Für Statistikfreaks gibts bei Mashable nun die „Analytics Toolbox: 50+ Ways to Track Website Traffic„. Wer wissen will worauf die Besucher seiner Webseiten klicken, die Logfiles seiner Webseiten auswerten oder mehr über die RSS-Leser erfahren will, findet dort eine Liste mit einigen interessanten Tools.
(via bueltge.de)
Die in den letzten Tagen massiv gesunkene Postingfrequenz lässt das zwar nicht vermuten, aber ich komme wohl nicht so einfach vom bloggen weg:
Im Vergleich mit Mike ist mein Suchtpotential dann allerdings fast schon wieder bescheiden 

Eine gewisse Ähnlichkeit ist zwar nicht zu verleugnen, allerdings fehlen da schon noch ein paar Merkmale, die sich mit dem Simpsons Avatar Creator nicht realisieren lassen. Beim Dramaking aber ist die Ähnlichkeit schon fast verblüffend 😉
(via Homer Schwind)
Wer die Medienstelle eines Unternehmens um die Beantwortung von Fragen zu einem aktuellen Thema bittet, erhält deren Stellungnahme (meist) innert kurzer Frist. Das ist auch nötig, denn der Blogger oder Journalist möchte seinen Artikel gerade wegen der Aktualität schnell publizieren.
Als mich vor rund einem Monat ein Leser auf Preisunterschiede bei der normalen „Kinder“-Schokolade und der „40 Jahre Kinder-Schokolade“ in der Migros aufmerksam machte, kontaktierte ich sowohl die Migros als auch den Hersteller der „Kinder“-Schokolade, die Firma Ferrero. Irgend eine Erklärung musste es ja geben, wieso 100 Gramm „Kinder“ in der normalen Packung Fr. 1.50 kosten, in der Jubiläumspackung (mit denselben Schokoriegeln drin) aber Fr. 1.73.
Dass die Migros zu den Preisunterschieden Stellung nimmt, habe ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen nicht erwartet. Bei Ferrero hingegen war ich überzeugt, dass meine Fragen beantwortet werden. Aber es kam anders: Die Migros antwortete zu meinem Erstaunen innert weniger Stunden und nahm entsprechend Stellung. Von Ferrero aber hörte ich nichts mehr – bis heute. Ganze 29 Tage liess man sich Zeit, um meine Anfrage mit folgenden Worten zu beantworten:
Zu Ihrer Anfrage bezüglich der Preisgestaltung unserer Produkte gestatten Sie uns zunächst die Anmerkung, dass alle unsere Erzeugnisse sehr strengen Qualitätsnormen unterliegen. Hierfür treffen wir in mehreren Schritten Vorsorge, so auch bei der Herkunft und Auswahl der Zutaten. Es gehört zu unseren Grundprinzipien, unseren Kunden nur einwandfreie und frische Ware von hoher Qualität anzubieten. Dies hat natürlich Auswirkungen auf die Herstellungskosten. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass der Endverbraucherpreis durch den Einzelhandel bestimmt wird.
Besser spät als nie könnte man meinen. Allerdings: 29 Tage Reaktionszeit sind für Konzerne wie Ferroro mit entsprechend besetzten Medienstellen schlicht unzumutbar. Erst recht für fünf kurze Sätze in höchstem Marketing-Blahblah…
Liebe Medienstellen: Wer sich erst nach 29 Tagen bequemt auf eine Anfrage zu antworten, kann es auch gleich bleiben lassen. Erstens rechnet dann niemand mehr mit einer Antwort und zweitens ist es dann nämlich eh zu spät…
Wer sich nun übrigens wundert, wieso er in diesem Blog bisher nichts über diese Story gelesen hat, dem sei gesagt: Es war eben keine wirkliche Story, denn der Migros war das „Problem“ bereits bekannt:
Es war in der Tat so, dass wir mit dem Artikel ein „Problem“ hatten. Der Verkaufspreis wurde bereits nach zwei Aktionstagen von Fr. 6.90 auf Fr. 5.90 reduziert.
Da wir ja die Verkaufspreise auf den Verpackungen haben und nicht wie andere Verteiler am Regal, lässt sich eine Korrektur auf der Verpackung nicht von einem Tag auf den anderen vollziehen. Auf der Verpackung stand also der „falsche“ Preis. An der Kasse hingegen wurde der reduzierte Preis von Fr. 5.90 verrechnet.

