Trackbacks von Kommentaren getrennt

Eigentlich hatte ich mir die visuelle Trennung von Kommentaren und Trackbacks bzw. Pings schon vor langer Zeit vorgenommen. Gerrit hat das Thema vor einigen Tagen wieder aufgenommen und dadurch eine kleine Flut von Veröffentlichungen zum Thema lanciert. Grund genug, das auch hier endlich in die Tat umzusetzen und Kommentare und Trackbacks bzw. Pings getrennt aufzulisten.

Als Vorlage dazu diente mir das Listing von macx, welches ich natürlich noch entsprechend anpassen musste, aber wichtige Inputs leistete, um das Ganze hier im Blog zu nutzen. Sicher werde ich in den nächsten Tagen noch einige kleine Änderungen an der Darstellung vornehmen, aber fürs erste bin ich doch schon mal recht zufrieden…

YouTube Spam

In den letzten 7 Tagen habe ich über 40 Spammails via YouTube erhalten. Und das nicht etwa als Kommentare zu Videos die ich dort eingestellt habe, sondern als private Nachrichten, direkt an mich adressiert. Von „Amateur Brazilian Girls“ bis hin zu „Hot Sex Sites“ will man mir momentan alles schmackhaft machen, was auf einem normalen Mailaccount ohne Probleme im Spamfilter hängen bleiben würde. YouTube kennt aber offenbar keine Mechanismen, solche Nachrichten zu filtern und scheint bisher auch nichts dagegen zu unternehmen. Die einzige Möglichkeit die bleibt, ist, die Benachrichtung für private Nachrichten auszuschalten. Nicht weiter schlimm, aber doch interessant, wie die Spammer immer neue Möglichkeiten finden, ihre Message unter die Leute zu bringen…

Schicke Formularfelder mit CSS

Dass Formulare nicht immer langweilig gestaltet sein müssen, zeigt der CSS Design-Wettbewerb bei Dr. Web. Die Aufgabe bestand darin, ein vorgegebenes Formular mittels CSS möglichst schön zu gestalten. Und die Ergebnisse der 42 Teilnehmer können sich allemal sehen lassen. Doch schon erstaunlich, was sich mit CSS und ein paar Grafiken alles machen lässt.

Bis zum 11. Dezember läuft die Abstimmung, welches denn nun die schönste Umsetzung ist.

Socken vom Grosi

NetGranny

Was waren das für Zeiten, als man zu Weihnachten von der Grossmutter jeweils selbstgestrickte Socken geschenkt bekam. Das Basler Modelabel Tarzan will daraus einen Trend machen und bietet mit NetGranny einen neuen Service an. Wer wieder einmal selbstgestrickte Socken haben will, wählt auf der Seite „seine“ Granny und diese strickt die gewünschten Socken. Aus einem Weihnachtsgeschenk wird aber wohl nichts mehr, denn die Grossmütter sind bereits so im Produktionsstress, dass neue Bestellungen nicht mehr bis Weihnachten fertig werden…

Power of Politics

Power of Politics

Einmal in der Haut eines Politikers stecken, zu Wahlen antreten und vieles mehr kann man bei Power of Politics. Das gut aufgebaute, wenn auch anfangs etwas schwer durchschaubare Multi-Player Browsergame verlangt einem einiges ab. Als ziemlicher dummer Jungpolitiker heisst es erst einmal, sich die Sporen abzuverdienen und sich auf Themengebiete zu spezialisieren, schliesslich will man eines Tages die Wahlen gewinnen. Zuerst im eigenen Bezirk, dann im Bundesland oder sogar die Landeswahlen.

Zuerst man jedoch widme ich mich meinem eigenen Bezirk, denn da scheint mit den Helden der Sowjetunion der Kommunismus Einzug gehalten zu haben:

Power of Politics - Gebietsinfo Hinwil

Zwar sind jeden Sonntag Wahlen, doch so schnell werde ich den Kommunisten nicht das Handwerk legen können. Immerhin; ich bin schon fleissig an der Weiterbildung und übe mich in ersten Wahlkampfthemen 🙂

Schlechte Erreichbarkeit

Wenn die Besucherzahl auf diesem Blog bis zum Mittag lediglich auf 94 angewachsen ist, dann kann etwas nicht stimmen. Entweder haben mir alle Leser die Treue versagt oder dann muss ein technisches Problem vorliegen. Und tatsächlich ist die Schuld technischer Natur, denn die DNS-Server von everydns.net geben derzeit nur sporadisch Antwort. Schuld daran könnte eine DDoS-Attacke sein, mit der EveryDNS offenbar zu kämpfen hat.

„Was Du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“, passt wunderbar zu diesem Szenario, denn eigentlich war EveryDNS nur als Übergangslösung während des Umzugs meiner Domains vom eigenen Server zu Cyon gedacht. Doch das alles lief so gut, dass ich die DNS-Umstellung zu Cyon immer wieder aufgeschoben habe. Nach der schlechten Erreichbarkeit von heute habe ich dafür heute mittag (endlich) in einer Blitzaktion alle Einträge geändert und hoffe, damit schon bald wieder eine normale Erreichbarkeit herstellen zu können.

