Übrigens gibt es auch in der Laufschrift am unteren Bildrand interessante News, die man nicht verpassen sollte…
(via vowe)
Es gibt Leute, die wollten sich eigentlich nie im Internet „exhibitionieren“. Doch da es „in“ geworden ist sich sein eigenes Weblog zuzulegen, möchten sie einfach „ab und an mal einen Blick in die weite Welt der Medien und des „Internetz“ wagen, oder einfach ein wenig von dem erzählen,“ was sie den Tag über so erlebt haben. So wie „Fliegerhorst“, auf dessen Blog ich heute dank Google gestossen bin.
Dumm nur, wenn man nach den ersten paar Beiträgen nur noch wenig über sich selbst zu erzählen weiss. Aber in der „weiten Welt der Medien und des „Internetz““ gibt es ja genug Geschichten, die man per Cut&Paste übernehmen und als seine eigenen Beiträge ausgeben kann. Wer einen genaueren Blick auf die letzten zehn Postings von „Fliegerhorst“ wirft, weiss was ich meine. Mindestens sieben davon finden sich im Original nämlich auf ganz anderen Seiten:
Fliegerhorst: mypagenumber: Kurioses Nummernspiel
BloggingTom: mypagenumber: Kurioses Nummernspiel
Fliegerhorst: „DVD John“: iPhone von Hacker geknackt
MSN: iPhone von Hacker geknackt
Fliegerhorst: Arroganz pur: Beckenbauer beleidigt den KSC
KA-News: Der Kaiser beleidigt den KSC – muss das sein?
Fliegerhorst: Politik nach Noten: Herbert Grönemeyer zur CDU?
20 Minuten: Herbert Grönemeyer als Politiker?
Fliegerhorst: Rente, Rauchen, Steuern: Das hat sich zum 1. Juli geändert
MSN: Rente, Rauchen, Steuern: Das ändert sich alles zum 1. Juli
Fliegerhorst: iPhone gratis?
oshelpdesk.org: iPhone gratis?
Fliegerhorst: Satire: Angela Merkel nackt
N24: Polnisches Magazin zeigt Merkel barbusig
Obowohl (fast) wortgleich übernommen, hat „Fliegerhorst“ noch nicht mal den Mumm, die Originalseiten zu nennen bzw. zu verlinken. Andererseits auch kein Wunder, denn wer will sich schon mit Nachrichtenagenturen über deren Urheberrechtsansprüche streiten…
[Update] 11. Juli 2007
In der Zwischenzeit hat „Fliegerhorst“ sämtliche Bloginhalte gelöscht…
Heute morgen hat der Telekommunikationskonzern Sunrise seinen neuen Markenauftritt vorgestellt. Dieser soll die „Eigenschaften, welche den Telekom-Anbieter in Zukunft auszeichnen“ soll, vermitteln, nämlich: Mutig, einfach, aufrichtig und voller Vitalität.
Auch ein Logo zierte die Pressemitteilung von Sunrise, allerdings glaubte ich zuerst an einen Fehler in der Darstellung. Doch weit gefehlt, das neue Logo soll tatsächlich so aussehen:

Sunrise dazu:
Als neues Logo dient schlicht der Namenszug Sunrise, der neu grossgeschrieben wird. Die warmen und freundlichen Farben des Sonnenaufgangs – Gelb, Orange, Rot und Purpur – wollen positive Emotionen wecken. Sie werden in einer einzigartigen Kombination von Streifen dargestellt. Als Unternehmenschrift kommt Frutiger zum Zug, was die schweizerische Verankerung des Telekom-Anbieters unterstreicht.
Positive Emotionen? Das Farbgemisch weckt in mir alles andere als positive Emotionen. Altmodisch, verstaubt, Patchwork oder ein Laden der Stricknadeln oder Wolle verkauft, sind nur einige der Stichworte, die mir gerade durch den Kopf gehen. Aber als positiv würde ich das nicht unbedingt bezeichnen. „Mutig, einfach, aufrichtig und voller Vitalität“ kommt bei mir damit auf alle Fälle nicht rüber…
Ich bin ja mal gespannt, wie Grafiker und Designer auf dieses altmodische Logo reagieren…

Mit einigen Tagen Verspätung ist Contaxe, eine neue Schweizer Werbeplattform, heute online gegangen. Ähnlich wie Google AdSense will auch Contaxe auf den beteiligten Webseiten kontextsensitive Werbung schalten und könnte so durchaus zu einem (lokalen) Konkurrenten von AdSense heranwachsen.
