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„Erfolgsgeschichte Twitter“ in 10vor10

So ganz einfach ist dieses Medium Fernsehen nun wirklich nicht. Während die Protagonisten sich darin üben, Konversationen vor der Kamera mehrmals zu wiederholen, Räume abzuschreiten und (nicht immer einfache) Fragen zu beantworten kämpft der Redaktor mit der Zeit. Zwar versuchte das Team von SF, @abtmartin und ich am vergangenen Montag fast sechs Stunden lang, den 10vor10-Beitrag über Twitter in Szene zu setzen. Und doch werde ich das Gefühl nicht los, dass im Beitrag irgendwas fehlt. Vielleicht kann man Twitter doch nicht in der Kürze eines 10vor10-Beitrages erklären. Doch: Brauchen wir dazu statt 140 Zeichen wirklich eine ganze DOK-Reihe?

Klar ist hingegen, dass mein Pullover (wenn ihr wüsstet, wie kalt es am Montagmorgen in Einsiedeln war) zumindest beim Twitterpublikum gar nicht angekommen ist. Was ich dann auch gleich zum Anlass genommen habe, das gute Stück für einen guten Zweck zu versteigern. Wer steigert mit?

Zum Schluss noch ein Danke: An Christian Bachmann als verantwortlicher Redaktor, sowie die „Kameramannen“ Marco Krobath und Rolf Gaschet. War ein cooles Erlebnis mit euch!

Das Einsiedler Geheimprojekt

Was da gestern in und ums altehrwürdige Kloster Einsiedeln in Sachen #geheimprojekt abging, war ganz schön anstrengend. Konversationen, die mehrfach zu wiederholen waren, Räume, die mehrmals abzuschreiten waren, Fragen, auf die man nicht immer eine Antwort wusste und sogar Rollstuhl-Stossen gehörte dazu.

Geheimprojekt in Einsiedeln

Die Twittergemeinde lag mit ihren Ratereien dann auch ziemlich daneben. Weder wollte ich die Stiftsbibliothek ausrauben, noch spiele ich im neusten Illuminati-Film mit. Wobei: Kameras waren in der Tat dabei, allerdings keine von Disney, Universal oder 20th Century Fox, sondern vom Zürcher TPC.

Geheimprojekt in Einsiedeln

Und wer jetzt noch immer gespannt ist, darf das heutige 10vor10 um 10vor10 auf SF1 nicht verpassen.

sprainTV Making of, Teil 3: Schnitt

sprainTV

sprainTV, der wöchentliche rasante Blick auf das Schweizer Internetgeschehen ist eine humorvolle Web-Show, welche in der Blogger- und Twitterwelt rasch viele Fans gefunden hat. In einer vierteiligen Making-Of-Serie verteilt auf vier Blogs gibt Manuel Reinhard, Moderator von sprainTV, als Gastautor einen Einblick in alles, was sich hinter der Produktion einer Ausgabe von sprainTV verbirgt.

Was bisher geschah:
Making Of, Teil 1: Vorbereitung/Konzept, erschienen bei netzwertig.com
Making Of, Teil 2: Aufnahme, erschienen bei marcelwidmer.ch
Making Of, Teil 3: Schnitt, erschienen bei bloggingtom.ch
Making Of, Teil 4: Verbreitung, erschienen bei studisurf.ch

Making Of, Teil 3 – Schnitt

Während der Konzeptphase ensteht der Inhalt einer Web-Show, während der Aufnahme die Bilder und Töne dazu. Der Schnitt scheint da nur noch Nebensache zu sein. Dem ist aber nicht so, denn im Schnitt ensteht erst der eigentliche Groove der Show.

Technisches
Auf technischer Ebene stehen keine grossen Hindernisse im Weg, wir nutzen, was uns der Mac sowieso schon bietet: iMovie’09.
Die iMovie-Serie musste in der Vergangenheit zwar berechtigt Kritik einstecken, da seit iMovie 6 verschiedene liebgewonnene Features verschwunden sind. Doch da der Lern- und auch Geldaufwand für die nächst bessere Option Final Cut Express bereits beachtlich ist, ist iMovie immer noch die beste Wahl.

