Neue Freundin gesucht? Google hilft

Wie kann man die verschiedenen Google-Dienste am besten kombinieren? Damien Mulley zeigt das am Beispiel von Johnny, der auf der Suche nach einer Freundin ist:

Johnny is a 22 year old Internet nerd. He works as a programmer with some megacorp, went straight from the computer labs in college to the cubicle farm. He needs to get out more and he needs a girlfriend.

(via Google Blogoscoped)

Schluss mit 20min.ch

… zumindest für diejenigen Leser, die via Link vom Pendlerblog auf den Seiten der Gratiszeitung 20 Minuten lesen wollen. Dass man bei 20 Minuten nicht wirklich kritikfähig ist, weiss der geneigte Leser ja bereits seit längerem. Nun hat man offenbar genug und verweigert Pendlerblog-Lesern das Lesen der 20min-Webseite, denn sämtliche Link-Klicks via Pendlerblog werden neuerdings auf den Artikel „Die bestochenen Unbestechlichen“ der Süddeutschen Zeitung umgeleitet.

Was will uns 20 Minuten damit sagen? Vielleicht dass das Pendlerblog durch „mies-schleimige, heimlifeisse Schleichwerbegeldempfänger“ betrieben wird? Wer weiss, wer weiss…

Mister Wong im Briefkasten

Werbung von Mister Wong

Chinesen sind überall, auch in meinem Briefkasten. Aber halt, Mister Wong ist gar kein Chinese, sondern waschechter Deutscher. Mit einer gefälligen kleinen Werbeaktion inkl. vier Stickern macht Mister Wong derzeit auf sich aufmerksam. Wer kann sich dem Slogan „Wong macht sexy“ schon wiedersetzen. Ein bisschen „sexyness“ ist doch immer zu gebrauchen 😉
Obwohl wahrscheinlich Zufall, irritiert es auf den ersten Blick ein wenig, dass mich die Werbebotschaft nur knapp 10 Tage nach dem Einbau des „wong it!“-Links ins Blog erreichte. Nachdem ich nämlich bis vor kurzem nicht viel mit dem Thema „Social Bookmarking“ anfangen konnte, hab ich mir vorgenommen (aber noch nicht angefangen), Mister Wong etwas intensiver zu nutzen und auch Teile meiner Bookmarks online zu verwalten. Die direkte Konkurrenz von Mister Wong ist mit del.icio.us zwar ziemlich gross und bekannt, andererseits ist es mir durchaus sympathisch, einem deutschen Mitbewerber den Vorzug zu geben.

Nun muss ich nur noch klären, welcher Button mich mehr sexy macht: „Wong the web“, „ping pong, king kong, mister wong“, „you are wong“ oder „I am web 2.0“. Ob ich das wohl in Italien testen soll? We will see…

Totalausfall beim Hoster mhs

Der Webhoster mhs@internet kämpfte seit gestern Abend bis kurz vor heute 14 Uhr mit einem Ausfall seiner gesamten Infrastruktur. Dadurch waren die Firmenwebseite sowie Hunderte von Kunden-Websites nicht mehr erreichbar. Gemäss InfoWeek soll der Komplettausfall an einer Störung in der „Hauptverbindung zwischen Cablecom und Swisscom im Raum St. Gallen“ gelegen haben.
In einer ersten Stellungnahme erklärt mhs-Geschäftsführer Matthias Hertzog den GAU wie folgt:

Der Grund liegt in einer defekten Swisscom Backbone-Leitung zwischen St. Gallen und Zürich. Die mhs @ internet AG ist über 5 getrennte, redundante Leitungen mit dem Backbone verbunden, leider war aber seitens Swisscom der komplette Backbone offline.
[…]
Alle bei der mhs@internet AG getroffenen Vorsichtsmassnahmen sind bei dieser Grossstörung seitens Cablecom/Swisscom „ausgehebelt“ worden.

Die mhs@internet AG ist stets bemüht, hochverfügbare Services anzubieten. Uns wurde heute Morgen schmerzlich vor Augen geführt, dass eine 5-fache Leitungsredundanz in der heutigen Zeit nicht mehr ausreicht. Aus diesem Grund werden wir die notwendigen Schritte einleiten, um eine noch höhere Unabhängigkeit von Swisscom zu erreichen und damit solche Fälle besser abfedern zu können.

Genau die Frage nach der Redundanz stellt sich auch mir, denn mhs preist Ihre Hosting-Angebote unter andem mit „Redundante Internet-Anbindung über mehrere Carrier“ an und erklärt das ganze beim Housing-Angebot noch genauer:

Der Anschluss ans Internet erfolgt über alle bei mhs@internet verfügbaren Carriern mittels BGP4-Routing und zielorientiertem Load-Balancing. Der Ausfall einer Leitung hat im Extremfall lediglich Geschwindigkeitseinbussen zur Folge, das System bleibt aber erreichbar.

