Dass die UBS Warnungen über Sicherheitslücken auf ihren Webseiten nicht wirklich ernst nimmt, wissen wir Blogger spätestens seit den Berichten von Benbit und Peter. Ab morgen dürfte aber auch vielen Personen ausserhalb der Blogosphäre ein Lichtlein aufgehen, denn der Beobachter berichtet in seiner neuesten Ausgabe über die ignorierten Warnungen:
Recherchen der Zeitschrift „Beobachter“ zeigen nun, dass die UBS die Warnungen teilweise ignoriert und auch die besonders heiklen XSS-Lücken nur zögerlich oder gar nicht schliesst. Fünf Sicherheitslücken, die der findige IT-Spezialist Anfang Januar gemeldet hatte, waren bis am 30. Januar noch nicht behoben. Stattdessen wurde ihm in einem Brief von den obersten Sicherheitsverantwortlichen der Bank beschieden, man habe für seine Hilfe „momentan keinen Bedarf“ und wolle die Korrespondenz mit ihm „hiermit abschliessen“.
Die UBS selbst sieht in den Lücken allerdings keine Sicherheitsprobleme:
Gegenüber dem „Beobachter“ erklärte eine UBS-Sprecherin, die Bank sehe „kein Sicherheitsproblem“, da ihre Kundschaft aufgrund technischer Vorkehrungen „gegen jegliches Phishing geschützt“ seien.
Mal sehen, ob das die Kunden der UBS ebenfalls so sehen und ob sie nach wie vor in die „technischen Vorkehrungen“ der UBS vertrauen…
[Update]
Der Artikel mit dem sinnigen Titel „Die UBS ist nicht ganz dicht“ ist bereits online verfübar. Danke für den Hinweis, Peter!
Die Jungs von Hitflip sind ja selten um neue Ideen verlegen, wenn es um Marketing geht. So passt auch die Schnitzeljagd für Blogger, die dort liebevoll Blogitzeljagd genannt wird, genau in dieses Bild. Mit der Schnitzeljagd soll die Vernetzung von Blogs auf „spielerische Weise“ gefördert werden (und natürlich auch Hitflip weiter bekanntgemacht werden). Die Preise lassen sich durchaus sehen, so gibts zum Beispiel eine Spielkonsole oder einen Helikopter-Rundflug zu gewinnen. Und das Schöne daran: Die Gewinner erhalten nicht einfach ihren Preis, sondern können aus jeweils drei Preisen auswählen. Das ist doch mal eine symphatische Form des Gewinnens.
Was zu tun ist um zu gewinnen? Einen Beitrag zur Schnitzeljagd schreiben und auf möglichst viele Trackbacks hoffen. Genaueres dazu direkt im Hitflip-Blog. Also: Denkt daran, wo ihr das zuerst gelesen habt 
Bei trigami gehts weiter voran. Nachdem die ersten „Runden“ mit gesponserten Blog-Einträgen für Hitflip und Exsila abgeschlossen sind, wurde heute nacht nun die Alpha-Version für die Verwaltung der Blogs freigeschaltet, so dass bereits vorregistrierte Blogger nun ihre Daten hinterlegen können. Vorerst beschränkt sich das System auf die Blogs, interessierte Werbetreibende haben noch(?) keinen Zugriff auf die Daten. Dies wird dann wohl in einem zweiten Schritt der Fall sein.
Interessant daran ist, dass jeder seine „Wunsch-Produkte“ erfassen kann, über welche er gerne schreiben würde. So kann trigami potentielle Werbekunden gezielt angehen und muss nicht wie beispielsweise ReviewMe darauf warten, dass sich zufällig ein Werbekunde auf die Seite „verirrt“. Dies scheint mir nämlich ein grosses Problem von ReviewMe zu sein, denn seit dem Launch ist dort nicht mehr viel passiert…
Die Liste der 25 häufigsten Wünsche verwirrt mich allerdings ein bisschen. Dass darunter Spielkonsolen wie Nintendos Wii oder Microsofts Xbox vorkommen, kann ich ja verstehen, warum einige aber z.B. Xing, die M-Budget-Linie oder „besondere Aktionsangebote“ von McDonalds testen möchten, kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Aber ich muss ja auch nicht alles verstehen…
Ein paar Einladungen für trigami hätte ich noch übrig. Wer sich also dort anmelden möchte, hinterlässt einen Kommentar oder meldet sich per Mail bei mir…
Ursprünglich war der Teletext ja eine gute Erfindung um Infos und Programmhinweise rasch zum Zuschauer zu bringen. Heute sind bereits die Startseiten so mit Werbung zugepflastert, dass man kaum noch etwas anderes sieht. Teilweise werden die Teletext-Seiten zudem so schlecht gepflegt, dass die Hinweise zum laufenden Programm noch nicht mal aktuell sind (oder durchaus mal 4 Stunden hinterherhinken).
