In der Kürze liegt (nicht immer) die Würze. Die Kurz-URLs von TinyURL sind zwar tatsächlich kurz, aber auch ziemlich unlesbar. Da sind die URLs von W-i-d-e-U-R-L doch einiges besser: Nämlich richtig schön lang und erst noch lesbar:
Allerdings: Zu lang dürfen die WideURLs dann doch nicht sein, sonst hagelts Server-Fehler. Bug oder Feature?
Dass wir Blogger manchmal etwas exzessiv in unserer Computernutzung sind, dürfte spätestens seit den ersten Berichten über den Blogger-Tod kein Geheimnis mehr sein. Da kommt es gerade recht, wenn The Joy of Tech endlich ein paar Warntafeln für Blogger publiziert, die wir uns nun überall hinhängen können:

Bei der PostFinance nimmt man Wartungsarbeiten am eBanking, genannt E-Finance, natürlich sehr ernst. Darum veranstaltet man alle paar Wochen Bastelwochenenden und lässt die Kunden im Regen stehen:

Klar, solche Wartungsfenster müssen sein, Softwareupdates & Co. gehören selbstverständlich eingespielt. Dass die Post aber auch nach 1 1/2 Jahren ihre Kunden dafür noch immer ganze Wochenenden vom elektronischen Kontakt mit ihrem Konto abschneidet, will mir einfach nicht in den Kopf…
Als hobbymässiger „Ins-Internet-Schreiber“ hat man es wahrlich nicht leicht: Nicht nur, dass man die selbstfestgelegte Posting-Frequenz aus beruflichen Gründen nicht einhalten kann, auch mit Suchmaschinen, die einem immer wieder mal in die hinteren Regionen der Suchergebnisse verbannen, darf man sich herumnerven. Und solche Sachen schlagen sich dann auch noch in Abstürzen in Schwanzvergleichen wie den deutschen blogcharts nieder:

Tja, was macht man denn da? Heulen? Sich eben doch ein real life zulegen und das bloggen aufgeben? Ganz einfach nicht mehr auf die Toplisten schielen? Wieder investigativere Beiträge schreiben? Oder scharenweise Blogger erpressen, wieder mal auf den armen BloggingTom zu verlinken?
Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Ich werd’s überleben, keine Frage 😉
Benny hat seinem Aggregator slug.ch ein paar neue Features verpasst, wie er gegenüber „heute“ erkärt:
Erstens sieht man, welche Beiträge am meisten gelesen werden. Zweitens, welche Blogs generell am meisten angeklickt werden. Und drittens – und das ist besonders cool – sieht man live, welche Artikel gerade gelesen werden. Und dies praktisch auf die Sekunde genau!
Auch wenn die Slug Live! noch „very beta“ ist, eine coole Sache. Allerdings ist das Klicken in der „Realtime“-Liste auch nicht immer ganz einfach. Bis man geklickt hat, ist vielleicht schon der nächste Beitrag nachgerutscht und man findet sich plötzlich auf einer anderen Artikelseite wieder. Aber das kann manchmal ja auch ganz spannend sein…
Was tun, wenn ich seit über 4 Monaten das Handy Sonim XP1 testen sollte, aber schlicht keine Zeit dazu habe? Schliesslich soll das XP1 (fast) unzerstörbar sein und das würde eigentlich nach einem richtigen Videotest schreien. Leider aber ist meine Suche nach einem geeigneten Kameramann vor einiger Zeit im Sande verlaufen, so dass ich nun halt auf meinen Korrespondenten im fernen Norden zurückgreifen muss, der keine Mühen gescheut hat und das Sonim XP1 einem Torture-Test unterzogen hat:
Ziemlich widerstandsfähig also, das Ding. Minuspunkte gibts für das Handy allerdings in Sachen Design und Software. Irgendwie kommt mir das alles etwas rückständig vor. Aber man kann ja nicht alles haben…
Die Gerüchteküche rund um ein mögliches Konzert von Madonna auf dem Militärflugplatz Dübendorf im August 2008 brodelt. Immerhin hat Good News-Boss André Béchir am 20. März 2008 bestätigt, dass eine Anfrage beim Management von Madonna hängig sei und er diesbezüglich auch in Kontakt mit der Gemeinde Dübendorf stehe.
Neue Nahrung erhalten die Gerüchte nun durch einen Ticketverkäufer im Internet, der bereits eine „verbindliche Reservierung“ für ein Konzert der Pop-Diva am 26. August 2008 in Dübendorf anbietet:

