local.ch offeriert derzeit 1 Million kostenlose Anrufe aufs Festnetz. Allerdings gilt das Angebot nur für (Festnetz-) Anrufe zu Firmen, die in den gelben Seiten des Anbieters verzeichnet sind. In Zeiten, wo Festnetzanrufe (fast) nichts mehr kosten, fast schon eine logische Entwicklung, auch wenn es local.ch als Tochter von Swisscom Directories damit etwas einfacher hat.
Eine (wichtige) Einschränkung hat das Ganze aber: Der Anruf wird nach 15 Minuten unterbrochen. Für länger dauernde geschäftliche Telefonate eignet sich die Aktion also nicht. Und auch nicht für Supporthotlines. Solche Anrufe dauern erfahrungsgemäss ja meist länger…
(via Internet Briefing Blog)
Drüben bei creative bastard hat sich jemand eine neue Möglichkeit ausgedacht, sich die nervenden Telefonverkäufer vom Leibe zu halten. Man nehme ein paar Sprüche wie „Can you tell me how it work exactly?“, „I’m definitely really interested, i really like to know a bit more“, „What else you can tell me about this offer?“ oder „That sounds great!“, speichere diese und leite den anrufenden CallCenter-Agent ganz einfach auf die Aufnahmen um. Welche Freude das dem Anrufenden macht, kann man sich gleich selbst anhören.
Da bin ich doch schon mal auf den angekündigten Podcast gespannt…
(via LostFocus)
Nicht genug, dass mir immer mal wieder irgendwelche sexhungrigen Frauen SMS-Nachrichten schreiben und auf einer kostenpflichtigen Nummer angerufen werden wollen oder dass mich Sunrise alle paar Monate mit ihren SMS- und MMS-Newslettern nervt (obwohl, hab‘ ich da nicht schon mal angerufen und diese abbestellt?), nein. Nun nimmt auch der Voice-Spam am Telefon langsam Masse an, die ich nicht mehr tolerieren kann. Zwar nehme ich Anrufe mit unterdrückter Nummer oft nicht an, trotzdem obsiegt manchmal die Neugier und ich gehe trotzdem ran. Innerhalb von 24 Stunden musste ich nun gleich zweimal Telefonspam über mich ergehen lassen.
Da war zuerst mal das Nachrichtenmagazin Facts, das mir ein Abonnement verkaufen wollte, selbstverständlich zu einem „Super-Preis“, schliesslich sei ich ja schon Kunde der tamedia. Nein, nein, danke, lasst mal gut sein.
Danach dann die Cablecom, die mir digital tv schmackhaft machen wollte. Schliesslich sei ich ja schon Kunde der Cablecom und man wolle mir ein „Super-Angebot“ unterbreiten. Ich müsse schliesslich für die Zukunft gerüstet sein, denn immer mehr TV-Sender würden bald nur noch digital senden, so dass ich in Kürze keine Programme mehr auf meinem analogen Anschluss empfangen könne. Auf meine Nachfrage, was die Cablecom denn auf ihrem analogen Kabelnetz noch übertragen würde, hiess es dann, dass in Kürze damit Schluss sei und dann einfach nichts mehr zu empfangen sei. Haha, ja genau, wir stellen 1,5 Millionen Kunden einfach mal den Saft ab. Gerade deshalb sei das „Super-Angebot“ doch jetzt ein guter Einstieg in die digitale TV- und Radiowelt. Aaaja…
Aber ok, wenn das Fernsehen in Kürze mangels Analog-Signal ausfällt, gibts wieder Zeit, was anderes zu tun, schliesslich hält sich mein Fernsehkonsum schon heute in Grenzen. Ich seh‘ zumindest derzeit nicht ein, wieso ich Fr. 25.- bzw. Fr. 35.- pro Monat für einen Digitalreceiver zahlen soll, der mir ein paar TV- und Radiosender mehr bringt. Noch weniger versteh‘ ich allerdings, wieso solch‘ hanebüchenen Begründungen immer wieder herangezogen werden, um potentielle Kunden zu ködern. Und noch was, liebe Cablecom: Das spezielle Angebot, dass man mir die Fr. 95.- Eintrittsgebühr schenken würde, ist doch gar nicht speziell, schliesslich kriegt das jedermann der sich über eure Internetseite anmeldet. Aber was erzähl‘ ich da, das wisst ihr natürlich selbst.
Auf den direkten Human-Spam morgen im Carrefour, wo ich seit Monaten jeden Samstag vom Cablecom-Verkäufer angesprochen werde (hat der Arme eigentlich eine festen Arbeitsplatz im Carrefour?) bin ich ja schon gespannt. Dieses Mal werd‘ ich mir das mit dem Abstellen des Analog-Signals doch nochmals genauer erklären lassen 😉
Ob ich mir das Telemarketing Gegenwehrskript mal wieder neben das Telefon legen sollte?
Schön von eurem Telefonbeantworter zu hören, dass ihr telefonisch nur zwischen 8 und 11.30 Uhr, sowie von 14 bis 16 Uhr zu erreichen seid. Nur: Es ist bereits nach 14 Uhr!
Tut mir leid, wenn ich euch keine längere Mittagspause gönnen mag, aber so ein Spruch macht mich ziemlich …aehm …böse…
Skype verteilt im Rahmen des „Free SkypeOut Day“ kostenlose 10 Minuten-Gutschriften für SkypeOut. Dies jedoch nur an bestimmten Tagen, eben den sogenannten „Free SkypeOut Days“, wie zum Beispiel heute.
We wish every day could be a Free SkypeOut Day, but that would make us bankrupt. So our accountant says we can have 4 of them this month.
Also sofort die Skype-My Account-Seite aufrufen und sich die ¤ 0.20 gutschreiben lassen…
Sollte der Button nicht zu finden sein, muss die Spracheinstellung der Skype Accountseite auf Englisch geändert werden.
(via vowe.net)
Seit Wochen höre ich rund um mich herum nur noch Skype. Telefonieren mit Skype, ja das sei die Zukunft, so günstig käme ich wohl nie mehr zum telefonieren. Doch was ist und tut Skype denn genau?
Die Skype-Homepage meint dazu:
Skype ist ein kostenlos erhältliches und einfaches Programm, mit dem Sie im Handumdrehen kostenlos Gespräche in die ganze Welt führen können. Skype wurde von den Entwicklern von KaZaA programmiert und verwendet die innovative P2P (Peer-To-Peer) Technologie, um Verbindungen zu anderen Skype-Benutzern herzustellen. Wenn auch Sie genug von astronomisch hohen Telefonrechnungen haben, dann ist Skype genau richtig für Sie!
Astronomische Telefonrechnungen? Naja, hab ich eigentlich nicht, trotz gelegentlichen Telefonaten in die Karibik und nach Asien… Doch trotzdem, interessant scheint Skype für mich vor allem aus zwei Gründen:
1. Es kann mit jedermann auf der Welt der einen PC mit Skype hat, ‚geskypt‘ werden
2. Selbst Verbindungen ins gute alte Telefonnetz sind ziemlich günstig
Somit stellt sich nur noch die Frage: Wie stehts um die Qualität der Verbindungen? Doch das werde ich sicherlich in den nächsten Wochen während des Testens herausfinden.