Klar, die Schaltung von Werbebannern kostet Geld. Dafür können gut gemachte Banner zu neuen Kunden, Aufträgen oder Besuchern verhelfen. Doch das funktioniert nicht immer:
Gerade eben auf persoenlich.com das Banner von namics gesehen, das für die „Intranet Fachtagung“ wirbt:

Also flink draufgeklickt, doch die Zielseite entsprach ganz und gar nicht meinen Vorstellungen:

Unschön… Allerdings, und das sei an dieser Stelle gesagt, muss der Fehler nicht bei namics liegen. Geradesogut könnte auch die im AdServer der Web2Com hinterlegte Ziel-URL falsch sein. Allerdings gehört die Firma Web2Com zur PubliGroupe, welche wiederum Hauptaktionär von namics ist…
Wie auch immer: Jürg, bitte übernehmen!
Klar, eingehende eMails, seien es Supportfragen oder sonst irgendwas, verursachen gerade bei Firmen Kosten. Kosten die bis anhin (meist) nicht direkt verrechnet werden konnten, sondern eher quersubventioniert wurden. Einer Pressemitteilung der Firma Emaildome zufolge soll sich das nun aber ändern:
Ein Unternehmen bestimmt, welche E-Mail-Adressen Emaildome® bearbeiten‘ soll. Die bei einer solchen Adresse eingehenden E-Mails erhalten – im Namen des Unternehmens – eine automatische Antwort. Diese lässt dem Sender die Wahl: Er kann für eine schnelle Antwort zahlen oder – wenn die Angelegenheit bspw. einige Tage Zeit hat – erhält sie gratis.
Das Bezahlen erfolgt per SMS, Kreditkarte, Vorauszahlung oder 0900-Nummer. Sobald klar ist, welche Service-Stufe (1 Stunde, 4 Stunden, 1 Tag, 5 Tage oder freie Wahl) der E-Mail-Versender wünscht und die eventuelle Bezahlung abgeschlossen ist, wird die ursprüngliche E-Mail an die Firma weitergeleitet. Durch die von Emaildome® erzeugte Codierung, weiss der Betrieb, wie schnell die Nachricht zu beantworten ist.
Na toll, dann werden wohl die nächtlichen TV-Spots für kostenpflichtige Erotik-Telefone schon bald mit Erotik-Mails abgelöst werden. Wer länger hat braucht, muss dann auch weniger zahlen…
(via [kostenlosem!] eMail)
Endlich scheint etwas Bewegung in die Preise von .ch- und .li-Domains zu kommen. Nachdem ich auch schon vor meiner aktiven Bloggerzeit die Preispolitik von Switch kritisierte, tut sich nun endlich etwas. Konkret wird ab dem 1. März 2006 die einmalig pro registrierte Domain fällige Registriergebühr von Fr. 40.- fallen, so dass eine .ch-Domain dann auch im ersten Jahr „nur“ noch Fr. 35.- kosten wird. Immerhin eine Verbilligung, auch wenn der neue Preis im Vergleich mit vielen anderen ccTLDs immer noch exorbitant hoch erscheint…
Ein „alter Zopf“ wird aller Voraussicht nach jedoch leider auch nach dem 1. März 2006 beibehalten. Und zwar die Praktik, einen Domain-Inhaberwechsel als Neuregistrierung anzusehen, womit bei einem Halterwechsel Fr. 35.- (bis 1. März 2006 noch ganze Fr. 75.-) zu bezahlen sind.
In den Geschäftsbedingungen von Switch heisst es unter Punkt 5.1 dazu:
Es erfolgt keine pro rata Gebührenrückerstattung für Domain-Namen, die vor Ablauf der laufenden Abonnementsdauer übertragen, gelöscht oder widerrufen werden. […] Bei der Übertragung eines Domain-Namens werden dem neuen Halter die Preise wie für eine Neuregistrierung verrechnet.
Dieses Gebahren hatte ich bereits im August 2005 in einem Post kritisiert. Aber offenbar scheint das eine lukrative Einnahmequelle zu sein, so dass man diese (nicht sehr offensichtliche) Gebühr nicht so ohne weiteres wieder abschaffen will. Üblich ist diese Gebühr aber auf alle Fälle nicht, es ist mir keine Registry bekannt, die eine solche „Handänderungsgebühr“ für Domains kennt.
(via CH Internet Szene)
83,6 Millionen SMS- und MMS-Nachrichten seien allein in der Silvesternacht und am Neujahrstag in der Schweiz verschickt worden, meldet die Aargauer Zeitung. Dazu kommen 54,7 Millionen SMS/MMS an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag. Macht immerhin die stolze Summe von 138,3 Millionen Kurzmitteilungen.
Da SMS und MMS die Mobilfunknetze jedoch nur minim belasten, und, zumindest im Falle der SMS quasi als Abfallprodukt auf der bestehenden Infrastruktur „mitreisen“, gelten die Mitteilungsdienste nicht umsonst als hervorragende Einnahmequelle. Wenn nun ein Durchschnittspreis von 15 Rappen pro SMS/MMS angenommen wird, so können sich die drei Schweizer Mobilfunkbetreiber Swisscom, Sunrise und Orange über Einnahmen von mehr als 20 Millionen Franken freuen. Generiert in knapp 4 Tagen und so ziemlich ohne eigenen Aufwand.
Na wenn das kein schönes Weihnachtsgeschenk ist.