Dass Weindegustationen nicht immer tierisch ernst sein müssen, zeigt die Hamburgerin Marlene Duffy mit Ihren Video-Weindegustationen auf bottleplot.com.

Und die Sommeliere hat eine Ahnung, wovon sie spricht:
Ich selbst bin absoluter WeinLover, hab mich jahrelang mit Rebsorten, Anbaugebieten, Weinbau und Kellertechnik beschäftigt, an den verschiedensten Weinseminaren teilgenommen und bin im Urlaub durch Weinbaugebiete gereist um Winzer zu besuchen. Ständig auf der Suche nach Weinen, die meinen aktuellen Favoriten auf Platz 2 verdrängen können.
Mehr zu Marlene Duffy gibts auch in einem Interview auf weinverkostungen.de.
(via Rivva)

Ähnlich den Techcrunch Meet-ups erhalten auch an der Web 2.0 Expo in Berlin Startups die Möglichkeit, sich dem interessierten Publikum vorzustellen. Und zwar nicht nur an der in der Konferenz eingebetteten Expo, sondern auch anlässlich einer Präsentation am 21. Oktober 2008.
Are you a hot technology startup? Are you in Europe? Do you have a new announcement you want to share with the Web community? On the first night of Web 2.0 Expo Europe we will highlight six companies on the main stage, presented in front of an audience of industry peers, media and VCs. The format is simple, five minutes on stage and a maximum of 15 slides. No demos. Videos are allowed.
Bewerben kann man sich noch bis zum 10. Oktober per Online-Formular. Aus den Einsendungen wird eine Jury bestehend aus Brady Forrest (O’Reilly Radar), Lukasz Gadowski (Spreadshirt), Mike Butcher (TechCrunch UK) und Christophe Maire (gate5 & Plazes) die sechs Firmen auswählen, die sich am 21. Oktober auf der Hauptbühne vorstellen können.
Wer sich kurzfristig noch als Besucher anmelden will: Das 35% Rabatt-Angebot gilt natürlich noch immer…
Der Gratis-Bloghoster blog.ch unterzieht sich einer Generalüberholung und setzt neu auf WordPress MU, der Multiuser-Version der beliebten Blogsoftware WordPress. Noch erstrahlt blog.ch allerdings nur im WordPress Standarddesign, was sich jedoch bald ändern soll.
Der Wechsel auf die neue Plattform dürfte wohl mit dem Verkauf des tschechischen Bloghosters blog.cz zusammenhängen, mit welchem blog.ch die frühere Softwareplattform teilte. Inhaberin Centralway verkaufte blog.cz im Mai dieses Jahres an die Central European Media Enterprises Ltd.
Neu wird blog.ch zudem von der Centralway-Tochter Digerati GmbH in Partnerschaft mit der Idealizer AG betrieben, die damit „die freie Meinungsäusserung und das kostenlose Bloggen in der Schweiz“ fördern will, wie Patrick C. Prize von Idealizer auf Anfrage schreibt.
Ob es blog.ch dieses Mal schafft, sich endlich aus dem Schattendasein zu lösen und ins Rampenlicht aufzusteigen?

