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Afghanen gesucht

Tippspiele zur EURO 08 haben derzeit Hochkonjunktur. Auch die Cablecom hat die Zeichen der Zeit erkannt und lancierte mit tipponline.ch eine eigene Tippspielcommunity. Warum die Cablecomer aber neben Teilnehmern aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nur noch Afghanen teilnehmen lassen wollen, entzieht sich meiner Kenntnis:

tipponline.ch - Afghanistan, Österreich, Deutschland, Schweiz

Pong als Multiscreen-Game

Bisher konnte ich Apples iPhone oder iPod Touch nicht allzu viel abgewinnen, aber solche Multispielereien machen zumindest „gwunderig“:

Kommt dazu, dass Pong wohl eines der ersten Spiele war, die ich auf dem Boden hockend vor dem elterlichen TV spielte. Nostalgie goes modern, oder wie oder was?

(via Frog-Blog)

Feuer legt 9000 Webserver lahm

The Planet

Wohl der Albtraum eines jeden Webhosters: Der Brand eines Transformators legt nicht nur etwa 9000 Server für 7500 Kunden lahm, sondern führt auch noch zu einer Explosion, die drei Wände des Elektrizitätsraums zerstört. Passiert ist dies am vergangenen Samstag dem amerikanischen Hoster The Planet in seinem Datacenter in Houston.

Während gemäss einem Posting im Forum nun der zweite Stock des Datacenters wieder mit Strom versorgt werden kann, sieht es für den Teil der Kunden, deren Server im ersten Stock platziert sind, düster aus:

As you have read, we have begun receiving some of the equipment required to start repairs. While no customer servers have been damaged or lost, we have new information that damage to our H1 data center is worse than initially expected. Three walls of the electrical equipment room on the first floor blew several feet from their original position, and the underground cabling that powers the first floor of H1 was destroyed.

Ein prominentes Opfer des Transformatorenbrands ist auch StatCounter.com, die bereits über 100 Server bei The Planet betreiben. Obwohl nicht alle der StatCounter-Server im Datacenter in Houston untergebracht sind, kämpft der Service derzeit mit Problemen bei der Erreichbarkeit.

The Planet informiert im Forum sowie auf einer Statusseite laufend über die weitere Entwicklung. Auf dem Blog des Hosters sind erstaunlicherweise keinerlei Infos zum Vorfall zu finden. Dafür aber eine Bilderserie vom vergangenen August aus dem nun vom Brand betroffenen Datacenter in Houston.

[Update] 14:26 Uhr
Dasselbe Datacenter war offenbar bereits im Juni 2003 von einem Transformatorenbrand und anschliessender Explosion betroffen. Der
damals dort ansässige Hoster Rackshack.net wurde später in EV1Servers.net umbenannt und später von The Planet aufgekauft.

Im Forum von Prison Talk sind inzwischen erste Fotos von gestern online, die das Datacenter Houston von Aussen zeigen. Allerdings ist, ausser den Fahrzeugen von Elektrofirmen etc., nicht viel zu erkennen.

(via Ayom)

Comic Sans in AdSense-Anzeigen?

Wer wie ich täglich im Internet unterwegs ist, entwickelt wohl sowas wie eine Werbeblindheit. Nicht nur Werbebanner, sondern auch Textwerbung wird schlicht nicht mehr wahrgenommen. Umso erstaunlicher, dass mir heute morgen eine AdSense-Anzeige beim Tages Anzeiger sofort ins Auge gestochen ist:

Google AdSense Anzeigen in Comic Sans

Eine Anzeige mit Comic Sans? Erste Reaktion: Was soll das denn? Sind die von allen guten Geistern verlassen, eine solche Schrift für Werbeeinblendungen zu verwenden? Allerdings: Für die entsprechende Aufmerksamkeit hat die nicht überall beliebte Schrift Comic Sans sofort gesorgt und meine Werbeblindheit für einen Moment ausgeschaltet.

Vielleicht also doch keine so schlechte Idee? Unter Publishern scheint die neue Schrift allerdings nicht wirklich anzukommen

Interxion: Wo blieb der Diesel-Generator?

Ausfallsicherheit ist ein schönes Wort, aber für einen Hoster oder ein Rechenzentrum nie zu 100% einzuhalten. Dies ist natürlich auch der Grund, warum Hoster normalerweise nur von rund 99%iger Sicherheit sprechen. Interxion, bei der heute morgen durch einen „Stromausfall“ Tausende von Homepages während Stunden ausgefallen sind, garantiert „nur“ 99,999% Verfügbarkeit.

Stutzig aber macht die Begründung für den Ausfall von Webseiten wie 20 Minuten, Globetrotter oder der Hosting-Infrastruktur von Hostpoint. Wie der Tages Anzeiger berichtet und auch bei Cyberlink zu lesen ist, soll ein Stromausfall zum GAU geführt haben. Interxion spricht auf ihrer Homepage von einer hochgerüsteten Stromabsicherung:

  • Die Speisung erfolgt durch zwei unterschiedliche Stromleitungen
  • Redundantes Generator-Backup (2N)
  • 230V/ 400V AC und 48V DC verfügbar
  • USV gestütztes A Feed/ und A+B Feed abhängig vom Kundenwunsch
  • „Clean-Earth“ und Überspannungsschutz

230V AC und 400V AC, UPS, -48V DC mit Batterie-Backup garantieren eine abgesicherte und konstante Stromversorgung. Alle Interxion Rechenzentren sind zusätzlich mit Dieselgeneratoren und einem Treibstoffvorrat für mindestens 24 Stunden ausgestattet. Zusätzlich bestehen Diesellieferungsverträge, damit im Notfall umgehend Treibstoff nachgeliefert werden kann.

