 16 Uhr ein eMail an samfox@bloggingtom.ch. Im eMail enthalten sein muss der volle Vor- und Nachname sowie eine Telefonnummer, unter der der Teilnehmer erreichbar ist. Mehrfachteilnahmen sind nicht möglich und werden entsprechend ausgefiltert. Und das muss auch noch sein: Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

4 Softies and a Pizza Guy

Microsoft hat nun sogar eine eigene Boygroup. Die Truppe namens „4 Softies and a Pizza Guy“ besingt im Song „P-D-C 2008“ die in Kürze erscheinende Pre-Beta von Windows 7, die an der Microsoft-Konferenz PDC an die Entwickler verteilt werden soll.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Microsoft-Boygroup auf sich aufmerksam macht, denn schon im April gab es mit „Rockin‘ Our Sales“ ein Video, dass das Erscheinen des Service Pack 1 für Windows Vista feierte.

(via Pc-Welt)

Weindegustationen mal anders…

Dass Weindegustationen nicht immer tierisch ernst sein müssen, zeigt die Hamburgerin Marlene Duffy mit Ihren Video-Weindegustationen auf bottleplot.com.

bottleplot.com

Und die Sommeliere hat eine Ahnung, wovon sie spricht:

Ich selbst bin absoluter WeinLover, hab mich jahrelang mit Rebsorten, Anbaugebieten, Weinbau und Kellertechnik beschäftigt, an den verschiedensten Weinseminaren teilgenommen und bin im Urlaub durch Weinbaugebiete gereist um Winzer zu besuchen. Ständig auf der Suche nach Weinen, die meinen aktuellen Favoriten auf Platz 2 verdrängen können.

Mehr zu Marlene Duffy gibts auch in einem Interview auf weinverkostungen.de.

(via Rivva)

Web 2.0 Expo Berlin: Startups gesucht

Web 2.0 Expo Berlin

Ähnlich den Techcrunch Meet-ups erhalten auch an der Web 2.0 Expo in Berlin Startups die Möglichkeit, sich dem interessierten Publikum vorzustellen. Und zwar nicht nur an der in der Konferenz eingebetteten Expo, sondern auch anlässlich einer Präsentation am 21. Oktober 2008.

Are you a hot technology startup? Are you in Europe? Do you have a new announcement you want to share with the Web community? On the first night of Web 2.0 Expo Europe we will highlight six companies on the main stage, presented in front of an audience of industry peers, media and VCs. The format is simple, five minutes on stage and a maximum of 15 slides. No demos. Videos are allowed.

Bewerben kann man sich noch bis zum 10. Oktober per Online-Formular. Aus den Einsendungen wird eine Jury bestehend aus Brady Forrest (O’Reilly Radar), Lukasz Gadowski (Spreadshirt), Mike Butcher (TechCrunch UK) und Christophe Maire (gate5 & Plazes) die sechs Firmen auswählen, die sich am 21. Oktober auf der Hauptbühne vorstellen können.

Wer sich kurzfristig noch als Besucher anmelden will: Das 35% Rabatt-Angebot gilt natürlich noch immer…

blog.ch nimmt neuen Anlauf

Der Gratis-Bloghoster blog.ch unterzieht sich einer Generalüberholung und setzt neu auf WordPress MU, der Multiuser-Version der beliebten Blogsoftware WordPress. Noch erstrahlt blog.ch allerdings nur im WordPress Standarddesign, was sich jedoch bald ändern soll.

Der Wechsel auf die neue Plattform dürfte wohl mit dem Verkauf des tschechischen Bloghosters blog.cz zusammenhängen, mit welchem blog.ch die frühere Softwareplattform teilte. Inhaberin Centralway verkaufte blog.cz im Mai dieses Jahres an die Central European Media Enterprises Ltd.

Neu wird blog.ch zudem von der Centralway-Tochter Digerati GmbH in Partnerschaft mit der Idealizer AG betrieben, die damit „die freie Meinungsäusserung und das kostenlose Bloggen in der Schweiz“ fördern will, wie Patrick C. Prize von Idealizer auf Anfrage schreibt.

