
Ob die Kommentare wohl moderiert sind? Klasse Idee, Shirt von Mediamatic.
Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis es wirklich so weit kommt:
(via Google Blogoscoped)
Heute scheint der „Galle hoch„-Tag zu sein, aber bei der folgenden Meldung kann ich, wenn ichs schon nicht nachvollziehen kann, wenigstens noch schmunzeln.
Eine Arbeitsgruppe um den französischen Europaabgeordneten Alain Lamassoure schlägt doch tatsächlich vor, dass SMS mit 1,5 Cent und eMail mit 0,00001 Cent pro Stück besteuert werden sollen. Nutzniesser dieser Abgaben soll die EU sein, die gemäss SpOn ihre Finanzierung „eines Tages“ auf eine neue Basis stellen will.
Immerhin fragt man sich auch bei SpOn, inwiefern die EU und SMS oder eMails in einen Zusammenhang gestellt werden können:
Lamassoure findet, die Kommunikationssteuer wäre genau das Richtige: „Der Austausch zwischen den Ländern ist so rasant gewachsen, also würde jeder verstehen, dass das Geld, mit dem die EU finanziert wird, aus den Vorteilen gewonnen wird, die die EU mit sich bringt.“ Inwiefern das Versenden von E-Mails und Kurznachrichten ein der Europäischen Union zuzuschreibender Durchbruch ist, erklärte der Abgeordnete nicht.
Schon interessant, wie sich das Politikerleben offenbar fast nur noch um das Generieren von Einnahmen dreht…
… hat es nicht leicht mit uns Bloggern. Zuerst legt er sich mit ixy an, der in einem harmlosen Post darüber geschrieben hat, dass Torsten nicht verlinkt werden möchte. Zumindest nicht von jedem. Dass darüber geschrieben wird, passt Torsten aber gar nicht, und so schreibt er auch fleissig Kommentare:
Du krambox Webmaster bist ein verlogenes A….. – am Telefon wolltest mir helfen , wolltest mich sogar hier runter nehmen und dann das ….. und soviele SMS habe ich nicht geschickt .Und für algemein gild – Suchmaschinen , richtige Webkataloge , Toplisten Verlinkung inklusive Banner erlaubt . Alle anderen nur mit Genemigung – erstrecht mit Banner , was ja auch Urhebermatrial ist .
oder
Ixy und Co die alle mich schlecht machen bekommen bestimmt keine Frau von Aussehen ab und sind neidig das ich eine bestimmte Domaine habe und daher ziehen sie mich in Dreck , wogegen ich mich bloß bissel wehre
Normalerweise würde man den Troll einfach ignorieren, doch Torsten lässt nicht locker. Kurzerhand hat er Anzeige erstattet und ixy wird nun beschuldigt „auf der Domaine www.krambox.de, unwahre Tatsachen zu verbreiten oder es zu Dulden , „der Geschädigte will nicht verlinkt werden'“ (Originaltext des polizeilichen Anhörungsbogens).
Aber Ixy schlägt zurück und wendet sich kurzerhand an Lawblogger Udo Vetter, der einen kurzen Fünfzeiler darüber schreibt. Das scheint Callboy Torsten aber bereits zuviel zu sein, denn nun droht er Udo mit einer Anzeige und versucht in nicht ganz ernst zu nehmender Manier sogar, via Udos Provider Druck auszuüben.
Ixy und Udo sind nicht die Einzigen, die sich derzeit mit Callboy Torsten herumschlagen, auch der marzipan-junkie, mybigmouth oder Marcel dürfen sich mit Telefonanrufen, eMails und Meldungen an die Provider herumschlagen.
Wer ist der nächste? Ich? Ich habe aber keinen Link zu Torsten gesetzt (Cut&Paste könnt ihr ja selbst: www.xxxichsuchedichx.de). Aber wahrscheinlich gehöre ich ebenfalls zur unerwünschten Spezie der bei Torsten auf der „Sponsoren“-Seite [PDF] genannten Nachrichtenschreiber:
Ich wünsche keine Einträge (gemeint die Nachrichtenschreiber) wo jeder einen unkronntrolierten Kommentar abgeben kann und dies teilweise ohne das die E-Mailadresse von den nicht stimmen muss und wo jeder unkontrolliert und gleich veröffentlicht ist ohne Kenntnis des Seitenbetreibers – Ich spreche dazu 3 Webmaster besonders an .Die jenigen wissen hoffentlich wer gemeint ist .
Na dann bin ich mal gespannt, ob der lange Arm des Gesetzes Torsten bis in die Schweiz reicht und was mir dann vorgeworfen wird.
P.S.: Ich wünsche keine Telefonanrufe in dieser Sache. Ladungsfähige Adresse per Whois, mein Gerichtsstand ist allerdings die Schweiz. Und sollte sich jemand bei meinem Host beschweren wollen: Bitte genau darlegen, welche Aussagen in diesem Post gegen Schweizer Gesetze verstossen. Schliesslich muss das geprüft werden. Jawoll! (Danke Ingmar für die Inspiration für dieses P.S.)
Die Million Dollar Homepage ist passé und auch die Nachahmer sind zumindest teilweise von der Bildfläche verschwunden. Mit der entsprechenden Idee lässt sich aber nach wie vor Geld verdienen, oder zumindest das Minus auf dem Bankkonto etwas aufbessern. Michael Staab verkauft via eBay und seiner Seite michaelskonto.de Werbeplatz auf seinem (Online-) Kontoauszug:
Da sich seit einiger Zeit mein Kontostand eindeutig in die falsche Richtung entwickelt, habe ich beschlossen, ab sofort Werbeplätze auf meinem Kontoauszug zu verkaufen. Überweisen Sie mir einen beliebigen Betrag und ich platziere Ihre Werbung oder Ihren Namen hier auf meinem Online-Kontoauszug. Wer mir zur Überweisung einen Banner max. 234 x 60 Pixel) und einen Link per E-Mail mitschickt, dessen Website verlinke ich hier an Ort und Stelle. Die Monatsauszüge sind nach Betrag sortiert – das heißt, die höchste Überweisung steht jeweils an erster Stelle. Die höchste Überweisung der letzten 90 Tage erhält zusätzlich den Werbeplatz direkt oben auf der Seite: An erster Stelle und immer zu sehen!
Wie ernst oder echt das Ganze gemeint ist, ist mir allerdings noch nicht klar. Immerhin aber kann er auf bekannte Spender wie die Allianz, Visa, T-Online oder Helvetia Versicherung verweisen. Wieso die allerdings so „krumme“ Beträge wie ¤ 76.69, ¤ 67.41, ¤ 41.27 oder ¤ 32.12 spendeten, bleibt wohl ein Rätsel…
(via Basic Thinking)
In den Messegängen begegnet man immer wieder hübschen und weniger hübschen Frauen, die einem entweder einen Wettbewerbstalon in die Hand drücken, ein kleines Gedget verteilen oder, wie bei der Dame von xsmart, eine riesige blinkende Plastikhand durch die Gegend tragen.
Ganz einfach sei das, meinte die Dame. Ich müsse nur die Infrarot-Funktion meines Handys aktivieren und es an die Riesenhand halten, schon könne ich an einem Wettbewerb teilnehmen. Gesagt, getan. Die Riesenhand quittiert den erfolgreichen Datenaustausch (was haben die Dinger überhaupt für Daten ausgetauscht?) doch das versprochene SMS kommt nicht. Ohne SMS jedoch keine Wettbewerbsteilnahme. Also nochmals Datenaustausch via Infrarot, doch wieder kein Erfolg. Immerhin, meint die Dame, ich könne auch ein SMS senden, um das „Teilnahme-SMS“ zu erhalten und drückt mir einen Flyer in die Hand:

