Kaum habe ich meine ersten Groupies, kommen auch schon die nächsten Fan-Bezeugungen:

Was soll man da noch sagen? Vielleicht, dass das einfacher ist, als man meint?
(via yigg.de)
Matthias muss ja ganz spezielle Kollegen haben, wenn die ihm so ein Fake zusenden:
Wiesbaden. Das BKA schlägt Alarm: Immer mehr Internetznutzer werden Opfer sogenannter “Blogger”. Sobald der Nutzer einen solchen “Blog” besucht, wird er intensiv umworben: Dort unterhalten die “Blogger” nämlich Empfehlungslisten derjenigen Blogs, die weiterempfohlen werden sollen; sogenannte “Blogrolls”. Damit nicht genug, werden die “Blogger” auch tätig indem sie mit “Trackbacks” und “Comments” in anderen, unbeteiligten Blogs für den eigenen Blog werben. Primär sollen die Werbeeinnahmen der beworbenen “Blogs” gesteigert werden.
Fatal für die Opfer: Einmal in den Fängen der “Blogger”, verbringen sie Stunden und Tage mit Lektüre und Weiterempfehlung der “Blogs”. Viele “Blogger” vernachlässigen deshalb ihre Pflichten: Manchen “Bloggern” wurde vom Arbeitgeber wegen “Bloggens” am Arbeitsplatz bereits gekündigt, anderen wurde die Kündigung angedroht; auch von Scheidung wegen “Blogs” wird schon geredet.
Aufgrund ihres suchtartigen “Blog”-Konsums und dem psychischen Druck durch andere “Blogger” ist es für die Opfer schwer, aus dem Schneeballsystem wieder auszusteigen.
Gemäss einem Sprecher der BKA ist momentan trotz intensiver Nachforschungen unbekannt, welche Firma für dieses illegale Schneeballsystem verantwortlich ist. Internetbenutzer werden deshalb eindringlich gewarnt, sich von “Blogs” fernzuhalten. Allfällige verdächtige Beobachtungen sind dem BKA zu melden.
Andererseits: Irgendwie ist das gar nicht so falsch, denn bloggen macht schon etwas süchtig. Mache ich mich jetzt strafbar, weil ich in einem Schneeballsystem mitmache?
Der britische Streetart-Künstler Banksy macht derzeit mit einer ziemlich speziellen Aktion auf sich aufmerksam. Er hat insgesamt 500 CDs und das dazugehörige Booklet von Paris Hiltons Debutalbum verändert und diese in insgesamt 42 verschiedene CD-Shops in Grossbritannien zurückgeschmuggelt.

Somit haben wohl knapp 500 Personen unwissentlich Paris‘ neues Album gekauft, finden darin aber nur Banksy’s Musik und das mit einigen (nackten) Tatsachen veränderte Booklet vor. Allerdings dürfte sich der Besitz einer solchen CD durchaus lohnen, denn bereits gibt es erste Exemplare [PDF] davon auf eBay, zum Beispiel zum „Sofort-Kaufen“-Preis von 1’200 britischen Pfund.
(via Werbeblogger | Foto: flickr)
Erkenntnisse zu 5 Tagen Berlin und IFA:
Was an der Messe aber wirklich los war (oder eben nicht) haben Shibby, Peter und ich auf neuerdings festgehalten.
Nach Tagen der Ruhe hier im Blog ist es wohl an der Zeit, mal wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben. Auf geheimen Wegen konnte ich dieses Foto einem Kurier mitgeben:

Wie man sieht, sitzt (oder steht) es sich hier im Sommergarten der IFA gar nicht soo schlecht. Zumindest dann, wenn man nachher wieder rausgelassen wird… 
Drüben bei creative bastard hat sich jemand eine neue Möglichkeit ausgedacht, sich die nervenden Telefonverkäufer vom Leibe zu halten. Man nehme ein paar Sprüche wie „Can you tell me how it work exactly?“, „I’m definitely really interested, i really like to know a bit more“, „What else you can tell me about this offer?“ oder „That sounds great!“, speichere diese und leite den anrufenden CallCenter-Agent ganz einfach auf die Aufnahmen um. Welche Freude das dem Anrufenden macht, kann man sich gleich selbst anhören.
Da bin ich doch schon mal auf den angekündigten Podcast gespannt…
(via LostFocus)
Bin ich eigentlich der Einzige, der heute morgen Probleme mit Gmail (oder für meine deutschen Leser, Google Mail) hat? Der Zugriff via Web klappt wunderbar, doch ein Senden von Mails via lokalem Mailclient über smtp.googlemail.com schlägt fehl. Natürlich, Passwort und Login hab ich jetzt wohl schon zum zehnten Mal probiert, daran kann es also nicht liegen.
Vielleicht liegt es aber auch einfach nur daran, dass einer Googles Gmail gekauft hat:

Es gibt schliesslich nichts, was nicht über eBay käuflich zu erwerben wär.
Crazyegg kommt mir derzeit eher wie ein easteregg vor. Kaum gibts einen neuen Service der das Klickverhalten der User mit Heatmap und pipapo aufzeigen soll, ist deren Server auch schon am Anschlag.