Wie seriös diese Ticketbande ist, ist mir nicht bekannt, allerdings gibt es bereits einige Erfahrungsberichte von Kunden mit der niederländischen Firma. Zumindest die Preisgestaltung auf obigem Screenshot ist schon mal kurios, kostet doch ein Stehplatz mehr als ein Sitzplatz.
Hinzu kommt, dass Ticketbande keine offizielle Vorverkaufsstelle ist, sondern als Ticketagentur agiert und damit die Tickets aus nicht näher bekannten Kanälen bezieht. Dies hat auch Auswirkungen auf den Ticketpreis:
Wir haben höchste Ansprüche an die Tickets, die wir verkaufen. Das bedeutet, dass wir stets versuchen nur die besten Tickets zu vermitteln. Um diese Tickets zu bekommen, zahlen auch wir einen höheren Einkaufspreis, die besten Tickets sind im normalen Vorverkauf in der Regel nicht zu bekommen. Somit sind also auch unsere Einkaufspreise höher als der aufgedruckte Originalpreis. Wir verkaufen fast ausschließlich Tickets, die schwer zu beschaffen sind bzw. bei denen die Veranstaltung ausverkauft ist. Besonders in diesem Fall sind die Einkaufspreise für die sogenannten soldout Tickets deutlich über dem Originalpreis. Bei manchen Konzerten kaufen wir Tickets auch beim Vorverkaufsstart zu Originalpreisen. Doch in diesem Fall treten wir stets in Vorleistung, was die Vorverkaufsstellen, die Preise zu Originalpreis verkaufen, nicht müssen und in der Regel nicht praktizieren.
Zwar hat Good News heute morgen gegenüber Radio 24 weiterhin kein Konzert bestätigt, die Chancen dafür stehen zumindest nicht schlecht. Die Gerüchte für die Welttournee und Promo-Gigs in Paris, London und New York scheinen sich nämlich immer weiter zu verdichten. So wurde z.B. bei AOL-Tickets kurzzeitig ein Konzert in Florida beworben. Der Link zu Ticketmaster führt aber in der Zwischenzeit ins Leere.
Bin ja mal gespannt, ob es dieses jahr tatsächlich zu einem Konzert von Madonna in der Schweiz kommen wird. Und Mono würd‘ das ganz bestimmt freuen…
Fast ein Jahr habe ich die Liste der Schweizer Blog Aggregatoren vernachlässigt, doch nun gibts endlich ein Update. Allerdings musste ich feststellen, dass sich seit dem letzten Update in der Aggregatoren-Landschaft ziemlich wenig verändert hat. Einzige grosse Änderung: Commonsense von Traduc.ch scheint nicht mehr zu existieren (oder funktioniert zumindest nicht mehr richtig) und ist darum aus der Tabelle geflogen. Ansonsten gab es nur in kleinen Details Aktualisierungen.
Ziemlich wenig Bewegung also. Oder habe ich neue Aggregatoren (wohlgemerkt keine Verzeichnisse) übersehen?
Ob man die Kampagnen nun mag oder nicht, Fact ist, dass die Macher von AXE immer wieder mit neuen, gutgemachten Kampagnen auftrumpfen. Nach dem Erfolg der „Bom Chicka Wah Wahs“ scheint man dort zum Schluss gekommen zu sein, via Musik an die richtige Zielgruppe zu kommen und hat deshalb klammheimlich einen gecasteten Rapper namens Dr. Stay Dry ins Rennen geschickt.
Im Musikvideo selbst deutet zwar nichts direkt auf die Deomarke hin, doch eine gewisse Ähnlichkeit zu bisherigen Werbeautritten von AXE lässt sich nicht leugnen. Erst recht nicht, wenn man sich den Namen des „Künstlers“ und den Songtitel „Don’t sweat that“ nochmals durch den Kopf gehen lässt.
Diese Gedanken hat sich offenbar auch Georg Krüger im MAGIX Blog gemacht (wusste gar nicht, dass die bloggen), recherchierte weiter und bekam nun Einsicht in Teile des Treatments der Kampagne. Somit handelt es sich beim vermeintlichen Rapper nicht um einen aufsteigenden Star, sondern um einen „Branded Artist“ in Diensten der Unilever-Marke AXE. Das belegt auch der Whois-Eintrag der Domain dr-stay-dry.ch, die auf die Unilever Plc in London registriert ist.
Kommentator Hans erhebt im MAGIX Blog allerdings happige Vorwürfe gegen die beteiligte Marketingfirma megacult:
Jetzt kommt der Clou: wie schaffen die megacult Jungs es, dass MTViva den Clip spielt? Jeder, der mit Musikvideos etc. zu tun hat, weiss, dass exakt das der Knackpunkt ist, und ein Clip ohne erstmalige „Rotation“ keine zweite Chance mehr hat. Dazu hiess es von der Agentur: „megacult übernimmt die Promotion bei den Sendern und wird dafür sorgen, dass der Clip in entsprechender Frequenz läuft.“ Geil, oder? Nicht Schleichwerbung sondern ganz banale Bestechung scheint mir hier das Thema zu sein. Und das geht zu weit.
Es wäre in der Tat ein Skandal, wenn es sich hier um Bestechung handeln würde. Allerdings kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass auch nur einer der Beteiligten so doof sein kann…
[Update] 14:35 Uhr
Auf der Suche nach einer Antwort auf Paddys Frage in den Kommentaren bin ich soeben auf folgenden Absatz in Wikipedia gestossen:
In der Vergangenheit gelangten des Öfteren Skandale an die Öffentlichkeit, bei denen Redakteure und Programmverantwortliche sich für die Aufnahme bestimmter Titel in die Rotation bezahlen ließen. Der deutsche Musiksender VIVA, der radioähnliche Sendeformate besitzt, soll so im Jahr 2002 Sendeplätze für Musikvideos in Heavy Rotation für 18.000 Euro pro Video angeboten haben. In den USA sind solche Abkommen mit Gefängnisstrafe bedroht; in Deutschland verstoßen sie zumindest gegen das Wettbewerbsrecht.
Vielleicht glaube ich doch zu fest an das Gute im Menschen?