Musiksuche mal anders

Ganz interessante Idee, die Musik-Suche bzw. das Online-Radio Musicovery. Für einmal gilt es nicht Interpret oder Titel einzugeben, sondern die Suche lässt sich eingrenzen nach Zeitspanne, Genre, Tempo und „Dance“ (Dancefaktor?).

Musicovery-Interface

Die „LoFi“-Version erlaubt das kostenlose Hören, für die bessere „Hifi“-Qualität werden rund 2 Euro pro Monat fällig. Allerdings bin ich bereits mit „LoFi“ ziemlich zufrieden…

(via ibo)

Geldwäscher gesucht

Wurden früher noch Mitarbeiter für fiktive Firmen gesucht, um Geld aus dubiosen und illegalen Quellen wie Phishing zu verschieben, versuchen die Akteure nun offenbar mehr Seriosität durch klingende Firmennamen zu erwecken. So wie Gerald Baker, der sich als Mitarbeiter von Kraft Foods Australia ausgibt:

KRAFT FOODS LIMITED ,Sells Vegemite, Kraft cheese,Kraft Peanut utter,Maxwell House coffee, Oreo cookies, Ritz biscuits, Captain’s Table crackers,Philadelphia cream cheese, and Toblerone chocolates. We have reached big sales volume in the european market and now a house hold name in the Northern American market. Quite soon we will open representative offices and authorized sales centers in North America and therefore we are currently looking for people who will assist us in establishing a new distribution network there. The fact that despite the Northern America market is new for us we already have regular clients also speaks for itself.

HOW MUCH WILL YOU EARN?
8%-10% from each sale/resale operation! For instance: you receive 2000 USD to your bank account. You will withdraw the money and keep $160 (8% from $2000) for yourself! At the beginning your commission will equal 8%, though later it will increase up to 10%.

ADVANTAGES
You do not have to go out as you will work as an independent contractor right from your home office. Your job is absolutely legal. You can earn up to $4000-5000 depending on time you will spend in this business. You do not need any capital to start. The employees who make efforts and work hard have a strong possibility to become managers. Anyway our employees never leave us.

Leider hat Mr. Baker aber vergessen, dass sich Kraft Foods wohl keine Organisation in den USA aufbauen muss, denn dort befindet sich sogar der Hauptsitz. Aber Gerald Baker arbeitet auch nicht für Kraft Foods sondern gehört zur langsam bekannten Sorte von Phishern und Scammern aus Afrika, denn seine IP 196.201.153.77 führt uns zu einem Provider mit Aktivitäten in Afrika. Ob Kraft Foods wohl alle Mails aus Australien über einen afrikanischen Provider verschickt?

Weitere Infos zum Thema:

Kein Fussball mit Zattoo

Jetzt wo ich Zattoo mal wirklich gebrauchen könnte, um die Deutschen Schweizer verlieren zu sehen, verweigert mir das Teil seinen Dienst:

Zattoo - An error has occured

Seid ihr etwa alle am fernsehen via Zattoo?

Der nutzlose Account

Useless Account

Dass das nicht schon lange erfunden wurde: Der Useless Account. Endlich mal ein Account, bei dem man sich so richtig austoben kann:

Does creating an account get me anything at all?
Yes, you can edit your account, you can forget your password, there’s a lot of things you can do.

Da schliesse ich mich Thomas an: Einfach der Hammer!

flickrspy – die flickr-Peepshow

Ziemlich cool, was uns der Leumund wieder mal präsentiert: flickrspy zeigt die neuesten Bilder, welche auf flickr hochgeladen werden (fast) in real-time an. Was sich für mich zuerst gar nicht so spannend anhörte, macht bei näherer Betrachtung richtig Spass. Unglaublich was die Leute alles so auf flickr hochladen…

