Hotspotting

Je näher meine Ferientage in Italien kommen, desto mehr beschäftige ich mich mit dem Thema mobiles Internet. Klar, ich mache ja Ferien, aber ein paar Fotos oder ein kurzer Erlebnisbericht darf sollte ja trotzdem nicht fehlen. Also macht man sich auf die Suche nach WLAN-Hotspots, was aber gar nicht so einfach ist. Zwar gibts es alle möglichen Verzeichnisse die man zu Rate ziehen kann:

Schweiz:

International:

Trotzdem: Einerseits traue ich nicht allen Einträgen (schon gar nicht den kostenlosen) und andererseits hab ich ja gar keinen Zugriff mehr auf die Listen, wenn ich erst mal unterwegs bin. Also ausdrucken oder was? Oder mit Netstumbler durch die Strassen fahren? Fragen über Fragen 😉
Aber spätestens nach dem kleinen Italienausflug werd‘ ich wohl geübter (oder genervter) sein. We will see…

Ein Tipp aber noch für alle WLAN-Suchenden in der Stadt Zürich: Mitten in der Stadt Zürich, auf dem Lindenhof, gibts kostenloses PWLAN kombiniert mit schattenspendendem Baumdach und prächtiger Aussicht.

Tubentrinken

Wodka aus der Tube

Getränke aus Tuben? Jaja, selbst ich hab unterdessen bemerkt, dass es sowas gibt. OK, nicht ganz günstig das Zeugs, aber schliesslich ist man beim „Aus-der-Tube-trinken“ der Hingucker.
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das Trinkerlebnis dasselbe ist, wenn da anstelle des Glases mit Eis und Vodka drin nur noch ne Tube Vodka auf der Bar liegt. Daran lässt mich nur schon der Firmenname „Technochem“ zweifeln. Alles Chemie oder was?
In der Schweiz gibts die Tube wohl noch nicht, aber wer weiss, vielleicht schaffe ich es irgendwann doch, mich selbst von der Trinkfreude aus der Tube überzeugen zu lassen (oder auch nicht)…

Tipps zu Rimini?

Die Ferienzeit rückt (zum Glück) unaufhaltsam näher, auch wenns für mich nur ein paar wenige Tage sind. Aber immhin: Besser als gar nichts. Damit ich aber in den Ferien auch was zu tun habe, seid ihr nun gefragt:
Was gibts zu sehen, was muss man rund um Rimini einfach mal gemacht oder gesehen haben? Und kommt mir nun nicht damit, dass ich mich am Strand auf Liegestuhl 45 in Reihe 68 legen soll. Das ist mir dann doch zu dämlich, es gibt fast nichts schlimmeres für mich als solche vollgestopften Badestrände.
Wieso dann aber trotzdem Rimini? Na, wir werden Bekannte besuchen, die halt in der Nähe von Rimini wohnen. So gesehen wurde die Zielauswahl Rimini nicht wegen dem Ort, sondern wegen den Bekannten gewählt…
Also, wazzup in and around Rimini?

Google’s Domainliste

Die Liste der Google-Domains ist ganz schön imposant. Aber auch kurios, denn was wird uns wohl auf den Domains allevil.org, cashexperiment.com oder eperfumez.com erwarten? Ganze 520 Domains, die im Besitz von Google sind, hat Neil Patel in der Liste zusammengetragen. Zwar ist die Liste nicht komplett, siehe Kommentare, aber für einen kleinen Überblick reichts allemal 😉

(via inside-it)

Bildbearbeitung für flickr

Preloadr

flickr fehlte bisher die Möglichkeit, die heraufgeladenen Bilder zu bearbeiten. Sei es ein Ausschneiden von Bildteilen, Farbkorrekturen oder das Schärfen; alles musste vor dem Upload am heimischen PC durchgeführt werden. Abhilfe verspricht nun Preloadr, ein Online-Bildbearbeitungstool, das eine grosse Fülle an Bearbeitungsmöglichkeiten bietet.
Loggt man sich via Preloadr in seinen flickr-Account ein, können neue, aber auch bereits hochgeladene Bilder bearbeitet, getaggt und auch gleich wieder auf flickr hochgeladen werden. Sehr schöne und gelungene Integration!