Pixelotto als Wiederholungsshow?

Heute nachmittag habe ich die Strategie zur maximale Laufzeit der gekauften Pixels auf Pixelotto noch als „himmlisch einfach“ bezeichnet. Ein paar Stunden später muss ich das revidieren, denn dahinter steckt offenbar Kalkül: Pixelotto soll nämlich alle 13 Monate wiederholt werden, zumindest deutet die folgende Aussage auf der „Advertiser“-Seite darauf hin:

Your ad will be online for one round, which ends one month after all the pixels are sold-out (at which point we’ll be making someone a millionaire!)

(Hervorhebung von mir)

Allerdings wird die Wiederholung wohl nur stattfinden, wenn genügend Pixelkäufer zu finden sind. Mit den geplanten Wiederholungen dürfte der Reiz für einen Pixelkauf aber sicherlich sinken. Gründe dafür dürften die Nutzlosigkeit der Links aus SEO-Sicht sein, aber auch die Tatsache, dass der durch die Millionen-Gewinnchance erzeugte Klick-Traffic kaum qualitativer Natur entspricht. Gemäss AdMoolah könnte dieser wertlose Traffic sogar zu einer Sperrung des AdSense-Accounts führen.

(via Ayom | S-O-S SEO Blog)

Mit Bluewin zum Starblogger

Bluewin startet einen sechsmonatigen „Versuchsballon“ und will vermehrt Blogcontent in das Portal integrieren. Konkret werden Blogger für verschiedene Themengebiete gesucht, die sich verpflichten, während 6 Monaten mindestens 2-3 Beiträge wöchentlich zu schreiben. Als Entlöhnung gibt es Rum Ruhm und Ehre sowie wöchentlich die „Chance“, auf der Channel-Homepage des entsprechenden Themengebiets gezeigt zu werden. Zudem:

  • Nach 6 Monaten werden die Blogger prämiert, die es am häufigsten geschafft haben, zum Starblogger gewählt zu werden.
  • Alle, die mindestens einmal als Starblogger gewählt wurden, werden – vorbehaltlich der tatsächlichen Durchführung – zum Bluewin Blog-Abend 2007 eingeladen.

Wie die Starblogger prämiert werden und was es mit dem Bluewin Blog-Abend 2007 auf sich hat, kontne ich bisher aber nicht herausfinden.

Für mich „riecht“ das etwas nach Gratisarbeit, nicht zuletzt auch durch die Tatsache, dass sich die Blogger zur „Erteilung des exklusiven Nutzungsrechts für die im Weblog veröffentlichten Beiträge an Swisscom Fixnet AG“ verpflichten. Zugegeben, vielleicht gibts tatsächlich etwas Ruhm, aber dafür würde ich mich (heute) nicht mehr einfach so hingeben…

Von der Million Dollar Page zu Pixelotto

Wer erinnert sich nicht an Alex Tew, den englischen Studenten der mit der Million Dollar Homepage den grossen Reibach machte. Viele Trittbrettfahrer stiegen danach auf den Zug auf und wollten ebenfalls vom „verpixeln“ von Webseiten profitieren. Geschafft hat es aber nur Alex, alle anderen Projekte versandeten früher oder später.

Nun versucht es Alex zum zweiten Mal mit einer leicht abgewandelten Variante: Pixelotto. Hier kostet das Pixel nicht mehr 1 sondern 2 Dollar, macht also summa summarum 2 Millionen Dollar, wenn die Seite mal vollgepixelt ist. Allerdings will Alex 1 Million Dollar an einen Glücklichen auszahlen:

A month after all the ad space is sold, one ad is selected at random and a winner is chosen from all those people who clicked that correct ad. A millionaire is made! The winner will also get to nominate a charity of their choice to receive $100,000.

Wer sich also auf Pixelotto registriert und jeden Tag ein wenig rumklickt, könnte eines Tages Dollar-Millionär sein. Umgekehrt sorgt der Wettbewerb so auch für Traffic auf den Seiten der Werbenden.

Klasse Weiterentwicklung seiner ursprünglichen Idee! Aber auch hier gilt: Nur der erste wird Erfolg haben können, für Trittbrettfahrer ist die Luft dünn…

Nachtrag:
Während sich Alex mit der Million Dollar Homepage noch verpflichtete, die Seite (und damit die Werbung) mindestens 5 Jahre online zu halten, macht er sich das bei Pixelotto geradezu himmlisch einfach:

Your ad will be online for as long as it takes to sell all the pixels, plus one month. So every advertiser will have at least one month of exposure. The maximum length of time your ad could be up is 13 months, as if all the pixels are not sold out after 12 months, the draw takes place anyway, one month later (with the jackpot being 50% of all revenue received to date).

Sobald also alle Pixel verkauft sind, wird die Erreichbarkeit der Seite nur noch einen Monat lang garantiert. Geschickt, geschickt 😉