Author Archive

ESC-Skandal: Zlad disqualifiziert

Zugegeben, dieses Mal hatte ich schon gehofft, dass wir am Eastern European Song Contest (ESC) einmal etwas weiter kommen. Aber bereits im Halbfinal auszuscheiden ist doch etwas hart, vor allem auch deshalb, weil die Songs der anderen Nationen ja wohl nicht wirklich besser waren. Allerdings war DJ Bobos stimmliche Performance ziemlich schwach, wie auch dieser kleine Ausschnitt zeigt:

[audio:http://bloggingtom.ch/sounds/20070511-esc-dj-bobo.mp3]
(Merci Giacinto fürs Müschterli)

Nach seinem Ausscheiden will Bobo nun als Co-Kommentator neben Beni Turnheer das Finale des ESC am Samstag im Schweizer Fernsehen moderieren. Fragt sich nur, wer sich am Samstag überhaupt noch diese fragwürdige Sendung reinzieht. Obwohl; bissige Kommentare von Bobo und Beni können das zusehen ja auch etwas versüssen 😉

Der grösste Skandal allerdings ist bisher von den Medien komplett verschwiegen worden: Zladko „Zlad“ Vladcik, der das kleine osteuropäische Land Molwanien am European Song Contest hätte vertreten sollen, wurde bereits bei seiner Anreise verhaftet. Drogen im Gepäck wurden dem molwanischen Star bei einem kurzen Stop am Istanbuler Flughafen zum Verhängnis. Er wurde verhaftet und anschliessend gleich ins sein Heimatland zurückgeschafft. Wie das molwanische Informationsministerium weiter mitteilt, hat sich Zlad bereits bei seinen Landsleuten entschuldigt:

On his return, “Zlad” apologised to everyone in Molvania for letting them down, especially his family, his friends and his dealer.

Dabei wären die Chancen für Molwanien, den diesjährigen Song Contest zu gewinnen, nie höher gewesen, denn die populäre Technoballade „Elektronik – Supersonik“ hätte die osteuropäischen Nachbarn sicher überzeugt.

Hier das offizielle Video der Technoballade „Elektronik – Supersonik“:

 

Forest Life: Ab in den Wald!

Wer sich nicht vom Computer trennen kann und trotzdem mal wieder einen Waldspaziergang machen will, dem wird nun geholfen: Mit Forest Life gehts ab in den Wald!

Forest Life

Vielleicht animiert das ja, auch im richtigen Leben etwas öfter frische Luft zu schnappen…

(via yigg.de)

Blogger-Saläre

Dass sich mit bloggen Geld verdienen lässt, ist kein Geheimnis. Die Frage ist nur, wie viel Geld sich dabei ansammelt. Während sich in der deutschsprachigen Szene meist nur kleinere Beträge realisieren lassen, sieht das im englischsprachigen Teil der Welt doch ziemlich anders aus, zumindest wenn man Paula’s List of Blogger and Webmaster Salaries Glauben schenkt.

Who’s on Paula’s List of Blogger and Webmaster Salaries?
I spent hours and hours scouring the internet for the last-reported information about bloggers/webmasters and their revenue. Some are hard-core daily bloggers, some run sites with lots of pageviews but not much written content — like dating sites.

Markus Frind (PlentyofFish) wird doch mit einem jährlichen Einkommen von 3,6 Millionen US-Dollar gelistet, gefolgt von den Machern von FreeWebLayouts mit 1,2 Millionen Dollar und Jason Calacanis (Weblogs) mit 1’095’000 Dollar.

Durch die Vermischung von „Webmaster“ und „Blogger“ ergibt die Liste zwar ein etwas verzerrtes Bild, aufschlussreich sind die Zahlen aber allemal…

(via ProBlogger)

Eypocard: Heikle Kreditkarten

Meine Auseinandersetzungen mit der Firma Eypo vor rund 1 1/2 Jahren ([1], [2], [3], [4]) hatten auch ausserhalb der Blogosphäre für Resonanz gesorgt. Inzwischen ist grösstenteils Ruhe eingekehrt, auch wenn im Hintergrund der eine oder andere Journalist noch weiter recherchiert hatte. Wie Christian Bütikofer vom Tages-Anzeiger: Er hat während mehr als einem Jahr Fakten zusammengetragen und das Puzzle rund um die Eypo AG und deren Hintermännern weiter zusammengesetzt. Daraus entstanden ist ein Artikel, der in der heutigen (Print-) Ausgabe des Tages Anzeiger erschienen ist und den ich hier gern im Volltext veröffentliche.

