Der beste Job der Welt

Best Job of the World

Na wenn das mal kein sensationelles Job-Angebot ist, dass das Tourismusbüro Queensland in Australien derzeit ausgeschrieben hat. Gesucht wird ein „Inselwart“, der aber nicht wirklich viel zu tun hat, ausser der Welt in Blogbeiträgen mitzuteilen, wie traumhaft die 600 Inseln rund um das Great Barrier Reef sind.

Das Salär von 150’000 australischen Dollar (rund 113’000 Franken) ist aber nicht alles, was man während des sechsmonatigen Aufenthalts erhält. Dazu gibt gratis eine Villa inklusive Gästezimmern 3-Zimmer-Wohnung, Jacht, Jet-Ski und Golfbuggy in der Nähe der Whiteheaven Beach auf Hamilton Island. Und wer im September aus den Fenstern der Wohnung schaut, kann sogar vorbeiziehende Wale beobachten. Bei diesem Package versteht es sich von selbst, dass auch die Anreise nach Australien auf Kosten der australischen Touristiker geht.

Hamilton Island - Queensland - Australien

Ok, einen Haken hat die Sache, wie auch in der Jobausschreibung zu lesen ist. Ein paar Sachen gibts nämlich doch zu tun, z.B.

  • Feed the fish – There are over 1,500 species of fish living in the Great Barrier Reef. Don’t worry – you won’t need to feed them all.
  • Clean the pool – The pool has an automatic filter, but if you happen to see a stray leaf floating on the surface it’s a great excuse to dive in and enjoy a few laps.
  • Collect the mail – During your explorations, why not join the aerial postal service for a day? It’s a great opportunity to get a bird’s eye view of the reef and islands.

Interesse am bezahlten Ferienjob? Video-Bewerbungen in Englisch und mit maximal 60 Sekunden Länge nimmt die Tourismusbehörde ab sofort bis zum 22. Februar 2009 via islandreefjob.com entgegen. Geduld ist allerdings gefragt, denn die erwarteten 30’000 Teilnehmer legen immer mal wieder den Webserver lahm. Zehn Kandidaten plus der „Publikumsliebling“, der am meisten Stimmen via islandreefjob.com erhält, werden danach zwischen dem 3. und 7. Mai auf die Inseln des Great Barrier Reef eingeladen, wo sie zeigen müssen, wie gut sie tauchen, segeln oder halt einfach Ferien machen können. Der Gewinner wird ab 1. Juli 2009 dann ein halbes Jahr lang die Inselwelt von Queensland erkunden können.

Ich glaub, ich muss mir ernsthaft einen Drehbuchautor und einen Videofilmer für meine Bewerbung suchen. Anyone?

(Foto: flickr/Prescott)

Radio-Blogger gibt auf

Radio-Zürisee-Moderator Gerry Reinhardt verabschiedet sich nach etwas mehr als 2 1/2 Jahren vom bloggen. Als Moderator und Journalist sei er zu exponiert um weiter seine persönliche Meinung frei zu äussern, wie er im Abschiedspost auf „Abenteuer eines Radiomoderators“ schreibt:

In meiner Position als Radiomoderator und der Bekanntheit dieses Blogs lässt es sich nicht mehr frei und ungezwungen schreiben. Wenn ich über Coop schreibe, muss ich befürchten, dass sie keine Werbung mehr in meinem Radio schalten, wenn ich über Promis schreibe, muss ich damit leben können, dass sie mir keine Interviews mehr geben. Es geht nicht mehr. Sorry.

Bereits früher, als das Blog noch in der Site von Radio Zürisee integriert war, gab es offenbar Probleme mit seinem Arbeitgeber. So sei sein Blog dort zensuriert und umgeschrieben worden, was er damals zum Anlass nahm, ein eigenes, vom Radio unabhängiges Blog zu eröffnen.

Grundsätzlich ist jede Einmischung in private Angelegenheiten durch den Arbeitgeber ja zu verurteilen. Kritischer kann es aber werden, wenn der Blogger aus seinem Arbeitsalltag erzählt, erst recht wenn er, so wie Gerry zeitweise, ziemlich hart mit Firmen und Prominenten umgeht. Anderseits waren die Stories über die Schwierigkeiten des Journalisten mit Interviewpartnern und ähnliches gerade das Salz in der Suppe von Gerrys Blog. Doch die Nähe zwischen dem Geschriebenen und seinem Berufsalltag war in diesem Fall wohl einfach zu nahe, auch für Gerry selbst.

Obwohl nachvollziehbar ist es schade, dass Gerry sein Blog nun dicht macht. Gerade solche „Insights“ werde ich in Zukunft wohl vermissen…

(via eigent.li/ch)

BlogTipp der Woche: Schokolade geht immer

Im Rahmen der Aktion „BlogTipp der Woche“ stellt sich hier jede Woche ein neues Blog vor. Damit die Leser nicht nur vom Blog, sondern auch vom Autor einen Eindruck bekommen können, stammt der Text direkt aus der Feder des jeweiligen Blogautors.

