Im Rahmen der Aktion „BlogTipp der Woche“ stellt sich hier jede Woche ein neues Blog vor. Damit die Leser nicht nur vom Blog, sondern auch vom Autor einen Eindruck bekommen können, stammt der Text direkt aus der Feder des jeweiligen Blogautors.
Bei meiner täglichen Arbeit als Gestalter stosse ich selbst immer wieder auf Probleme beim Umgang mit Software und Technik. Bekannt als Perfektionist und Tüftler versuche ich jedes Problem zu lösen und Arbeitsabläufe zu optimieren. Was liegt näher als diesen Alltag in einem Blog niederzuschreiben, damit auch andere davon profitieren können? Gesagt, getan. wir Gestalter erblickte Ende 2008 das Licht der Blogosphäre.

Ich berichte über Dinge, welche mich als Gestalter interessieren. Dazu gehört Alltägliches, aber auch Tipps und Tricks zu Programmen aus Print- und Webdesign. Um das Ganze abzurunden schreibe ich gerne Anleitungen zu technischen Dingen – verständlich verfasst für uns weniger technisch versierten Gestalter.
Der Blog ist relativ jung und dementsprechend wenig bekannt, was sich ändern soll. Ich freue mich auf eure Kommentare und Inputs, gerne via Blog oder direkt per Twitter.
Als letztes möchte ich mich bei BloggingTom für diese wunderbare Aktion bedanken. Auch für mich waren bis anhin neue und interessante Blogs zu entdecken.
Bis Bald
Andi Portmann

Der deutsche Blogvermarkter adnation will in Zusammenarbeit mit Blogwerk nun offenbar auch in der Schweiz tätig werden. Dies sagt Peter Hogenkamp, Gründer der Blogwerk AG, in einem gestern an der Cebit aufgenommenen Video.
Der Zeitpunkt für die Lancierung eines neuen Blogvermarkters in der Schweiz könnte nicht besser sein, ist das letzte dedizierte Blogvermarktungsprojekt Logcut doch spätestens seit den (noch nicht beendeten) Auseinandersetzungen zwischen Peer Dittmar und der baz gestorben inaktiv.
Wann adnation mit der Vermarktung von Schweizer Blogs starten will, ist aber noch unklar, wie mir Peter Hogenkamp auf Anfrage erklärte:
Die Vermarktung von CH-Blogs wäre naheliegend und ist auch angedacht, aber noch nicht beschlossen. Sie kommt sicher nicht vor dem Sommer. Wir wollen uns zuerst darauf konzentrieren, die Prozesse für Deutschland sauber aufzusetzen.
Hinter dem 2007 gegründeten Vermarkter adnation stehen die Spreeblick-Macher Tanja und Johnny Haeusler und Max Winde, sowie Sascha Lobo. Gemäss eigenen Angaben generiert adnation mit den rund 40 beteiligten Blogs „Umsätze im sechsstelligen Bereich“ und hat sowohl 2007 wie auch 2008 einen „deutlichen Gewinn“ erwirtschaftet. Man darf gespannt sein, ob das in der Schweiz, wo mit Logcut nicht das erste Projekt scheiterte, auch auf Anhieb möglich sein wird.
Mal sehen, wieviel Zusatzinfos die Pressemitteilung, die wohl für heute zu erwarten ist, noch hergibt…
Irgendwie doch ganz schön faszinierend, wie uns die Technik im Jahr 2019 täglich begleiten wird. Zumindest wenns nach der Vision von Microsoft geht…
Heute noch alles ziemlich unvorstellbar. Aber wenn man zehn Jahre zurückblickt, sieht man erst, wie rasant die Entwicklung war. So präsentierte zum Beispiel AOL an der Cebit 1999 die erste Internet-Flatrate in deutschen Landen, Digitalkameras hatten knapp 2 Millionen Pixel Auflösung und Intel zeigte erstmals einen 800 Megahertz schnellen Pentium III-Prozessor.
So gesehen könnte es in zehn Jahren durchaus so aussehen, wie sich Microsoft das vorstellt…
Im Rahmen der Aktion „BlogTipp der Woche“ stellt sich hier jede Woche ein neues Blog vor. Damit die Leser nicht nur vom Blog, sondern auch vom Autor einen Eindruck bekommen können, stammt der Text direkt aus der Feder des jeweiligen Blogautors.
Im letzten Herbst startete mein Projekt Grischa Blog, eine Hommage an den Kanton Graubünden und die Stadt Chur. Zuerst wollte ich nur über Chur bloggen, entschied mich aber dagegen, weil ich befürchtete, dass mir die Themen ausgehen würden. So kam es, dass nach wenigen Tagen der Vorbereitung das Blog mit Bündner Charakter online gehen konnte.

