Ist das BlogCamp Switzerland ein Auslaufmodell?

BlogCamp Switzerland

Gefragt hatte ich ja schon ein paar Mal, eine eigentliche Antwort gabs aber bisher nie: Was ist eigentlich mit dem BlogCamp Switzerland passiert? Ist nach den vier bisherigen, doch ziemlich erfolgreichen BlogCamps bereits wieder Schluss?

Schade wärs, nicht nur der interessanten Vorträge, des BlogSofas und der Prominenz wegen, sondern auch ganz einfach wegen dem Event an sich: Quasi ein Tweetup der grösseren Sorte…

Aber bevor jetzt jemand fragt: Ja ich weiss, dass die Organisation eines solchen Events einiges an Zeit benötigt. Zeit, die den bisherigen Organisatoren Peter Hogenkamp, Dominik Tarolli und William Lüthi im Moment offenbar fehlt. Und nein, auch ich hab leider keine vorige Zeit, die ich in die Organisation des Events investieren könnte…

Und es hat XING gemacht!

Aber offenbar nicht so, wie das die Verantwortlichen des Business-Netzwerks XING gerne hätten. Und weil meine Wettbewerbsteilnahme wegen Verstoss gegen die Teilnahmebedingungen dort drüben abgelehnt wurde, veröffentliche ich das bemängelte Kunstwerk halt hier ausser Konkurrenz…

Mein persönlicher Xing-Moment

Der Piano-Man aus Chatroulette

Bisher hat sich mir ja nicht wirklich erschlossen, für was Chatroulette wirklich gut sein soll. Ab was Merton da im Chat mit Fremden abzieht, ist Hammer:

Und seine Kunst scheint anzukommen. Immerhin haben nach 11 Tagen bereits über 4 Millionen Personen sein Video gesehen. Genug, um nochmals einen draufzulegen – dieses Mal vor Publikum:

(via hosae)

Reputationsmanagement – So gehts. Nicht.

Eigentlich habe ich mich ja schon gewundert, dass es so lange dauerte, bis ich es das erste Mal mit so einem „Online-Reputationsmanagement-Dienst“ zu tun bekomme. Schliesslich schossen diese in den letzten Monaten fast schon wie Pilze aus dem Boden. Was mir bisher nie klar war: Wie diese Dienste die Löschung eines Beitrages erreichen wollen.

Seit dieser Woche bin ich ein bisschen schlauer. Da lag nämlich auf einmal ein eMail eines deutschen „Reputations-Verteidigers“ mit dem Betreff „Bitte um Entfernung“ im Postfach. Darin werde ich, sogar mit dem „vorsorglichen Hinweis“ darauf, „dass die Rechtslage in diesem Fall ungeprüft ist und durch uns auch nicht beurteilt oder bewertet wird“, in zugegeben äusserst freundlichem Ton gebeten, zwei Einträge in diesem Blog zu löschen. Sogar der Auftraggeber wird genannt. Seltsam nur, dass die beiden genannten Blogbeiträge thematisch nichts miteinander zu tun haben und der Auftraggeber im einen Beitrag auch gar nicht genannt wird.

Allerdings: Eine Löschung der Beiträge kommt für mich nicht in Frage. Denn einerseits sind die dort gemachten Aussagen belegbar und andererseits versprach mir der Betroffene bereits vor zwei Jahren nach meiner Intervention, meine eMail-Adressen aus seinem Verteiler zu nehmen und ein „Double-OptIn-Verfahren“ in sein Newsletter-System einzubauen. Passiert ist wenig bis nichts. Während ich zwar auf eine meiner eMail-Adressen den Spam nicht mehr bekomme, erhalte ich ihn nun auf zwei andere Adressen. Dazu erhalte ich sogar immer wieder Angebote, im Spam-Newsletter („Inserieren Sie beim auflagestärksten (NEU 160’000 E-Mail Abokunden) online Magazin der Schweiz.“) zu inserieren. Fragt sich nur, wieviele der 160’000 behaupteten Abokunden den Newsletter tatsächlich auf freiwilliger Basis lesen).

Und dann harre ich mal der Dinge, die mich als nächstes vom Reputationsdienst erreichen…

Grossaufmarsch am Züri-Gschnätzlets-Tweetup

Ganz schön viele Leute fanden sich am gestrigen „Züri-Gschnätzlets-Tweetup“ im Restaurant eCHo im Zürcher Marriott-Hotel ein. Das merkte man nicht nur am Service, der zuweilen doch ein bisschen überfordert war, sondern auch daran, dass ich mit vielen Leuten, mit denen ich mich unterhalten wollte, noch gar nicht gesprochen hatte, bevor dann schon wieder allgemeine Aufbruchsstimmung herrschte. Aber anyway, es war ein schöner Abend und ich hab mich gefreut, auf alte und neue Bekannte zu stossen.

Züri-Gschnätzlets-Tweetup Gruppenfoto
(Offensichtlich waren alle so mit Essen beschäftigt (ausser wohl der Gastrokritiker), dass niemand Zeit zum fotografieren hatte. Und wenn doch, liess die Qualität zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz hab ich mir dann halt das Bild von unserer wandelnden Werbesäule geklaut.)

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer (ich hoff, ich hab niemanden vergessen…): @faircostumer, @danielebneter, @katering, @rayhaze, @metallschaedel, @pafei, @avongunten, @blogstone, @thefraggle, @beatgi, @doodlemyke, @rolik, @capo42, @thlang, @dxbruelhart, @digichr, @sufranke, @simonjenny, @leumund, @bisculm, @davidshilling, @thierrypool, @mpolzin, und @dhaitz_ch.

Bleibt nur ein kleiner Wermutstropfen: Nächstes Mal dann bitte alle Getränke selber zahlen. Für dieses Mal hab ich die Rechnung übernommen…

Unbezahlte Getränke - eCHo Quittung

Züri-Gschnätzlets-Tweetup

Züri-Gschnätzlets-Tweetup

Für einmal lade auch ich zu einem Tweetup. Und zwar am 11. März 2010 im Restaurant Echo des Hotel Marriott in Zürich. Der Clou: Dort gibts „Züri-Gschnätzlets für Einheimische“ inklusive Schweizer Weinbuffet, beides à discretion, für 35 Franken pro Person. Allerdings: Das Angebot gilt nur für Einheimische, also mit Wohnort im Kanton Zürich, wie es auf der Webseite heisst. (Pssst: Es gibt aber keine Ausweiskontrollen…)

Hier nochmal alle Fakten in Kürze:

Was: Züri-Gschnätzlets-Tweetup

Wann: Donnerstag, 11. März 2010, ab 19 Uhr

Wo: Restaurant eCHo im Hotel Marriott, Zürich

Warum: Darum!

Essen: Natürlich Züri-Gschnätzlets und Schweizer Wein à discretion. Wer will, kann aber natürlich auch was anderes (auch vegetarisch) von der Karte bestellen. Essen ist allerdings Pflicht!

Anmeldung: Via Doodle, bis spätestens Montag, 8. März. Da die Plätze reserviert sind (werden), prüft bitte vor der Anmeldung, ob ihr am 11. März wirklich kommen könnt.

Wer ist dabei?

Update 8. März 2010
Habe soeben die Anmeldung geschlossen. Freue mich auf die 27 Teilnehmer des Zürigschnätzlets-Tweetups!