Auf Kabel eins Text habe ich gestern aber ein sensationelles Premium-Angebot gefunden:

Diese geheimen und neuen PC-Tricks würden mich jetzt aber doch interessieren. Ich wollte schon immer gerne Geheimtasten nutzen, Prozessor & Co. beschleunigen und mir die Sofortwirkung ansehen.
Eigentlich schade, dass sowohl der Faxabruf wie auch die SMS-Bestellmöglichkeit nur in Deutschland funktioniert, denn Economedia hätte noch einiges mehr zu bieten: Ob Hilfe gegen Mundgeruch, Tipps für Auswanderer oder der Ratgeber für den Kauf von Elektronik mit 80% Rabatt, für fast jedes Thema gibts ein paar Seiten teures Papier.
Wers nun trotzdem kostenlos haben will, findet zum Beispiel hier und hier einige PDF-Dokumente. Nur das Papier mit den geheimen PC-Tricks ist bisher nicht aufgetaucht, aber schliesslich ist das ja auch alles Top Secret…
Google hat eine weitere Niederlage im Kampf um die europäischen Namensrechte am Namen „Gmail“ einstecken müssen. Nach dem Hamburger Landgericht hat auch das europäische Harmonisierungsamt den Antrag Googles abgelehnt, die Marke europaweit zu schützen. Hintergrund der Probleme sind eingetragene Marken anderer Unternehmen in Deutschland und Grossbritannien. Bereits nach dem Urteil des Hamburger Landgerichtes benannte Google den eMail-Dienst in den beiden Ländern in Google Mail um. Kunden aus den beiden Ländern können seither nur noch Mailadressen mit der Endung „googlemail.com“ registrieren.
Google steht es nun offen, eine Beschwerde beim Harmonisierungsamt zu deponieren und auch ein Berufungsverfahren vor dem Haseatischen Oberlandesgericht ist noch hängig. Die Erfolsaussichten scheinen mir allerdings nicht allzu gut zu sein. Fragt sich nur, ob Google den Dienst in Zukunft überall Google Mail nennen wird um weiteren oder ähnlichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen.
Den Inhaber der deutschen Marke „G-Mail“, Daniel Giersch, dürfte es freuen, denn dieser bietet unter http://www.gmail.de ein bereits eine moderne Maillösung an, die laut Meldung von pressetext Deutschland „altbewährte Kommunikationslösungen wie E-Mail oder Telefonanruf verknüpft“:
So kann beispielsweise ein handschriftlich verfasster Brief per G-mail-Botendienst abgeholt werden. Mittels automatisierter Schrifterkennung wird das Schriftstück digital umgewandelt und kann schließlich in E-Mail-Form oder gar als telefonische Sounddatei an den Empfänger zugestellt werden.
Das Projekt läuft bereits als Test, allerdings konnte ich mich dort mangels einer deutschen Postadresse leider nicht anmelden.
(via persoenlich.com)
Ich weiss ja nicht, warum (fast) alle die Link-Vorschaubilder von snap.com so lustig, spannend oder interessant finden. Aber etwas muss ja dran sein, wenn mir in letzter Zeit fast ständig diese lästigen Bildchen entgegenpoppen. Doch nun gibts Abhilfe, denn die Vorschau lässt sich mittels eines Cookies deaktivieren. Das wars dann also: Tschüss snap.com!
(via wirres.net)
Zwar mussten sich die teilnehmenden Internet-Provider vertraglich verpflichten, die Liste mit rund 1200 Kinderporno-Seiten, die das Bundesamt für Polizei sperren lassen will, nicht zu veröffentlichen oder weiterzuverkaufen. Doch diese Liste würde wohl auch den einen oder anderen Abnehmer finden, schliesslich kommen Konsumenten solcher verabscheuungswürdigen Bilder nicht jeden Tag an eine Liste mit mehr als 1000 Seiten ihres Geschmacks.
