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Jetzt gibts „heute“

Heute - Titelseite

Seit rund einer Stunde gibts die erste Ausgabe von „heute“ in den Zeitungskästen von Zürich, Basel und Bern sowie online als ePaper. In den letzten 13 Tagen haben die Zeitungsmacher bereits mit einem Blog Sympathien bei Bloggern gesammelt und auch die Tatsache, dass die Blogger benkö und bytezh bei „heute“ arbeiten, hat für einige Bekanntheit innerhalb von Bloggersdorf beigetragen.

Heute nun präsentiert sich „heute“ zum ersten Mal der breiten Öffentlichkeit. Auf 32 Seiten im Tabloidformat will das Blatt ein „junges, urbanes Publikum“ ansprechen und der „positiven Feierabendstimmung der Pendlerinnen und Pendler Rechnung tragen“. Und der erste Eindruck beim Durchblättern des ePapers gefällt. News vom Tage gemischt mit dem Neusten aus Entertainment und Lifestyle, und auch die Servelat-Prominenz hat ihren Platz in der Zeitung gefunden.

Wer übrigens das Blog von Chefredaktor Bernhard Weissberg lesenswert fand, kann aufatmen, denn entgegen früheren Statements wird das Blog nun doch weitergeführt. Allerdings nicht unter der der URL http://www.heute-online.ch, sondern unter http://www.heuteblog.ch. Da heisst es also Bookmarks und RSS-Feeds aktualisieren. Wieso das Blog in den letzten Tagen allerdings zuerst auf http://www.heute-online.ch/heuteblog/ umgezogen ist und dann doch eine eigene Domain erhalten hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Angebracht wäre es aber sicher, auf der alten URL einen entsprechenden Hinweis anzubringen, anstatt eine Fehlermeldung anzuzeigen.
Apropos Fehlermeldung, lieber Bytezh: Bitte noch die Verweise auf Blick Online („Ihr Blick Online Team“ etc.) entfernen 😉

Die Einladung von Martina, eines der „heute“-Girls konnte ich natürlich nicht ausschlagen, und so wirds in Kürze hier noch einige Infos mehr zur neuen „Feierabendzeitung“ geben.

[Update]
Kaum geboren, hat „heute“ auch bereits sein Watchblog (via Pendlerblog).

BloggingTom goes Blogstetten

Blogstetten

Die Spatzen pfeifen es bereits länger von den Dächern und nun ist es soweit: Ab sofort werde ich auch in Blogstetten, den neuen Blogs des Blick bloggen. Christian Leu, Mono, Gebsn, Morphi, Roger und meine Wenigkeit liefern ab sofort Ein- und Aussichten aus Basel, Bern, Luzern, Schaffhausen, Winterthur und Zürich.

Neben Blogstetten startet gleichzeitig auch Blogalisierung, das Blog der Auslandschweizer, mit Sandra (Berlin), Don Ursulo (San José), Monica (Santiago de Chile) und Florin (Wien).

Jaja, ich hör euch schon, jetzt bloggt er ausgerechnet beim Blick. Gegenfrage: Wieso auch nicht? Für mich ist es ein spannender Ausflug in die Welt der Printmedien und gleichzeitig ein Versuch, wie Blogs beim Blick-Publikum überhaupt ankommen. Darum: Probieren geht über studieren!

Ich freu‘ mich, euch auch in Blogstetten als Leser begrüssen zu dürfen!

Radioblogger

Gerade eben erst entdeckt, dass auch Radio 24 beziehungsweise einige Angestellten des Radios bloggen:

Radio 24 Blogs

Keine Ahnung, wie lange diese Radio24-Blogs schon online sind, aufgefallen sind sie mir erst heute morgen. Allerdings überzeugen mich weder der Vorzeige-Blogger Christoph (der hier tippfehlermässig sogar Chrispoh genannt wird), noch die anderen Radioblogger wirklich. Vielleicht liegt das ja auch daran, dass die Blogs für meinen Geschmack wenig ansprechend gestaltet sind und keine Blog-typischen Merkmale wie RSS, Trackbacks oder Verlinkung des Kommentierenden besitzen. Aber in der heutigen Zeit, wo alles und jeder versucht, auf die „Blog-Schiene“ aufzuspringen, sind solche kleinen Details auch nicht wirklich wichtig, oder?

Da ist zumindest der technische Ansatz bei den anderen Blogs der Firmen rund um die Tamedia besser gelöst: Sowohl die Blogs des Tages Anzeiger, wie auch diese von Tele Züri (auch wenn die seit Monaten „nur“ am Testen sind und offiziell gar nicht bloggen) basieren auf Kaywa, was sich u.a. in der entsprechenden Funktionalität ausdrückt.

