Wenn die Polizei 15-Jährige auf den Posten abschleppt, um sie nackt auszuziehen und auszuquetschen, profiliert sie sich am falschen Ort und hat den Massstab verloren.
Dem Kommentar von René Staubli kann ich mich nur anschliessen. Auch Fragen zu intimen Dingen wie Geschlechtsverkehr haben mit Drogenprävention wohl herzlich wenig zu tun. Erst recht, wenn es sich um eine „einfache“ Übertretung wie den Konsum von Cannabis handelt…

Bloglines scheint mal wieder ziemlichen Schluckauf zu haben. Ganze 12’106 neue Beiträge sollen aus Sicht des RSS-Readers seit meinem letzten Besuch vor rund 12 Stunden neu geschrieben worden sein. Daran scheint auch der Bloglines Plumber, der mich bereits gestern Nacht überrascht hat, nichts geändert zu haben.
Robert „BasicThinking“ ist zwar für seine hohe Postingfrequenz bekannt, doch dass alleine er in den letzten Stunden 200 neue Beiträge geschrieben haben soll, ist nun doch etwas übertrieben…
Na dann melde ich mich ab: Bis ich die 12’106 Beiträge gelesen habe, dürfte einige Zeit vergehen…
Auf der Affiliate-Plattform Zanox buhlt die skandinavische Firma Catinét um werbewillige Webmaster:

Keine Ahnung, ob der Schreiberling in Schwitzerland immer ins schwitzen kommt, aber es wird noch kurioser.

Die im Zanox-Profil angegebene URL existiert zwar, ist aber nicht aktiv. Viel schlimmer aber: Die Domain gehört nicht einmal den skandinavischen Meinungsforschern, sondern einem Privatmann aus Dübendorf.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Meinungsumfragen der Skandinavier ein klein wenig seriöser daherkommen…
Bei 20 Minuten gibts ja immer wieder allerlei Wettbewerbe. Zur Zeit gibts unter anderem Tickets für das Zürcher Konzert von Jan Delay zu gewinnen. Nur: Die Teilnahme ist nicht ganz einfach, den ausser dem Titel und dem Teaser ist auf der entsprechenden Seite nichts zu sehen:

Tja schade, das wär wieder mal ein Konzert gewesen, für das ich gerne Tickets gewonnen hätte…
Apropos: Seit Jahren mache ich nun auf 20 Minuten an allen möglichen Wettbewerben teil, gewonnen habe ich allerdings noch nie etwas. Nun bin ich ja nicht unbedingt der Glückspilz in Sachen Wettbewerbe, aber es würde mich schon interessieren, ob überhaupt schon mal jemand etwas bei einem Wettbewerb von 20 Minuten gewonnen hat. Ich kenne auf alle Fälle niemanden…
Einen Wettbewerb mit interessanten Preisen veranstaltet derzeit der Logo-Designer David Airey. Pünktlich zum 1. Geburtstag seines Blogs gibts dort nämlich via einem kleinen Linkbait für einmal Preise zu gewinnen, die gerade Blogger ansprechen werden:
Gold-Package (1. Preis)
Ein neues Logo-Design von David Airey fürs eigene Blog, ein individuelles WordPress-Design von Nate Whitehill, ein persönlich abgestimmter Marketingplan von Maki (Dosh Dosh), ein Jahr kostenloses Hosting von John Boardley sowie ein signiertes Exemplar des Buchs „Blogging Tips“ von Lorelle VanFossen.
Silber-Package (2. Preis)
Im Silber-Paket gibts ein neues Logo-Design von Tara Roskell, eine Website-Kritik von Randa Clay, eine Stunde SEO-Beratung von Lyon Antcliff sowie 60 Dollar für einen Einkauf bei Amazon, spendiert von Darren Rowse.
Bronze-Package (3. Preis)
Ein Logo-/Blog-Header Design von Jonathan-C. Philips, eine Stunde Beratung rund ums Thema Blog-Optimierung mit Daniel Scocco, das Personal package des WordPress-Themes Revolution von Brian Gardner sowie eine Blog-Review inkl. Interview mit Phil Gerbyshak, publiziert auf „Make It Great!„.
Geschickt überlegt hat sich David auch die Teilnahmemöglichkeiten um möglichst viele Links zu generieren: Je ausführlicher man über das Preisausschreiben bzw. die Preis-Sponsoren schreibt, desto mehr „Gewinnlose“ erhält man. Wer zudem noch den Feed seines Blogs abonniert, erhält eine weitere Gewinnchance.
Darum also nicht wundern, wenn ich hier relativ ausführlich darüber schreibe, denn ein Redesign meines Blogs wär doch wirklich mal fällig. Und wenn man das gerade mit dem einen oder anderen Goodie aus obigem Wettbewerb verbinden könnte, wär das doch die Chance… Und wenn ich gegen alle Vernunft doch nicht gewinne, dann muss ich wohl meinen eigenen kleinen Wettbewerb veranstalten 😉
Bei swissblogpress kracht es mächtig im Gebälk: Nach den sofortigen Rücktritten von Christian als Präsident und Roman als Aktuar ist die Zukunft des Vereins ungewisser als je zuvor. An einer ausserordentlichen Generalversammlung soll am 19. Oktober 2007 darüber entschieden werden, ob swissblogpress aufgelöst wird oder doch noch einmal ein Neustart gewagt werden soll.
Die Rücktritte der beiden Exponenten sind ein guter Anlass für mich, auch meinen Austritt aus swissblogpress zu kommunizieren. Damit vollziehe ich (endlich) den bereits lange angedachten Schritt weg vom Verein.
Gerade als Gründungsmitglied fällt dieser Schritt nicht ganz leicht. Allerdings musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass die „Vereinsmeierei“ bei swissblogpress mehr von internem Hickhack und einem endlosen Positionsfindungsprozess geprägt ist, und damit der eigentliche Zweck des Vereins viel zu kurz gekommen ist. Die Wunsch- und Ideenliste der Mitglieder war lang, umgesetzt wurde jedoch so gut wie nichts. Roman hat das bereits am 20. August 2007 treffend festgehalten:
Einerseits stört mich die Passivität des Vereins, die sich aus dem fehlenden Engagement praktischer aller Mitglieder ergibt. Jene hat sich wie ein Geschwür auch im Vorstand breit gemacht. Und andererseits fehlt mir ein Gesicht, ein Charakter und eine konkrete Aufgabe, die den Verein prägen würde. Also alles hervorragende Aussichten, um den Verein in das Nirgendwo zu schicken.
Zugegeben, ich gehöre auch zur Gruppe der „passiven Mitglieder“, allerdings hatte ich dies schon anlässlich der Gründungsversammlungen mehrmals kommuniziert. Roman hat das aber tatsächlich richtig erkannt: Neben den vielen „Passiv-Mitgliedern“ gehen die Aktiven ziemlich unter und schafften es meist nicht einmal, sich Gehör zu verschaffen oder eine Reaktion zu provozieren. Das ist wohl ein Fehler, zu dem auch ich mich bekennen muss…
Sei es wie es will: Ich glaube nicht mehr daran, dass sich der Karren nochmal aus dem Dreck ziehen lässt. Dafür sind zuviele Kräfte und die letzten Sympathien verspielt worden. Ob das die verbleibenden Mitglieder aber auch so sehen, wird sich spätestens im Oktober an der Generalversammlung zeigen…
… werde ich gar nicht sooo schlecht aussehen:

