HateThatFrog

Wer kennt ihn nicht, den nervigen Crazy Frog von Jamba… Nachdem er nun sogar die Hitparaden erklimmt, kann man sich wenigstens beim Game HateThatFrog ein wenig abreagieren und den Frog in die Prärie schmeissen.

Crazy Frog

Meine Highscore seht ihr auf dem Bild… Wie stehts mit euch?

(via Bloq7)

Postfinance-Phishing

Heute morgen fand ich gleich drei Phising-Mails in meiner Mailbox, heute als Mail der PostFinance, also einem Zweig der Schweizer Post, getarnt. Lustig dass das Mail komplett in Englisch gehalten ist:

Dear PostFinance Customer,

This email was sent by the PostFinance server to verify your e-mail address. You must complete this process by
clicking on the link below and entering in the small window your PostFinance online access details. This is done for
your protection – because some of our members no longer have access to their email addresses and we must verify it.
To verify your e-mail address, click on the link below:

http://www.postfinance.ch/TgeE0DxLg0jDoSnrr0kxTn72YPKpp...

Der tatsächliche Link führt dann natürlich nicht zur PostFinance, sondern wird mit einem codierten Link via google.ie und go.msn.com zu polriwuxnm.nm.ru (jaja, das habe ich mal nicht „klickfähig“ gemacht) umgeleitet.

Alles in allem nichts neues und sicherlich auch nicht sehr gefährlich, denn dass PostFinance mir in Englisch schreibt, ist doch schon ganz was neues…

Reisetipp Molwanien

Das nur Insidern bekannte Molwanien scheint Touristen einiges zu bieten:

Molwanien, der Welt größter Produzent von Roter Beete und Ursprungsregion des Keuchhustens, ist ein geschichtsträchtiges Land. Allenthalben finden sich Zeugen wunderbar bewahrter und gehegter Vergangenheit, so zum Beispiel in Städten wie Gyrorik, wo man einen der weltweit ältesten noch in Betrieb befindlichen Kernreaktoren besichtigen kann.

In Molwanien legt man jedoch Wert auf Förmlichkeit:

Wenn Sie jemandem auf der Straße begegnen, sollten Sie ihm die Hand schütteln und sich leicht verbeugen – es sei denn, der Betreffende ist älter als Sie. In diesem Fall sollten Sie sich nur vorbeugen und die Absätze aneinander knallen. Beachten Sie, dass unter solchen Umständen ein Händedruck eine große Beleidigung wäre. Das gilt auch für das Knallen der Absätze gegenüber verheirateten Frauen oder Angehörigen des Klerus.

Sogar eine eigene Website besitzt das eigentümliche Land: http://www.molwanien.de, da gibts alle weiteren interessanten Infos…

Google Sitemap als Beta

Google startet mit Sitemap ein neuen Versuch, den Index der Suchmaschine so aktuell wie möglich zu halten und damit auch neue Inhalte schnellstmöglich zu indizieren. Das Prinzip dahinter ist ganz einfach:

Das Sitemapprotokoll ist ein XML-Dialekt zur Zusammenfassung von Sitemapinformationen, die für Webcrawler relevant sind. Für jede URL können „Crawlinghinweise“ wie das Datum der letzten Änderung und die ungefähre Änderungshäufigkeit angegeben werden.

Gerade für Blogger ist es sehr einfach, am neuen Google-Dienst teilzunehmen, da der Crawler RSS 2.0- und Atom 0.3-Feeds auslesen kann. Für Sites ohne entsprechenden Feed kann mit dem Sitemap Generator-Script ein File erstellt werden, das auf dem Webserver hinterlegt wird.

Interessante Idee wie ich finde. Mein Feed ist auf alle Fälle schon mal angemeldet, und ich bin gespannt, wie sich das mit der Aktualität des Google-Index entwickelt.

[Nachtrag]
Michael Nguyen hat ein PHP-Script geschrieben, welches Sitemap-Files für WordPress-Blogs generiert. (via Google Blogoscoped)

Was mit Retuschieren möglich ist

Foto-Retusche

Obwohl ich mir eigentlich bewusst bin, dass gerade Werbefotos immer nachbearbeitet werden, bin ich doch überrascht, was man alles machen kann. Bei Glenn Feron kann man sich Werbefotos vor und nach dem Retuschieren anschauen, direkt per Mouseover.

