F1-Boliden ohne Werbung

Radikal anders und ohne Sponsorenlogos soll die Lackierung des neuen Formel1-Boliden von Honda aussehen. Auf den Internetservern von Honda soll zeitweise bereits dieses Bild verfügbar gewesen sein:

Formel1: Neue Lackierung von Honda?

Eine solche Lackierung wäre wirklich mal etwas ganz neues und mutiges. Waren die Boliden bisher eher mit Werbung vollgepflastert, will der Automobilhersteller mit der Lackierung „die Verpflichtung gegenüber dem Umweltschutz untermauern„. Ob die Formel1 jedoch für Umweltschutz steht, ist dann wohl ein anderes Thema. Auch die Zweifel von Thomas Gigold zur Echtheit des Bildes sind durchaus angebracht, denn das Bild sieht tatsächlich sehr nach einer Photoshop-Arbeit aus.

Am Montag wissen wir mehr. Auch ob einer der beiden neuen Honda-Sponsoren Google Earth heissen wird

[Update] 26.02.2007 – 10:15 Uhr
Die Katze Der Bolide ist aus dem Sack: Honda wird die nächste Saison tatsächlich im werbefreien Look mit einer satellitenfoto-artigen Lackierung seine Runden im Formel1-Zirkus drehen. Eine ziemliche Überraschung wie ich finde, denn es ist neben dem erfrischenden neuen Design wohl auch einzigartig, dass ein Formel1-Rennstall seine Fahrzeuge ohne Werbung fahren lässt.
(Danke an Thomas für den Hinweis in den Kommentaren)

digestiv.tv mit Problemen

Eigentlich sollte seit heute die dritte Folge von digestiv.tv online sein, doch offenbar gibts grössere technische Probleme. Ausser Fehlermeldungen, die der Webmaster immer mal wieder mit einem neuen „Lebenszeichen“ verfeinert, gibts dort seit dem Morgen nichts zu sehen.

digestiv.tv - Fehlermeldung

Immerhin: Der RSS-Feed, der bereits letzte Woche versprochen wurde, ist nun verfügbar, wenn auch (noch) nicht mit der neuen Ausgabe von digestiv.tv gefüttert. Allerdings zeigt mir Bloglines die alten Folgen nur als Audio-Enclosure an. Damit würde digestiv.tv ja dann zum Hörspiel…

[Update] 14:30 Uhr
Na also, geht doch! Und dem Webmaster fällt wohl ein Stein vom Herzen 😉

Blogscout mit neuem Algorithmus

Was vor einer Woche noch als experimentelle Topliste galt, ist nun offiziell: Die Topliste von Blogscout wird ab sofort mit dem neuen (geheimen) Algorithmus berechnet. Die Liste bzw. die Platzierungen der Blogs sieht nun ziemlich anders aus, da nicht mehr nur die Besucherzahlen als Berechnungsgrundlage dienen, sondern auch andere Faktoren wie Links ins Ranking miteinbezogen werden. Zudem werden die Daten der jeweils letzten sieben Tage für die Berechnung herangezogen, was „nervöse“ Schwankungen weitgehend vermeiden soll. Der neue Algorithmus kann Vor- aber auch Nachteile in Sachen Platzierung bringen, wie man an der neuen Platzierung meiner beiden Blogs sehen kann.

BloggingTom wurde in den letzten Wochen mit der alten Berechnungsmethode immer mehr nach hinten gedrängt, mit Platzierungen zwischen Platz 60 und (als Ausrutscher?) Platz 123. Neu rangiert das Blog heute auf Platz 24:

Platzierung BloggingTom in der Blogscout-Topliste

Ganz anders der Travelblogger, der einiges weniger Besucher verzeichnet und über wenig Incoming Links verfügt: Dieser wurde mit der Umstellung von Platz 330 über 260 Ränge nach hinten auf Platz 593 katapultiert:

Platzierung Travelblogger in der Blogscout-Topliste

Unter dem neuen Titel „Die Top-Reichweite-Blogs“ gibts aber auch die „alte“ Topliste weiterhin. Für alle die den reinen Besucherzahlen-Vergleich lieben…

(via Frank Helmschrott)

Angetrunken im Trouble-Ticket

Zum Glück musste der Pikettmitarbeiter der Swisscom Immobilien AG letzte Nacht nur eine Tür aufschliessen, denn offensichtlich wurde er mitten in einer Party gestört:

Leider hat der Pikettdienst der Swisscom/Simag knappe 1h20 gebraucht um vor Ort zu kommen (war mit Taxi in angetrunkenem Zustand gekommen) damit er den Zugang zur Hauptverteilung gewaehren konnte um die Sicherung wieder einzuschalten!