Die Travel Cash-Karte ist eine praktische Sache. Anstatt auf Reisen Bargeld herumzutragen bezieht man an über einer Million Bancomaten weltweit einfach Geld, das man vorher auf die Karte geladen hat. Im Vergleich mit Reisechecks bleiben einem so Warteschlangen am Bankschalter und das herumtragen des Reisepasses erspart.
Das „Aufladen“ der Karte war bisher unkompliziert: Mit der Kartennummer und einem Ausweis konnte die Travel Cash-Karte bei vielen Banken, der Post und der SBB problemlos aufgeladen. Noch bequemer ging es per Mausklick via Yellownet, dem eBanking der Post.
Seit dem 18. Juni 2007 ist damit jedoch Schluss. Versuche ich via Yellownet die Karte aufzuladen, erhalte ich nur noch folgende Meldung:
Ungültige Kartennummer: Entweder wurde eine falsche Kartennummer erfasst oder Sie haben Ihre Karte nicht bei PostFinance bezogen. In diesem Fall laden Sie Ihre Karte bitte bei jenem Finanzinstitut, bei welchem Sie Ihre Karte ursprünglich gekauft haben.
Die bequemste Art der „Aufladung“ via eBanking soll also auf einmal und ohne vorherige Ankündigung nicht mehr funktionieren. Erster Gedanke: Ziemlich kundenfeindlicher Akt der Post. Doch Marc Andrey, Mediensprecher von PostFinance, widerspricht:
Das ist eine Regelung von Swiss Bankers Travelers Cheques Center. Sie gilt seit dem 18. Juni 2007. Kundinnen und Kunden mit einer TravelCash-Karte können diese nur noch bei demjenigen Finanzinstitut aufladen, bei dem sie sie bezogen haben.
Tatsächlich habe ich meine Karte damals nicht bei der Post gekauft, denn damals war die Karte noch ziemlich neu und wurde nur von wenigen Instituten verkauft. Bei Swiss Bankers sieht man aber offenbar keinen Erklärungsbedarf, denn meine Anfrage wurde bisher nicht beantwortet. So darf munter spekuliert werden, weshalb Swiss Bankers ihre Travel Cash-Kunden derart einschränkt. Ein Eintrag im FAQ legt nahe, dass es sich bei der Massnahme um ein Mittel gegen Geldwäscherei handeln könnte:
Können Travel Cash Karten bei Banken gegen Barzahlung wieder aufgeladen werden?
Nein, bei Banken ist es nicht mehr möglich, Travel Cash Karten gegen Barzahlung aufzuladen. Der Gegenwert der Aufladungen muss dem Bankkonto des wirtschaftlich Berechtigten belastet werden.
Das erklärt allerdings noch nicht, warum ich meine Karte nicht mehr via Yellownet aufladen kann, denn dort kommt das Geld von einem Konto des „wirtschaftlich Berechtigten“. Vielleicht hat das Ganze aber auch einen Zusammenhang mit der Unterstützung von Maestro, welche am 18. Juni 2007 eingeführt wurde. Der 18. Juni? Genau das Datum, seit das Aufladen via Yellownet nicht mehr funktioniert…
Was bleibt, ist die Karte der Müllabfuhr zu übergeben, denn ich habe kein Konto bei derjenigen Bank, wo ich die Karte ursprünglich gekauft habe. Und damit habe ich auch keine Möglichkeit mehr, Geld auf meine Travel Cash-Karte zu laden, womit sie schlicht nutzlos wird.
[Update] 3. Juli 2007
In den Kommentaren nimmt Swiss Bankers nun doch noch Stellung.
Ein grosses Manko bei Bloghostern wie blogger.com ist die fehlende Möglichkeit, Sicherungen der veröffentlichten Beiträge anzufertigen. Mit Greg Duncans Blogger Backup Utility, das soeben vom Alpha- zum Beta-Status gewechselt hat, können nun nicht nur Beiträge, sondern auch die Kommentare des eigenen blogger.com-Blogs in eine lokale XML-Datei gespeichert werden. Die Software beherrscht auch inkrementale Backups, so dass nur die noch nicht gesicherten Beiträge und Kommentare gesichert werden.
Einzig die Unterstützung für das Backup von Bildern fehlt noch, allerdings sind die im Blog verwendeten Bilder auch via Picasa Web Album zugänglich und können somit von dort gesichert werden.
(via Digital Inspiration)
Schon ein komisches Gefühl, wenn das eigene Gesicht auf einmal so prominent auf einer Webseite erscheint:

