Elite-Wikipedia: Citizendium

Citizendium - Logo

Mit Citizendium ist gestern ein Konkurrenzprojekt zu Wikipedia in die Public Beta gegangen. Das neue Wissens-Wiki soll professionellen Ansprüchen genügen und deshalb, im Gegensatz zum „Vorbild“ Wikipedia, auch nicht von jedermann gefüllt werden:

Wer einen Artikel schreibt, muss mindestens 25-jährig sein, einen Hochschulabschluss haben und den Beitrag mit seinem vollen Namen unterzeichnen. Ein Rat von Sachverständigen überprüft die Beiträge, bewertet sie aus wissenschaftlicher Sicht und sorgt dafür, dass sie nicht von Vandalen verschandelt werden können.

Das ist zwar ein lobenswerter Ansatz, wird aber wohl dazu führen, dass aktuelle Themen es wohl nur selten innert nützlicher Frist in das Nachschlagewerk schaffen werden. Das vom Wikipedia-Mitbegründer Larry Singer gegründete Citizendium wird sich aber wohl (auch) an solchen Dingen messen lassen müssen.

Bisher ist Citizendium nur in englischer Sprache verfügbar, soll aber, Erfolg vorausgesetzt, in weiteren Sprachen gestartet werden.

Erstes Opfer des BlogCamp Switzerland

'Todesanzeige' von benbit

„Wie man sich mit einem Blog unbeliebt macht“ hiess der Vortrag von Benbit am BlogCamp Switzerland. Und tatsächlich, der Titel ist nach wie vor aktuell, nicht nur weil er dort eine XSS-Lücke bei Tilllate aufgezeigt hat, sondern auch, weil er (wohl durch seinen Auftritt mit Sonnenbrille und Basecap) andere Blogger zum Detektivspielen animiert hat und diese nun seine Identität aufgedeckt haben. Zwar hat Benbit bereits am Vortrag einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet und vielen von uns war er bereits vorher mit den genauen Koordinaten bekannt, aber öffentlich wollte Benbit das nicht haben.

Ich persönlich bin der Meinung, dass jemand der Sicherheitsprobleme aufdeckt, diese aber nicht für persönliche Zwecke ausnutzt, auch mit seinem Namen dazu stehen kann. Doch das ist, wie ich von Benbit weiss, auch gar nicht das Problem. Für die (vermeintliche) Anonymität des Bloggers gab es andere wichtige Gründe, die mit der Offenlegung seiner Koordinaten natürlich tangiert werden und nun zur Schliessung seines Blogs führen.

Man kann über Benbit und die Person dahinter sicherlich geteilter Meinung sein, schade finde ich seine Aufgabe aber allemal. Vielleicht aber ist das Ganze auch nur eine momentane Trotzreaktion und in dem Sinne kann ich mich (selten genug) für einmal Matthias anschliessen:

benbit, mach einfach kurz Pause und dann schreib weiter!

Merke: Wer sich mit einem Blog der Öffentlichkeit präsentiert, muss mit der Offenlegung seiner Identität rechnen. Erst recht, wenn er dabei immer wieder Sicherheitsprobleme anderer Websites aufzeigt.

Eindrücke vom BlogCamp Switzerland

BlogCamp Switzerland

Nachdem wohl bereits fast alles über das gestrige BlogCamp Switzerland geschrieben hwurde, will ich mich dem Reigen mit meinem persönlichen Fazit anschliessen:

Ein gelungener Anlass, an dem ich viele bekannte Gesichter und einige neue Personen kennenlernen durfte. Immer wieder schön, die Gesichter und Personen hinter dem Blog kennenzulernen. Doch trotz sieben Stunden Anwesenheit ist mir der Eine oder Andere „durch die Lappen“ gegangen, mit dem ich gerne noch ein paar Worte gewechselt hätte. Insofern hätte das BlogCamp durchaus noch etwas länger dauern dürfen. Allenfalls wäre zukünftig sicherlich auch zu überlegen, ob nicht ein AfterCamp-Event organisiert werden soll.

Etwas konsterniert war ich über die Tatsache, dass die Vorträge von Marcel Bernet („Blogger und Pressestellen – Hass oder Liebe?“), Jürg Stuker („Internes Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform“) und Bruno Giussani („BondyBlog: birth of a citizen media“) gleichzeitig stattfanden, obwohl ich gerne alle drei Präsentationen besucht hätte. Aber das ist wohl immer das Problem solcher Sessions.

Wie auch immer: Ich freue mich auf eine weitere Ausgabe des BlogCamp Switzerland, welche ja bereits am 20. Oktober 2007 stattfinden soll. Auf alle Fälle sorge ich dann für mehr Kleingeld, um die Parkuhr zu füttern. Ich muss ja nicht bei jedem BlogCamp eine Parkbusse kassieren 😉

Mehr vom BlogCamp Switzerland:

Rolling Stones wieder in der Schweiz

Kaum haben die Rolling Stones ihre Tournee hinter sich, gehts schon wieder von vorne los. Ganze 27 Orte in Europa wollen die Rock-Opas dieses Mal besuchen, die Schweiz ist (offiziell) jedoch nicht dabei.

