Einen Monat nach Veröffentlichung von WordPress 2.0 ist nun auch das Bugfix-Release 2.0.1 freigegeben worden. Wie Matt schreibt, wurden über 114 Fehler behoben.
(via blogshop)
Kommentare zu Postings können manchmal ganz schön unübersichtlich werden, und mit der Anzahl der Kommentare steigt auch die Ladezeit der Seite. Dies ist auch beim Post „Die Eypo AG schlägt zurück„, einem der beliebtesten Artikel auf diesem Blog, nicht anders. Nachdem die Anzahl der Kommentare dort auf über 250 angestiegen ist, habe ich mich entschlossen, das WordPress-Plugin „Paged Comments“ zu installieren und gezielt beim genannten Posting einzusetzen.
Das Plugin erlaubt die Verteilung der Kommentare auf verschiedene Seiten, bietet diverse Optionen, wie auf- oder absteigende Anzeige, generelle Nutzung der Funktion oder nur für bestimmte Postings und funktioniert sowohl unter WordPress 1.5 als auch unter der neuen Version 2.0.
Einzig die umgekehrte Reihenfolge der Kommentare ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber notwendig, denn würde man die Reihenfolge umkehren, wären die neuesten Kommentare auf der „letzten“ Seite, was viele dann wohl übersehen dürften. Da ich das Plugin aber nur gezielt einsetzen werde, sollte sich die Verwunderung in Grenzen halten…
Das Plugin gibts übrigens auch in einer „eingedeutschten“ Version bei Frank Bültge.
Gemäss Secunia weist das WordPress Plugin WP-Stats eine Sicherheitslücke auf, die es Angreifern erlaubt, SQL-Code auf dem Server auszuführen:
Preddy has discovered a vulnerability in WP-Stats, which can be exploited by malicious people to conduct SQL injection attacks.
Input passed to the „author“ parameter in wp-stats.php isn’t properly sanitised before being used in a SQL query. This can be exploited to manipulate SQL queries by injecting arbitrary SQL code.
The vulnerability has been confirmed in version 2.0. Other versions may also be affected.
Da bisher kein Patch verfügbar ist, empfiehlt es sich, das Plugin zu deaktivieren.
[Update]
Und bereits gibts ein Update für das Plugin, welches die Lücke schliessen soll…
(via Weblog Tools Collection)
Nachdem WordPress nun in der neuen Version 2.0 erschienen ist, gibt es auch bereits etliche Postings zum Thema. Manuel Bieh hat sich die Mühe gemacht, und die englischsprachige Upgrade-Anleitung in eine deutsche Version zu übersetzen.
Allen, die mit einem Upgrade liebäugeln, möchte ich diese Anleitung wärmstens ans Herz legen. Ich werde, wie bereits hier erwähnt, vorläufig noch zuwarten, da meine Blogs so laufen, wie ich mir das vorstelle und ich bis jetzt auch kein wirklich wichtiges Feature in der neuen Version finden konnte, das mich von einem sofortigen Upgrade überzeugen könnte…
Weitere interessante Postings zum Thema:
Wie Matt auf der Mailingliste „wp-hackers“ bekanntgab, soll die Version 2.0 von WordPress innerhalb der nächsten 48 Stunden „released“ werden.
Alle, die nun gerade in einen „Upgrade-Hype“ verfallen, seien aber gewarnt. WordPress 2.0 bringt viele Neuerungen und Änderungen mit, so dass das Blog nach einem Upgrade nicht unbedingt weiterläuft wie vorher… Neben kosmetischen Änderungen, wie beispielsweise dem WYSIWYG-Editor (den ich persönlich sowieso nicht nutzen würde), gibts vor allem „unter der Haube“ einige Neuerungen.
Auch die Plugins sollten vor einem Upgrade auf ihre Funktionstüchtigkeit unter der Version 2.0 geprüft werden. Viele Plugins funktionieren nicht (oder noch nicht) mit WordPress 2.0. Einen Anhaltspunkt zur Kompatibilität der Plugins zur Version 2.0 bietet der Post „Plugin Compatibility“ von Matt. Auch der Artikel „What’s not gonna work in WordPress 2.0“ von Owen gibt weitere Hinweise zum Thema.
Ich werde mit einem Upgrade derzeit zuwarten. Meine Blogs laufen ohne Probleme und ich sehe derzeit gar keinen Grund für ein rasches Update.
Allen die sich nun mit dem Gedanken eines Upgrades beschäftigen, sei jedoch ans Herz gelegt, dass ein Backup (und zwar ein vollständiges, inklusive Dateien und Datenbank) einem vor manchen Überraschungen schützen kann. Zwar gilt das „Backup-Gebot“ immer und unabhängig von einem Upgrade, aber gerade bei einem „Major-Upgrade“ wie der Sprung zur Version 2.0, ist das Backup schlicht ein Muss…
… sagen zumindest Ryan Boren und Michael Bublé Matt Mullenweg und zeigen die WordPress-„Eroberungen“ auf ihren Websites (Ryan und Matt).
Hmm, irgendwas scheine ich falsch zu machen, bei mir funktioniert das nicht. Zumindest meine Aktion vom Mai dieses Jahres hatte leider keinerlei Erfolg 😉
Na dann zurück zu den ernsten Themen des Tages…
Da gehts mir wie Mark von Weblog Tools Collection:
Ein WordPress Theme-Browser auf wordpress.net, der mir bisher nie aufgefallen ist. Nicht nur schnell, sondern auch mit fast dreihundert verschiedenen Themes zum ansehen…