Bei mir jedenfalls werden die Radio 24-Blogs so schnell vom Radar verschwinden, wie sie aufgetaucht sind: Nämlich rasch und unvermittelt.

Blick Online sucht Blogger

Der Blick baut offenbar seine Online-Präsenz aus: Wie bei Bö zu lesen ist, sucht der Blick Blogger:

Ob Landei oder Zürischnure. Ob Basler, Berner oder Bieler. Von Aarau bis Andermatt. BLICK Online sucht Dich!

In Deiner Stadt bist Du der King. Im Dorf bist Du der Chef. Du weisst, was abgeht. Du weisst, was die Leute bewegt. Und vor allem: Du weisst, warum Deine Stadt besser ist, als die andere.

Für den neuen Cityblog sucht BLICK Online ca. 5 Blogger, die den (Städte-)Kampf mit harten Bandagen nicht scheuen – natürlich zivilisiert über Buchstaben: The Blog is mightier than the Sword.

Neben Rum Ruhm & Ehre gibts offenbar auch „eine Handvoll Dollar und eine Überraschung.“ Na wer fühlt sich denn da angesprochen? Die vollständigen Infos dazu gibts direkt bei Bö.

Kleiner Tipp am Rande: Vielleicht sollte man beim Blick nochmals über den Titel „Cityblog“ nachdenken, immerhin betreibt der Tages-Anzeiger bereits ein Blog namens Cityblog Zürich.

Lesetipp für Mirko Marr und DRS3

… und natürlich auch alle anderen zum Thema Blogs:

Erst übertrieben, dann belächelt – das revolutionäre Potenzial des Internets nimmt Konturen an: Millionen von Weblogs ergänzen die klassische Medienlandschaft um unabhängige Stimmen. Erste Experimente mit cleveren Finanzierungsmodellen zeigen, dass auf dieser Basis auch echter Journalismus möglich ist. Tausende von Freiwilligen arbeiten an offenen Wissensdatenbanken wie der gigantischen Enzyklopädie Wikipedia. Eine Konvergenz von Wikis und Weblogs zeichnet sich ab.

Ein eindeutiges „Must-have“:
Die heimliche Medienrevolution: Wie Weblogs, Wikis und freie Software die Welt verändern*

*) Erstmalig und sicherlich auch die Ausnahme: Der obige Link ist ein Affiliate-Link (da ich heute grad‘ so schön beim Thema bin). Wer also via obigem Link das Buch bestellt, spült mir ein paar Cents in die Kasse. Wie gesagt, eine Ausnahme auf diesem Blog, aber ich bin gespannt, ob sich sowas hier lohnt…

Berner Zeitung: Das öffentliche Tagebuch

Zwar habe ich es erst heute abend bemerkt, aber immerhin: Ich war mal wieder in der Zeitung. Genauer in der Berner Zeitung. Mathias Born schreibt über „Das öffentliche Tagebuch“ [PDF] und bringt das Bloggen der Allgemeinheit etwas näher:

Nie war es einfacher und günstiger, Texte, Bilder und Töne einem grossen Publikum zugänglich zu machen. Der Blogger schreibt den Text einfach in ein Online-Formular. Ein Klick – und schon steht er im Netz.

(via blog.ch und pieceofplastic)

anthrazit über das Tagebuch im Internet

Das Schweizer Magazin „anthrazit“ berichtet in seiner neusten Ausgabe über Weblogs und gibt seinen Lesern im Artikel „Tagebuch im Internet – so gehts“ [PDF] die Blogosphäre etwas näher.
Neben dem (fast schon obligaten) Schockwellenreiter werden auch eDemokratie.ch, Bloggerli, blog.ch, die Weltwoche Blogs und meine Wenigkeit erwähnt.

Darum auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschööön!

(via eDemokratie.ch)

Die NZZ schreibt über Blogs

… und keiner merkts. Jedenfalls war das Echo in den Blogs praktisch nicht vorhanden und auch ich habs nur dank dem Captains’s Blog gemerkt. Naja, wer liest auch die NZZ :mrgreen:

Dabei erschienen am Sonntag gleich zwei Artikel zum Thema Blogs. Im ersten Artikel „Digitale Wachhunde“ wird über Watchblogs berichtet, die manchmal in ihrer Sicht auch danebenliegen (sollen) und in „Medien-Dissidenten im Internet“ über „Ich-Buden als neue Basis für medienkritische Reflexionen“.