Schweizer Stones-Fans kommen jedoch, etwas Losglück vorausgesetzt, trotzdem auf ihre Kosten. Am 11. August 2007 findet im Lausanner Stadion „Pontaise“ nämlich ein exklusives Konzert für Migros-Kunden mit Cumulus-Karte statt. 15’000 Kunden können per Losentscheid je zwei Tickets für das Konzert ergattern, wenn auch nicht ganz kostenlos:

Für jeden Einkauf im Wert von 10 Franken erhalten Cumulus-Kunden an der Kasse einen Rolling-Stones-Zungenaufkleber. Mit zehn Aufklebern ist die Wettbewerbskarte voll und kann in allen Migros- und M-Electronics-Filialen abgegeben werden. […] Für die beiden Tickets werden den Gewinnern 6000 Cumulus-Punkte belastet. Mitmachen können aber auch alle, die nicht genügend Cumulus-Punkte auf dem Konto haben. Ihnen werden die fehlenden Punkte später abgezogen.

Eine Gewinnchance kostet also 100 Franken, für welche Waren beim Grossverteiler gekauft werden müssen. Die Cumulus-Punkte hingegen sind nur „Beigemüse“, denn eine Cumulus-Karte kann ja in jeder Filiale mitgenommen und ausschliesslich für den Wettbewerb genutzt werden. Die Karte muss wohl noch nicht mal über die Wettbewerbsfrist hinaus genutzt werden, denn wo keine Punkte sind, kann die Migros auch keine fehlenden Punkte abziehen.

Das iRack von Apple

Die Zyklen zur Einführung neuer Produkte werden immer kürzer. Offenbar auch bei Apple, denn Steve Jobs stellt nicht nur das iRack vor, sondern gleich auch noch das neueste Produkt amerikanischer Machart:

(via bernetblog.ch)

19 things not to do

Eine Liste mit 19 Punkten, was man beim Schreiben einer Website unterlassen sollte, hat Josiah Cole zusammengestellt. Um hier nur zwei zu nennen:

  • If your website does not work in Firefox, welcome to 2007 DUMBASS.
  • Just because a technology is new, or you just discovered it does not make it suitable to put on a business website, JUST BECAUSE you can.

Die meisten Punkte sind zwar wohlbekannt, aber es kann nicht schaden, immer mal wieder daran erinnert zu werden…

(via Ayom)

Unsubscribe via postal mail

Seit knapp einer Woche können die Artikel dieses Blogs auch als täglicher Newsletter abonniert werden. Klar, dass auch Möglichkeiten geboten werden müssen, das Abo wieder zu beenden. Feedburner, mit dem ich den Newsletter realisiert habe, bietet dazu neben der üblichen „Klick to unsubscribe“-Methode noch eine ganz spezielle Möglichkeit:

Feedburner - Unsubscribe

Eigentlich sollte man mal ausprobieren, ob die Abo-Kündigung per Post auch wirklich funktioniert…

Browser-Suchfeld erweitern

Browser-Suchfeld: BloggingTom hinzufügen

Nachdem Mozilla und auch der Internet Explorer 7 nun das OpenSearch-Format unterstützen, ist die Erweiterung des Suchfeldes im Browser noch einfacher geworden. Warum nicht den Besuchern des eigenen Blogs die Möglichkeit bieten, mittels des Suchfeldes das Blog zu durchsuchen?

Wie einfach das umzusetzen ist, zeigt Frank Bültge in seinem Post „OpenSearch – Suchfeld für Mozilla und Internet Explorer mit WordPress anbieten„.

Apropos: Das erinnert mich doch gleich wieder daran, was für ein scheussliches und nichtssagendes Favicon ich da habe. Keiner hier, der mir mal was gescheites gestalten will? Ewiger Dank ist gewiss…

Mein neuer ständiger Begleiter

Immerhin zwölf Tage hat es gedauert, bis der Sendungsstatus des Pakets den finalen Status „Sendung wurde erfolgreich zugestellt“ erreicht hat. Wäre ich am Freitag zuhause gewesen, dann hätte sich die Zustelldauer zwar auf 9 Tage verringert, was aber auch so noch lang ist. Über die Wirrungen rund um die Paketzustellung jedoch später mehr in einem separaten Post…

Sony Ericsson K800i

Freude herrscht hier nämlich trotzdem über den Erhalt des Sony Ericsson K800i sowie der 2-Disc Limited Edition von King Kong, die ich anlässlich der Blogitzeljagd bei Hitflip gewonnen habe. Okok, über die DVD kann man sich streiten, aber die war ja auch ein Wunsch der Jugend hier im Hause.
Aber das neue Handy (auch wenn das Modell selbst soo neu auch nicht mehr ist) macht richtig Spass. Weg vom popeligen Samsung D500, das bereits seit zwei Jahren mein ständiger Begleiter war, hin zu einem Handy, dessen Fotos man (endlich) auch mal brauchen kann. Vom ersten Schnappschuss heute morgen im vom Schnee verursachten Morgenstau bin ich jedenfalls schon mal ziemlich begeistert, auch wenn die Lichtverhältnisse eher grau in grau waren.

Doch jetzt heissts erst mal weiter Einrichten: Nummern, Kontakte, Kalender, Fotos, Musik und Klingeltöne kopieren und hoffen, dass das alles reibungslos über die Bühne geht. Aber davor noch ein herzliches Dankeschön für die Gewinne nach Köln: Zu Andre, Karsten und dem restlichen Hitflip-Team!