Das Weblog www.schokolade-geht-immer.de beschäftigt sich mit der wohl vielseitigsten süßen Verführung der Welt: Schokolade. Der Fokus liegt auf hochwertigen Schokoladen, die verkostet und vorgestellt werden. Angereichert wird das Weblog mit Hintergrundwissen und Rezepten rund um Schokolade. Auch die eine oder andere Verlosung wird bei uns durchgeführt. (Bislang vor allem Produkte von Zotter.)

BlogTipp der Woche: Schokolade geht immer

Highlight 2008 war die Vorstellung von Schokoladen beleitend zur Fußball EM:
http://www.schokolade-geht-immer.de/blog/ubersicht-em-schokoladen/

Wieviel ist Basic Thinking wert?

Deutschlands wohl bekanntester Blogger Robert Basic hat seine Ankündigung in die Tat umgesetzt und versteigert sein Blog ‚Basic Thinking‘ in einer eBay-Auktion.

Basic Thinking

Etwas erstaunt war ich ja schon, als ich zum ersten Mal von Roberts Idee hörte, denn gerade bei persönlichen Blogs stellt sich die Frage, wie viel ein solches Blog noch wert ist, wenn der Kapitän von Bord geht. Eine leere Hülle ist schliesslich einiges weniger Wert als eine gefüllte. Zudem stellt sich die Frage, ob es dem neuen Besitzer gelingt, die bestehende Leserschaft zu halten. Die Ankündigung Roberts, in Zukunft auf Buzzriders.com und RobertBasic.de weiterzubloggen, dürfte es dem potenziellen Käufer jedenfalls nicht einfacher machen.

Trotzdem scheint das Blog attraktiv, schliesslich konnte Robert im vergangenen Jahr fast 2,5 Millionen Unique Visitors und 3,6 Millionen Page Impressions verzeichnen und generierte damit Werbeeinnahmen in der Höhe von 37’000 Euro. Dies passt auch zum gerüchteweise zu hörenden Auktions-Mindestpreis von 30’000 Euro. Mit der grossen medialen Beachtung, die zum Beispiel durch Berichte in der Frankfurter Rundschau, Spiegel Online, FAZ, dem Handelsblatt und sogar von bild.de geschürt wurde, wird die Auktion diesen Betrag wohl erreichen. Auch die Mehrheit der Teilnehmer einer Umfrage von Gerald Steffens rechnet damit, dass der Verkaufspreis zwischen 50’000 und 100’000 Euro liegen wird.

Basic Thinking Zugriffsstatistik

Somit dürfte es spannend werden, wer am Ende wieviel Geld für das Blog bezahlt. Porno-, Poker- oder „sehr spezielle“ Pharma-Anbieter hat Robert schliesslich bereits in den Auktionsbedingungen ausgeschlossen. Damit fällt beispielsweise auch der potente Onlinecasino-Anbieter ‚Golden Palace‘ aus dem Rennen, der immer mal wieder als Gewinner aus bizarren Versteigerungen, hervorging. So ersteigerte Golden Palace etwa den früheren VW Golf von Papst Benedikt XVI für über 188’000 Euro.

Interessenten scheint es auf alle Fälle genug zu geben. Allein in den ersten drei Stunden der noch bis nächsten Donnerstag laufenden Auktion sind 117 Gebote eingegangen. Und das aktuell höchste Gebot liegt bereits bei 20’050 Euro.

Da kann ich nur staunen… und Robert viel Erfolg wünschen!

BlogTipp der Woche: Der alltägliche Wahnsinn

Im Rahmen der Aktion „BlogTipp der Woche“ stellt sich hier jede Woche ein neues Blog vor. Damit die Leser nicht nur vom Blog, sondern auch vom Autor einen Eindruck bekommen können, stammt der Text direkt aus der Feder des jeweiligen Blogautors.

Hallo Leute. Ich habe von Toms Aufruf erfahren und wollte euch mal meinen Blog vorstellen: http://deralltaeglichewahnsinn.wordpress.com.

BlogTipp der Woche: Der alltägliche Wahnsinn

In meinen Beiträgen geht es eigentlich um alles Mögliche, was mir so durch den Kopf geistert, den ganz alltäglichen Wahnsinn eben (deshalb heißt der Blog auch so). Dass ich oft genug provokante und nicht mehrheitsfähige Meinungen vertrete ist mir klar. Gerade deswegen hoffe ich auf interessante Diskussionen mit euch. In den Artikeln geht es vor allem um Politik, gesellschaftliche Themen und Dinge, die mich persönlich betreffen (das kann von Kindheitserinnerungen bis hin zum Studium so ziemlich alles sein).

Ich freue mich schon auf euren Besuch,
LG Udo

Xmas-Voting: Heute schon abgestimmt?

Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe

Im Dezember haben sieben Blogger auf dem Blog von aseantic einen Gastbeitrag zum Thema Weihnachten geschrieben. Herausgekommen sind egozentrische, nachdenkliche, kompetente, überraschende, besinnliche, frostige und stressige Texte zum Thema. Das Schreibhonorar von Hundert Franken wurde dabei an eine vom Blogger genannte gemeinnützige Organisation gespendet.