Sollte tatsächlich ein Stromausfall der Grund für den Zusammenbruch der Interxion-Infrastruktur sein, wird sich die Firma einige unangenehme Fragen gefallen lassen müssen. Was ist mit der Speisung durch unterschiedliche Stromleitungen oder wieso ist der Dieselgenerator nach dem Ausfall der Stromzufuhr nicht angesprungen?

[Update] 15:15 Uhr
Gemäss Interxion Schweiz-Chef Urs Bühler war nicht ein Stromausfall die Ursache, sondern der Einbau einer neuen USV, welche mit einer falschen Einstellung geliefert wurden und so einen 20-sekündigen Unterbruch verursachten. Während einige der im Rechenzentrum betriebenen Server danach automatisch wieder starteten, war dies offenbar bei den Webservern von 20 Minuten offenbar nicht der Fall.

Mehr zum Vorfall bei inside-it.ch: 20 Sekunden Stromunterbruch reisst 20Minuten vom Netz

Zeitschriften kostenlos online lesen

Zeitschriften wie PC Magazine, Macworld, Lonely Planet oder auch Playboy und Penthouse online lesen, geht nur via Abonnement. Eigentlich – denn es geht auch anders. Safari-User haben die Möglichkeit quasi bereits eingebaut:

  1. Unter Edit -> Preferences -> Advanced die Option „Show develop menu in menu bar“ aktivieren.
  2. Die „Develop“-Option in der Menuleiste aktivieren und den User Agent „Mobile Safari 1.1.3 – iPhone“ auswählen.
  3. Die Seite zinio.com/iphone/ aufrufen und kostenlos lesen 😉

iPhone User Agent

Aber auch für Nicht-Safari-Nutzer ist die Umstellung nicht weiter schwierig. Mit Browser-Erweiterungen wie User Agent Switcher (Firefox) oder IE7Pro (Internet Explorer) lässt sich der User Agent-String nach Belieben ändern. Einmal kurz „Mobile Safari 1.1.3 – iPhone“ eingetragen, und schon lässt sich das Angebot von Zinio kostenlos nutzen.

(via Digital Inspiration)

1’000’000 mal Danke!

Heute nachmittag kurz nach 15 Uhr war es soweit: Der 1’000’000ste Besucher fand den Weg zu BloggingTom.

1'000'000 Besucher auf BloggingTom

Theoretisch hätte dieses Jubiläum zwar rund drei Monate früher stattfinden sollen, denn der Zähler läuft erst seit dem 11. Mai 2005, aber Nichts desto Trotz; ich hätte mir nie gedacht, dass dieses Blog soviele Besucher anzieht und vor allem auch über eine so lange Zeit bestehen würde.

Angefangen hatte alles mit dem nichtssagenden Beitrag „ich bin auch ein Blogger…“ und das Blog sollte auch eher eine Nebenbeschäftigung sein. Heute, knapp 39 Monate danach, ist es zwar doch ein bisschen mehr Arbeit, als ich damals gemeinhin annahm, aber: Die 10’575 Kommentare auf meine 1621 Beiträge und die vielen interessanten Kontakte entschädigen mehr als genug für die Stunden vor dem PC.

Vielen Dank euch allen!

Die Evolution des Mobiltelefons

Ericsson Hotline Mobilitelefon

Begonnen hatte bei mir alles mit einem Ericsson Hotline Mobiltelefon, das der damalige Arbeitgeber zur Verfügung stellte. Das Teil auf dem Foto Mobiltelefon zu nennen, ist aus heutiger Zeit zwar fast nicht mehr nachzuvollziehen, aber damals konnte man damit viele bewundernde Blicke auf sich ziehen.

Doch dann ging es Schlag auf Schlag: Die Grösse der Telefone wurde immer kleiner und die Technik raffinierter. Das erste private Mobiltelefon müsste dann 1989 ein Motorola MicroTAC 9800 gewesen sein. 1995 kam dann mein Wechsel zu Nokia mit dem 1610, das später durch die Modelle 6110, 8210, 8510 und 6100 abgelöst wurde. Dann folgte der Wechsel zu Samsung. Das D500 machte mich aber nie richtig glücklich, weshalb mir das gewonnene SonyEricsson K800i gerade recht kam.

Schon erstaunlich, wie selbstverständlich man heute auf dem Handy telefoniert, Kurmitteilungen verschickt, Musik hört, eMails liest, im Internet surft, und, und, und. Erst recht, wenn man sich die rasante Entwicklung der Mobiltelefonie im folgenden Video ansieht:

Wie weiter? Das K800i ist noch immer im Einsatz, obwohl ich mir immer mal wieder Gedanken mache, wie es sich denn mit einem Blackberry oder ähnlichem leben liesse. Andererseits wäre es auch reizvoll, wieder mal ganz ohne Mobiltelefon zu leben. Früher ging das schliesslich auch problemlos.

(via Frog-Blog)