Soll ich die obigen Angaben wirklich glauben? Bei 529 Visits in 29’206 Tagen wäre das immerhin ein Besucher pro 55 Tage. Gab es crazyegg überhaupt schon vor 29’026 Tagen? Dann wäre das Tool ja bereits rund 80 Jahre online. Ich wusste gar nicht, dass es da schon Internet, Heatmaps und so ein Zeugs gab…

Vom 1. bis 5. September 2006 werde ich, wie bereits einmal erwähnt, in Berlin sein um für Neuerdings von der Internationalen Funkausstellung zu berichten. Sollte ich nach den IFA-Laufkilometern nicht gerade ins Bett fallen, werde ich sicherlich auch von Berlin das eine oder andere sehen und zu berichten wissen.

Unter das Motto „Die Seele baumeln lassen“ kann man wohl das Wochenende vom 8. bis 10. September 2006 stellen. Dann nämlich werde ich mich zusammen mit meiner Partnerin im Hotel Beau Rivage Palace in Lausanne von Kopf bis Fuss verwöhnen lassen. Im Hotel, das zur Gruppe The Leading Hotels of the World gehört, gibts neben einem Spa-Treatment auch kulinarischen Hochgenuss, der uns im mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurant La Rotonde serviert werden wird.
Natürlich werde ich meine Eindrücke schriftlich sowie mit Fotos im Travelblogger festhalten.

Am 11. Internationalen Porschetreffen vom 22. bis 24. September 2006 im Waldhotel National in Arosa wirds dann viele Pferdestärken und Promis zu sehen geben. Neben Probefahrten mit aktuellen Porsche-Modellen (muss ja nicht immer ein Opel sein) gibts auch dieses Jahr wieder ein 6-Gang Gala-Dîner mit Chefkoch Gerd Reber (16 GaultMillau Punkte), Downhill Trotinett-Fahrten und vieles mehr. Mal sehen, in welchen Disziplinen wir die Prominenz schlagen können… Auch von diesem Event werde ich im Travelblogger ausführlich berichten.
Na dann: Der September kann kommen!
Vier Monate nach dem Start der Blick-Blogs Blogalisierung und Blogstetten ist auch schon wieder Schluss: Blogalisierung wurde bereits Mitte August eingestellt, Blogstetten folgt Ende Monat.
Dass die Zugriffszahlen „weit unter den Erwartungen liegen“, vermuteten wir Blogstetten-Blogger schon länger und dies ist nun auch der offizielle Grund für die Einstellung der Blogs.
Auch ich muss mich diesbezüglich an der Nase nehmen, lag meine Postingfrequenz doch seit Ende Juni bei Null. Die Gründe dafür waren vielfältig: Grössere berufliche Auslastung, Unsicherheiten über die Ausrichtung der Blogs (bzw. deren Inhalte) aber auch mangelnde Rückmeldung (Kommentare) der Leser. Schaut man sich nämlich die Kommentierenden an, stellt man schnell fest, dass es sich dabei meist um andere Blogger handelt. Das ist per se ja nichts schlechtes, aber man hätte sich doch etwas Feedback der Blick-Leser gewünscht.
Ich für meinen Teil hatte stets das Gefühl, dass die Blick-Leser anstelle unserer (meist) belanglosen Texte „richtige“ News erwartet haben. Aktuelle Tagesnews also, die wir als normale Blogger gar nicht bringen konnten, weil uns der Zugriff auf die entsprechenden Nachrichtenquellen und -agenturen fehlt.
Festgehalten wird beim Blick jedoch am Konzept der themenspezifischen Blogs zu bestimmten Ereignissen. Das Brasilblog des Blick zur Fussball WM erfreute sich nämlich hoher Zugriffszahlen und gleichzeitig zahlreichen Kommentaren. Allerdings ist das für mich auch nicht weiter verwunderlich, ist doch gerade die Sportberichterstattung einer der Trümpfe des Blicks und damit finden sich auch viele interessierte Leser und Kommentatoren.
Wie auch immer: Es war eine spannende Erfahrung für mich und ich habe interessante Leute kennengelernt. Nur schon deshalb hat es sich gelohnt, am „Experiment“ Blogstetten mitzumachen. Herzlichen Dank an Alle, die das möglich gemacht haben!