Interessant auch, dass praktisch alle Oberweiten der Frauen nachbearbeitet wurden. Da sieht man mal wieder, wohin ich schaue 😉

(via magerquark.de)

.xxx das Rotlichtviertel im Internet

Die ICANN hat der Einführung der Top Level Domain (TLD) .xxx für Erotik- und Pornografie-Sites nun doch zugestimmt.
Nach .info, .biz, .name, .travel und einigen anderen (neueren) TLDs kommen wir nun also auch in den Genuss einer Sex-Kennzeichnung.

Nur: Was bringts?
Aus meiner Erfahrung so ziemlich gar nichts. Ich habe hautnah beim Start der .info/.biz/.name TLDs mitbekommen was passiert: Alle grösseren Firmen versuchen, Ihre Markenrechte durchzusetzen und registrieren Ihre Marke oder Firmennamen „halt“ auch noch als .xxx. Eigentlich ein logischer Schritt, denn das Prozessieren um die Herausgabe einer Domain ist um einiges teurer.

Das Argument, dass quasi mehr „Namensraum“ im Internet entsteht, kann und will ich so nicht gelten lassen, und das gilt nicht nur für die neue .xxx-TLD. Ausser dem „kleinen“ Privaten werden viele versuchen, auch bei den neuen TLDs ihren bestehenden Namen zu sichern. So schwellen zwar die Domainportfolios vieler Betreiber an, wirklicher Mehrwert wird damit aber nicht geschaffen.

Zugegeben: Bei .xxx wird sich wohl mancher überlegen, ob er die Domain tatsächlich registrieren und auch nutzen will, schliesslich wird eine Präsenz unter .xxx ein wohl eher schmuddeliges Image haben.
Aber genau dies werden sich wohl auch die Betreiber von Sex-Sites denken, und, auch wenn sie sich vielleicht eine .xxx-Domain gönnen, weiterhin oder gerade auch andere TLDs nutzen.

Damit disqualifiziert sich .xxx aber auch gleich selbst wieder (wie all die anderen neueren TLDs auch), denn somit ist auch die Ein- oder Abgrenzung von Erotikangeboten gescheitert. Zwar könnte ich nun als Provider oder Firma den Zugriff auf .xxx-Sites ausschliessen, alle weiteren Erotikangebote, die keine .xxx-Domain nutzen, wären aber weiterhin erreichbar und müssen mühsam mittels einer Exclude-Liste ausgeschlossen werden.

Kommentare kaufen

Kommentare bei eBay schon ab 1 Euro

Wenn wir grad beim Thema AdSense sind:
eBay trieb es schon immer weit mit AdSense-Anzeigen, aber diese Ad (gefunden in meinem Beitrag über Fronleichnam) passt doch zur derzeitigen Polemik, ob Kommentare in Weblogs wichtig sind oder nicht und ob man diese zensurieren soll oder nicht

Für alle Fälle:
Wer meint, zuwenig Kommentare zu bekommen, kann ja mal bei eBay vorbeischauen 😉

Totgeregnet

Schlagzeile: 36 Chinesen totgeregnet

Was für eine Schlagzeile heute in 20 Minuten: 36 Chinesen totgeregnet. Totgeregnet? Wurden die vom Regen erschlagen oder was?

Ja, die 36 Chinesen sind tot, 42 weitere würden vermisst, mindestens 3500 Häuser seien zerstört und 100’000 Menschen mussten ihre Dörfer verlassen. Schlimm genug…

Aber totgeregnet? Hmmm…

AdSense mit Keywords verfeinern

Offenbar gibt es eine Möglichkeit, die AdSense-Anzeigen von Google mit eigenen Keywords zu füttern, so dass Werbung auch unabhängig vom Seiteninhalt angezeigt werden kann. Sieht man sich bspw. den Quellcode von Findory an, findet man die beiden Variablen „google_kw_type“ und „google_kw“ im AdSense-Javascript-Code.

Dieses „Feature“ wird auf den AdSense-Seiten nirgends erwähnt und ist offenbar „Premium Publishers“ vorbehalten, wie Jason in seinem Blog schreibt:

This is something some publishers can use with permission in extreme cases where there are targeting issues (primarily Premium publishers, I believe). It is against the terms to use it without permission from the AdSense team.

Schade, denn wie auch InsideGoogle schreibt, wäre dieses Feature gerade für Blogs interessant, bei denen sich AdSense oftmals für „Blog“ als relevantes Keyword entscheidet. Dies sieht man auch hier in meinem Blog, wo viele Anzeigen jeweils für Blog-Hostings etc. werben, obwohl sicherlich interessantere Keywords auf der Seite vorhanden wären.

(via Google Blogoscoped)