Interessant dass ein solcher Statement im TroubleTicket eines Internet Providers zu lesen ist. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass da jemand ziemlich sauer ist. Aber wer wartet beim Ausfall eines ganzen Datacenters schon gerne auf den „Türaufschliesser“…

(via Ayom)

[Update] 09:25 Uhr
Inzwischen hat Nine das Ticket aktualisiert und den Text „war mit Taxi in angetrunkenem Zustand gekommen“ aus dem Trouble-Ticket entfernt. Tja, und gerade heute dachte ich mir, ich muss doch kein PDF machen, die lassen das schon drin. Aber das war wohl nix…

[Update 2] 12:22 Uhr
So langsam wird die Sache richtig interessant. bö hat bei der Swisscom recherchiert und diese weist die Aussagen von Nine zurück:

so habe die hauseigentümerin swisscom die betreiberin des rechenzentrums schon darauf aufmerksam gemacht. dass das strommnetz unter volllast laufe und da nachbesserungen gut tun würden. auch bot man einen servicevertrag an.

die betr. firma schlug aber das angebot aus kostengründen aus.

demnach sei swisscom gar nicht für den support zuständig gewesen, heissts aus bern. sondern eine drittfirma. der betreffender swisscom-techniker sei nur aus goodwill an seinem freien abend direkt aus der beiz ausgerückt, um zu helfen.

Damit wirds immer spannender auf die Stellungnahme von TIC als Rechenzentrumbetreiber zu warten…

[Update 3] 18:57 Uhr
Nine nimmt nochmals Stellung und entschuldigt sich für das Missverständnis mit dem Servicetechniker (danke für den Hinweis, Peter).

Zudem nimmt Fredy in seinem Blog nun auch Stellung zum Datacenter am Letzigraben und erhebt seinerseits Vorwürfe gegen die SIMAG (Swisscom Immobilien AG). Es bleibt also spannend…

[Update 4] 26.02.2007 – 14:21 Uhr
Unterdessen hat auch TIC die versprochene Stellungnahme [PDF] abgegeben.

Fotoaufnahmen an Konzerten

Auch am Shakira-Konzert von gestern wurde wieder mal deutlich, dass Fotografieren an Konzerten grundsätzlich nicht erlaubt ist. Allerdings ist mir bis heute nicht ganz klar, warum das so ist. Will man damit eine professionelle Vermarktung der Fotos verhindern? Oder warum geht es da?

Irgendwie ist es doch nur natürlich, dass man gerne ein paar Fotos des besuchten Anlasses machen würde. Mittels Handy gemachte Fotos werden offenbar toleriert (okok, man kann ja auch nicht jedem beim Eingang das Handy abnehmen), aber die Qualität der Fotos meines Handys will ich auch niemandem antun. Das Fotoverbot wurde am gestrigen Konzert ziemlich rigoros durchgezogen. Lautsprecheransagen vor dem Eingang, überall Plakate und Hinweise und auch das Sicherheitspersonal war offenbar angewiesen, bei Sichtung eines Fotoapparates sofort einzuschreiten.

Was erlaubt ist und was nicht ist aber offenbar doch nicht ganz so klar, wie die Aussage zu Kameras an Konzerten von Veranstalter GoodNews gegenüber dem Ticketpark Blog zeigt:

«Kleine Pocket Type Kameras sind erlaubt. Grosse Digital/Spiegelreflex Kameras sind verboten»

Was ist nun Pocket und was nicht? Was ist mit „grossen“ Pocket Kameras? Wie gross ist eine „kleine“ Digitalkamera und so weiter. Ich seh‘ schon, für zukünftige Konzerte muss ich noch einige Begriffsdefinitionen vornehmen…

Rendezvous mit Shakira

Shakira - Oral Fixation

Gestern fand also endlich mein lang erwartetes Rendezvous statt… Während die Printmedien das Konzert von Shakira im Zürcher Hallenstadion in höchsten Tönen loben, sind am Radio auch weniger begeisterte Zuschauer zu hören: Zu kurz, wenig Show und „ich hätte mehr erwartet“. In diesen Chor stimme auch ich mit ein, denn das Konzert war musikalisch zwar gut, vermochte die Zuschauer nicht in dem Mass mitzureissen, wie das beim Konzert vor einigen Jahren der Fall war.

20 Minuten-Journalist Louis Limacher will gar beobachtet haben, dass Shakira zumindest teilweise gar nicht live gesungen hat:

Einziger Wermutstropfen: Die Show war wohl nur teilweise live. Einmal sang Shakira aus dem Lautsprecher – doch das Mikrofon war gar nicht an ihrem Mund. Gut möglich, dass die Sängerin noch an der Bronchitis leidet, wegen der sie jüngst drei Konzerte in Deutschland absagen musste.