(via superdeluxe)

Briefe via Internet lesen

Dass die Post durch moderne Kommunikationsarten wie zum Beispiel eMail immer mehr bedrängt wird und sich somit neue Geschäftsfelder suchen muss, ist klar. Die neuste Idee „PostButler“ lässt in mir aber den Verdacht aufkommen, dass man sich aus Verzweiflung schon fast an jedem Strohhalm festhält.
PostButler erlaubt es, während einer Abwesenheit die erhaltene Briefpost scannen zu lassen, anstelle der sonst üblichen Weiterleitung oder Deponierung auf der Poststelle. Das klingt auf den ersten Blick gar nicht so schlecht, doch bei genauerem Hinsehen stellen sich durchaus einige Fragen, die Daniel Ebneter treffend zusammengestellt hat:

  • Privacy und Security: Irgendwie kann ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass meine Briefpost in irgendeinem Verteilzentrum von einer wildfremden Person geöffnet und gescannt wird. Der Email-Versand ist auch nicht gerade Vertrauen erweckend.
  • Der Zeitverzug: Gegenüber der Zustellung im eigenen Briefkasten verliert man bis zu zwei Tage (die Scans erhält man spätestens um 1800 am Folgetag).
  • Die Einschränkungen: Dokumente über 5 Seiten, aber auch Einschreiben und weitere offizielle Dokumente wie zB Zahlungsbefehle werden nicht weitergeleitet. Obwohl gerade diese Dokumente in der Regel dringend sind…
  • Die Kosten: Pauschal CHF 90 für 14 Tage oder CHF 162 pro vier Wochen sind kein Pappenstiel, gerade wenn keine allzu grosse Briefflut zu erwarten ist.

Kommt dazu, dass es vielleicht ganz angenehm ist, in den Ferien auch von Rechnungen und sonstigen Müll etwas Distanz zu haben…

AdSense Click Fraud Script

Man kann von Google ja denken was man will, aber einige scheinen ganz schön sauer zu sein. Alf will mit seinem Greasemonkey-Script zwar nur aufzeigen, dass das von Google genutzte Pre-fetching von Webseiten unnötig oder sogar Klick-Betrug fördern kann, allerdings wird das Script (wenn es denn genutzt wird) zu haufenweise „falschen“ Klicks führen. Das Script macht nämlich nichts anderes, als im Abstand von einigen Sekunden auf alle AdSense-Links der besuchten Seite zu klicken. Doch erste „Kunden“ für das Script sind wohl die Google-Angesäuerten:

Given that I had Google close my Adsense account for no reason, accusing me of click fraud (I did nothing!) with no details or proof, and stole the $4000 they owed me for my next check, I like this script.
The fact that someone else fraudently clicking ads on my site is somehow my fault is insane.
I have installed this script on my computer, my friends, my families, my schools, and will any computer I get my hands on.

Natürlich ist die Kommunikation von Google bei einer Sperrung des AdSense-Konto seeehr wortkarg, was tatsächlich äusserst unbefriedigend ist. Ob es allerdings sinnvoll ist, anderen durch das automatische Geklicke ebenfalls eine Kontosperrung „aufs Auge zu drücken“, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Die einen nennen es soziales Surfen, die anderen schlicht Klickbetrug…

Langsam wirds wohl Zeit, Scripts wie AdLogger einzubauen, welches nicht nur Statistiken zu AdSense-Klicks aufzeichnet, sondern es auch ermöglicht, nach einer frei definierbaren Anzahl von Klicks des gleichen Users die Anzeigen auszublenden (siehe auch Post von Robert zum Thema). Schliesslich will man ja nicht aus AdSense rausfliegen. Zumindest ich nicht…