Medienarbeit im Netz

Medienarbeit im Netz - Marcel Bernet - Buchcover

Auch wenn sich das Buch „Medienarbeit im Netz“ von Marcel Bernet auf den ersten Blick vorwiegend an PR-Verantwortliche richtet, ist es auch für andere Interessierte lesenswert. Denn Marcel zeigt in 20 Kapiteln oder knapp 200 Seiten auf, wie Online-PR gehandhabt werden sollte. Und das zurecht, denn aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es immer noch viele Unternehmen gibt, die der Online-PR entweder zuwenig Beachtung schenken oder schlicht die Dynamik des Internets noch immer nicht verstanden haben. Nur schon im Kapitel „Sieben Netz-Sünden und fünf Tipps“ finde ich auf Anhieb fünf Punkte, denen ich persönlich immer wieder begegne und die mir, wie Marcel, auch immer wieder sauer aufstossen:

Neben der „elektronischen Geschwätzigkeit“ (ich verschick‘ für jeden Mumpitz eine Pressemitteilung) und der nervtötenden Frage am Telefon „Haben Sie unsere eMail erhalten?“ (zwei Minuten nachdem das Mail eingetroffen ist), bis hin zu nicht aktuellen oder passwortgeschützten Medienbereichen oder Blogs ohne Kommentarfunktion gibts so allerlei, was es zu bemängeln gibt.

Doch nicht nur Medienverantwortliche profitieren vom Buch. Abschnitte wie beispielsweise „Die Eigenheiten der Netz-Kommunikation“, „Schnelle Tipps für Online-Texte“, „Was Journalisten wollen, was sie meiden“ oder „Die Zukunft: Netz-Reputation“ liefern nützliches und interessantes für Blogger und andere „Online-Schreiber“, die sich etwas intensiver mit der Netzkultur und den Umgang mit Medien befassen.

Leseproben, Linklisten und Bestellmöglichkeiten direkt auf der zum Buch gehörenden Webseite Online PR.

Disclaimer: Im Rahmen diverser (Blog-) Projekte arbeite ich als Freelancer für Marcel Bernets Firma. Das Buch hatte ich aber bereits vor dieser Zusammenarbeit anlässlich der Buchvernissage im Juni 2006 käuflich erworben…

Art on Ice 2007

Art on Ice

Ich bin zwar nicht wirklich ein Fan von Eiskunstlauf, doch die gestrige Derniere von Art on Ice im Zürcher Hallenstadion war auch für „Nicht-Fans“ ein kleines Spektakel. Dafür sorgte nicht nur das prominente Aufgebot an Stars auf dem Eis wie Olympiasieger Evgeny Plushenko, Weltmeister Stéphane Lambiel, der Schweizermeisterin Sarah Meier und einigen mehr. Nein auch die Musik war vom Feinsten: Angefangen bei Robin Gibb der neben seinem neuesten Song „Mother of Love“ auch alte Bee Gees-Hits wie „Tragedy“ oder „Staying Alive“ zum Besten gab bis hin zu Freda Goodlett von Funky Brotherhood, die mit ihrer Superstimme überzeugte.

Enttäuschend war für mich aber Gölä, der sich strikt weigert, seine alten Mundart-Songs zu spielen. Wer nach fünf Jahren ein Comeback gibt und die Songs, die ihn überhaupt bekannt gemacht haben nicht mehr spielen will, hat etwas nicht begriffen. Das sehen andere wohl genau so. Klar, Gölä möchte Promotion für seine neue englischsprachige CD machen, aber es gibt wohl wenige Künstler, die ihre Vergangenheit auf diese Art verleugnen und alte Fans vergraulen. Kommt dazu, dass sich die neuen rockigen Songs für mich wie der tägliche Alltagsbrei aus den Hitradios anhört.

Art on Ice

Doch trotz diesem kleinen „Misston“: Art on Ice war ein Erlebnis der besonderen Art: Die Verschmelzung von Eiskunstlauf mit Livemusik und gekonnten Beleuchtungseffekten sorgen dafür, dass der Event etwas einmaliges bleibt. Ein Dankeschön gebührt auch Giacinto In-Albon und Radio Zürisee für die Tickets!

