Archiv der Kategorie 'Dies und Das'

Der Twitterstream in Realtime

tastaturisiert am Dienstag, 10. August 2010 um 17:15 Uhr

Dass Twitter bei der täglichen Arbeit ablenkt, wissen wir ja eigentlich alle. Und jetzt wirds noch extremer, denn nun kann der Nachrichtenstrom auch in Realtime auf den Desktop gezaubert werden. Zwar bietet Twitter die sogenannten “User Streams” offiziell nur als Preview für eine limitierte Anzahl Nutzer an, aber offenbar wurde das Limit bereits aufgehoben. Und so kann man zum Beispiel mit der jüngsten Betaversion von Seesmic Desktop (sorry, nur Windows - eine Mac-Version sei aber in Vorbereitung) bereits den unerschöpflichen Realtime-Fluss der Twitternachrichten testen.

Twittern mit RealTime-Userstream

Allerdings: Der ständige Nachrichtenfluss lenkt nun einfach noch mehr ab als bisher. Ob ich diese “User Streams” also wirklich gut finden soll, wird sich dann wohl in den nächsten Tagen zeigen müssen…

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Und plötzlich stand der Schlatter am Grill…

tastaturisiert am Samstag, 22. Mai 2010 um 13:07 Uhr

Vor einigen Tagen ist eine etwas kryptische Einladung für “Blogger und Journalisten” von Bell beziehungsweise deren Werbeagentur in meinem Mail gelandet. Die Rede ist von einem Grillfest zur Lancierung der neuen “Grillchef”-Kampagne von Bell:

Einladung zum Bell BBQ

Eigentlich sollten die ja wissen, dass ich der Chefgrilleur bin. Aber vielleicht laden die mich ja genau deshalb zum Barbeque ein, schliesslich soll der Grillchef ja auch anwesend sein. Allerdings: Der trägt ja einen ganz anderen Namen…

Höchste Zeit also, ein bisschen zu recherchieren. Und dabei bin ich auf eine Facebook-App gestossen, die wohl mit zur Kampagne gehören dürfte.

Bell BBQ - Facebook

Aufgrund der App auf Facebook nehme ich an, dass die dazugehörige iPhone-App (sowohl auf Facebook als auch in der Einladung ist die Rede vom iPhone) noch mehr in Richtung “Interaktion” gehen wird. Irgendwie doch naheliegend, dass man die Protagonisten Schlatter und den “Grillchef” mit ihren Sprüchen in das eigene Grillparty-Video integrieren kann. Passt doch: Bell liefert die Würste - und Bell (der Alexander Graham) hat doch auch das Telefon erfunden…

Aber so ein Bier zusammen mit einer Wurst passt doch immer. Erst recht jetzt, wo auch die Sonne endlich mal wieder hinter den Wolken hervorlacht. Mal schauen also, was es da am Dienstag bei Rod zu sehen gibt. ..

Bleibt nur ein Problem: Offenbar gibts nur eine App fürs iPhone. Und damit die Frage, wieso die ausgerechnet mich einladen - wo doch rundherum bekannt sein sollte, dass ich einer der letzten bin, der sich standhaft gegen ein iPhone wehrt…

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Die Poken sind platt - Swisscom investiert

tastaturisiert am Mittwoch, 19. Mai 2010 um 10:50 Uhr

Ein schwerer Abschied wars, damals im August. So ein Poken sei der letzte Schrei, ein digitales “Visitenkartentausch-Gadget”, dass man einfach haben muss, hiess es damals. Nur kontaktfreudig war das Ding nicht. Kunststück, denn selten fand man ein Gegenüber, das ebenfalls stolzer Besitzer eines Poken war. Und so mussten unsere Poken damals Abschied nehmen von der digitalen Welt:

Seither hab ich in meinem Umfeld nichts mehr gehört in Sachen Poken. Dass es die Dinger überhaupt noch gibt, wurde mir erst heute wieder bewussst, denn die Swisscom hat sich offenbar zusammen mit anderen Investoren an einer 1,8-Millionen-Dollar-Finanzierungsrunde für Poken beteiligt.

Allerdings ist nicht zu erwarten, dass sich die Swisscom jetzt explizit für die kurligen Poken interessiert (und jedem iPhone-Besitzer ein solches Ding nachwirft). Vielmehr scheint die Technik an sich interessant zu sein, wie Dominique Megret, Head of Venturing bei Swisscom, sagt:

“Poken ist die Verknüpfung zwischen Mobile und Events, mit einzigartigen Fähigkeiten in Bezug auf NFC (Near Field Communication), RFID und Social Networking. Wir glauben, dass diese Technologien in den kommenden Jahren für grosses Wachstum sorgen werden.”

In welche Richtung das gehen könnte, zeigt zum Beispiel der neue Dienst pokenEVENT, der laut Pressemitteilung unter anderem schon von Adobe, BMW, IBM, Samsung und Microsoft für Networking-Anlässe genutzt wurde.

Also doch eine Rückkehr der putzigen Poken an die Schlüsselanhänger?