Offenbar besteht die Redundanz bei mhs aber „nur“ darin, fünf unabhängige Verbindungen zum eigentlichen Backbone zu betreiben, nicht aber, eine unabhängige Verbindung zu einem zweiten Internet-Backbone zu haben. Redundanz habe ich aber bisher so verstanden, dass ein Backbone Carrier komplett ausfallen kann und die Connectivity trotzdem gewährleistet bleibt. Seh‘ ich das falsch? Irgendwelche Profis hier, die das beantworten können?

Eine Stellungnahme von Swisscom zur Ursache des Backbone-Unterbruchs wurde mir auf den späten Nachmittag versprochen. Sobald diese eintrifft, werde ich diese als Update in diesem Post publizieren.

Weitere Blogs zum Thema:

[Update] 17:36 Uhr
Gemäss Auskunft von Herrn Frei von Swisscom Media Relations bestand tatsächlich ein Problem mit einer 34 Mbit-Leitung im Raum St. Gallen. Die Leitung habe einen ungenügenden Durchsatz gezeigt, ist also nicht vollständig unterbrochen worden. Man legt aber Wert auf die Tatsache, dass die Leitung zwar der Swisscom gehört, jedoch von Cablecom gemietet ist. Demzufolge habe man auch nur beschränkte Eingriffsmöglichkeiten, da jegliche weitere Geräte, die für die Störung in Frage kämen, nicht zur Swisscom gehören, sondern von Cablecom gestellt werden. Ebenfalls sei man bei der Störungssuche von der Cablecom etwas zurückgebunden worden, wohl um einem Totalausfall vorzubeugen. Die Leitung funktioniere nun zwar wieder einwandfrei, eine Ursache konnte bis jetzt jedoch auf Seiten der Swisscom nicht gefunden werden. Im Rahmen eines normalen „Wartungsfensters“ werde man die Leitung dann nochmals genau ausmessen um der Störung allenfalls auf die Spur zu kommen.

Internetsüchtig?

Da hab ich ja nochmal Glück gehabt:

Durchschnittliches Verhalten

Sie zeigen Interesse für die Möglichkeiten, die das Netz bietet. Sie nutzen diese konstruktiv und können sich gleichzeitig auch gut abgrenzen, falls dies notwendig ist.
Allerdings kennen Sie das Phänomen, dass das Netz mehr Zeit beanspruchen kann, als geplant war. Damit dürften Ihnen die Risiken, die ein übermässiger Konsum mit sich bringen kann, bekannt sein. Ihnen gelingt es jedoch, die Qualität der persönlichen Kontakte und Ihre berufliche Leistungsfähigkeit gegenüber einem extensiven Internetkonsum zu schützen. Sie nutzen und geniessen die neuen technischen Möglichkeiten, ohne dadurch zu stark beeinflusst oder vereinnahmt zu werden.

Wie stehts bei euch?

(via danielebneter.com)

Neues blog.ch als Alpha-Version

Heute morgen noch über den Hack im Blog der neuen blog-Eigentümerin Verticum geschrieben und heute nachmittag zeigt Leu bereits das Beta- Alpha-Gewand des „neuen“ blog.ch.
Basierend auf LifeType scheint man also die vor einiger Zeit angekündigten Gratis-Blogs anbieten zu wollen. Noch ist aber Arbeit angesagt, denn weder die Geschäftsbedingungen noch die eMail-Benachrichtigungen sind mit „richtigen“ Texten gefüllt. Dafür kann man sich bereits ein Blog erstellen, welche aber bisher lediglich ziemlich scheussliche Templates bieten (siehe zum Beispiel mein Testblog, oder der Versuch von Chregu).

Dann warte ich doch mal gespannt, was sich in nächster Zeit dort so tut…

[Update] 15:44 Uhr
Offenbar ist man über die „Entdeckung“ der neuen Alpha-Version von blog.ch nicht glücklich. Zumindest werden nun alle Abrufe der Seiten (inkl. der obengenannten Testblogs) auf das „alte“ blog.ch weitergeleitet. Aber immerhin: Einen Screenshot der Seite gibts bei relab.ch und auch ein Screenshot meines Testblogs gibts natürlich

1. Schweizer Blogspaziergang

1. Schweizer Blogspaziergang auf die Axalp

Fast schon in Vergessenheit geraten, doch nach meinem „Erinnerungskommentar“ beim Herrn Leu kommt nun wieder Fahrt in die Organisation des 1. Schweizer Blogspaziergangs auf die Axalp zum Abschlusstraining der Schweizer Luftwaffe. Für die Zuschauer sicherlich ein Spektakel, denn Überflüge in Höhen von rund 50 Metern über dem Publikum und Gunfire auf die ca. 250 Meter entfernten Ziele erlebt man wohl nicht jeden Tag.

