Bier – da weiss man was man hat:
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker…
(via Yigg.de)
Nachdem die Militärjunta in Myanmar den Demonstranten vor rund einer Stunde mit einer „extremen Aktion“ gedroht hatte, sofern sie ihre Proteste nicht sofort beenden, mutet die Aussage des chinesischen UN-Botschafters Wang Guangya, der letzte Nacht eine Resolution gegen Myanmar verhindert hat, geradezu zynisch an:
Soweit China es sieht und soweit es auch viele andere Mitglieder sehen, ist die Lage sicher problematisch. Aber diese Probleme bedrohen derzeit nicht den Frieden auf der Erde oder in der Region.
Solange wegen der „problematischen“ Lage nicht gerade ein Weltkrieg ausbricht, kann man die Gewalteskalation also getrost ignorieren? Manchmal frage ich mich schon, ob die Herren „da oben“ überhaupt noch etwas von der realen Welt mitbekommen. Erst recht jetzt, wo die Militärjunta offenbar mit ihren blutigen Aktionen gegen die Demonstranten beginnt.
To all folk, it is really bad in YGN, pLs can someone do something for our country, now inside YGN it has been look like War Zone, i even heard stooting over the phone. it is over 50 shots, right now. but people are not giving up to protest and more and more people coming out to street.
they even used tear gas into primary school.
Mehr Informationen, Bilder und Videos gibts unter anderem auf den nachstehenden Blogs und Webseiten. Gerade hier zeigt sich wieder einmal, wie wichtig Blogs sein können um offiziell unterdrückte Informationen „ausser Land zu bringen“:
Kampagnen
Diverses
Und damit wir hier nicht in Diskussionen abdriften, ob das Land nun Myanmar, Burma oder Birma heisst: Wikipedia zu diesem Thema.
[Update] 12:37 Uhr
Wie Jan in den Kommentaren bei Robert schreibt, sind auf zwei (auch oben genannten Blogs) die Inhalte entfernt worden. Und tatsächlich finden sich bei ko htike’s prosaic collection keinerlei Inhalte mehr, währenddem bei Sone Sea Yar nur noch ältere Inhalte auffindbar sind.
Passend dazu auch der Artikel in India eNews: Junta blocking news from trickling out of Myanmar (ebenfalls aus den Kommentaren bei Basic Thinking).
[Update] 12:48 Uhr
Okok, ko htike ist noch immer online, da handelte es sich wohl „nur“ um eine Verwechslung der URL. Während auf http://www.kohtike.blogspot.com/ nur eine leere Blogger.com-Seite zu sehen ist, funktioniert auf http://www.ko-htike.blogspot.com/ nach wie vor alles normal. Und auch bei Sone Sea Yar ist alles in Ordnung, falsche URL: http://soneseyar.blogspot.com/, richtige URL: http://soneseayar.blogspot.com/.
Sind ja auch schwierig, diese kryptischen URLs… 😉
Was machen Feuerwehrleute in ihrer Freizeit? Sie rappen! Zumindest bei den Firefightern aus der Westschweiz könnte man diesen Eindruck bekommen. Der erste, offiziell nicht abgesegnete Versuch der Flughafenfeuerwehr Genf wurde zwar harsch kritisiert, doch das neue Video der Feuerwehren von Genf, Lausanne, Neuenburg und La Chaux-de-Fonds ist sogar hochoffiziell abgesegnet:
Hintergrund sind die unzähligen Fehlanrufe auf die Nummer 118, welche seit der Einführung der 18xx-Nummern für Auskunftsdienste immer wieder in der Notfallzentrale aufschlagen. In der Westschweiz ist der Song, der für 600 Franken in Eigenregie, also ohne Werbeagentur und Film-Produktionsgesellschaft, produziert wurde, bereits ein Hit. Radiostationen spielen den Song rauf und runter und auch im Fernsehen wird immer wieder prominent darüber berichtet.
Bleibt zu hoffen, dass der Song auch seine erzieherische Wirkung nicht verfehlt…
(via Texter-Blog)
Knapp einen Monat nach der unvorhergesehenen Ankündigung von Dirk, sein Blogscout.de zu schliessen, gilts nun ernst. Wer bisher den JavaScript-Code des Counters noch nicht von seinen Seiten entfernt hat, wird seit heute mit einem Popup darauf aufmerksam gemacht:

Höchste Zeit also, den Code aus dem Template zu entfernen, denn am 30. September will Dirk den Dienst ganz vom Netz nehmen. Ist der Code dann immer noch drin, dürfte das zu erheblichen Verzögerungen beim Laden der eigenen Seite führen…
Darf ich vorstellen? Die junge Dame links auf dem Foto heisst Alison Chang, ist 16 Jahre alt und wohnt in Dallas. Anlässlich eines „Autowaschtages“ machte ein Jugendarbeiter diverse Fotos und veröffentlichte diese auf flickr.