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Fernsehen ist eine Droge

tastaturisiert am Sonntag, 16. Mai 2010 um 11:56 Uhr

“Sieh mich an! Sieh mich an! Schau nicht dort hin, da drüben gibt es nichts zu sehen! Sieh mich an! Siehst du mich an? Sehen mich alle an?” Ja so ein Fernseher kann ganz schön aggressiv um Aufmerksamkeit buhlen. Und nur wer es hinterfragt, merkt, wie sehr das Fernsehen einem in den Bann ziehen kann.

Der folgende Clip von Beth Fulton zeigt das exemplarisch - basierend auf dem Gedicht “Television” von Todd Alcott:

(via Nerdcore)

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UBS-Spaghetti: Päckli-Attacke auf bö

tastaturisiert am Mittwoch, 12. Mai 2010 um 15:53 Uhr

Manchmal kommt ganz unverhofft eine gute Idee geflogen. So wie die von @maettuma, der, wie ich, schon lange auf die versprochenen UBS-Spaghetti von bö wartet. Und so reifte die Idee zum “UBS-Spaghetti-Mob” von Maettu und mir innert nur 7 Tagen zur wohl grössten Paketzustell-Aktion, die der Briefkasten von bö je gesehen hat.

UBS-Spaghetti 100-Pakete-Aktion

Begleitet vom Hashtag #100pakete machten sich (hoffentlich) viele der in der Teilnehmerliste aufgeführten hungrigen Spaghettiesser (und auch noch ein paar andere hungrige Mäuler) daran, dem bö das organisieren seiner Wettschuld etwas zu erleichtern und schickten ihm liebvoll gepackte Pakete.

Mundharmonika-Profi @jaegi hielt seine Verpackungskünste gleich noch mit modernsten Mitteln in bewegten Bildern fest (”Ich habe ein Boxing-Video gedreht. Unboxing mach ja fangs jeder“):

Gespannt darf man also sein, was bei bö zuhause los war, als der arme Pöstler all die Pakete die Treppen hochschleppen musste. Und ob Finn auch Spass an den Chupa Chups hat(te). Und wann denn nun die vielen Spaghetti in den Topf gehauen werden. Ich bin gespannt, was uns der Adressat dazu erzählt. Ich schalte darum gleich live rüber zum bö.

Psst, wie ich übrigens aus gut unterrichteter Quelle erfahren habe, plant der bö auch wirklich, das UBS-Spaghetti-Gelage noch dieses Jahr durchzuführen…

Danke an alle, die mitgeholfen haben, die Idee von @maettuma in die Tat umzusetzen! Wir sehen uns - spätestens beim Spaghettiplausch!

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Verfolgungsjagd auf Google Maps

tastaturisiert am Sonntag, 25. April 2010 um 13:35 Uhr

Man nehme ein paar Aufnahmen aus Google Maps und animiere darauf eine wilde Verfolgungsjagd. Fertig ist die Horrorvorstellung eines jeden Datenschützers: Echtzeitbilder zum Beispiel via Googe LiveMaps…

Fühlt sich irgend jemand an GTA erinnert?

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Ubs-Spaghetti: Das Versprechen gilt!

tastaturisiert am Montag, 12. April 2010 um 07:00 Uhr

Am 24. Februar 2009 passierte historisches: Die Aktien der (einst) stolzen UBS fielen erstmals unter 10 Franken. Und “Blick am Abend”-Journi Thomas “bö” Benkoe verlor seine Wette vom Juni 2008:

Twitter-Wette von Thomas Benkoe: UBS-Spaghetti

Gesagt, getan, könnte man meinen. Schliesslich hiess es im November 2008 auf seinem Blog noch vollmundig

…aber bö steht zu seinem wort. das versprechen gilt.

Und tatsächlich schien die Organisation ins Rollen zu kommen. Bereits am Vorabend des Aktientauchers gab es beim bö Spaghetti-AGBs, zusammen mit einer Doodle-Liste, wo sich UBS-Spaghetti-Speisewillige eintragen konnten. Doch dem lieben bö wurde das ganze wohl langsam unheimlich, denn seine UBS-Spaghetti-Werbung wurden sogar in den Medien zum Thema. Nach der Veröffentlichung der definitiven Teilnehmerliste für den Spaghetti-Plausch am 17. März 2009 war dann auch Schluss mit lustig: Vom bö ist dazu kein Wort mehr zu hören, und auch die ständig wiederkehrenden Sticheleien auf Twitter ignoriert der bö gewissenhaft.

Ob vielleicht der Stutz vom UBS-Plakat ausgegangen ist?