(Photo: Marcel Giger)

Neues Modell für AdSense Empfehlungen

Bereits am Donnerstag hatte ich mich gewundert, wieso in meinem AdSense-Account vier sogenannte Conversions für AdSense Empfehlungen aufgeführt wurden, diese aber lediglich mit insgesamt 20 Dollar vergütet wurden. Schliesslich war es bis jetzt so, dass pro geworbenem AdSense-Publisher 100 Dollar ausbezahlt werden, sofern der neue Publisher innerhalb von 180 Tagen mindestens 100 Dollar generiert.

Natürlich habe ich den deutschen AdSense-Support um eine Stellungnahme gebeten, die gestern abend dann auch eingetroffen ist. Allerdings bestand die Antwort, wie meist, nur aus Textbausteinen, in denen man mich über die Anforderungen für gültige Empfehlungs-Klicks aufklären wollte und mir zusätzlich nochmals das bisherige Vergütungsmodell für Empfehlungen aufzeigte:

100 US-Dollar aus jeder erfolgreichen Empfehlung für AdSense,
20 US-Dollar für jede erfolgreiche Empfehlung für AdWords,
bis zu 1 US-Dollar für jede erfolgreiche Empfehlung für Firefox,
bis zu 1 US-Dollar für jede erfolgreiche Empfehlung für Picasa.

Bereits wollte ich zurückschreiben und fragen, ob man beim Support mein Mail überhaupt gelesen hätte, denn ich monierte ja, dass man mir lediglich 5 anstelle von 100 Dollar für AdSense-Empfehlungen gutgeschrieben hat. Allerdings lese ich nun bei Jojo, dass Google das Vergütungsmodell für Empfehlungen geändert hat.

Im Google AdSense-Blog heisst es dazu:

* When a publisher who signed up for Google AdSense through your referral earns their first $5 within 180 days of sign-up, you will be credited with $5.
* When that same publisher earns $100 within 180 days of sign-up and is eligible for payment, you will be credited with an additional $250.
* If, in any 180-day period, you refer 25 publishers who each earn more than $100 within 180 days of their respective sign-ups and are all eligible for payout, you will be awarded a $2,000 bonus (bonus payouts are limited to 1 per year).

Damit macht Google die Empfehlungen um einiges attraktiver, denn bisher ging man leer aus, wenn der neue Publisher die Grenze von 100 Dollar nicht innerhalb von 180 Tagen erreichte. Zudem erhöht Google die „Prämie“ für neue Publisher von 100 auf 250 Dollar, was doch eine ziemliche Steigerung ist.

Wünschen würd ich mir nur noch etwas: Nämlich dass man beim deutschen AdSense-Support auch eine Ahnung hat, worüber man schreibt. Textbausteine mögen zwar hie und da eine Lösung für einfaches und schnelles antworten sein, allerdings wäre es wohl essentiell, seine Publisher auch über die neuen Konditionsmodelle aufzuklären, anstatt hier mit Textbausteinen zu antworten und den Partner mit unpassenden Tipps einzudecken.

Die 200 besten Websites der Schweiz

anthrazit hat mal wieder die 200 besten Websites der Schweiz gewählt und die Platzierungen vom letzten Jahr ganz schön „durcheinandergewürfelt“. So ist beispielsweise in der Kategorie „Weblogs“ unter den fünf Besten kein einziger Sieger des letzten Jahres zu finden. Trotzdem findet man in den vielen Kategorien den einen oder anderen Bekannten aus der Welt der Blogs.

Sogar blog.ch findet man in der Kategorie Webkultur – Communities auf Platz 4:

Das ist nicht in erster Linie ein Blog, sondern in erster Linie der Hub der Schweizer Blog-Community. Alles klar?

Tja, da kam der Umbau von blog.ch zu einem reinen Bloghoster bzw. die Einstellung des Aggregators wohl dem Redaktionsschluss zuvor 😉

Meine Wenigkeit ist nach einem vierten Platz im letzten Jahr aus der Anthrazit-Wertung rausgefallen, aber das ist ja auch nicht weiter schlimm… Allen Glücklichen herzliche Gratulation!