Noch bis zum 31. Dezember können die Leser nun „ihren“ Favorit aus den Beiträgen wählen und dabei zehn Überraschungspreise gewinnen. Aber auch der „Siegertext“ gewinnt, denn aseantic spendiert weitere Fr. 1000.- für die gewählte gemeinnützige Organisation.

Ich, und sicherlich auch die von mir gewählte Stiftung Sternschnuppe, würden sich darum freuen, wenn eure Stimmen auf meinen Beitrag fallen würden. Aber natürlich steht auch das Stimmen für einen der anderen Beiträge frei. Schliesslich haben alle in den Beiträgen genannten gemeinnützigen Organisationen eine weitere Spende verdient…

BlogTipp der Woche: Randgedanken

Im Rahmen der Aktion „BlogTipp der Woche“ stellt sich hier jede Woche ein neues Blog vor. Damit die Leser nicht nur vom Blog, sondern auch vom Autor einen Eindruck bekommen können, stammt der Text direkt aus der Feder des jeweiligen Blogautors.

Moin moin Grüezi und Salü ich heiße Steffi und mein Blog Randgedanken, welches ich schon seid 2006 betreibe.

Ich lebe mit meinem Mann im Zürcher Unterland und komme, wie in der Überschrift oder dem Blog Motto zu entnehmen aus Hamburg *smile*

BlogTipp der Woche: Randgedanken

Aber erst richtig aktiv blogge ich, seid dem ich weiss, wir gehen in die Schweiz, wo ich anfing regelmäßig da drüber zu berichten. Inzwischen leben wir schon ein halbes Jahr in der Schweiz, in dem kleinen schönen Örtchen Dielsdorf *smile* und erleben natürlich viele neue Dinge, über diese ich berichte. Seien es Erfolge oder Vergleiche oder halt alltägliche Dinge, die mich beschäftigen, wie über meine Übungen und Einsätze bei der freiwilligen Feuerwehr, wo mein Mann und ich sowie Sohnemann in der JF seit Beginn dabei sind…. Mein Mann war schon 17 Jahre zuvor in HH bei der freiwilligen Feuerwehr…. Aber auch über so allgemeine alltägliche Dinge oder was ich so im weltweiten Web gefunden habe berichte ich, soll ja nicht langweilig werden *gg*

Ich versuche auch, da ich immer der Meinung bin, nicht nur der Inhalt ist wichtig, sondern das gesamte „Paket“ ist wichtig, dass man sich wenn man auf meinem Blog kommt sich wohl fühlt und ein angenehmes Design und ansprechendes Theme vorfindet. Ich möchte, dass man spürt, das wir mit Herz und liebe in der Schweiz leben, und das soll sich in dem gesamten Blog wieder spiegeln.

Wer also nun neugierig geworden ist, den lade ich herzlich ein bei mir *smile*

Lesen bildet – Erst recht bei Studien

Das freut das Journalistenherz: Endlich mal eine Studie, wo nicht der Internet Explorer, sondern Mozillas Firefox als grösstes Sicherheitsrisiko gelistet wird. Klar dass alle sofort darüber schreiben, dabei aber offensichtlich nicht wirklich genau lesen. So zum Beispiel auch der Tages Anzeiger bzw. Newsnetz: „Studie: Firefox noch schlimmer als Internet Explorer„.

Tages Anzeiger / Newsnetz - Falschmeldung: Firefox noch schlimmer als Internet Explorer

Bisher zumindest hat sich dort aber noch niemand die Frage gestellt, wieso der Internet Explorer überhaupt nicht in der Studie vorkommt. Ist Microsofts Browser nun auf einmal der Musterknabe der Branche?

Die Lösung für die (Falsch-) Meldungen findet sich nämlich auch in den Studie – wenn man sie denn lesen würde. Dort heisst es nämlich unter anderem zu den Kriterien der untersuchten Programme:

The application cannot be automatically and centrally updated via free Enterprise tools such as Microsoft SMS & WSUS.

Immerhin: Bei Spiegel Online hat man den Fauxpas bemerkt und entsprechend ein Update hinzugefügt:

Die Studie von Bit9 bezieht sich nur auf Produkte, die nicht über Microsofts automatische Update-Services auf Stand gehalten werden. Ein Vergleich mit dem Internet Explorer lässt sich deshalb nicht aus den Ergebnissen herleiten.

Ob man beim Tagi/Newsnetz auch noch zur Einsicht kommt?

Update:
Bravo Newsnetz: 16 Minuten nach Veröffentlichung dieses Artikels schon ein (nicht-gekennzeichnetes) Update in den Artikel integriert und dem Artikel gleich noch einen neuen Namen gegeben. Das nennt man Transparenz!

Nachtrag:
Wer sich übrigens mal eine solche Sicherheitslücke herunterladen will, kann das beim Tages Anzeiger per Link im gleichen Artikel tun. Das nenn‘ ich mal Service:

Tages Anzeiger: Download der Sicherheitslücke

(Danke Manuel!)