Foto: chewywong auf flickr
Doch Alison war ziemlich erstaunt, als sie sich vor rund 3 Monaten auf einem Werbeplakat des australischen Mobilfunkanbieters Virgin Mobile wiedererkannte, das ein User auf flickr postete.
Wie sich im Laufe der Diskussionen auf flickr herausstellte, nutzte Virgin Mobile bzw. deren Werbeagentur Fotos von flickr für deren Werbekampagne „Are You With Us Or What?“ und zwar durchaus schlau: Soweit überblickbar, waren alle genutzten Fotos zu dieser Zeit nämlich einer einfachen Creative Commons-Lizenz unterstellt. Lediglich die „Namensnennung“ (Attribution) wurde gefordert, was Virgin Mobile auch erfüllte, wie auf dem Originalfoto auf flickr ersichtlich ist.

Foto: sesh00 auf flickr
Obwohl Virgin Mobile somit nicht ungesetzlich handelte, regte sich der Unmut darüber, dass niemand beim Mobilfunker die Betroffenen informierte. Kam dazu, dass Familie Chang auch der Werbeslogan von Virgin Mobile „Free text virgin to virgin“ missfiel, der beleidigend sei und zusammen mit der öffentlichen Verbreitung des Fotos Alisons Privatsphäre verletze. Letzten Mittwoch reichte die Familie nun eine Klage gegen Virgin Mobile USA, Virgin Mobile Australien und die Creative Commons Corp. ein.
Zwar ist mir nicht ganz klar, wieso neben dem eigentlichen Adressaten, der australischen Virgin Mobile, auch das amerikanische Pendant und die Creative Commons Corp. verklagt wurde. Aber es dürfte mit Spannung zu beobachten sein, ob die Klage Erfolg haben wird oder ob nicht gar der Fotograf zum eigentlich schuldigen wird. Wer nämlich ein Bild verbreiten will, braucht grundsätzlich die Einwilligung des Abgebildeten dazu. Mit der Freigabe von Alisons Foto zur kommerziellen Nutzung impliziert der Fotograf aber bewusst oder unbewusst, dass er über diese Einwilligung verfügt. Umgekehrt dürfte Alison bekannt gewesen sein, dass das Foto auf flickr veröffentlicht wird. Fragt sich nun nur, ob die junge Amerikanerin damit auch unbewusst ihre Freigabe für die Werbekampagne gegeben hat oder doch eher der Fotograf haftbar ist, weil er die „falsche“ Lizenz ausgewählt hat.
Doch an wem liegt es, das klarzustellen? Muss Virgin Mobile explizit nochmals nachprüfen, ob eine solche Einwilligung vorliegt? Oder darf der Fotograf das Foto nur zur kommerziellen Nutzung freigeben, wenn er im Besitz einer Einwilligung ist, die die kommerzielle Nutzung einschliesst? Alles Fragen, die in Zeiten von Foto- und Videocommunities immer wichtiger werden werden.
Nicht auszuschliessen ist allerdings auch, dass die Changs es ganz einfach nur auf Geld abgesehen haben, denn weitere Betroffene, wie z.B. Molly und Ihre Freunde (Original und Virgin Mobile-Plakat) scheinen mit Ihrem Werberuhm weniger Probleme zu haben.
Immerhin können sich alle Betroffenen glücklich schätzen, mit ihrem Foto nicht auf einem DVD-Cover eines Pornofilms erschienen zu sein. Die 17-jährige Lara Jane jedenfalls hatte dieses zweifelhafte Vergnügen, konnte aber immerhin den Austausch des Covers erreichen…
Während das Formel 1-Team McLaren-Mercedes gerade 100 Millionen Dollar Strafe und die Streichung der Punkte für die Konstrukteurswertung über sich ergehen lassen musste, kann der geneigte Leser nun viele der geheimen Details der Ferrari-Boliden nun im Internet nachlesen. Das 115 Seiten umfassende „Extraordinary Meeting Protocol“ [PDF, 278 KB) der Sitzung vom 13. September 2007 stellte die FIA nämlich irrtümlicherweise ins Internet. Zwar sind kleine Teile des Dokuments eingeschwärzt, doch wer die Sätze via Cut-and-Paste in ein anderes Programm kopiert, kann auch den Text unter der Schwärzung lesen.
So erfährt man aus dem Protokoll nicht nur einige technische Details der Ferrari-Boliden, sondern kann auch die Aussagen diverser beteiligter Personen nachlesen. Auch das Gehalt von McLaren-Chefdesigner Mike Coughlan, der die geheimen Daten von Ferrari-Kollege Nigel Stepney erhalten hatte, wird genannt: Zwischen 300’000 und 400’000 Pfund, also zwischen 710’000 und 947’000 Schweizer Franken, soll er jährlich kassiert haben.
Die FIA tut die versehentliche Veröffentlichung zwar als Versehen ab, doch selbst dann ist das wohl ein handfester Skandal. Die einen müssen 100 Millionen Dollar Busse bezahlen und danach finden sich solche Daten im Internet wieder. Eigentlich müsste die FIA nun wohl auch 100 Millionen Busse bezahlen. Fragt sich nur an wen…
(via Corriere della Sera | Blick)
Dass Steve Ballmer, CEO von Microsoft, am 4. Oktober 2007 in die Schweiz kommt, ist spätestens seit der Ankündigung von Internet Briefing und hier im Blog kein Geheimnis mehr. Nachdem in den letzten Tagen die Drähte zwischen Microsoft Schweiz und mir ziemlich heiss liefen, ist nun auch das Programm bekannt, an denen Blogger gleichberechtigt mit den Journalisten teilnehmen können. In Kürze:
Zu beachten
Anmeldung
Wer sich als Blogger für die obigen Anlässe anmelden möchte, kann dies bis zum 27. September 2007, 12:00 Uhr per eMail an v-auhose (at) microsoft.com tun. Im eMail sind folgende Angaben zu machen:
Die Details zum Programm vom 4. Oktober 2007 für Blogger gibts auch als PDF-File.
Ich bin gespannt, wen ich an den Events alles treffen werde. Allerdings werdet ihr ja sowieso nur Augen für Steve haben 😉