Das wär dann, wenn es denn stimmt, äusserst, aehm, unschön, denn das will sich ja kein Konzertbesucher wirklich antun. Zwar wäre ihr Bronchitisleiden ein Argument und ein ausgefallenes Konzert wäre wohl auch nicht im Sinne der Ticketinhaber gewesen, aber eine Playback-Show ist nun auch nicht die Idee der Sache…

Mein Vorhaben, am Konzert ein paar Fotos fürs Blog zu schiessen, musste ich schon bald wieder aufgeben. Bereits vor dem Eingang machten Lautsprecherdurchsagen darauf aufmerksam, dass Fotoapparate nicht erlaubt seien und Personen die beim Fotografieren erwischt werden, vor die Tür gestellt würden. Zu meinem Erstaunen konnte ich die Eingangskontrolle aber trotz Abtasten ohne Probleme passieren. Doch bereits beim ersten Versuch ein Foto zu schiessen bekam ich umgehend Besuch eines Security, der mir eindringlich davon abriet, weitere Fotos zu schiessen. Aufgrund der grossen Anzahl dieser finster blickenden, schwarz gekleideten Männer mit dem Stöpsel im Ohr habe ich es dann auch bleiben lassen… Lustig war in diesem Zusammenhang aber ein Blick in die Menge, wo haufenweise (Photo-) Handys in die Luft gestreckt wurden. Da war wohl nur schon wegen der schieren Masse nichts mehr zu machen. Merke: Willst Du Fotos machen dann stehe mitten in den Mob…

Fazit: Alles in allem ein gelungenes, unterhaltsames Konzert, das aber das letzte Schweizer Konzert von Shakira bei weitem nicht toppen konnte…

Bloggen nach Diktat

Wer von unterwegs bloggen will und weder Handy, PDA noch Computer bei sich hat, soll das nun auch telefonisch erledigen können. Spin-my-Blog vom britischen StartUp SpinVox wandelt Sprachnachrichten automatisch in Text um und publiziert diese mittels der eMail-Funktion (?) gängiger Blog-Software.

Mein Test über die angegebene deutsche Telefonnummer schlug jedoch fehl. Die Nachricht will und will nicht im Testblog von SpinVox erscheinen. Klar, die Nachrichten werden moderiert, allerdings zweifle ich daran, ob in den letzten Tagen überhaupt was moderiert wurde, denn immerhin stammt die letzte Nachricht im Blog vom 15. Februar 2007.

Vielleicht in Bezug auf meinen Testlauf schade. Ansonsten auch nicht weiter schlimm, denn ich glaube kaum, dass ich in Zukunft meine Blogposts ins Telefon diktieren werde.

(via PC Professionell)

Visualisierte Blogvernetzung

Basierend auf den Daten seiner Spielwiese hat Dirk Olbertz die Vernetzung der ersten 150 Blogs untereinander visualisiert. Für mein Blog sieht das dann so aus:

Visualisierung der Verlinkung

Und das scheint erst der Anfang zu sein:

Damit könnte man also in einem Netzwerk Blogs darstellen, die durch Besucher mit mir vernetzt sind, solche, die ich selbst in meinem Blogscout-Netzwerk abgelegt habe und solche, die mit mir “verbunden” sind, weil sie in der selben Region beheimatet sind.

Auch wenn die Daten an sich bereits auf der „normalen“ Liste sichtbar sind: Grafisch macht das einfach mehr Spass…

(via Basic Thinking)

Lasst euch bloss nicht blicken…

Schade, dass ich euch nicht in die Finger gekriegt habe:

Unbekannte haben in der Nacht auf Montag (19.02.2007) in Hinwil sechs Autos und mehrere Schaufenster eines Geschäftes besprayt. Die Sachschäden belaufen sich auf über 10 000 Franken.

Mit grüner und schwarzer Farbe besprayten die Täter zwischen 20.00 und 02.00 Uhr sechs Personenwagen, welche an der Wald- und Ueberlandstrasse sowie auf dem Gemeindeparkplatz Zentrum Hinwil parkiert waren. Ebenfalls wurden die Schaufenster eines Geschäftes an der Ueberlandstrasse besprayt. Bei den Sprayereien handelt es sich um infantile Zeichnungen und vereinzelt um vulgäre Wörter.

Zeugenaufruf:
Personen, welche sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044/247 22 11, in Verbindung zu setzen.

Zwar hat der Stern mit grüner Leuchtfarbe auf unserer Motorhaube durchaus was spezielles, aber ich habe trotzdem NULL Verständnis für sowas. Aber abwarten, das Örtchen hier ist nicht besonders gross. Vielleicht gibts früher oder später doch noch den einen oder anderen Hinweis. Und dann… Ja dann…