Ob es blog.ch dieses Mal schafft, sich endlich aus dem Schattendasein zu lösen und ins Rampenlicht aufzusteigen?

Ausdrückliche Bewilligung zur Verlinkung

Die Bewilligung zur Verlinkung

Es gibt schon seltsames im Internet. Zum Beispiel die vielverwendete Passage in Disclaimern, wonach das Verlinken der entsprechenden Webseite eine Bewilligung des Seiteninhabers voraussetzt. Ugugu hatte dazu in den letzten Wochen zwei Beispiele aufgezeigt.

Doch auch die Schweizer Banken lassen sich nicht lumpen, wenn es darum geht, solche „Linkfallen“ in ihren Disclaimern zu verstecken. Und so habe ich, analog zum vom Erfolg gekrönten ADAC-Fall vor fast 3 Jahren, um entsprechende Bewilligungen nachgefragt – und (zumindest teilweise) auch erhalten.

Tabea Weber, Verband Schweizerischer Kantonalbanken

Sie erhalten hiermit eine Bewilligung zur Verlinkung auf www.kantonalbank.ch.

Dominique Gerster, Media Relations, UBS

Wir erteilen Ihnen hiermit die Einwilligung zur Verlinkung von redaktionellen Beiträgen auf www.bloggingtom.ch mit www.ubs.com, sofern damit keine kommerziellen, unlautere oder rechtswidrige Zwecke verfolgt werden.

Roland Leuenberger, Leiter Public Relations, BEKB

Im Sinne eines offenen und fairen Dialogs können Sie für die Zwecke von „bloggintom“ gerne einen Link zu einer unserer Homepages anbringen.

Sven Antenen, Leiter Internet/www.raiffeisen.ch

Hiermit erteile ich Ihnen gerne die Erlaubnis von Ihrer Seite auf Raiffeisen-Webseiten zu verlinken – und dies nicht auf eine URL beschränkt.

Keinerlei Reaktion erhielt ich dafür von den Kantonalbanken aus Glarus, Appenzell, Zug und Wallis, die ebenfalls einen solch unsinnigen Disclaimer auf ihren Webseiten publizieren und mich nun wohl verklagen werden. Ich bin gespannt…

Interessant ist, dass meine Anfrage offenbar bei keiner der Banken dazu geführt hat, dass man den Sinn einer solchen unsinnigen Bewilligungspflicht überdenken würde. Mit einer Ausnahme, wie von Sibylle Umiker von der Pressestelle der Zürcher Kantonalbank zu erfahren war. Dort fühlte sich erst nämlich niemand so richtig zuständig, eine solche Bewilligung zu erteilen. Nach meiner „Bewilligungsanfrage“ scheint dort nun aber Bewegung in die Sache zu kommen:

Wir sehen davon ab, die rechtlichen Hinweise auf unserer Homepage generell zu überarbeiten, nachdem wir den Verwendungszweck unserer Marke selbst bestimmen und den urheberrechtlichen Schutz – falls notwendig – in Anspruch nehmen wollen. Auch gilt es, Missbräuche, die einen Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs erfüllen könnten, zu verhindern. Was indessen die Passage bezüglich die reine Verlinkung unserer Homepage anbelangt ist denkbar, dass sie dereinst modifiziert oder weggelassen werden wird, nachdem in der überwiegenden Mehrzahl der Anwendungsfälle von der Schweizer Rechtsordnung kein Rechtsschutz gewährt wird.

Heute morgen gab die ZKB zudem bekannt, dass die „zuständigen Stellen in den nächsten Tagen entscheiden“ werden, wie der Absatz betreffend Verlinkung im Disclaimer in Zukunft aussehen wird. Bravo!

Google-Zeitreise ins Jahr 2001

Zum 10-jährigen Jubiläum nimmt uns Google mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2001. Und so zeigt sich die Suchmaschine nicht nur im Look von 2001, sondern hat auch den damals aktuellen Suchindex hervorgezaubert:

Google - Back to 2001

2001? Da gabs kein Facebook, kein MySpace und natürlich keinen BloggingTom. Dafür Netscape, Altavista und die aufstrebende, bald grösste Suchmaschine Google.

