Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Und das fällt mir ausgerechnet hier im obersten Stock des Renaissance Stanford Court Hotels in San Francisco auf. Aber vielleicht kam die Erkenntnis auch einfach nur nach dem Geniessen der Aussicht…

Aber immerhin – ich hab eine Ausrede für die nunmehr bereits mehr als einen Monat dauernde Vernachlässigung meines Blogs: In den letzten vier Wochen war ich nämlich zwischen Vancouver, Seattle, Sacramento, Los Angeles, Las Vegas und (jetzt sogar zum zweiten Mal) San Francisco unterwegs. Und während der Ferien soll man schliesslich auch mal entspannen und nicht irgendwelchen (Blog-) Geschichten nachrennen. Und wenn man arbeitet (so wie die letzte Woche hier in San Francisco), dann soll man sich auf die Arbeit konzentrieren.
Ihr seht also: Die Zeit fürs Bloggen hat schlicht gefehlt. Es kann also nur wieder besser werden, denn Ideen hätt ich schon. Nur das mit der Zeit…

Na wenn das mal kein sensationelles Job-Angebot ist, dass das Tourismusbüro Queensland in Australien derzeit ausgeschrieben hat. Gesucht wird ein „Inselwart“, der aber nicht wirklich viel zu tun hat, ausser der Welt in Blogbeiträgen mitzuteilen, wie traumhaft die 600 Inseln rund um das Great Barrier Reef sind.
Das Salär von 150’000 australischen Dollar (rund 113’000 Franken) ist aber nicht alles, was man während des sechsmonatigen Aufenthalts erhält. Dazu gibt gratis eine Villa inklusive Gästezimmern 3-Zimmer-Wohnung, Jacht, Jet-Ski und Golfbuggy in der Nähe der Whiteheaven Beach auf Hamilton Island. Und wer im September aus den Fenstern der Wohnung schaut, kann sogar vorbeiziehende Wale beobachten. Bei diesem Package versteht es sich von selbst, dass auch die Anreise nach Australien auf Kosten der australischen Touristiker geht.

Ok, einen Haken hat die Sache, wie auch in der Jobausschreibung zu lesen ist. Ein paar Sachen gibts nämlich doch zu tun, z.B.
- Feed the fish – There are over 1,500 species of fish living in the Great Barrier Reef. Don’t worry – you won’t need to feed them all.
- Clean the pool – The pool has an automatic filter, but if you happen to see a stray leaf floating on the surface it’s a great excuse to dive in and enjoy a few laps.
- Collect the mail – During your explorations, why not join the aerial postal service for a day? It’s a great opportunity to get a bird’s eye view of the reef and islands.
Interesse am bezahlten Ferienjob? Video-Bewerbungen in Englisch und mit maximal 60 Sekunden Länge nimmt die Tourismusbehörde ab sofort bis zum 22. Februar 2009 via islandreefjob.com entgegen. Geduld ist allerdings gefragt, denn die erwarteten 30’000 Teilnehmer legen immer mal wieder den Webserver lahm. Zehn Kandidaten plus der „Publikumsliebling“, der am meisten Stimmen via islandreefjob.com erhält, werden danach zwischen dem 3. und 7. Mai auf die Inseln des Great Barrier Reef eingeladen, wo sie zeigen müssen, wie gut sie tauchen, segeln oder halt einfach Ferien machen können. Der Gewinner wird ab 1. Juli 2009 dann ein halbes Jahr lang die Inselwelt von Queensland erkunden können.
Ich glaub, ich muss mir ernsthaft einen Drehbuchautor und einen Videofilmer für meine Bewerbung suchen. Anyone?
(Foto: flickr/Prescott)