Das will mir zumindest FuturizeYou mit ihrem Alterssimulator weismachen. Hinter der Website steckt der französische Versicherer ING Direct, der einem damit Versicherungen zur Altersvorsorge schmackhaft machen will. Eine durchaus gelungene Marketing-Idee.
Übrigens: Falls ich mit 70 Jahren immer noch in diesem Blog schreibe, verspreche ich einen Vorher-/Nachher Foto-Vergleich 😉
(via Zielpublikum Weblog)

Enquisite ist ein Statistik-Tool, das sich ausschliesslich mit dem Verkehr befasst, der von Suchmaschinen auf die eigenen Seiten geleitet wird. Dabei lassen sich nicht nur die Keywords oder Phrasen, mit denen man bei den Suchgiganten gut gelistet ist, ermitteln, sondern auch deren Performance über einen bestimmten Zeitraum anzeigen oder den Erfolg einer PPC-Kampagne auswerten.
Ein interessantes Feature ist die Anzeige der höchsten bzw. tiefsten Position in den Suchresultaten für bestimmte Keywords oder Webseiten. Der Screenshot zeigt zum Beispiel, dass der Beitrag „Hoteltester gesucht“ als beste Position auf Platz 1 und als schlechteste Position auf Platz 5 gelistet wurde:

Doch woher rühren die Unterschiede in der Platzierung? Ein weiterer Klick zeigt die Suchphrasen, welche zur Seite geführt haben und bringt damit die Lösung des unterschiedlichen Positionierung:

Für Statistikliebhaber und SEOs dürfte das als Beta freigegebene Enquisite sicherlich ein willkommenes (weiteres) Statistiktool sein. An der Nutzerfreundlichkeit dürfen die Entwickler aber ruhig noch etwas Hand anlegen. Das altmodisch anmutende Design gewinnt in der heutigen Zeit sicherlich keinen Preis mehr…
Ganz ungefährlich ist das Unlocking des iPhones nicht, wie zwei Bastler aus Mosambik feststellen mussten:
Well, we did all the software part, it was going ok, then we got to open the iphone, got the antenna part off, a bit difficult but not too bad. then I decided to go and look for something to try and pry open the metal part, after taking the 3 screws out, as I was gone, less than 2 minutes my friend, who was with me (he was just there to push the button when we got to the part were 2 people are needed) suddenly started to scream, I came rushing back, and the iphone was just sitting there, black stuff all over the table, as i went to pick it up, i burnt the tips of my fingers. it was HOT, very, very HOT.
I think he put something into the phone and somehow punctured the battery, but I am not sure. I had to put it in cold water for it to cool down. And it took a long time for it to cool down. Also there was a very strong smell, and unpleasant as well…any idea?? I am sure it did us no good…now I have a dead iphone…if only there was a software unlock..

Tja, dumm gelaufen… Da versucht man auf allen Wegen an ein iPhone zu kommen und dann raucht einem das gute Ding einfach ab…
(via 20 minuten)
Wer schon immer mal Mails als usbekischer, indischer oder iranischer Botschafter schreiben wollte, hatte über das vergangene Wochenende Gelegenheit dazu. Die Liste mit über 100 Passwörtern der Mailaccounts von Botschaften, anderen Regierungseinrichtungen und des Dalai Lama ermöglichte nicht nur das Schreiben, sondern vor allem auch das Lesen der eingehenden Mails.
Während die meisten Betroffenen in der Zwischenzeit reagiert haben, sollen die Mailaccounts der usbekischen Stellen gemäss einem Kommentar nach wie vor frei zugänglich sein. Zu empfehlen ist das Lesen oder Schreiben von Mails über die in der Liste genannten Mailserver jedoch nicht, denn man würde sich damit wohl ernsthafte Konflikte mit dem Gesetz einhandeln. Oder vielleicht steht auch eines Tages der Geheimdienst des entsprechenden Landes vor der eigenen Haustür…
(via Jans Technik-Blog)