Am 25. September 2007 geht mit blogato eine weitere Blog-Suchmaschine an den Start. Und man hat grosses vor, denn man will „einen neuen Level an Suchqualität erreichen“ und so gegen die Schwergewichte Technorati und Google Blogsearch antreten. Ganz einfach wird das wohl nicht werden, auch wenn ich mich freue, dass es mit blogato eine Blog-Suchmaschine geben wird, die sich (derzeit) allein auf deutschsprachige Blogs konzentrieren wird.
Im Rahmen der Private Beta hatte ich Gelegenheit, einen ersten Blick auf blogato zu werfen. Designmässig schlicht aber intuitiv präsentiert sich die Oberfläche und die Testsuche nach „bloggingtom“ liefert auch erste Ergebnisse:

Im Suchergebnis offenbart sich denn auch, womit sich blogato von der Konkurrenz abheben will. Im Stil einer Community-Site wie bspw. yigg.de können die Besucher nämlich für jedes einzelne Suchresultat ihre Stimme abgeben und Spam oder sonstige Fehler melden. Auch die Darstellung der Ergebnisse entspricht ganz meinem Geschmack: Ein kurzer Teaser und ein Link zum Blog sowie zum RSS-Feed sind vorhanden, so wie es sich eigentlich gehört.
Für Ranking-Liebhaber gibts mit den Blog- und Artikel-Charts zudem eine weitere Möglichkeit, sich mit anderen Bloggern zu vergleichen.

Auf welchen Parametern die Charts beruhen, wird im blogato Blog kurz erklärt:
Anhand verschiedener Kriterien wie Nutzer-Bewertungen und Verlinkungsgrad präsentiert blogato die beliebtesten Blogs und Blog-Beiträge in einem Ranking (Woche/Monat/Jahr). Veröffentlicht werden jeweils die Top 100.
Darüber hinaus werden die Top 10 Blog-Beiträge eines Monats zukünftig im Suchergebnis besonders gekennzeichnet. Die besten Beiträge eines Jahres werden durch die blogato-Redaktion ausgezeichnet.
Mal sehen, ob blogato im harten Konkurrenzkampf bestehen und die selbst definierten, ziemlich hoch gesteckten Ziele erreichen kann oder ob alles nur heisse Luft und inhaltsfreies Marketinggeblubber war…
Rund 18’000 stationäre Radarfallen in ganz Europa haben die Macher der Speed Camera DataBase zusammengetragen und stellen diese mittels einem Plugin kostenlos für Google Earth zur Verfügung.

Bei einer Routenplanung kann sich ein zweiter Blick also durchaus (finanziell) lohnen…
(via 20 Minuten)
Die Zeiten, in denen Babys die Aufmerksamkeit ihrer Mütter mit seidenweicher Haut auf sich ziehen konnten, sind vorbei. Denn mit nur einer Rasur erobert „Mann“ sich seine Liebste zurück:
Doch Baby tut alles, um sich den neuen Konkurrenten vom Leib zu halten. Nicht nur im Video, sondern erst recht im dazugehörigen kostenlosen Spiel, das von der Webseite heruntergeladen werden kann.

Zwar gibts das Spiel bisher erst in französischer Sprache, aber es lässt sich auch ohne grosse Französisch-Kenntnisse problemlos spielen.
Eine ziemlich gut umgesetzte (Viral-) Kampagne, die der Rasierklingenhersteller Wilkinson hier auf die Beine gestellt hat.
(via Yoda)