Rechts überholen erlaubt

Guter Tipp den Arnold mal wieder in Erinnerung ruft, hier jedoch mit Gültigkeit für die Schweiz:

Artikel 8, Absatz 3, Verkehrsregelnverordnung:

Beim Fahren in parallelen Kolonnen sowie innerorts auf Strassen mit mehreren Fahrstreifen in der gleichen Richtung ist das Rechtsvorbeifahren an andern Fahrzeugen gestattet, sofern diese nicht halten, um Fussgängern oder Benützern von fahrzeugähnlichen Geräten den Vortritt zu lassen. Das Rechtsüberholen durch Ausschwenken und Wiedereinbiegen ist jedoch untersagt.

Ich überlege mir nun nur noch, bis zu welcher Geschwindigkeit eine fahrende Kolonne als Kolonne gilt. Beispiel: Stockender Verkehr auf der Autobahn, bei welchem manchmal schon mal 40 oder 60 km/h gefahren wird. Ist das nun noch eine Kolonne oder nicht?

Die Verordnung sagt dazu unter Artikel 36, „Sonderregeln für Autobahnen und Autostrassen“ nämlich nichts wirklich aussagekräftiges sondern wiederholt eigentlich nur die Regel für die „Normalstrassen“:

Der Fahrzeugführer darf nur in folgenden Fällen rechts an andern Fahrzeugen vorbeifahren:

a. beim Fahren in parallelen Kolonnen;
b. auf Einspurstrecken, sofern für die einzelnen Fahrstreifen unterschiedliche Fahrziele signalisiert sind;
c. auf dem Beschleunigungsstreifen von Einfahrten bis zum Ende der Doppellinien-Markierung (6.04);
d. auf dem Verzögerungsstreifen von Ausfahrten.2

Also: Bis zu welcher Geschwindigkeit ist eine Kolonne nun eine Kolonne?

Open Air Blogging-Party in Frankfurt

Open Air Blogging-Party in Offenbach/Frankfurt

Am nächsten Samstag 6. August 2005 findet im King-Kamehameha Beach Club die erste Open Air Blogging-Party in Offenbach/Frankfurt statt, die von Robert Basic und Seong vom MEX Blog organisiert wird.
Ich hatte bereits während der Planungsphase der Party im Mai 2005 hier im Blog darüber geschrieben und in die Runde gefragt, ob auch hier in der Schweiz das Interesse an einer Teilnahme besteht. Leider erhielt ich darauf keinerlei Resonanz, so dass ich mein Vorhaben, einen Reisecar oder eine sonstige Transportmöglichkeit zu organisieren, wieder fallen lassen musste.

Wer trotzdem spontan Lust hat, am Event teilzunehmen findet neben Infos zu Öffnungszeiten, Adresse, Anfahrt, WLAN Access viele weitere nützliche Informationen im Open Air Blogging-Blog oder bei MEX.

Da meine eigene Geburtstagsparty ebenfalls am 6. August stattfinden wird, wirds wohl leider nichts mit meiner Teilnahme. Aber nicht verzagen, der nächste Event kommt bestimmt…

Was ich dann doch noch loswerden wollte: Eine Location wie den King-Kamehameha Beach Club sollte mal einer doch auch bei uns aufmachen 🙂

Lebenszeichen

Ich lebe noch! Nur war die Zeit für die Blogpflege in den letzten Tagen irgendwie nicht wirklich vorhanden.
Neben der logistischen Betreuung Bewältigung eines Einkaufs für eine Geburtstagsparty (nein nein, noch nicht meine) und dem nachfolgenden Mitfeiern kamen in den letzten Tagen auch weitere „Geselligkeiten“ nicht zu kurz, dann war da noch der 1. August, welchen man doch etwas besinnlich (?) begehen sollte, das Formel 1-Rennen am Hungaroring, welches wiederum nur in einer Bar so richtig spannend sein kann (und damit wieder zu „Geselligkeit“ führt) und nicht zuletzt auch noch die Freundin, welche derzeit Ferien hat und einem nicht wirklich in Ruhe vor dem Computer sitzen lässt…