Das waren noch Zeiten…

(via Daily Fraggle)

founder.ch: Redaktionell wäre anders

founder.ch

Heute vor einer Woche ging founder.ch live, laut Selbstbeschreibung des Redaktionsleiters David Dostal eine neue Plattform auf der Schweizer Startups ihre Firma präsentieren und Neuigkeiten posten können. Betrieben wird founder.ch via Digerati GmbH von der Centralway Holding aus Zug, welche vor rund zwei Jahren den Aggregator blog.ch kaufte und daraus einen gesichtslosen Bloghoster machte.

Die Liste der aufgeführten Startups liest sich etwas traurig, sind doch bisher erst deren 13 eingetragen. Kommt dazu, dass von diesen wiederum lediglich vier tatsächlich aus der Schweiz stammen. Für ein Angebot mit dem Claim „Founders in Switzerland“ doch eher seltsam, schliesslich hat sich beispielsweise am TechCrunch Meet-up in Zürich gezeigt, dass die Schweizer Szene sehr viel breiter ist. Allerdings scheint founder.ch dort nicht wirklich auf Interesse zu stossen.

Das mangelnde Interesse schlägt sich denn auch in den Beiträgen nieder. Unter den bisher sechs publizierten Artikeln sind lediglich zwei „Echte“: David Dostal war bei amiando und Ceknito mit der Kamera auf Besuch. Zwei Beiträge sind Mitteilungen in eigener Sache und weitere zwei widmen sich gyn.de. Und diese haben es in sich: Auf der redaktionellen Plattform schreibt, im Auftrag des founder.ch-Redaktionsleiters David Dostal, der zugleich gyn-Geschäftsführer und Sohn des Gründers ist, die Marketingleiterin von gyn.de einen PR-Artikel. Angesichts dieser Konstellationen überraschen Aussagen in den Beiträgen wie „rasanter Erfolgskurs“, „überwältigende Eigendynamik“ oder „überaus erfolgreich“ nicht. Zwar gibt es einen Hinweis auf die Interessenbindung, allerdings wird dieser ziemlich umständlich formuliert im letzten Absatz versteckt.

In der Blogosphäre ist die Resonanz auf founder.ch bisher ausgeblieben. Kein einziger Kommentar eines externen, kein einziger Trackback. Kein Wunder: Worüber sollte man auch bloggen, wenn jeder Neuigkeitsgehalt fehlt?

Natürlich: founder.ch ist erst eine Woche alt, aber das „redaktionelle Konzept“, wenn man es denn so nennen darf, scheint alles andere als zukunftsweisend. Es scheint mir generell heikel, wenn Startups auf der Plattform eines Investors präsentiert werden. Eine „echte“ Startup-Plattform wie das IFJ würde sich wohl besser eignen, die Jungfirmen entsprechend zu promoten.

Sunrise kauft Tele2 Schweiz

Die Gerüchte, wonach Sunrise den Schweizer Ableger von Tele2 kauft, haben sich bestätigt. Wie Sunrise heute in einer Pressemitteilung schreibt, soll Tele2 als eigenständige Marke bestehen bleiben und auch die Mitarbeiter übernommen werden.

Ob es wirtschaftlich Sinn macht, Tele2 als eigenständige Marke weiterzuführen, darf bezweifelt werden. Sunrise betont denn auch, dass den 491’000 Tele2-Kunden die Möglichkeit geboten werde, jederzeit auf die Sunrise-Produkte und Bündelangebote zu wechseln. Kommt dazu, dass Tele2 schon bisher für den allergrössten Teil der Mobilfunkverbindungen das Netz von Sunrise nutzte. Damit dürfte die Zukunft des Brands „Tele2“ wohl schon bald besiegelt sein…

Mit dem Verkauf an Sunrise setzt das Tele2-Mutterhaus schon fast eine Tradition fort. In Österreich verkaufte man die Mobilsparte an Telekom Austria, in Italien und Spanien das Festnetzgeschäft an Vodafone und auch in Österreich laufen entsprechende Vorbereitungen zum Verkauf der Festnetzsparte.