«Zuger Firma vertreibt heikle Kreditkarten»
(Tages-Anzeiger vom 8. Mai 2007, Wirtschaftsbund)

In der Schweiz werden rund ein Viertel der Kreditkartenanträge an Privatpersonen abgelehnt – in anderen Ländern es noch mehr. Dieses Potenzial nutzt die Zuger Firma Eypo. Sie wirbt im Internet für «Kreditkarten ohne Bonitätsprüfung» – und den Vertrauen erweckenden Logos von Visa und Mastercard. Dabei handelt sich nicht wirklich um Kreditkarten, sondern um so genannte Debitkarten. Der Unterschied: Der Kunde muss zuerst einzahlen, bevor er es via Karte ausgeben kann – verbunden mit saftigen Gebühren.

Auf den ersten Blick würde man dem 32-jährigen Herrn mit dem Kurzhaarschnitt nicht glauben, dass er in der Finanzbranche tätig ist. Alexander Herr arbeitet für Eypo. Sein dickes Lederportemonnaie ist voller Visa-Debitkarten. Er legt sie auf den Tisch, sie schimmern schwarz, grau, glänzen silbern und golden. Auf eine ist er besonders stolz: «Auf die kann man das Foto seines Kindes aufdrucken – wo ausser bei Eypo gibt es das?»

Ermittlungen wegen Betrugverdachts

Hinter Eypo steckt ein Firmengeflecht, das seinen Ursprung im Raum Köln hat. Zuerst hat es in Deutschland im Kleinkreditgeschäft mitgemischt. Gleichzeitig machten Herrs Firmen den Leuten, die eigentlich nur einen Kleinkredit wollten, mindestens seit 2003 auch eine «Kreditkarte ohne Bonitätsprüfung» schmackhaft, die von einer libanesischen Bank herausgegebenwurde. Bald hagelte es Reklamationen, weil das Plastikgeld angeblich nicht funktionierte oder monatelang nicht geliefert wurde, auch wenn die Gebühren bereits überwiesen waren. «Wir machten viele Anfangsfehler», meint Herr dazu.

Die Staatsanwaltschaft Köln leitete Untersuchungen wegen Betrugsverdachts gegen ihn und eine Person aus seinem Firmenumfeld ein. Herr behauptete gegenüber dem «Tages-Anzeiger», die Untersuchung sei eingestellt worden. Der zuständige Staatsanwalt in Köln verneint dies.
Continue Reading

bling-zip-clack: Das Zippo Dossier

Zum einjährigen Jubiläum seines henusode-blog hat der Bugsierer das Zippo Dossier erstellt, welches auf 24 Seiten die Geschichte und Kultur des „Kultfeuerzeugs“ aufzeigt:

das zippo ist eine amerikanische ikone – unverwüstlich wie die harley, der highway und der jazz. seine (erfolgs-)story ist in der industriegeschichte ohne vergleich – und hoch spannend.

Zugegeben, ich bin kein Zippo-Fan. Irgendwie sind mir die Dinger nicht ganz geheuer und darum bleibe ich bei den stinknormalen Feuerzeugen. Aber das Zippo-Dossier ist auch für „Nicht-Fans“ ziemlich informativ. Schliesslich lernt man nie aus…

Ein Abend mit Incognito

Schon lustig welche Konversationen es geben kann, wenn man ans Konzert einer Gruppe geht, die nicht auf der Mainstream-Schiene fährt und darum vielleicht nicht allen ein Begriff ist:

Er: An welches Konzert gehst Du?
Ich: Incognito…
Er: Aha. Und wie heisst die Gruppe?
Ich: Incognito
Er: ?!?? Und was ist das für eine Musikrichtung?
Ich: Acid Jazz.
Er: Aha. Also Hardrock?
Ich: ?? Nein. Acid Jazz. Eine Mischung aus Soul, Funk und Jazz…
Er: ?!??

