Mach die Spur frei!

Kauf Dir ein Fahrrad!

Die Zeit der bedeutungsreichen Gesten im Auto endgültig vorbei, nun gibts „Street Message„!
Lansgsamfahrer? Einfach Karte „Das Gaspedal ist rechts“ hochhalten und der Vordermann kann es dank Spiegelschrift sogar im Rückspiegel lesen. Drängler? „Weg von meiner Stossstange“. Oder ein Nasenbohrer? Voila: „Nicht popeln“.

Heutzutage gibts nichts, dass es nicht gibt.

Bloss nicht verlinken…

Links sind das A und O des Internet, und ohne Links wäre das World Wide Wait Web wohl ziemlich nutzlos. Trotzdem wollen einige Seitenbetreiber offenbar gar nicht verlinkt werden; zumindest kann man den folgenden Wortlaut aus dem Impressum so verstehen:

Dritte dürfen ohne vorherige Zustimmung von Mediscope keine Links zu www.sprechzimmer.ch anbieten. Dabei muss bereits auf der Seite mit dem Hyperlink erkenntlich sein, dass auf www.sprechzimmer.ch verlinkt wird, z.B. mit dem Hinweis www.sprechzimmer.ch.

Und da ich keine Lust habe Mediscope um Zustimmung zu bitten, gibts hier keinen Link. Ausser vielleicht zum Google-Suchergebnis (ob die wohl um Zustimmung gefragt haben?).

(via infamy)

Der Kreditkauf und die Folgen

Da fliegt mir doch das Blech weg“ ging mir heute morgen als erstes durch den Kopf, als ich heute die (derzeit 57) Kommentare zum Post „Kreditkauf“ beim Shopblogger las.

Was ist passiert, dass Björn sich genötigt sah, zwei Nachträge zum Post zu schreiben und dass durch den genannten Post offenbar sogar (fast) eine langjährige Freundschaft zerbricht? Björn berichtete:

Eine ältere (*1919) Stammkundin hat Anfang letzter Woche angefragt, ob sie ein paar Dinge auf Kredit kaufen dürfte, da ihre Rente noch nicht überwiesen sei. Als Pfand ließ sie mir ihren Personal- und einen Behindertenausweis Rentenausweis da. Sie kaufte für knapp zehn Euro überwiegend Grundnahrungsmittel.

Er wies ausdrücklich darauf hin, dass die Dame darauf bestanden habe, ihm den Ausweis als Pfand zu hinterlassen und sinnierte darüber, ob die Rentenkasse so spät zahlt, weil die Frau die knapp zehn Euro noch nicht zurückgezahlt hat.

Danach passierte etwas, mit welchem Björn offenbar nicht gerechnet hatte und was auch mich ziemlich nachdenklich macht. Es regnete regelrecht Kommentare wie „Es sollen schon Leute an einem Zehner erstickt sein“, „Naja, wenn man ehrlich ist, scheint Herr Harste sich mehr um seine zehn Euro zu sorgen“ oder „Björn könnte ja noch große Schilder an die Fenster hängen, im Sinne von „Keine Kredite!!!“ – damit wäre es doch von außen schon erkenntlich„.

Hallo? Was ist daran falsch, sich Gedanken um Ausstände zu machen? OK, klar es sind nur zehn Euro, aber Kleinvieh macht auch Mist. Aus dem Artikel geht auch hervor, dass Björn sich eigentlich vorgenommen hatte, keinen Kredit mehr zu gewähren, und wenn er sich nun deswegen einmal mehr Gedanken macht, ist das doch nichts wirklich böses oder?
„Keine Kredite“-Schilder? Was soll das? Ein Kredit oder „Anschreiben“ in einem Laden (oder auch von Privatpersonen) ist doch immer ein Goodwill, kein Menschenrecht…

Also ich versteh’s nicht. Verstehen hingegen würde ich, wenn sich Björn in Zukunft genauer überlegt, was er in seinem Blog schreibt. Allerdings würde damit ein grosser Teil des Reizes verloren gehen, welcher den Shopblogger bisher ausmachte…

In diesem Sinne auch von hier: Kopf hoch Björn!

Party-Vorbereitungen

Wetter Samstag

Meine Wetter-Befürchtungen für morgen scheinen sich nicht zu bewahrheiten, so dass die Party zum Glück hoffentlich nicht ins buchstäbliche Wasser fällt.

Somit beginnt nun die letzte Phase der Planung bzw. die Umsetzung, was heisst, dass Fressalien, Getränke und Zubehör gekauft werden müssen, die Location vorbereitet und der Grillmeister bestimmt werden muss. Aber ich seh‘ sowieso keinen Grund unseren diplomierten Extreme Grilling-Meister durch jemand anderen zu ersetzen.