Werbung mal anders

Normalerweise werde ich von Werbung ja eher genervt: In Zeitungen kann ich zwar einfach weiterblättern aber bspw. bei Radio und Fernsehen wirds schon einiges mühsamer. Dazu noch der ganze Werbeschrott im Briefkasten.
Dass es auch anders geht, hat der Mobilfunkkonzern Orange in der Dominikanischen Republik vor kurzem gezeigt:

Da gab es am 18. Juli 2005 neben Gratis-SMS innerhalb des Orange-Netzes auch die Tageszeitungen „Hoy„,“El Nacional“ und „El Caribe“ gratis und einige Busrouten in der Hauptstadt Santo Domingo konnten kostenlos benutzt werden. Dazu gab es Fernsehen und Radio zu einigen Tageszeiten ohne Werbeeinblendungen, und Orange verteilte dazu in mehreren Städten des Landes kostenloses Trinkwasser.

Das wär doch was, was man auch hierzulande mal machen könnte…

(via Diario Libre)

Drohungen gegen Blogger

So unbeachtet wie manche denken, sind Blogs offenbar doch nicht mehr. Sandro von ignoranz.ch schrieb „ignoranz.ch gezwungen Artikel zu löschen“ und berichtet von „enormen juristischen Säbelrasseln, anonymen telefonischen Drohungen, sowie direkten Drohungen “ins Gras zu beissen”“. Um was es sich tatsächlich bei der Auseinandersetzung bei igoranz.ch dreht, sagt ignoranz.ch nicht.

gebsn hingegen zeigt im Artikel „ignoranz.ch unter Zensurdruck“ auf, dass es sich beim streitbaren Artikel offenbar um einen Kommentar zu einem Schuldspruch in einem Gerichtsverfahren (Bericht im Tages-Anzeiger) gegen einen Personalverantwortlichen einer Reinigungsfirma ging, der

eine Schweizerin wegen ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Ethnie und ihrer Religion diffamiert und nicht eingestellt hatte. Das Gericht hatte die betreffende Firma auf Klage der Betroffenen für schuldig befunden, die Persönlichkeit der Betroffenen bezüglich ihrer Herkunft, ihrer Sprache, ihrer Ethnie und ihrer Religion schwer diffamiert zu haben.

ignoranz.ch hatte den Gerichtsentscheid kommentiert und im Weiteren Kunden der Reinigungsfirma aufgezählt (welche auf der Webseite der Reinigungsfirma unter Referenzen aufgeführt sind) und diesen unterstellt, mit ihrem Auftrag solche „Diffamierungen“ zu unterstützen.

Es scheint es mir, als ob jemand durch massiven Druck verhindern wollte, dass über das Thema weiter diskutiert wird, und ignoranz.ch hat dem Druck nun leider nachgegeben. Nicht dass ich das Entfernen des Artikels nicht verstehen könnte, aber es ist erschreckend was für einen Effort bspw. bei der Bekämpfung des ignoranz.ch-Artikels in die Wege geleitet wird, um missliebige Artikel zu verhindern bzw. aus dem Verkehr zu ziehen.

Matthias von blog.ch wünscht sich derweil schon fast die Zeiten zurück, als Schweizer Blogs noch belanglos waren. Dieser Meinung kann ich mich aber gar nicht anschliessen, da gerade das tägliche Leben der Blogger den Stoff bringt, der zu Diskussionen Anlass gibt. Und wenn der Artikel sorgfältig recherchiert wurde und die Angaben belegt werden können, sehe ich keinen Grund, nicht darüber zu schreiben…

Es ist wohl an der Zeit, dass sich auch Blogger eine kleine „Lobby“ zulegen, um gegen solche Angriffe besser gewappnet zu sein oder sich zumindest einmal juristischen Rat zur Sache besorgen könnten.

Picking up girls made easy

Sommerzeit ist wieder Flirtzeit. Und da hat Patrick von der schreiBBloga einen richtig wichtigen Tipp für alle, die den Sommer derzeit alleine geniessen (müssen). Nämlich den Kurzlehrgang von Hyde Park Records, „Picking up girls made easy„, wo man so einiges lernen kann:

You’ll hear exactly how to pick up a busty college girl in a library, a tall pretty blond on the street, a dark-haired sexy swinger in a single’s bar. Each pick-up is introduced by Eric Weber, the famous author of HOW TO PICK UP GIRLS! Eric explains exactly how and what to say for each different kind of pick up.