Gewinnen Sie tolle Preis? Hört sich an wie damals Harry Wijnvoord in „Der Preis ist heiss„, „Gewinne sie alle diese tolle Preise. Walter, ich brauche eine neue Kandidaten!„. Zufall dass die Dame mit der Plastikhand auch Holländerin war?
Liebe xsmart, natürlich funktionierte auch das Bestellen des Teilnahme-SMS wie auf der Karte beschrieben nicht und an eurem Stand konnte oder wollte man mir nicht weiterhelfen, alle Mitarbeiter waren fleissig damit beschäftigt, untereinander zu diskutieren. Na dann lassen wir das eben…
Ein Dankeschön hingegen an die Leute vom Canon-Stand, die mir den Flyer spontan eingescannt und nach Hause gemailt haben. Das nenn ich Service 🙂
Immerhin geht heute schon der dritte Messetag zu Ende, aber als ich den Cybernet-Mitarbeiter darauf ansprach, was denn „Hostet Exchange“ sei, fiel er aus allen Wolken, denn das sei bis jetzt niemandem aufgefallen. Zwar hostet Cybernet tatsächlich Exchange, das angebotene Produkt heisst aber „Hosted Exchange“.

Immerhin: Nachdem es schon drei Tage falsch angeschrieben war, kommt es auf den morgigen, letzten Tag auch nicht mehr an, oder?
Übrigens: Bei TiC gibts „Hosted Exchange“ bereits für Fr. 16.75…

(via Mayweather)
Journalisten haben es nicht immer einfach – oder stellen schlicht die falschen Fragen 😉
In Österreich scheinen Fernsehinterviews sowieso öfters etwas speziell zu sein, oder wie war das mit dem fucking österreichische Eishockey?
(via Ute bloggt)
Schön, Freunde zu haben. Freunde helfen einem nämlich immer wieder aus der Patsche. So auch die Freunde von Kai, die ihm einen Portugiesisch-Sprachführer zusammengestellt haben.
Damit er dann die Einheimischen nach dem Weg fragen kann, ohne daß er voll in die Fresse kriegt, haben ihm seine Freunde ein kleines Lexikon gemacht, mit den wichtigsten Wörtern in Portugiesisch.
Richtig. Und dabei scheint man wirklich an jede Situation gedacht zu haben. Doch seht selber…