
Mein Kultpulli aus dem 10vor10-Beitrag von letzter Woche hat einen neuen Besitzer. Mit seinem Gebot von 101 Franken hat Patric Preite die Auktion des Pulli gewonnen und ist nun stolzer Besitzer „des Pullover für Männer, die das Erlesene von bester natürlicher Qualität in exzellenter Passform und Verarbeitung zu schätzen wissen“.
Patric, der Anfang Jahr mit seiner neuen Firma interactive friends ag, einer Internet-, Marketing- und Social-Media-Agentur startet, hängt sich den Pullover aber nicht einfach in den Schrank, sondern verspricht, dass wir uns auch in Zukunft am Kultpulli satt sehen dürfen:
Werde dem Kultpulli einen würdigen Platz in meiner Firma verschaffen, in dem ich ihn im Sitzungszimmer einrahme und aufhänge. Via Webcam kann dann jeder auf den ehrwürdigen Social-Media-Kultpulli schauen.
Super, so kann ich dann sogar meinen Enkeln einmal den Kultpulli zeigen…

Etwas schwieriger (oder am Ende halt dann doch ziemlich einfach) gestaltete sich die Entscheidung, für welchen guten Zweck der Erlös der Pulli-Auktion eingesetzt werden soll. Trotz mehrfacher Aufrufe, Vorschläge zur Verwendung zu machen, blieb die Resonanz gering. Und so fiel die Entscheidung schon ziemlich schnell auf die nicht-profitorientierte Microkredit-Organisation Kiva. Was Kiva genau macht, haben Ray und Leu bereits vor einiger Zeit ausdrücklich erklärt.
Dass es zu Kiva auch (durchaus berechtigte) Kritik gibt, soll hier nicht verschwiegen werden. Trotzdem glaube ich, dass der Auktionserlös mit Mikrokrediten via Kiva besser eingesetzt ist, als eine Spende in irgend einen undurchsichtigen Topf einer Hilfsorganisation. Und so werde ich in den nächsten Tagen der Gruppe swisstweets auf Kiva beitreten und mir ein paar Projekte zur Mikrofinanzierung zusammensuchen…
Wer hätte gedacht, dass ein Pullover in der 10 vor 10-Sendung von gestern (fast) mehr Beachtung findet, als der eigentliche Beitrag. So gesehen avanciert der von mir im Beitrag getragene Pullover wohl bald zum bekanntesten Pullover der Schweiz. Und den gibt es seit gestern Nacht auch bei eBay zu ersteigern.
Zu kaufen gibt es also einen luxuriösen Pullover mit V-Ausschnitt:

Edelste Materialien wie Baumwolle und Polyester vereinen sich hier zu einem geschmeidigen Pullover in fliessender Qualität. Besonders der Kragen ist raffiniert verarbeitet und glänzt mit einem dezent gerafften Rundhals-Ausschnitt. Schnitt: Gerade geschnittener V-Ausschnitt in körpernaher Passform mit langen Ärmeln. Design: Feine Rippenstrickbündchen an Ärmeln und Taille. Der Kragen hebt sich mit seiner feinen gerafften Rippenstruktur dekorativ ab. Der zu 50% aus Baumwolle und 50% aus Polyester hergestellte Pullover ist sehr weich, warm und sorgt für einen sehr angenehmen Tragekomfort, ideal für die kalte Jahreszeit.
Kurz: Ein Pullover für Männer, die das Erlesene von bester natürlicher Qualität in exzellenter Passform und Verarbeitung zu schätzen wissen.
Nicht zu vergessen: Der Pullover ist auch ein Ticket. Der glückliche Gewinner der Auktion erhält mit dem Pullover nämlich auch völlig kostenlos ein VIP-Ticket für das #trashgolf 2010 (sponsored by @pixelfreund). Einzige Bedingung: Der Pullover muss am Event getragen werden.
Zudem: Der Erlös der Auktion kommt vollständig einer karitativen Organisation zu. Welche das ist, bleibt noch zu definieren. Vorschläge dazu bitte in den Kommentaren…
Mehr als genug Gründe also, sich den begehrten Pullover noch heute zu ersteigern! Aber Eile ist geboten: Die Auktion läuft nur noch bis am 25. Dezember um 23:21:07 Uhr.
Nun ist es also klar: Deutschland meistverlinktes Blog Basic Thinking von Robert Basic ging vor wenigen Minuten via Ebay für 46’902 Euro an einen neuen Besitzer. Damit hat die zumindest in Bloggerkreisen wohl aufsehenerregendste Blog-Auktion sein Ende. Zumindest vorläufig, denn das Blog und damit auch der neue Besitzer werden in den nächsten Wochen wohl unter Dauerbeobachtung stehen.