Dazu ist allerdings eine breite Akzeptanz sowohl von Affiliates wie auch von Merchants vonnöten, die natürlich zuerst aufgebaut werden muss. Das von mir zu Testzwecken in der Sidebar eingebaute Contaxe-Werbefeld lässt immerhin die Vermutung aufkommen, dass es in Sachen zusätzlicher Merchants noch einiges zu tun gibt. Einerseits kann ich bis jetzt nur sehr bedingt einen Zusammenhang zwischen Beitrag und Werbung entdecken und andererseits scheint ein Grossteil der Merchants aus Deutschland zu kommen, was für uns Schweizer nicht unbedingt von Vorteil ist.
Allerdings darf man ja am Starttag nicht gleich Wunder erwarten und so beobachte ich mal, wie sich Contaxe weiter entwickelt…
Ach, und wer sich bei Contaxe als Affiliate oder Merchant anmelden will, tut das natürlich am besten über diesen Link. Nur so krieg ich nämlich auch etwas Provision 😉
[Update]
Habe die Contaxe-Werbung nun mal wieder deaktiviert, nicht zuletzt auch deshalb, weil die Banner wohl gegen die AdSense-Regeln verstossen…
Noch am Freitag hatte ich Jens-Rainers Blogwiese kurz in einem Beitrag erwähnt, nichtwissend dass das Ende der Blogwiese bevorsteht. Doch nach 603 Artikeln, 12’125 Kommentaren und rund 500’000 Besuchern macht Jens-Rainer nun Schluss:
Irgendwann ist die Luft raus, ist der vierte oder fünfte Artikel über das Sturmgewehr im Kleiderschrank geschrieben, der 3 Artikel über die Feierlichkeiten am ersten August, die letzte kulinarische Spezialität der Schweizer erklärt, dann ist es Zeit aufzuhören.
Danke Jens-Rainer für die gute Zeit. Endlich hatte mich mal jemand auf unsere Schweizer Eigenarten aufmerksam gemacht, die man tagtäglich lebt ohne dass man diese hinterfragen würde. Die Beiträge waren ein bunter Mix: Manchmal war schmunzeln oder sogar Lachen angesagt, anderes wiederum liess mich nachdenklich werden. Auch wenn ich die Gründe für das Ende nachvollziehen kann: Schade, dass es nun vorbei sein soll.
Immerhin geht uns die Blogwiese nicht ganz verloren, denn einerseits plant Jens-Rainer auf Frühling 2008 ein Buch und andererseits wird das Blog „reloaded“:
Ab Morgen wird die Blogwiese auf „reload“ geschaltet, was bedeutet, dass jeden Tag ein alter Artikel aus dem Topf der 603 Postings herausgefischt und neu aufgelegt wird, vielleicht leicht aktualisiert. Wir lernten ja dazu. Die wenigsten haben alle Artikel gelesen, vielliecht weil sie nicht von Anfang an dabei waren, also sei uns dieser Remix gestattet.

Das von Präsenz Schweiz betriebene Infoportal swissworld.org soll mithelfen, die Präsenz der Schweiz im Ausland zu stärken sowie ein „authentisches, originelles und lebendiges Bild“ der Schweiz zu vermitteln. Ganz modern bedient man sich dafür auch Blogs und sucht deshalb Blogger für den Swiss Blog:
Erleben Sie die Schweiz als Ausländerin oder Ausländer von einer besonderen Seite? Treffen Sie im Alltag auf typisch schweizerische Gepflogenheiten? Oder sind Sie eine Schweizerin/ein Schweizer im Ausland, die/der Interessantes zu erzählen hat?
swissworld.org sucht schreibgewandte Blog-Autorinnen und Blog-Autoren mit persönlicher Beziehung zur Schweiz.
Jens-Rainer wird mit seiner Blogwiese wohl kaum zu Swiss Blog umziehen, aber ich bin gespannt, wer dort in Zukunft über die Schweiz bloggen wird. Bereits online ist das englischsprachige Blog von Cory, der der Liebe wegen von Salt Lake City nach Bern gezogen ist und feststellen musste, dass die Schweiz nicht ganz günstig ist: „Ouch. My wallet hurts.“
Für all die armen Leute, die sich bisher kein iPhone ergattern konnten, gibts nun Abhilfe – zumindest ein wenig. Die Klingeltöne des iPhones gibts nun nämlich bei Jason Romero zum herunterladen. Empfehlenswerter ist der Download allerdings bei Sebbi, der sich die Mühe gemacht hat, die MP3s in der Lautstärke anzupassen, so dass sie auch wirklich gut hörbar sind.
Für mich sind die iPhone-Klingeltöne allerdings eine Enttäuschung. So ein Hype rund um das iPhone und dann gibts da drin Klingeltöne, die genau so schlecht sind, wie die Töne anderer Handys auch. Etwas mehr Innovation hätte Apple da durchaus gut gestanden.