Kommt dazu, dass das Teaser-Bild fast grösser ist als der dazugehörige Artikel von bö. Aber man freut sich schliesslich immer wieder, bei etablierten Medien erwähnt zu werden (auch wenn der Aufhänger in der Printausgabe etwas kleiner ausgefallen ist [siehe PDF]) 
[Nachtrag]
Hoppla, hier gleich nochmals…
Geheimnisvolles geht derzeit bei neuerdings.com vor. Da taucht auf einmal ein Foto im Feed auf, das kurz darauf wieder verschwindet.

Das, lieber Leu, ist Peter Sennhauser, quasi der USA-Korrespondent von neuerdings. Fragt sich nur, was er uns mit der geheimnisvollen Photoaktion sagen wollte…
„Wir haben Ihre Emailadresse gekauft“, heisst es in einem Mail das ich heute morgen erhalten habe. Gekauft? Muss ich nun meine Mailadresse dem Käufer überschreiben? Ach nein, man will mir ja nur einen Newsletter zusenden und bittet mich, meine Daten zu aktualisieren:
Um Ihnen qualitativ hochwertige Newsletter senden zu können, würden wir Sie bitten Ihre Daten zu aktualisieren.
Zögern Sie nicht – als kleines Dankeschön erhalten die ersten 9999 Interessierten, die Ihre Daten aktualisieren Einen von insgesamt 9999 Einkaufsgutscheinen.
Natürlich ist unser Newsletterdienst absolut kostenlos für Sie und kann jederzeit gekündigt werden.
Ihre Emailadresse haben wir von der Marketingagentur Bertucio & Bornhoeft GbR (als geprüfte Opt-In Adresse*) bezogen.
Apropos: Welche Daten soll ich denn aktualisieren? Schliesslich haben die doch nur die eMailadresse gekauft? Und wer ist die Marketingagentur Bertucio & Boernhoeft, die nicht mal Google kennt?
Aber wer wird denn gleich misstrauisch werden, schliesslich zählt der Käufer meiner Mailadresse zu den Grossen, wie es auf der Webseite weiter heisst:
NoSpam24 schafft vertrauen und davon können auch Sie profitieren. Mit mehr als 24 Mio Subscribern zählt NoSpam24 zu einem der Größten Newslettersystemen weltweit.
Hoppla, 24 Millionen Abonnenten sind eine ganze Menge. Nur: Bis zum 16. Juni 2007 waren auf der Domain keinerlei Inhalte hinterlegt (PDF des Google Cache) und auch Google ist das grosse Newslettersystem kaum bekannt.
Aber der Versuch war gut. Wer vermutet in Zeiten von zunehmendem Spam schon, dass sich hinter dem Namen NoSpam24 vielleicht doch Spam versteckt…
Letzten Freitag und Samstag gabs einen Trip der besonderen Art: Auf Einladung von Renault flog ich nach Ljubljana (Slowenien) und testete zusammen mit weiteren Bloggern den neuen Renault Twingo. Damit wär dann auch das Geheimnis um diese beiden Ankündigungen gelüftet…

Der Hinflug via München war ziemlich stressig, denn abgesehen davon, dass der Service an Bord wegen Turbulenzen eingestellt werden musste, kam auch noch eine 20-minütige Verspätung hinzu. Um den Anschlussflug nach Slowenien nicht zu verpassen, blieb also nur noch ein Spurt durchs Terminal. Etwas gemütlicher nahmen es offenbar die beiden anderen Schweizer Blogger, dafür war ihre Reise aber auch schon in München zu Ende.