Die Ernüchterung kam aber spätestens jetzt mit den Leserzahlen und mit der Tatsache, dass die Themen immer noch rar sind, wenn der Blog nicht zu einem Nachrichtenportal verkommen soll. Deshalb würde ich mich über eine neue Horde Blog-Touristen und natürlich auch über Feedback freuen.
Pascal Birchler, grischablog.ch
Fast zwei Jahre lang war hinter vorgehaltener Hand vom Projekt „momo“ zu hören, nun ist es endlich online. Cyon, der Hoster meines Vertrauens, hat heute seine neue Verwaltungsplattform namens „Froox“ vorgestellt und hebt damit den „Automatisierungsgrad auf ein neues Level“, wie es in einer Mitteilung heisst. Und tatsächlich hat sich im Vergleich zum Vorgänger vieles getan.
Während auf my.cyon bisher nur rudimentäre Verwaltungsarbeiten erledigen liessen, können dort nun neben den persönlichen Daten auch Server, Domains oder Rechnungen bearbeitet werden. Auch der Domainbereich wurde massiv ausgebaut. Ab sofort können via cyon nun nämlich auch über 40 Domainendungen registriert und administriert werden. Und auch das Vermittlerprogramm wurde ausgebaut: Für die Vermittlung eines Neukunden gibt es eine Prämie zwischen Fr. 50.- und 150.-, was doch sehr attraktiv ist. (Und wer mir eine solche Prämie einbrocken will, darf gerne hier klicken und seine Webseiten zu Cyon umziehen)
Mein erster Blick auf das neue Verwaltungsinstrumentarium hat mich auf jeden Fall begeistert, auch wenn noch die eine oder andere kleine Kinderkrankheit zu finden ist. Aber das gehört ja dazu.
Und nun bin ich gespannt auf den nächsten Schritt: Das Multihoming, das nach dem Init7-Backbone-Ausfall auf der Prioritätenliste ganz nach oben gerutscht sein soll…
(Disclosure: Ich bin langjähriger Kunde von cyon)
Dass Statements von Mediensprechern nicht immer ganz „standardkonform“ ausfallen, ist eher selten, schliesslich ist man (meist) um das Image der Firma besorgt. Stephen McNamara, Head of Communications der irischen Billig-Fluggesellschaft Ryanair, muss gestern aber wohl einen ganz schlechten Tag erwischt haben, als er sich zu folgender Aussage hinreissen liess:
It is Ryanair policy not to waste time and energy corresponding with idiot bloggers and Ryanair can confirm that it won’t be happening again.
Lunatic bloggers can have the blog sphere all to themselves as our people are far too busy driving down the cost of air travel.
Das Statement ist die Reaktion auf einen Blogbeitrag von Jason Roe, wo suggeriert wurde, dass er einen Bug auf Ryanairs Website gefunden habe und man so Gratisflüge buchen könne. In Tat und Wahrheit zeigte das System einen Endbetrag von 0,00 an, weil Jason die Session neu startete und so die Variablen verloren gingen. Das Abschliessen der Buchung war aber nicht möglich. Jason fügte wenig später dann auch ein Statement hinzu, worin er bestätigte, dass so keine Gratis-Buchungen möglich sind.

In den Kommentaren zum Beitrag fanden sich dann auch schnell Ryanair-Angestellte, die Jason als Lügner und Idioten bezeichneten, mit ihren Aussagen allerdings auch nicht ganz unrecht haben. Das Online-Portal Travolution fragte daraufhin bei Ryanair selbst nach und erhielt, neben der Bestätigung, dass es sich bei den Kommentatoren tatsächlich um Ryanair-Angestellte handelt, die oben erwähnte Antwort.
Aus Kommunikationssicht ist es sicher grenzwertig, mit Begriffen wie „verrückt“ und „Idioten“ um sich zu werfen. Andererseits kann ich die Reaktion auch ein bisschen verstehen. Ich fordere zwar auch schon lange, dass sich die Unternehmenskommunikation auch um Blogger zu kümmern hat, aber wenn solche offensichtlich falsche Behauptungen aufgestellt werden ohne das Prozedere durchzuspielen (hier: das Ticket ausgedruckt), können dem einen oder anderen schon mal die Nerven durchgehen…
Unter massivem Einsatz von Google-Ads wird derzeit mit prominenten Gesichtern für einen Online-IQ-Test geworben. Das Ergebnis erhält aber nur, wer am Ende des Tests seine Handynummer eingibt – angeblich um einen PIN für den Zugriff auf die Ergebnisse zu erhalten. In Tat und Wahrheit ist die Abfrage der Handynummer aber der eigentliche IQ-Test.