Obwohl der Leumund das Ganze als Blogspaziergang deklariert, scheint der Aufstieg aber nicht „ganz ohne“ zu sein, wie auf Jet4Mation nachzulesen ist:

Um das alles erleben zu können, muss man einige Strapazen auf sich nehmen. Angefangen vom frühem Aufstehen, über einen ca. zweistündigen Aufstieg durch Geröll, Matsch und Schnee bis hin zu kältesten Wetterbedingungen. Um Europas höchste shooting range (ca. 2200m) zu erreichen, ist eine gute körperliche Verfassung sowie eine gute Ausrüstung erforderlich. Anderenfalls wäre dies ein gefährliches Vorhaben!

Wie viel einfacher wäre es da, von einem Super Puma der Schweizer Armee auf die Axalp geflogen zu werden. Immerhin: Herr Leu hat versprochen, einen solchen Transport zu organisieren 😉
Egal, ob man nun lieber spaziert oder geflogen werden will, Rückmeldungen über allfällige weitere Teilnehmer aus der Welt der Blogs sind natürlich gern gesehen. Alles weitere direkt beim Herrn Loi.

Verticum Blog gehackt

Nachdem Matthias sein blog.ch an die Centralway Holding verkauft hat und diese ihr Blog-Standbein gleich an die Verticum AG ausgelagert hat, ist es ruhig geworden. In den nächsten Wochen soll aber nun was passieren, wie Matthias am 15. Juli 2006 verlauten liess. Und nun ist bereits etwas passiert, wenn auch wohl nicht im Sinne der neuen Eigentümer. Auf der Blog-URL von Verticum ist nämlich kein Blog mehr zu sehen, sondern nur noch der folgende Text:

Verticum Blog gehackt

Nun dachte ich zuerst, dass nicht der Account von Verticum gehackt wurde, sondern der Server von Genotec selbst (gic-web-bsd-014.genotec.ch). Das scheint aber nicht der Fall zu sein, denn die anderen auf demselben Server gehosteten Domains scheinen nach einer ersten Stichprobe einwandfrei zu funktionieren, was wohl darauf schliessen lässt, dass nur der Verticum-Account vom Hack betroffen war/ist.

[Update] 11:06 Uhr
Unterdessen ist das Verticum Blog wieder online…

[Update] 12:08 Uhr
Schuld am Hack sind offenbar falsch gesetzte Berechtigungen auf dem File-System, wie Yoda berichtet:

Die Rechte auf den Vorlageordnern sollten demnach nicht höher als 0755 sein. Dann ist dieser Hackangriff unmöglich.

Swiss Blog Awards: Die Zahlen

2 1/2 Monate nach der Verleihung der Swiss Blog Awards gibts nun endlich auch noch Zahlenmaterial. Interessant ist meiner Meinung nach, dass eigentlich kein Favorit aus der Nominierungsphase gewonnen hat, sondern die Nominierungsrangliste ganz schön „auf den Kopf“ gestellt wurde.

Hier die Zahlen geordnet nach der Rangliste der Swiss Blog Awards (Name des Blogs, Anzahl Publikumsstimmen, Anzahl Nominierungsstimmen):

Kategorie Best Swiss Blog

Kategorie Rookie

Kategorie Multimedia

Die Unterschiede zwischen den Stimmzahlen kommen sicherlich vor allem daher, dass während der Nominierungsphase „alle“ Leser abstimmen konnten, währenddem am Abend der Swiss Blog Awards nur das Saalpublikum abstimmen konnten. Wer unter denjenigen Personen eher unbekannt war und sich auf seinen Bühnenauftritt verlassen musste (ha, Lampenfieber und so) kam da sicherlich schlechter weg. An der Stimmzusammensetzung müsste meiner Meinung daher unbedingt noch etwas „gefeilt“ werden.
Aber nichts desto Trotz: Als Proud Loser vom Platz zu gehen, ist doch auch nicht soo schlecht 😉

Die vollständigen Zahlen und Fakten gibts im Schlussbericht der Swiss Blog Awards.

Schluss mit Layer-Ads

Mit der Werbung auf Webseiten kann ich (im Gegensatz zu anderen) grundsätzlich gut leben. Auf die Palme bringen mich dafür regelmässig die sogenannten Layer-Ads (Werbelayer), die sich über den eigentlichen Inhalt der Seite legen und mir die Werbung regelrecht „aufs Auge drücken“.
Das Firefox-Plugin Layerblock verspricht nun für die meisten Layer-Ads Abhilfe und wird darum zum ersten bei mir installierten Adblocker-Plugin.

(via Dr. Web)