Den passenden Domainnamen finden, ist manchmal gar nicht so einfach. Oder doch? Man nehme den Namen einer bekannten Suchmaschine und hänge noch das Wort „car“ davor, fertig ist die neue Domain: car-google.com.
Wahrlich ein Meisterstück und ich frage mich wie bö, wie lange es wohl noch dauern wird, bis der Inhaber der Domain, die Firma AM Auto-Motive GmbH aus Lenzerheide erstmals von Google hören wird. Interessant auch, dass in den AGB von Car-google von der Auto-Motive AG die Rede ist, währenddem im Impressum dieselbe Firma als GmbH genannt wird. Laut Handelsregister existiert die Firma aber lediglich als GmbH.
Während Monaten herrschte nun Funkstille rund um den Gravatar-Service von Tom Werner. Die Performanceprobleme bewegten zudem manchen Blogger dazu, die Bilder der Kommentatoren aus den Templates zu entfernen. Nun soll aber Anfang Februar 2007 Gravatar 2.0 online gehen, wie Tom in seinem Blog schreibt:
The wait for Gravatar 2.0 is almost over. The new site will be released in early February with an all new interface and some great new functionality.
Ich bin gespannt, ob Gravatar die Popularität zurückgewinnen kann, die es in „guten Zeiten“ mal besass. Eine stark verbesserte Performance des Gravatar-Servers würde wohl viel dazu beitragen…
(via Blogging Pro)
Oha, so langsam muss ich wohl tschechisch lernen um bei slug.ch noch mitlesen zu können…

Nachdem sich die Werbung für die neue Telefonauskunft 1818 bei mir so richtig festgesetzt hat, war es gestern an der Zeit, den Service auch mal zu nutzen. Die Aufgabenstellung war einfach:
„Ich hätte gerne die Hauptnummer von Sunrise in Zürich-Oerlikon. Also nicht die 0800er Nummer, sondern die Nummer der Zentrale.“
Die Dame nahm meinen Wunsch entgegen und die Lösung kam direkt ab Band: 0800 707 707. Aaaja. Das war doch genau die Nummer die ich nicht haben wollte, denn ich muss mich intern weiter verbinden lassen. Also ein neuer Versuch, dieses Mal mit einem Herrn am anderen Ende:
„Ich hätte gerne die Hauptnummer von Sunrise in Zürich-Oerlikon. Also nicht die 0800er Nummer, sondern die Nummer der Zentrale.“
Wieder erhielt ich eine Antwort ab Band: 022 736 2X XX. Das war dann die Nummer einer Webdesignerin in Genf. Ziemlich falsch, vor allem, wenn ich doch nach einer Nummer in Zürich verlangt habe.
Leider war ich danach so entnervt, dass ich es unterlassen habe, die Swisscom-Auskunft 1811 mit derselben Fragestellung zu testen. Geholfen hat dann mobiles Surfen via tel.search.ch. Das werde ich in Zukunft meinen Nerven zuliebe wohl öfters tun…
Nachdem die Organisatoren der Swiss Blog Awards vor einigen Tagen geschlossen zurückgetreten sind, ist es zumindest fraglich, ob es je zu einer zweiten Ausgabe kommen wird. Wie es scheint, verhallen die Rufe nach Hilfe bei der Organisation (zum Beispiel hier oder hier), ungehört. Eigentlich schade, denn die Awardnight vom letzten Jahr in Biel war eine wirklich gute Sache.
Nicht zu unterschätzen ist allerdings der Aufwand, einen solchen Event zu organisieren. Jan Zuppinger spricht in seinem Post über die Gründe seines Rücktritts von einem Aufwand von „2-3 months of intense, unpaid work“. Kommt dazu, dass man sich damit nicht nur beliebt macht, wie man das letztes Jahr mit den fast schon endlosen Diskussionen rund um zusätzliche Kategorien, den Einbezug der anderen Sprachgruppen und mehr sehen konnte.
Ich würde mich über eine zweite Ausgabe der Swiss Blog Awards freuen, denn mir hat es auch ohne (offiziellem) Award Spass gemacht. Allerdings könnte auch ich nicht so viel Zeit aufbringen, um bei der Organisation wirklich tatkräftig mitzuhelfen. Aber wer weiss, vielleicht lassen sich ja doch noch einige Organisatoren finden…
Der Leumund hat in der Zwischenzeit eine kleine Umfrage gestartet und würde gerne auch Deine Meinung wissen:
Sollen die Swiss Blog Awards erneut stattfinden oder ist das Ganze nach nur einer Verleihung bereits wieder ein Auslaufmodell? Danke fürs Abstimmen!