Na denn, auf gehts…
(und das mir morgen keiner ohne Geschenke kommt :mrgreen:)

What’s that song

Whats that song

Nach meinem schlechten Abschneiden im gestrigen „Falsch-Lächler„-Test habe ich mich zur Ehrenrettung natürlich sofort auf das nächste Quiz gestürzt.

Bei „What’s that song“ gilt es, 10 Songs zu erraten und sich damit in den Olymp der Musikkenner zu katapultieren.

Und… tatsächlich:

Whats that song - Resultat
Diesesmal zehn von zehn Fragen richtig beantwortet. Das schafft Robert nie :mrgreen:

(via Mayweather)

Falsch-Lächler

Falsches Lachen

Der ultimative Testbeitrag, heute von der altehrwürdigen BBC: „Spot The Fake Smile„. Finde heraus, welche der 20 Personen wirklich lachen und welche es (nur das Lachen) vortäuschen…

In der Zwischenzeit übe ich noch ein bisschen, denn ich tippte nur bei zwölf von zwanzig richtig.

(via Inside Google)

Lift-Express für Jedermann

Mal wieder geht das Liftfahren nur Mühsam voran: Auf (fast) jedem Stock hält das Ding an, weil noch jemand einsteigen will.

Damit ist nun aber Schluss, denn netzwelt.de präsentiert die Lösung:

Drücken Sie bei Ihrem nächsten Kaufhausbesuch doch einfach mal die Taste zum Schließen der Tür, und gleichzeitig Ihr gewünschtes Stockwerk. Wenn Sie Glück haben, fährt der Fahrstuhl dann ohne Zwischenstopp auch bis ins letzte Stockwerk.

TheDamnBlog nennt dazu gleich noch einige Lift-Modelle, bei denen das garantiert funktionieren soll.
Na das probiere ich in den nächsten Tagen aus. Aber wenn das Schule macht, dann ist man wohl bald zu Fuss schneller, auch wenn es sich um 10 Stockwerke handelt 😉

(via Bloq7)

DotEU und die Marken-Schlaumeier

Nachdem der Terminplan zur Einführung der neuen TopLevel-Domain „.eu“ nun feststeht, haben sich findige (?) Köpfe bereits Gedanken gemacht, wie sie ihre Chancen erhöhen können, an äusserst begehrte Domainnamen zu kommen. Da es, wie bei der Einführung von „.info“ und „.biz„, zuerst zu einer Sunrise Period kommen wird, in welcher ausschliesslich Markeninhaber ihre Marken als Domain anmelden können, scheint die Strategie klar zu sein:

Man meldet seinen Wunschnamen entweder als Europäische Gemeinschaftsmarke, Internationale Marke oder als nationale Marke in einem der 25 EU-Mitgliedsstaaten an und hofft, durch diese Anmeldung an den begehrten Domainnamen zu kommen. In den letzten Monaten wurden denn auch bereits hunderte von Marken mit dem Bestandteil „.eu“ wie „sport.eu“, „business.eu“, „news.eu“ und „recht.eu“ bei den Markenregistern angemeldet.

Überlegungen und Informationen dazu finden sich zum Beispiel in zwei Artikeln des Newsletters Markenticker:

DotEU und die richtige Registrierungsstrategie (I)
DotEU und die richtige Registrierungsstrategie (II)

Ein nicht ganz unwichtiges Detail wird in den genannten Artikeln jedoch verschwiegen: Noch ist unklar, wie alt eine Marke sein muss, damit sie überhaupt zur Sunrise Period zugelassen wird. So konnten bspw. beim Start der Sunrise Period der „.info“-Domains am 25. Juli 2001 nur Marken teilnehmen, welche bereits vor dem 2. Oktober 2000 rechtsgültig Markenschutz genossen. Eine reine Anmeldung der Marke genügte damals nicht. Ich denke, dass es wohl auch bei der Einführung von „.eu“ zu so einer Klausel kommen wird, so dass die Erfolgsaussichten, via einer Markenanmeldung an die begehrte Domain zu kommen, nicht sonderlich hoch sein werden…

Ein (weiterer) Wehrmutstropfen zum Schluss: Schweizer können nach heutigem Kenntnisstand keine „.eu“-Domainnamen registrieren, da wir nicht Mitglied der EU sind. Dies betrifft sogar Schweizer Markeninhaber, die eine gültige EU-Trademark besitzen (siehe FAQ).