Was Neulinge beim ersten Blick in iMovie’09 verwirren kann, ist die Unterscheidung zwischen Projekte und Events. Eigentlich ist es einfach: Events enthalten alle Video-Rohdaten, welche man möglicherweise verwenden möchte während in einem Projekt aus diesen Rohdaten das eigentliche Video zusammengeschnitten wird. Ein Projekt kann natürlich Sequenzen aus mehreren Events enthalten kann.

iMovie'09

Na dann los!
Um auch die Schnittphase effizient durcharbeiten zu können, macht es Sinn, sämtliche Videosequenzen, Bilder und Audiodateien griffbereit zu haben. Da wir aus der Konzeptphase bereits wissen, welche Videoufnahmen und Bilder in welcher Reihenfolge vorkommen, platzieren wir diese gleich mal hintereinander im neuen Projekt. Dabei achten wir noch nicht auf genaue Übergänge oder Dauer der Anzeige von Bildern.

Dann platzieren wir die Audio-Textaufnahmen. Entsprechend dieser Aufnahmen lässt sich dann Sequenz für Sequenz das Timing und die Übergänge optimieren.

Etwa mehr Pepp, bitte!
Soweit so gut. Doch wahrscheinlich wird das Video nicht sonderlich spannend werden. Wir müssen es mit ein paar kleinen Handgriffen aufpeppen.

Als Erstes brauchen wir Hintergrundmusik. Aber Achtung, wenn du einfach deinen Lieblingssong von Shakira hinterlegst könntest du rechtliche Probleme kriegen. Zum Glück gibt es eine ganze Reihe von Websites welche Songs anbieten, die man für eine Web-Show legal nutzen darf. Zwar muss man im Einzelfall immer noch abklären, wofür genau der Song nun genutzt werden darf. Das ist in der Praxis nicht immer einfach. Doch mit etwas Mühe kannst du dir so einen Katalog von Songs aufbauen, die du immer wieder verwenden und deiner Web-Show so auch eine akustische Identität geben kannst.

iMovie selbst bietet dir ausserdem schon eine ganze Palette von Sound-Effects, Jingles und Hintergrundtönen, die du einsetzen kannst.

Ducking

Natürlich soll der Sound im Hintergrund den eigentlichen Sprechtext nicht übertönen. Dafür gibt es die praktische Funktion Ducking. Damit wird eine Audiospur, in diesem Fall die Spur mit der Sprache, als Hauptspur gekennzeichnet und andere Tonspuren „ducken“ sich entsprechend, das heisst die Lautstärke wird automatisch verringert.

Zackige Übergänge
Hilfreich, um Pepp in deine Sendung zu bringen sind auch sogenannte Stingers, wovon iMovie auch bereits einige auf Lager hat. Ein Stinger ist ein Soundelement, welches den Abschluss eines Beitrages oder den Übergang zum nächsten Beitrag ankündigt. Kombiniert mit einer kurz eingeblendeten schwarzen Fläche oder einem sonstigen optischen Übergang kann auf diese Weise erstaunlich einfach mehr Spannung generiert werden.

Noch mehr Drive kriegt man hin, wenn Moderationsszenen keinerlei Wartezeit enthalten. Wenn du in einer Szene vor der Kamera stehst und etwas sagst, schneide bewusst so, dass du gleich im ersten Moment, in welchem man die Videosequenz sieht sprichst und beende die Sequenz sofort nach dem letzten Buchstaben, den du sagst. Jeder Sekundenbruchteil an ruhiger Zeit, den du im Video drin lässt verlangsamt das Gesamtbild deiner Produktion. Die Zuschauer 2-3 Minuten an der Stange zu halten erfordert aber, stets neue Impulse zu setzen, keine Langeweile aufkommen zu lassen und ein hohes Tempo zu halten.