Es gibt schon seltsames im Internet. Zum Beispiel die vielverwendete Passage in Disclaimern, wonach das Verlinken der entsprechenden Webseite eine Bewilligung des Seiteninhabers voraussetzt. Ugugu hatte dazu in den letzten Wochen zwei Beispiele aufgezeigt.
Doch auch die Schweizer Banken lassen sich nicht lumpen, wenn es darum geht, solche „Linkfallen“ in ihren Disclaimern zu verstecken. Und so habe ich, analog zum vom Erfolg gekrönten ADAC-Fall vor fast 3 Jahren, um entsprechende Bewilligungen nachgefragt – und (zumindest teilweise) auch erhalten.
Tabea Weber, Verband Schweizerischer Kantonalbanken
Sie erhalten hiermit eine Bewilligung zur Verlinkung auf www.kantonalbank.ch.
Dominique Gerster, Media Relations, UBS
Wir erteilen Ihnen hiermit die Einwilligung zur Verlinkung von redaktionellen Beiträgen auf www.bloggingtom.ch mit www.ubs.com, sofern damit keine kommerziellen, unlautere oder rechtswidrige Zwecke verfolgt werden.
Roland Leuenberger, Leiter Public Relations, BEKB
Im Sinne eines offenen und fairen Dialogs können Sie für die Zwecke von „bloggintom“ gerne einen Link zu einer unserer Homepages anbringen.
Sven Antenen, Leiter Internet/www.raiffeisen.ch
Hiermit erteile ich Ihnen gerne die Erlaubnis von Ihrer Seite auf Raiffeisen-Webseiten zu verlinken – und dies nicht auf eine URL beschränkt.
Keinerlei Reaktion erhielt ich dafür von den Kantonalbanken aus Glarus, Appenzell, Zug und Wallis, die ebenfalls einen solch unsinnigen Disclaimer auf ihren Webseiten publizieren und mich nun wohl verklagen werden. Ich bin gespannt…
Interessant ist, dass meine Anfrage offenbar bei keiner der Banken dazu geführt hat, dass man den Sinn einer solchen unsinnigen Bewilligungspflicht überdenken würde. Mit einer Ausnahme, wie von Sibylle Umiker von der Pressestelle der Zürcher Kantonalbank zu erfahren war. Dort fühlte sich erst nämlich niemand so richtig zuständig, eine solche Bewilligung zu erteilen. Nach meiner „Bewilligungsanfrage“ scheint dort nun aber Bewegung in die Sache zu kommen:
Wir sehen davon ab, die rechtlichen Hinweise auf unserer Homepage generell zu überarbeiten, nachdem wir den Verwendungszweck unserer Marke selbst bestimmen und den urheberrechtlichen Schutz – falls notwendig – in Anspruch nehmen wollen. Auch gilt es, Missbräuche, die einen Tatbestand des unlauteren Wettbewerbs erfüllen könnten, zu verhindern. Was indessen die Passage bezüglich die reine Verlinkung unserer Homepage anbelangt ist denkbar, dass sie dereinst modifiziert oder weggelassen werden wird, nachdem in der überwiegenden Mehrzahl der Anwendungsfälle von der Schweizer Rechtsordnung kein Rechtsschutz gewährt wird.
Heute morgen gab die ZKB zudem bekannt, dass die „zuständigen Stellen in den nächsten Tagen entscheiden“ werden, wie der Absatz betreffend Verlinkung im Disclaimer in Zukunft aussehen wird. Bravo!
Zum 10-jährigen Jubiläum nimmt uns Google mit auf eine Zeitreise ins Jahr 2001. Und so zeigt sich die Suchmaschine nicht nur im Look von 2001, sondern hat auch den damals aktuellen Suchindex hervorgezaubert:

2001? Da gabs kein Facebook, kein MySpace und natürlich keinen BloggingTom. Dafür Netscape, Altavista und die aufstrebende, bald grösste Suchmaschine Google.
Das waren noch Zeiten…
(via Daily Fraggle)