So erstaunt es eigentlich auch nicht, dass die Liste offenbar bereits im Umlauf ist. Zumindest hat Udo Vetter die Liste (wenn es denn die „echte“ ist) bereits zur Veröffentlichung angeboten bekommen…
Dass Geld den Fussball regiert, ist ja nicht mehr neu. Auch dass sich die Fussball-Oberen immer neue Einnahmequellen erschliessen wollen, weiss man bereits. Dass nun aber auch Restaurants, die auf einem Bildschirm Spiele der Fussball-EM 2008 zeigen, Gebühren an die UEFA zahlen sollen, ist ziemlich unverfroren:
Zahlen sollen alle, die ein EM-Spiel am Fernseher einschalten und nicht nur Familie und Freunde mitgucken lassen. Die Uefa, welche die Urheberrechte ihres Turniers besitzt, möchte auch all jene zur Kasse bitten, die nur Essen oder Getränke verkaufen – und keinen speziellen Eintritt verlangen. Die Regelung würde Tausende von Gaststätten treffen. Und zwar unabhängig davon, ob sie zum kollektiven Fussballschauen im kommenden Juni speziell einen Fernseher anschaffen und ins Freie stellen oder einfach das herkömmliche Gerät in der Ecke laufen lassen.
75 Franken oder 50 Euro möchte die Uefa pro normalen Fernseher für das Turnier erheben. Für grösse Bildschirme will sie doppelt so viel verlangen. Teuer zu stehen kommen Grossleinwände: Hier will die Uefa 15 Franken oder 10 Euro pro Quadratmeter und Spiel kassieren. Die Bildschirme zwischen 35 und 45 Quadratmeter, wie sie in den offiziellen Public-Viewing-Zonen aufgestellt werden, würden für alle Partien über 10’000 Franken kosten.
Die UEFA ist mit ihrer Forderung nach einem Gesetz gegen Schmarotzerwerbung (Ambush-Marketing) zwar beim Bund abgeblitzt, doch das hält den Europäischen Fussballverband nicht davon ab, ständig nach weiteren Einnahmen zu suchen. Gespannt bin ich aber, wie die UEFA eine solche Abgabe durchsetzen will und auf welcher Rechtsgrundlage dies möglich sein soll.
Der EURO 2008-Slogan „Erlebe Emotionen“ macht seinem Namen also bereits jetzt alle Ehre. „Erlebe Emotionen – aber nur wenn Du zahlst…“
[Update] 31.01.2007
Gris-Gris weist in seinem Kommentar richtigerweise darauf hin, dass die UEFA inzwischen bekanntgegeben hat, auf die „Wirte-Gebühr“ zu verzichten. Siehe dazu auch das Interview mit
Euro-08-Geschäftsführer Martin Kallen im heutigen Tages-Anzeiger.
Für die Einen ein Segen, für die Anderen zum Schreien: Die moderne Technik…
Dass Suchmaschinen die Eingaben der Nutzer verbessern oder sogar korrigieren möchten, kennt man ja langsam. Umso schöner, wenn dabei Resultate wie dieses erscheinen:

Ok, bei diesem Ergebnis hat mir GooogIe ein bisschen unter die Arme gegriffen, aber dieses kleine Tool zeigt spielerisch, dass die Suchmaschinen manchmal halt auch Schrott vorschlagen.
Auch Peter ist bei flickr auf ein solches Beispiel gestossen, als er nach Bildern von der DLD mit Ibo Evsan von Sevenload suchte:

Ob Ibo an diesem Vorschlag seine Freude hat? Zur Beruhigung von Ibo lässt sich immerhin sagen, dass auch die Suche nach „dildo evsan“ keine Ergebnisse bringt, dafür einen neuen Vorschlag:

Mit diesen Vorschlägen lässt sich dann aber doch einiges an Fotomaterial finden, wenn auch nichts was mit der DLD oder Ibo zu tun hätte. Dafür das Eine oder Andere nicht ganz jugendfreie Bild (wie die vorgeschlagenen Begriffe schon vermuten lassen).
Darum merke: Traue keiner Suchmaschine. Zumindest nicht deren Vorschläge für besseres Suchen…
(via blogbox.ch bzw. hogenkamp.com)