Nur für den Fall, dass sich jemand fragt, warum es hier in den nächsten Tagen ruhiger wird: Ein bisschen Erholung ist angesagt. Muss ja schliesslich auch mal sein…
(Foto: SF Brit)
Je näher meine Ferientage in Italien kommen, desto mehr beschäftige ich mich mit dem Thema mobiles Internet. Klar, ich mache ja Ferien, aber ein paar Fotos oder ein kurzer Erlebnisbericht darf sollte ja trotzdem nicht fehlen. Also macht man sich auf die Suche nach WLAN-Hotspots, was aber gar nicht so einfach ist. Zwar gibts es alle möglichen Verzeichnisse die man zu Rate ziehen kann:
Schweiz:
International:
Trotzdem: Einerseits traue ich nicht allen Einträgen (schon gar nicht den kostenlosen) und andererseits hab ich ja gar keinen Zugriff mehr auf die Listen, wenn ich erst mal unterwegs bin. Also ausdrucken oder was? Oder mit Netstumbler durch die Strassen fahren? Fragen über Fragen 😉
Aber spätestens nach dem kleinen Italienausflug werd‘ ich wohl geübter (oder genervter) sein. We will see…
Ein Tipp aber noch für alle WLAN-Suchenden in der Stadt Zürich: Mitten in der Stadt Zürich, auf dem Lindenhof, gibts kostenloses PWLAN kombiniert mit schattenspendendem Baumdach und prächtiger Aussicht.
Die Ferienzeit rückt (zum Glück) unaufhaltsam näher, auch wenns für mich nur ein paar wenige Tage sind. Aber immhin: Besser als gar nichts. Damit ich aber in den Ferien auch was zu tun habe, seid ihr nun gefragt:
Was gibts zu sehen, was muss man rund um Rimini einfach mal gemacht oder gesehen haben? Und kommt mir nun nicht damit, dass ich mich am Strand auf Liegestuhl 45 in Reihe 68 legen soll. Das ist mir dann doch zu dämlich, es gibt fast nichts schlimmeres für mich als solche vollgestopften Badestrände.
Wieso dann aber trotzdem Rimini? Na, wir werden Bekannte besuchen, die halt in der Nähe von Rimini wohnen. So gesehen wurde die Zielauswahl Rimini nicht wegen dem Ort, sondern wegen den Bekannten gewählt…
Also, wazzup in and around Rimini?
Amerikanische Blogger werden für fünf Tage nach Amsterdam eingeladen, in Deutschland fahren Pia, (Opel-) Ix, Don Dahlmann und MC Winkel vier Wochen lang mit nem neuen Opel durch die Gegend, nur hier in der Schweiz scheint mal wieder alles zu schlafen.
Sicherlich, man kann über solche Aktionen geteilter Meinung sein, doch solange der Sponsor nicht vorschreibt, was man schreiben darf (und was nicht), kann ich keinen wirklichen Haken daran finden. Immerhin wissen die Firmen (oder sollten wissen), dass Blogger manchmal ganz schön unangenehm sein können und solange der Blogger umgekehrt seine Leser über die Bedingungen des Sponsorings aufklärt, sollte sowas doch möglich sein, oder?
Also liebe Firmen: Im Moment besteht bei mir grundsätzlich ein erhöhter Bedarf an Ferien. Ich teste gerne die neuen First-Class Sitze der Fluggesellschaft und die Wassertemperatur am Strand. Auch die Suiten werden selbstverständlich auf ihre Tauglichkeit geprüft und entsprechend benotet. Aber auch wenn ihre Firma keine Reisen anbietet, sind sie bei mir am richtigen Ort: Gerne unterziehe ich auch das neuste Automodell oder ihr brandneues Smartphone-Modell einem ausgedehnten Test. Sie sehen: Ich bin offen für alle Produktgruppen 😉
Da die neue Werbeform es aber offenbar noch nicht bis in die Schweiz geschafft hat, habe ich, zumindest was das Testen eines Notebooks angeht, etwas nachgeholfen und mich bereits proaktiv bei AMD gemeldet.
Irgendwo muss man ja anfangen 
Endlich habe ich es geschafft, mein neues Blog-Projekt soweit voranzubringen, dass ich es auch der erlauchten Öffentlichkeit zeigen kann.
Darf ich vorstellen? Travelblogger.ch
Was Travelblogger bringt
News und Hintergrundinfos rund ums Thema Reisen. Ob Infos zu Reisezielen, Reiseveranstaltern oder … Alles soll seinen Platz bei Travelblogger erhalten.
Wer ist der Travelblogger?
„Der“ Travelblogger bin derzeit ich alleine. Allerdings ist schon jetzt geplant, das Ganze in Kürze weiter auszubauen. Lasst euch überraschen!
Derzeit ist das Blog natürlich informationsmässig natürlich noch etwas „unterfüttert“, aber das wird sich in den nächsten Tagen sicherlich rasch ändern.
Darum also: Schnell mal eine Bookmark setzen oder gleich den Feed im RSS-Reader eintragen!

…von meinem Kurztrip nach Italien und San Marino und wieder mal einiges gelernt. Zum Beispiel?
Erwarte nie eine Antwort, wenn Du einen Uhrenladen in San Marino betrittst und darum bittest, Dir doch einmal die Omeg-Uhren zu zeigen, für die mit der Leuchtreklame Werbung gemacht wird. Auch Omega-Uhren konnte ich im Laden keine sehen. Und auch das Personal reagierte nur mit Schulterzucken (und das lag nicht an meinen Italienisch-Kenntnissen).
Benutze nie einen automatischen Geldwechselautomaten in San Marino, denn der gebotene Kurs ist jenseits von Gut und Böse. Zwar waren wir schon misstrauisch weil keine Wechselkurse angeschrieben waren, und haben darum erst mal nur eine 10 Franken-Note reingesteckt. Der Automat spuckte daraufhin ganze ¤4.10 raus, was einem Kurs von 2.43 entspricht. Verglichen mit dem Wechselkurs von 1.57, den wir am Montag auf einer Bank in Italien erhielten, ist das wohl ja schon fast Wucher.
Autofahren ist auch nach knapp 5 Jahren Italien-Abstinenz noch immer ein Abenteuer. Zwar wirds immer gesitteter, aber trotzdem ist das Ganze immer noch spektakulär. Dafür machts eine Menge Spass, den eigenen Fahrstil dem italienischen anzupassen. Umgekehrt wirds dann wieder umso schwieriger, sich in der Schweiz wieder mit den hiesigen Fahrsitten anzufreunden 🙂
Auch der Gaumen kommt nie zu kurz in Italien, zumindest wer nicht (nur) den touristischen Pfaden folgt. So entführten uns unsere italienischen Freunde an den Geburtsort von Benito Mussolini nach Predappio, wo es die besten „Bruschettas“ geben soll. Dazu in rund 40 Variationen und jeweils auf Brettern, quasi „am Meter“ serviert. Die Gelatis wurden vor allem von meinen Stieftöchtern gelobt, und dass Pizza und Pasta in Italien wohl am besten schmeckt, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.
Kurzum: Ein zwar kurzer, aber gelungener „Ausflug“ zum Freunde besuchen, flanieren, essen, trinken, baden und shoppen…