Denn ist die Nummer erst mal eingegeben, hat man ein SMS-Abo abonniert, das einiges an Geld kostet. Wie hoch die Kosten tatsächlich sind, wissen aber wohl nur die Betreiber. Die Geschäftsbedingungen kann man zumindest interpretieren, wie man will: Einmal ist von neun Franken pro Woche die Rede, aber auch von 16 Inhalten à Fr. 3.- pro SMS, was dann mit Fr. 48.-/Woche zu Buche schlagen würde.
Im Rahmen der Aktion „BlogTipp der Woche“ stellt sich hier jede Woche ein neues Blog vor. Damit die Leser nicht nur vom Blog, sondern auch vom Autor einen Eindruck bekommen können, stammt der Text direkt aus der Feder des jeweiligen Blogautors.
Seit mehr als zwanzig Jahren gibt’s in meinem Berufsleben zwei feste Säulen: Finanzmärkte und Kunden. Die Finanzmärkte sorgen für Spannung, kein Tag ist wie der andere. Erfolgreiche und vertrauensvolle Kundenbeziehungen sind erfüllend und geben viel Energie zurück.

Heute noch werde ich immer wieder überrascht, wie ungenau oder unfundiert Anlageentscheide gefällt werden. Oder wie manche Institute ihre Markteinschätzungen auf Produktziele anpassen und das Kundenbedürfnis vernachlässigen. Dieser Blog soll spannende, teils unkonventionelle Informationen und Hintergründe frühzeitig ‚posten‘. Frei von Abhängigkeiten, Produkten oder Promotionen. Mit einfacher Sprache sollen Zusammenhänge aufgezeigt und aktuelle Ereignisse erklärt werden. Wenn die Leser des financeBLOG dank dieses Blogs ihrem Anlageberater ein paar kritische Fragen mehr stellen oder auf Sorgfalt und Transparenz beharren, ist mein Ziel längst erreicht.
Der Elektronikhersteller Canon hat mit „You Connect“ ein Vehikel gefunden, mit dem sich ein raffinierter Überblick über die Vorlieben seiner potentiellen Kunden erstellen lässt. „You Connect“ ist die hauseigene „Community“ von Personen, die gerne mal ein Canon-Produkt testen wollen. Wer sich da aber anmelden will, muss einen siebenseitigen Fragebogen ausfüllen, der es in sich hat.

Da werden nicht nur die „üblichen“ Fragen wie Geschlecht und Geburtstag abgefragt, sondern es tauchen auch Fragen wie z.B. derjenigen nach eigenen Kindern auf – schön detailliert anzugeben, ob diese im eigenen Haushalt leben oder nicht. Oder die Frage, wie fest man an religiösen Ansichten und am Glauben festhält. Auch die Fragen, ob man an der „traditionellen Rollenverteilung“ der Geschlechter festhält, ob es einem wichtig ist, einen „höheren, sozialen Status“ zu erreichen oder ob man gerne „Kontrolle über Menschen hat“, fehlen nicht.
Ganz schön viel für eine simple Anmeldung in einer „Tester-Community“, bei der man nur mit viel Glück einmal für einen Test ausgewählt werden kann. Dass man auf Seite 7 nach dem Upload eines Fotos dann auch noch zustimmen muss, „dass Canon das von mir eingesandte Foto verwenden darf“, ohne dass genauer spezifiert wird, wann, wie und wo der Hersteller das Konterfei nutzen will, macht die Angelegenheit nicht gerade vertrauenswürdiger.
Aber offenbar werfen „testhungrige“ Leute gerne mal sämtliche Bedenken über Bord, nur um einmal ein neues Produkt testen zu dürfen. Wenn es denn jemals so weit kommt…
Da hat wohl jemand viel zu viel Zeit:
Aber trotzdem (oder gerade deshalb) sehr cool gemacht…
(via Frank Helmschrott)