UBS-Spaghetti: Benkoe als Werbesäule

Nach den Erwähnungen im Tagi und auf Radio Zürisee also höchste Zeit, mal öffentlich nachzufragen, wie es denn nun um die UBS-Spaghetti steht. Lust darauf hätt’ ich jedenfalls immer noch, lieber bö…

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Der neue Kultpulli ist da!

tastaturisiert am Donnerstag, 28. Januar 2010 um 19:37 Uhr

Lange hats gedauert, doch gestern durfte ich mir endlich einen neuen Pulli kaufen, nachdem ich seit der Versteigerung meines “alten” Kultpullis aus dem 10vor10-Beitrag, quasi Pullover-los durch den Alltag musste. Dank @puyol5, der mit einem eindringlichen Spendenaufruf 100 Euro für den neuen Pullover sammelte, war ich gestern also zu Besuch bei FashionFriends und liess mich kompetent beraten. Das Resultat (ich hoffe, der neue Pulli gefällt!) seht ihr hier:

Zum Schluss ein grosses Dankeschön an alle die dazu beigetragen haben, dass der Pulli überhaupt zum Kultpulli wurde. Zum Beispiel an die Mannen vom 10vor10, die den Pulli ins rechte Licht rückten und ihn damit erst zum Kultpulli gemacht haben. An alle, die bei eBay mitgesteigert haben, allen voran Patric Preite, der sich den Pullover für sein Sitzungszimmer sicherte. An @puyol5, der sich Gedanken über das Loch in meiner Kleidersammlung machte und Spenden für den neuen Pulli zusammentrommelte, genauso, wie auch die edlen Spender, die die Spendenaktion erst zum Erfolg machten. An die Mannen und Frauen bei FashionFriends, die mir nicht nur einen tiefen Einblick in Geschäftsmodell und Firma gewährten, sondern mir den neuen Kultpulli inklusive Schokolade sogar schenkten. Und, last but not least, natürlich an den heldenhaften Kameramann, Regisseur und Cutter des obigen Films, @sprain. (Hab ich wen vergessen?) Danke euch allen für euren Einsatz!

Bleiben die 100 Euro, die nun immer noch hier rumliegen, nachdem FashionFriends den neuen Kultpulli dankenswerterweise sogar gesponsert hat. Spontan würd ich ja damit eine Runde Bier am nächsten #twitterbier #zuerisee ausgeben, aber das ist wohl nicht im Sinne der Spender. Darum schlage ich vor, die 100 Euro, genauso wie den Erlös aus der Kultpulli-Auktion auf der Mikrokredit-Plattform Kiva einzusetzen. Gegenstimmen?

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Spenden-Tombola für Haiti

tastaturisiert am Freitag, 22. Januar 2010 um 12:06 Uhr

Einen Tag nach dem nationalen Sammeltag der Glückskette wo 20′828′008 Franken zusammengekommen sind, trommeln nun auch bisher rund 40 Schweizer Unternehmen aus der Internetbranche für Spenden für die Erdbebenopfer in Haiti. Mit der Online-Tombola “Haiti - Schweizer Internet-Unternehmen helfen” unter der Federführung von FashionFriends in Zusammenarbeit mit Amiando werden die Spenden in einer Online-Tombola gesammelt. Und jeder gespendete Franken ist gleichzeitig ein Los für die Tombola. Alle Spenden gehen zu 100% an die Glückskette und helfen Haiti, dort wo es jetzt am nötigsten ist.

Haiti - Online-Tombola von Schweizer Internet-Unternehmen

Die Tombola funktioniert dabei wie folgt:

Für jeden gespendeten Franken erhält der Spender ein Los. Um weitere Lose zu erhalten, kann jeder online per Twitter, Facebook oder Email seine Freunde auf die Spende aufmerksam machen und so die Aktion weiterempfehlen. So bekommt jeder, der weitere Spender für die Aktion gewinnt, ein zusätzliches Los pro geworbenen Spenden-Franken.

Eine gute Idee, wie ich finde, denn damit erreicht man vielleicht auch noch den einen oder anderen bisherigen Nichtspender. Da zück’ ich doch gleich nochmal das Portemonnaie…

(Disclosure: Ich bin Medienpartner der Aktion “Haiti - Schweizer Internet-Unternehmen helfen”.)

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Der Kultpulli - für die Nachwelt erhalten

tastaturisiert am Montag, 18. Januar 2010 um 08:04 Uhr

Gute Nachrichten für alle Fans meines Kultpullis. Patric Preite, der den Pullover aus dem 10vor10-Beitrag für seine neue Firma interactive friends ersteigert hatte, hat sein Versprechen wahrgemacht. Kaum ging er als Sieger aus der eBay-Auktion hervor, verkündete er:

Werde dem Kultpulli einen würdigen Platz in meiner Firma verschaffen, in dem ich ihn im Sitzungszimmer einrahme und aufhänge. Via Webcam kann dann jeder auf den ehrwürdigen Social-Media-Kultpulli schauen.

Und tatsächlich findet sich im Blog seiner jungen Firma ein minütlich aktualisiertes Webcam-Bild aus dem Sitzungszimmer, wo der Kultpulli seinen neuen Platz gefunden hat.

Der Kultpulli bei interactive friends

Damit bleibt der aus Funk und Fernsehen bekannte, luxuriöse und formschöne Pullover auch der Nachwelt erhalten und kann zumindest bei Tageslicht immer wieder bestaunt werden. Danke Patric!

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