Na wenn das kein Versprechen ist 🙂

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Omeg - Werbung in San Marino

…von meinem Kurztrip nach Italien und San Marino und wieder mal einiges gelernt. Zum Beispiel?

Erwarte nie eine Antwort, wenn Du einen Uhrenladen in San Marino betrittst und darum bittest, Dir doch einmal die Omeg-Uhren zu zeigen, für die mit der Leuchtreklame Werbung gemacht wird. Auch Omega-Uhren konnte ich im Laden keine sehen. Und auch das Personal reagierte nur mit Schulterzucken (und das lag nicht an meinen Italienisch-Kenntnissen).

Benutze nie einen automatischen Geldwechselautomaten in San Marino, denn der gebotene Kurs ist jenseits von Gut und Böse. Zwar waren wir schon misstrauisch weil keine Wechselkurse angeschrieben waren, und haben darum erst mal nur eine 10 Franken-Note reingesteckt. Der Automat spuckte daraufhin ganze ¤4.10 raus, was einem Kurs von 2.43 entspricht. Verglichen mit dem Wechselkurs von 1.57, den wir am Montag auf einer Bank in Italien erhielten, ist das wohl ja schon fast Wucher.

Autofahren ist auch nach knapp 5 Jahren Italien-Abstinenz noch immer ein Abenteuer. Zwar wirds immer gesitteter, aber trotzdem ist das Ganze immer noch spektakulär. Dafür machts eine Menge Spass, den eigenen Fahrstil dem italienischen anzupassen. Umgekehrt wirds dann wieder umso schwieriger, sich in der Schweiz wieder mit den hiesigen Fahrsitten anzufreunden 🙂

Auch der Gaumen kommt nie zu kurz in Italien, zumindest wer nicht (nur) den touristischen Pfaden folgt. So entführten uns unsere italienischen Freunde an den Geburtsort von Benito Mussolini nach Predappio, wo es die besten „Bruschettas“ geben soll. Dazu in rund 40 Variationen und jeweils auf Brettern, quasi „am Meter“ serviert. Die Gelatis wurden vor allem von meinen Stieftöchtern gelobt, und dass Pizza und Pasta in Italien wohl am besten schmeckt, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Kurzum: Ein zwar kurzer, aber gelungener „Ausflug“ zum Freunde besuchen, flanieren, essen, trinken, baden und shoppen…

Gefahrenmeldungen

Als regelmässiger SWR3-Hörer schmunzle ich immer wieder über die Gefahrenmeldungen, welche für die deutschen Autobahnen herausgegeben werden.

Am gestrigen und heutigen Vormittag lagen folgende Dinge auf den Autobahnen Deutschlands herum:

  • Spanngurt
  • Holzlatten
  • Plastikteil
  • Blechteil
  • Grosser Karton
  • Kette
  • Metallteil
  • Anhängerkupplung
  • Anhängerstützrad

Dazu bewegten sich neben Fussgängern auch zwei Rehe und vier Kühe auf den Autobahnen.

Wahrlich ein lustiges Sammelsurium das unsere nördlichen Nachbarn da so auf der Autobahn rumliegen lassen 🙂

Robot-Jockeys

Wer kennt sie nicht, die Kamelrennen in den arabischen Ländern, bei welchen reiche Scheichs Unsummen für Kamele und Wetten ausgeben. Aus Gewichtsgründen bevorzugte man aber meist Kinder als Jockeys.
Das soll sich nun aber ändern: Wie 10vor10 gestern berichtete (RealVideo-Stream), wurden nun Roboter-Jockeys entwickelt, die in Zukunft wohl die Kinder ablösen werden. Nachteil: Die Kamelbesitzer müssen die Roboter per Funkfernsteuerung dirigieren.

Na da bin ich ja gespannt, wann es die ersten ferngesteuerten Kamele gibt. Spannend bleibt dann die Frage, wie der geneigte Scheich dann sowohl den Jockey als auch das Kamel fernsteuert 🙂