Dabei ist die seit 1981 bestehende Formation Incognito eigentlich nicht ganz unbekannt und sollte dem „Mainstream-Publikum“ zumindest durch die beiden grössten Hits „Always there“ und „Don’t You Worry ‚bout A Thing“ ein Begriff sein. Aber man kann ja auch nicht alles kennen 🙂

Andererseits auch schön, dass nicht jeder die Gruppe kennt und die Konzerte daher meist in etwas kleinerem Rahmen stattfinden, wie am vergangenen Samstag im Zürcher Kaufleuten. Kein grosses Gerangel, schon fast familiäre Atmosphäre und eine Stimmung, wie sie in einer grossen Konzerthalle irgendwie nicht entstehen kann. Zudem keine böse schauenden Security am Eingang und am fotografieren oder filmen stört sich auch keiner 😉 Ich sollte wohl öfters etwas kleinere Konzerte besuchen…

Ein herzliches Dankeschön auch an Radio Zürisee und Giacinto In-Albon für den Eintrag auf der Gästeliste. Besser könnte es einem nicht ergehen…

Partnersuche im TV-Spot

Partnersuche per Internet war gestern, heute wird per Werbespot gesucht: 26 Singles präsentieren sich in der Unterwäschewerbung der Migros neuen potentiellen Lebenspartnern. Da sieht man dann beispielweise auch, dass eine Bestatterin nicht unbedingt eine graue Maus sein muss…

Fragt sich nur, ob da nun jeder (Single) in Unterwäsche vor die Kamera stehen und sich allen Fernsehzuschauern so zeigen will. Für die rund 700 Singles, die sich als Model für die Spots beworben haben, war das aber offenbar kein Problem. Immerhin erhält man mit einer solchen TV-Kontaktanzeige eine Reichweite, von denen man mit Inseraten im On- und Offline-Bereich nur träumen kann…

(via lostfocus)

Die liebsten WordPress-Plugins

Wordpress Plugin-Karneval

Unter dem Titel „Was sind Deine liebsten WordPress-Plugins?“ startet Michael vom software guide Blog einen Blog-Karneval und will wissen, welche Plugins man einsetzt oder für empfehlenswert hält. Ich verzichte hier mal auf die Auflistung aller von mir genutzten Plugins und weise nur auf die meiner Meinung nach etwas spezielleren Plugins hin, die hier und/oder beim Travelblogger im Einsatz sind:

  • Comment Justice Check
    Während Kommentare hier grundsätzlich unmoderiert sind, gibt es doch einige wenige kontroverse Posts, bei welchen ich die Kommentare zuerst in die Moderationsschleife schicken möchte. Mit Comment Justice Check lässt sich bequem festlegen, ob Kommentare zu einem bestimmten Posting moderiert werden oder nicht.
  • Add Link Attribute
    Die automatische Ausgabe der Links in der Sidebar durch WordPress stellte mich damals vor ein Problem, denn ich fand keinen (einfachen) Weg, den automatisch generierten Links ein „class“-Attribut hinzuzufügen. Add Link Attribute erlaubt es, der Ausgabe weitere HTML Tags hinzuzufügen.
  • Nofollow Case by Case
    Der Unsitte von WordPress, Links automatisch einen „nofollow“-Tag hinzuzufügen, kann mit diversen Plugins begegnet werden. Auch Nofollow Case by Case entfernt das „nofollow“ zuverlässig aus den Links, bietet darüber hinaus aber noch die Möglichkeit, einem Link trotzdem mal ein „nofollow“ zu verpassen. Äusserst praktisch in Situationen, wo der Kommentierende noch einen halbwegs passenden Text schreibt und man den Kommentar so vielleicht nicht gerade löschen will…
  • PXS Mail Form (de)
    Kurz und knapp: Endlich mal ein Mail-Formular, dass sich ohne grossen Aufwand umfassend konfigurieren lässt und auch einwandfrei funktioniert.
  • Advanced Search
    Eine schickes Replacement für die Standard-Suchfunktion von WordPress, damit die Suche auch wirklich ihren Namen verdient. Durchsucht nicht nur Beiträge sondern auch statische Seiten und lässt komplexere Suchabragen zu.
  • LiveSearch
    LiveSearch zeigt durch den Einsatz von Ajax schon beim Tippen des Suchstrings erste Ergebnisse an und soll die Suche so einfacher machen. Verwirrend allerdings, dass das Plugin nicht immer alle Treffer findet, so seinen Zweck nicht wirklich erfüllt und darum bald rausfliegen wird.