Zum zweiten Geburtstag des „nofollow“-Attributs ist in Deutschland eine fast schon ausufernde Diskussion über dessen Zweck und Nutzen entstanden. Ich kann mich zwar erinnern, dass die Diskussionen schon bei der Einführung des Attributs stattgefunden haben, doch dann wurde es ziemlich ruhig. Die neuerliche Diskussion über „nofollow“ ausgelöst hat Frank Helmschrotts Test mit den ersten 25 Blogs der Deutschen Blogcharts, wo er insgesamt 9 Blogs mit gesetztem „nofollow“ gefunden hatte.
Doch was bewirkt das von Google propagierte „nofollow“? Wikipedia dazu:
Nofollow ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das rel=“nofollow“-Attribut, welches Hyperlinks im Internet beigefügt werden kann und das dafür sorgt, dass einige Suchmaschinen diese Hyperlinks nicht zur Berechnung der Beliebtheit der verlinkten Webseiten, gemessen mittels des PageRanks, heranziehen.
„nofollow“ sollte also im Kampf gegen Spam-Kommentare eingesetzt werden und verhindern, dass die Websites der Spammer durch Links in Kommentaren und Trackbacks verbesserte Rankings erhalten. Durch den standardmässigen Einsatz des Attributs in Software wie WordPress erhalten Kommentar- und Trackbacklinks aber automatisch ein „nofollow“-Attribut gesetzt, was auch nicht Sinn der Sache sein kann.
Während sich die meisten gegen den Einsatz von „nofollow“ aussprechen (und sogar einen Kommentarstreik auf Blogs mit „nofollow“ ankündigen), gibts auch einige wenige Befürworter wie zum Beispiel Dr. Web.
Ganz nach dem Vorbild von Jojos nofollow-Report, der die ersten 50 der deutschen Blogcharts auf „nofollow“ geprüft hat, habe ich die ersten 50 Blogs der Swiss Top 100 Blogs auf den Einsatz von „nofollow“ untersucht.
Hier die Ergebnisse:
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„Steve Jobs“ im Weekend Update von „Saturday Night Live“ über das neue iPhone von Apple:
(via Thomas Gigold)
Zürich scheint Google zu gefallen, denn es wird fleissig ausgebaut. So mietete der Suchmaschinengigant auf dem Zürcher Hürlimann-Areal 11’500 Quadratmetern Bürofläche für 10 Jahre fix. Zudem sicherte sich Google eine Option auf weitere 4’500 Quadratmeter. Zürich wird so zum grössten Google-Standort ausserhalb der USA und hängt damit das irische Dublin ab, das bisher mit 800 plus 500 geplanten Arbeitsplätzen als grösster Europa-Standort von Google galt.
In einem ersten Schritt soll die Mitarbeiterzahl in Zürich von derzeit rund 200 auf 500 erhöht werden. Weitere Arbeitsplätze dürften nur eine Frage der Zeit sein, denn insgesamt bieten die Flächen Platz für rund 1’600 Arbeitsplätze. Da lohnt es sich doch, mal etwas Ausschau nach einen Job bei Google zu halten…
(via Tages-Anzeiger)
Mit der Firefox Extension Split Browser hat Dr. Web eine äussert interessante Browser-Erweiterung ausgegraben. Mit Split Browser lassen sich zwei oder mehr Seiten gleichzeitig unter- oder nebeneinander darstellen, was vor allem für Entwickler interessant sein dürfte. Laut Dr. Web funktioniert das sogar zusammen mit der Erweiterung IE Tab, so dass man sich die Seitendarstellung von IE und Firefox im selben Browser ansehen kann.
Ob sich das bei mir in der Praxis bewähren wird, muss sich noch zeigen, denn mein 19″ Monitor ist schon ziemlich klein um sich zwei Webseites „nebeneinander“ anzeigen zu lassen…
Während Spam bisher meist ohne Aktualitätsbezug verschickt wurde, versucht es Martin Fürst, neben Dagmar Hegetschweiler (Socks and more AG) einer der „grossen“ Schweizer Spammer, nun mit Aktualität. Über seine Firma Intereuro AG vertreibt er seit Jahren Besteck der zusammengebrochenen Swissair, und verleiht seinen Spammails mit der Bezugnahme auf den gestrigen Prozessauftakt gegen die Verantwortlichen der wohl grössten Firmenpleite der Schweizer Geschichte sogar eine gewisse Aktualität:
Silber-Memorabilien mit 70% Prozess-Rabatt!
Unabhänging von der Schuldfrage und vom finalen Straf-Verdikt des Gerichts wurden heute folgende, weitere Premium-Artikel der jüngeren Schweizerischen Wirtschaftsgeschichte zum öffentlichen Abverkauf freigegeben:
Ob der Aktualitätsbezug was bringt, sei dahingestellt. Aber es zeigt, dass die Spammer nicht nur bei der Wahl der Provider für dem Spamversand agil sind und auf Aktualitäten reagieren. Übrigens: Martin Fürst selber möchte lieber keine Werbung in seinem Briefkasten…