Aber immerhin: Die iPhone Wartelisten-Jünger können damit ihr aktuelles Handy schon mal etwas in Richtung iPhone tunen. Themes und Handyhüllen gibts ja nun bereits vielerorten…
Über 55’000 Klassenfotos vom Zeitraum zwischen 1927 bis 1995 aus dem Kanton Zürich hat der Lehrmittelverlag des Kantons Zürich unter http://www.klassenfotoarchiv.ch veröffentlicht. Super Sache. Also sofort nach den eigenen Klassenfotos suchen und sich wieder mal an vergangene Zeiten erinnern. Doch daraus wurde nichts:

Huch, Tabelle löschen? Na immerhin ist die Tabelle nicht vorhanden. Oder hat sie vielleicht schon ein anderer gelöscht? Der SQL-Server scheint auf alle Fälle ziemlich überlastet zu sein, denn derzeit produzieren meine Klicks mehr Fehlermeldungen als alte Klassenfotos. Aber über den alten 80’er Style auf „meinen“ Fotos kann ich mich ja auch noch ein anderes mal amüsieren…
Domainnamen haben ja den Vorteil, dass man sich die IP-Adressen der Websites nicht merken muss. Logisch, wer könnte sich auch dutzende Adressen wie z.B. 212.25.25.112 merken. Jungunternehmer aus Zürich wollen mit mypagenumber.ch nun aber wieder Nümmerchen verteilen:
Jeder hat eine Telefonnummer. Auch eine Hausnummer. Sowie eine Autonummer, Passnummer, Schuhnummer, Kreditkartennummer, Versicherungsnummer – manche haben sogar ein Nummernkonto oder etwa eine Nummer für ihren Flug in die Ferien. Und die Website- oder E-Mail-Adresse? Sollten die nicht auch eine bekommen? „Wäre doch einfacher“, sagte sich eine Gruppe junger Leute aus Zürich und gründete kurzerhand das Portal mypagenumber.com.
Für eine Jahresgebühr von 33 Euro soll man sich also seine „persönliche“ Nummer registrieren können. Etwas mehr Geld erwarten die Macher von einprägsamen Zahlen wie 111 oder 777, die an den Meistbietenden versteigert werden sollen.
Nur: Wo liegt der Sinn hinter dem Nummerkauf? Nenne ich in Zukunft bei Gesprächen also nicht mehr meinen Domainnamen, sondern nur noch 1111? Aber halt: mypagenumber.com muss ich ebenfalls erwähnen, denn wie sonst kann 1111 wieder mir zugeordnet werden? Wahrscheinlich wird mein Gegenüber nicht nur verwirrt sein sondern auch noch glauben, die Zahlenwüste sei eine meiner Webseiten.
Also belasse ich es doch einfach dabei: bloggingtom.ch genügt 😉
Im WordPress-Adminbereich findet man auf der Startseite nicht nur einen Überblick über die neusten Beiträge und Kommentare, sondern auch über die neuesten „Incoming Links“ (oder in der deutschen Version „Eingehende Links“, welche via Technorati-Feed generiert werden. Seit einigen Tagen verändert sich diese Liste jedoch nicht mehr, woran eine interne Umstellung bei Technorati Schuld sein dürfte.
Wer auf eine aktualisierte Liste nicht verzichten will, kann die „Incoming Links“ durch eine kleine Änderung in der Datei „index-extra.php“ (welche sich im Ordner „wp-admin“ befindet) wieder zum Leben erwecken.
In Zeile 10 der Datei „index-extra.php“ muss
$rss = @fetch_rss('http://feeds.technorati.com/cosmos/rss/?url='. trailingslashit(get_option('home')) .'&partner=wordpress');
durch folgenden Code ersetzt werden:
$rss = @fetch_rss('http://feeds.technorati.com/search/'. trailingslashit(get_option('home')) .'');
Wer möchte, kann zudem auch das zur Anzeige der „Incoming Links“ gehördende „More »“ an den neuen Technorati-Syntax anpassen. Der Link funktioniert zwar nach wie vor, es kann aber sicher nicht schaden, auch diesen gleich den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Dazu muss in Zeile 13 der Datei „index-extra.php“ der Link zu Technorati wie folgt angepasst werden:
Alte Version:
< ?php _e('More »'); ?>
Neue Version:
< ?php _e('More »'); ?>
Ich hoffe mit Stefan, der mit der Code-Anpassung ein wenig schneller war, dass die WordPress-Entwickler den Code in der nächsten WordPress-Version ändern, ansonsten die Anpassungen bei jedem Update erneut vorgenommen werden müssen.