All diese kleinen Details machen aus, dass deine Show unterhaltsam und zackig wird. Glaubst du nicht? Dann lass dich von diesem Beispiel überzeugen:

Dann ab unter die Leute damit!
Der Schnitt stellt technisch also gar keine grosse Sache dar. Wichtig ist es, deinen Stil zu finden und den Groove deiner Show zu definieren. Hast du das geschafft und deine erste Ausgabe steht bereit, gilt es, diese unter die Leute zu bringen. Wie dies am Besten geschieht erfährst du am kommenden Freitag. Auf welchem Blog verraten wir am Donnerstag in sprainTV.

[Gastbeitrag von Manuel @sprain Reinhard]

Skypes Mann in der Wildnis

Eigentlich muss man ja ziemlich einen an der Waffel haben um in der Wildnis Südspaniens neben einer Telefonzelle zu campieren und den ganzen langen Tag zu telefonieren. Andere finden das wiederum durchaus erstrebenswert. So wie etwa der 28-jährige Rob Cavazos, der seit heute genau das tut.

Mit der viralen Aktion „Phone Box Experiment“ versucht Skype offenbar, den Leuten den VoIP-Dienst näher zu bringen und aufzuzeigen, dass man gerade bei internationalen Anrufen ein klein bisschen sparen kann.

10 Tage lang soll Rob nun also neben seinem Telefon in der Wildnis Spaniens campieren. Bleibt zu hoffen, dass da in den nächsten Tagen noch etwas mehr passiert, als einfach nur „telefonieren“. Andre Vatter von Basic Thinking zumindest will erfahren haben, dass in den nächsten Tagen noch einige Prüfungen auf unseren Skype-Telefonisten zukommen werden. Dann bin ich ja mal gespannt…

Ein klein bisschen beleidigt bin ich aber schon, dass man sich für das Phone Box Experiment ausgerechnet die Pampa Spaniens ausgesucht hat. Man hätte schliesslich genau so gut meiner Telefonzelle die Ehre erweisen können. Darin hätten sogar noch ein paar Freunde Robs Platz gehabt…

(via Basic Thinking)

3 für 2 am Black Friday Special

3 für 2 am Black Friday

Unglaublich, aber wahr. Selbst hier bei mir gibt es für einmal ein äusserst exklusives Black Friday Special. Mit der nur heute geltenden 3 für 2 Aktion, kriegt jeder, der heute dieses Blog und das Blog von Leumund als RSS-Feed abonniert, exklusiv und kostenlos auch noch ein Abo des Blogs von Pixelfreund!

Hier die entsprechenden Links:
Bloggingtom.ch Feed
LeuMund.ch RSS Feed
Pixelfreund.ch Feed
Alle 3 Blogs in als Google Reader Bundle abonnieren.

Übrigens, das Angebot gilt auch bei Twitter! Ab sofort dem @bloggingtom und @leumund folgen und es gibt absolut kostenlos den @pixelfreund dazu! Sie gehen keine Verpflichtungen ein!

Cablecom: Changing for you! – Hoffentlich…

Cabletom - Auch ohne Kunde zu sein: Die Rechnung trifft pünktlich ein.

Man hätte meinen können, dass nach den Cabletom-Plakaten und der daraufhin erfolgten Reaktion von Cablecom endlich Bewegung in den unsäglichen Abo-Streit mit dem Kabelnetzbetreiber kommen würde. Tatsächlich einigte ich mich mit den Verantwortlichen im Juni darauf, die Hälfte des geforderten Rechnungsbetrages zu bezahlen. Dies darum, weil die Cablecom steif und fest behauptete, ich hätte lediglich das Digitalphone-Abo, nicht aber das Hispeed-Internet-Abo gekündigt. Mangels Gegenbeweis (mein Fehler…) zahlte ich also und hoffte auf ein Happy-End.