Der Preis allerdings erstaunt mich nun doch etwas: Die Schätzungen, wonach das Blog zu einem Endpreis zwischen 50’000 und 100’000 Euros über den Tisch geht, haben sich offensichtlich nicht bewahrheitet. Und das trotz des Medien-Hypes, der in den letzten Tagen durch den (Online-) Blätterwald rauschte. Andererseits sind fast 47’000 Euro auch so genug Geld und dürfte Basic Thinking zum teuersten, je verkauften Blog im deutschsprachigen Raum machen.
Robert hatte sich bereits im Laufe des heutigen Tages in seinem (nun) ehemaligen Blog von seinen Lesern verabschiedet und wird sich wohl erst mal zurücklehnen und die Abwicklung der Transaktion abwarten. In Zukunft soll es dann auf seinen beiden neuen Blogs Buzzriders.com und RobertBasic.de weitergehen. Allerdings sind beide Sites noch nicht wirklich bereit für Roberts Neustart, wie ein Screenshot der Schafseite, ääh Privatseite zeigt:

Aber so wie ich Robert kenne, wird die Zeit bis zu seinem Neustart nicht lange sein. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass er lange ohne eigenes Blog leben kann…
[Update] 21:11 Uhr
Inzwischen hat sich auch der Käufer in einem ersten kurzen Beitrag „geoutet“. Es handelt sich dabei um die Firma serverloft, einem Rootserver-Anbieter aus Hürth bei Köln. Dort gibts es sogar bereits eine entsprechende Pressemitteilung.

Wer schon immer mal ganz im Stil von Dieter Bohlen über Kandidatinnen ablästern wollte, kriegt seine Chance vielleicht beim Casting der Campusgirls 2009. Der Studentinnenkalender der Schweiz, der Campus Girls Kalender, sucht nämlich noch ein Jurymitglied. Allerdings muss man dafür etwas springen lassen: Der Juryplatz wird auf eBay versteigert und kostet derzeit mindestens 299 Franken.
Heutzutage lässt sich wohl alles zu Geld machen – selbst ein Platz als Jurymitglied…
Fraglich ist jetzt nur noch, wieviele Pin-Up-Girls man eigentlich wählen soll. Während bei students.ch nämlich die Rede von 13 Studentinnen ist, liest man bei eBay nur von 12 Auserwählten. Aber bei der grossen Anzahl an Bewerberinnen macht das ja auch keinen Unterschied mehr…
Ob ich mich wohl als Jurymitglied für die nächsten Miss Universe-Wahlen bewerben sollte?
(via Ron Orp)
Natürlich gibt es keine Frauen auf ebay zu ersteigern. Und doch erwecken Auktionen wie diese auf den ersten Blick genau diesen Eindruck. In der Nacht auf heute Dienstag hat Amnesty International erneut eine Aktion gegen Frauenhandel gestartet und nutzt dieses Mal die Auktionsplattform ebay als Bühne. Über 200 Amnesty-Mitglieder sollen individuell gestaltete Auktionen gestartet haben um auf die Problematik hinzuweisen.

So finden sich seit heute neben „Kyouko Mitsubishi“, „Talisha Gobelin“ und „Natsuki Olaz“ auch „Mercedes, 1986, Luxus pur“, „Nila Pioneer, braun/schwarz, direkt zustellbar“ und „Toshiba, nur kurze Zeit zum Sonderpreis!“ viele weitere fiktive Auktionen in den ebay-Angeboten.
Die Aktion reiht sich in die bisherigen Aktionen der Kampagne „Euro 08 gegen Frauenhandel“ ein, die den Betrachter genau dann einholen will, wenn er am wenigsten damit rechnet, mit dem Thema konfrontiert zu werden. Neben Plakaten mit auf den ersten Blick perfekten Frauenbeinen ist die Kampagne auch in den Stadien und Public Viewing-Zonen mit einem Spot präsent.
Ich bin mir sicher, dass der Gewinner dieser Auktion bei eBay beim Eintreffen der Ware seine wahre Freude haben wird:
Aber wer nicht lesen kann, muss halt zahlen (oder so)…