 

Weitere Posts zum Blog-Karneval:

(via Basic Thinking)

Kommentieren per Video oder Webcam

Die Kommentarfunktion in Blogs beschränkt sich bisher meist auf simplen Text mit einigen wenigen Formatierungsmöglichkeiten. Was aber, wenn nun auch Audio- und Videokommentare möglich wären? Grundsätzlich reizt mich diese Idee, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob das bei euch Lesern überhaupt ankommt oder einfach als unnötiges Gimmick betrachtet wird.

Darum die Probe aufs Exempel: Das hier installierte WordPress-Plugin zeec embedded Uploader ermöglicht multimediale Kommentare zu diesem Post. Da das Ganze erstmal nur ein Test ist, habe ich das Plugin nur für diesen einen Post freigeschaltet. Wer also einen Kommentar zu diesem Post als MP3, Videodatei oder per Webcam hinterlassen möchte, ist herzlich dazu eingeladen…

Die Technik dahinter ist eigentlich relativ simpel: Die Multimedia-Dateien werden zu zeec.de hochgeladen und dort in meinem Account als öffentlich zugängliche Dateien abgespeichert. Das Plugin zeec embedded Uploader bindet das Upload-Tool hier im Blog ein und sorgt gleichzeitig dafür, dass die entsprechende Multimedia-Datei im richtigen Kommentar angezeigt wird. Leider vergehen vom Hochladen bis zur Anzeige der Datei im Kommentar ein paar lange Minuten, aber vielleicht wird das ja auch mal noch besser.

Wer nun meint, dass das Plugin mit der Möglichkeit, Bilder und Videos hochzuladen, optimale Bedingungen für mögliche Copyright-Verstösse bietet, hat wohl nicht ganz unrecht. In der neuesten Plugin-Version gibts deshalb im Admin-Bereich auch die Möglichkeit, lediglich Webcam-Kommentare zuzulassen und den Datei-Upload zu verhindern. Ich habe hier bewusst auf diese Einschränkung verzichtet, hoffe aber, dass ihr beim Upload auf mögliche Urheberrechte achtet. Ansonsten kann es passieren, dass euer Kommentar ziemlich schnell wieder gelöscht ist.

Noch ein Wort zum Upload: Es reicht nicht nur eine Datei hochzuladen, sondern es müssen nach dem Upload wie gewohnt auch noch die üblichen Angaben wie Name und eMail ausgefüllt und das Kommentarformular abgeschickt werden…

Der Club ihrer Wahl

Einen Monat freien Eintritt in den Club seiner Wahl hat Frank bei einem Gewinnspiel des Radiosenders 1live gewonnen. Doch nun will 1live nicht mehr, denn Franks Wahl fällt auf einen Swingerclub. Hat schliesslich keiner gesagt, dass es ein Musikclub sein muss…
Aber so schnell gibt Frank nicht auf und erklärt dem Sender in einem Brief, wieso er den Porsche einem VW Golf vorziehen würde, wenn er ein Auto seiner Wahl gewonnen hätte…

Ich bin ja mal gespannt, ob 1live Franks Wunschgewinn nun doch noch rausrückt. Immerhin hätten wir so die Chance auf Embedded Blogging aus dem Swingerclub :mrgreen:

(via wirres.net)