Bereits im September dann aber erste Zweifel am Happy-End. Irrtum Intrum Justitia mahnte irgendwelche Bearbeitungskosten aus dem Cablecom-Fall an, deren Rechtmässigkeit ich (einmal mehr) lautstark am Telefon bestritt. Worauf mir die Inkassofirma mit dem sinnigen Slogan „Fair Pay“ mitteilte, wegen so einem kleinen Betrag (Fr. 20.35) mache man „kein Büro auf“ und verzichte auf die Forderung.

Also doch alles gut? Von wegen. Ende Oktober meldet sich Irrtum Intrum Justitia erneut und will Geld für „4 Rechnungen von 6.5.2009 bis 5.8.2009“:

Cablecom - Neue Rechnung von Intrum Justitia - Cabletom

„Anschluss verlieren“? „… obwohl sie bereits mehrere Rechnungen von Cablecom erhalten haben“? „…nachteilig auf künftige Geschäfte wie auch Jobsuche auswirken“? Hallo?

Immerhin: Nachdem ich mich (auch via Twitter) ein Wochenende lang ziemlich aufgeregt hatte, kam die Reaktion der Cablecom am darauf folgenden Montag prompt (Twitter- und Blog-Monitoring sei Dank!). Ein Problem in der Cablecom-Buchhaltung. Man kann meine Zahlung vom Juni nicht finden. Aaaja…

Und nun hat Cablecom tatsächlich reagiert und auch mal mit Irrtum Intrum Justitia gesprochen:

Cablecom - Abschlussbestätigung von Intrum Justitia - Cabletom

Ob das nun das Happy-End ist, wird sich zeigen. Zum Beispiel am Auskunftsbegehren, dass ich noch diese Woche an Irrtum Intrum Justitia stellen werde. Oder daran, ob nun wirklich Ruhe ist und in Zukunft keine Rechnungen der Cablecom mehr eintreffen.

So gesehen ist Eric Tveter als neuer Chef der Cablecom nicht zu beneiden. Der Arme muss nicht nur mit seinem Unternehmenssprecher im Schlepptau Hausbesuche bei verärgerten Kunden machen, sondern auch eine Firma mit einem, äähm, nicht gerade berauschenden Ruf wieder auf Vordermann bringen.

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Lieber Herr Tveter: Ich anerkenne Ihre Bemühungen, das Image und die Leistungen der Cablecom wieder zu verbessern. Aber ich versichere Ihnen: Bei der nächsten Rechnung, die ich von Ihrem Unternehmen oder von der Irrtum Intrum Justitia erhalten werde, stehe ich bei Ihnen zuhause in Küsnacht auf der Matte. So ein netter Hausbesuch von einem verärgerten (Ex-) Kunden nämlich. „Changing for you“ hin oder her…

Der nationale Avatar-Day am 18. November 2009

Dieses Twitter ist schon eine verrückte Sache. Viel blabla (wie Kritiker zu sagen pflegen) aber noch viel mehr. Kurz nachdem das 1. Schweizer Segway Laubbläser Polo Turnier (SSLPT) auf Twitter geboren und im Real Life durchgeführt wurde, die nächste Idee: Ein nationaler Avatar-Fotoshooting-Tag.

Ganz banal die Entstehung. Kurz nach dem (haushohen) Sieg am SSLPT hab ich meine Avatar-Grafik auf Twitter gewechselt. Für einen Tag als „Sieger“ getwittert, und danach gleich noch ein neues Foto von mir nachgereicht. Das Bild kam allerdings nicht wirklich an. „Du siehst aus wie ein türkischer Polizist“, hiess es da beispielsweise, was mich wiederum zu einem Tweet veranlasste…

Nationaler Avatar-Fotoshooting-Day

Danach ging alles ganz schnell: Einen paar Stunden und einen Blogbeitrag später war er geboren: Der nationale Avatar-Tag am 18. November 2009.

Wer sich also auch mal ein professionelle(re)s Avatar auf Twitter (und sonstwo) wünscht, kann sich bereits in Bern, Gebenstorf und Zürich für das Shooting schön machen. Anmeldung gleich drüben bei Pictura.

Danke Barbara. Genau darum liebe ich Twitter!