Aber nachdem man bei eBay ja auch schon Stock & Stein, unkaputtbare Batterien oder selbst Microsoft ersteigern konnte, floriert halt auch der Kartonhandel…
[Update] 18:40 Uhr
Ich habe bei eBay angefragt, wie man dort die Sache mit dem Anbieten von leeren Verpackungen sieht und explizit auf obige Auktion verwiesen. Infolge Ferienabwesenheit von Sabine Schneider, Leiterin Corporate Communications von eBay Schweiz, antwortete Marc Mouci von Peter Bütikofer & Company im Auftrag des Auktionshauses:
Bei der Versteigerung, die Sie erwähnen, handelt es sich wirklich nur um die Schachtel des I-Phones, aber in der Beschreibung steht dies auch ganz gross und deutlich. Ist der Käufer tatsächlich unzufrieden mit dem erworbenen Artikel, hat er immer noch die Möglichkeit die Sache direkt mit dem Verkäufer zu klären. (siehe Link oben)
Mit dieser Antwort gebe ich mich aber noch nicht zufrieden, denn immerhin versuchen solche „Schachtel-Auktionen“ wie bspw. diese ganz offensichtlich den Eindruck zu erwecken, dass es sich um ein iPhone mit der Original-Verpackung handelt. Wieso sonst sollte der Verkäufer das Telefon in der Kategorie
Handy & Organizer > Handys & Smartphones > Ohne Vertrag > Apple >iPhone 8GB
einstellen und alle möglichen Funktionen von Bluetooth über Internet bis hin zu WLAN aufzählen? Also wenn schon Schachtel, dann vielleicht eher in der Kategorie, die WasWeissIch in den Kommentaren vorgeschlagen hat. Und wenn eBay das immer noch als normale Auktion betrachtet, werde ich nächste Woche für alle hier rumliegenden Schachteln Auktionen eröffnen…
(via macfuture.net)
Bin ich eigentlich der Einzige, der heute morgen Probleme mit Gmail (oder für meine deutschen Leser, Google Mail) hat? Der Zugriff via Web klappt wunderbar, doch ein Senden von Mails via lokalem Mailclient über smtp.googlemail.com schlägt fehl. Natürlich, Passwort und Login hab ich jetzt wohl schon zum zehnten Mal probiert, daran kann es also nicht liegen.
Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass einer Googles Gmail gekauft hat:

Es gibt schliesslich nichts, was nicht über eBay käuflich zu erwerben wär.
Der Sommer naht und damit steigt bei Einigen auch der Hormonspiegel bedrohlich an. Die Natur in vollen Zügen geniessen kann man nun mit dem „Sex im Freien – Starterset“:
Die meisten Menschen gehen also ihrem zwischenmenschlichen Verlangen nach, üblicherweise im heimischen Schlafzimmer. Aber warum nicht einfach mal die heißen Fantasien mit dem fantastischen heißen Wetter kombinieren und die Triebbefriedingung in die freie Natur verlegen? Leichter gesagt als getan, denn viele Menschen haben Angst vor diesem „Back to the roots“-Schritt. Sei es aus Angst vor unliebsamen Zuschauern, Angst vor Ameisen, die in diverse Körperöffnungen krabbeln könnten, aus Angst vor einem spontanen Regenschauer oder einfach dank der prüden Erziehung.
Das „Sex im Freien – Starterset“ bringt alles mit, was für anregende, gemeinsame Stunden in der Natur vonnöten ist. Aber ein bisschen Beeilung ist angesagt, die eBay-Auktion [PDF] dauert nur noch knapp 3 1/2 Stunden…
(via lauterunfug.ch)
In Kürze stellt eBay seinen Nutzern nun auch Blogs und ein Wiki zur Verfügung. Auf der eBay Live Konferenz, welche vom 13. bis 15. Juni in Las Vegas stattfindet, werden die beiden neuen Features vorgestellt. Bereits online ist die Hilfe-Seite für die eBay Blogs:
An eBay Blog (Web log) gives you an online publishing tool to share your opinions with the rest of the eBay Community. Blogs can be used for a variety of purposes: to enhance an eBay store, share personal experiences or talk about collectibles you like to win on eBay. What you write on your eBay Blog is up to you because it’s all about you.
Im eBay Community Wiki sollen die Nutzer die Möglichkeit erhalten, Artikel zu eBay-bezogenen Themen wie beispielsweise Verkaufstipps etc. zu schreiben. Auch hier besteht die entsprechende Hilfeseite bereits.
Besten Dank für Ihren Besuch! Sie befinden sich auf einem Weblog, das Sie aus der Liste erfolgreicher Blogs auf der eBay-Auktion „Erfolgreich kommunizieren mit Hilfe des Web 2.0“ [PDF] gewählt haben.
Sie können sich dort folgende Dienstleistung ersteigern:
Die Erstellung eines Weblogs mit WordPress (DE) oder Serendipity und ein evtl. Einbinden Ihres Logos. Gerne kann ich auch noch bis zu 5 Plugins, wie beispielsweise Kalender oder eine Vorschau der letzten Kommentare, in den Weblog integrieren.
Übrigens dürfen Sie auch gerne hier in den Kommentaren Ihr Gebot abgeben, auch wenn ich mit dem eBay-Verkäufer noname.007 nicht identisch bin. Aber sicherlich könnte auch ich Ihnen so ein Weblog aufsetzen…