Heute vor einer Woche ging founder.ch live, laut Selbstbeschreibung des Redaktionsleiters David Dostal eine neue Plattform auf der Schweizer Startups ihre Firma präsentieren und Neuigkeiten posten können. Betrieben wird founder.ch via Digerati GmbH von der Centralway Holding aus Zug, welche vor rund zwei Jahren den Aggregator blog.ch kaufte und daraus einen gesichtslosen Bloghoster machte.
Die Liste der aufgeführten Startups liest sich etwas traurig, sind doch bisher erst deren 13 eingetragen. Kommt dazu, dass von diesen wiederum lediglich vier tatsächlich aus der Schweiz stammen. Für ein Angebot mit dem Claim „Founders in Switzerland“ doch eher seltsam, schliesslich hat sich beispielsweise am TechCrunch Meet-up in Zürich gezeigt, dass die Schweizer Szene sehr viel breiter ist. Allerdings scheint founder.ch dort nicht wirklich auf Interesse zu stossen.
Das mangelnde Interesse schlägt sich denn auch in den Beiträgen nieder. Unter den bisher sechs publizierten Artikeln sind lediglich zwei „Echte“: David Dostal war bei amiando und Ceknito mit der Kamera auf Besuch. Zwei Beiträge sind Mitteilungen in eigener Sache und weitere zwei widmen sich gyn.de. Und diese haben es in sich: Auf der redaktionellen Plattform schreibt, im Auftrag des founder.ch-Redaktionsleiters David Dostal, der zugleich gyn-Geschäftsführer und Sohn des Gründers ist, die Marketingleiterin von gyn.de einen PR-Artikel. Angesichts dieser Konstellationen überraschen Aussagen in den Beiträgen wie „rasanter Erfolgskurs“, „überwältigende Eigendynamik“ oder „überaus erfolgreich“ nicht. Zwar gibt es einen Hinweis auf die Interessenbindung, allerdings wird dieser ziemlich umständlich formuliert im letzten Absatz versteckt.
In der Blogosphäre ist die Resonanz auf founder.ch bisher ausgeblieben. Kein einziger Kommentar eines externen, kein einziger Trackback. Kein Wunder: Worüber sollte man auch bloggen, wenn jeder Neuigkeitsgehalt fehlt?
Natürlich: founder.ch ist erst eine Woche alt, aber das „redaktionelle Konzept“, wenn man es denn so nennen darf, scheint alles andere als zukunftsweisend. Es scheint mir generell heikel, wenn Startups auf der Plattform eines Investors präsentiert werden. Eine „echte“ Startup-Plattform wie das IFJ würde sich wohl besser eignen, die Jungfirmen entsprechend zu promoten.
Die Gerüchte, wonach Sunrise den Schweizer Ableger von Tele2 kauft, haben sich bestätigt. Wie Sunrise heute in einer Pressemitteilung schreibt, soll Tele2 als eigenständige Marke bestehen bleiben und auch die Mitarbeiter übernommen werden.
Ob es wirtschaftlich Sinn macht, Tele2 als eigenständige Marke weiterzuführen, darf bezweifelt werden. Sunrise betont denn auch, dass den 491’000 Tele2-Kunden die Möglichkeit geboten werde, jederzeit auf die Sunrise-Produkte und Bündelangebote zu wechseln. Kommt dazu, dass Tele2 schon bisher für den allergrössten Teil der Mobilfunkverbindungen das Netz von Sunrise nutzte. Damit dürfte die Zukunft des Brands „Tele2“ wohl schon bald besiegelt sein…
Mit dem Verkauf an Sunrise setzt das Tele2-Mutterhaus schon fast eine Tradition fort. In Österreich verkaufte man die Mobilsparte an Telekom Austria, in Italien und Spanien das Festnetzgeschäft an Vodafone und auch in Österreich laufen entsprechende Vorbereitungen zum Verkauf der Festnetzsparte.
… kann man auch auf ganz spezielle Weise. Edgar Oehler, Chef der Arbonia Forster Holding, lässt die Mitarbeiter und Anwohner stets wissen, wie es um seine Laune steht. Leuchtet die oberste Etage des Geschäftssitz grün, dann kann wohl entspannt gearbeitet werden. Bei Rot steht dann aber wohl Ärger ins Haus (das auch schon mit einem Bordell verwechselt wurde).
Selbst die Spieler des FC St. Gallen wissen stets, wann Sponsor und Stadionmitbesitzer Oehler Rot sieht…
Mit Geld kann man sich eben auch ausgefallenere Spielzeuge kaufen…
(via Arlesheim Reloaded)
Für den Wissensdurst gibts in Mumbai nun eine spezielle Tankstelle: Die Gogola-Bar…

Die beiden Entrepreneurs haben offenbar eine etwas spezielle Möglichkeit gefunden, die internet-affine Bevölkerung zum Trinken ihrer Gola – crushed ice mit diversen Sirup-Toppings – zu bewegen und dabei auch Wert auf die Detailtreue ihrer Werbetafel gelegt. Nur die Homepage selbst scheint noch im Aufbau zu sein. Aber vielleicht liegt der verspätete Onlineauftritt ja auch daran, dass die beiden noch etwas Mühe mit der Schreibweise des http-Protokolls haben…
(via Frog-Blog | Photo: Creative Review)

Nur noch knapp einen Monat dauert es bis zur diesjährigen Web 2.0 Expo in Berlin. Auf dem Programm der vom 21. bis 23. Oktober 2008 stattfindenen Konferenz stehen unter anderem Keynotes von Mozilla-Chef John Lilly, Martin Varsasky, Gründer von FON oder von Yossi Vardi, einem israelischen Entrepreneur. Eingebettet in die Konferenz ist auch eine Messe, auf welcher sich neben Startups auch bekanntere Firmen präsentieren.
35% Rabatt für meine Leser
Mit dem Rabattcode „webeu08gr73“ erhält man bei der Registrierung übrigens 35% Rabatt auf die zugegebermassen nicht ganz günstigen Eintrittspreise. Der Code ist natürlich öffentlich und lässt sich so auch für Freunde und Bekannte verwenden.
Bin ja mal gespannt, wieviele Schweizer den Weg nach Berlin finden werden…