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Google-Alternativen – die Auswertung

Zwar kommt die Auswertung meiner Blogparade zu Google-Alternativen einige Tage verspätet, doch die Resultate sind durchaus interessant. Während es bei der Suche im Internet viel Konkurrenz gibt (meistgenannt wurden dabei ask.com und Yahoo), sieht es bei anderen Diensten von Google teilweise ziemlich düster aus.

Insbesondere die Funktionalität von Feedburner scheint bisher ziemlich einzigartig zu sein. Zumindest konnten die Teilnehmer keine Alternativen bieten, mit Ausnahme des WordPress-Plugins FeedStats von Andres Nieto Porras (deutsche Version von Frank Bültge). Trotzdem: Mit dem Plugin lässt sich zwar die Anzahl der RSS-Leser ermitteln, alle weiteren Features bleiben jedoch Feedburner vorbehalten. Insofern eine nicht ganz ebenbürtige Alternative.

Naturgemäss viele Alternativen wurden dagegen für das Statistik-Tool Analytics genannt. Neben den bekannten und wohl nicht ganz über alle Zweifel erhabenen Tools AWStats und Analog wurden auch Webalizer, Site Meter, Mint, Reinvigorate, StatCounter und phpMyVisites genannt. Einige davon werde ich in den nächsten Wochen sicherlich genauer unter die Lupe genommen.

Weitere Tools sowie Tipps und Tricks finden sich auch in den Beiträgen der Blogs, die an der Blogparade mitgemacht haben:

Herzlichen Dank an alle Blogger und Kommentatoren, die an dieser Blogparade teilgenommen haben!

B-List Blogger

B-List Blogger

Die (Über-) Lebensfrage endlich geklärt: Ich bin ein B-List Blogger…

The third group represents a decided shift in blog age while not blogging much more frequently than the last. In keeping with the theme of the maturation of the blogosphere, it seems evident that many of these bloggers were previously in category two and have grown in authority organically over time. In other words, sheer dedication pays off over time.

Eine seriösere Betrachtung gibts bei Klaus Eck: Wie relevant sind Blogger wirklich?

Feedburner-Statistiken auswerten

Mit Feed Analysis bringt Blog Perfume ein cooles Tool, um die meist nicht sehr aussagekräftigen Statistiken von Feedburner etwas aufzupeppen. Feed Analysis wertet die Zahl der Abonnenten nach Monat, aber auch Hits, Views und Klicks für jeden Tag aus und zeigt diese in einem Liniendiagramm an. Die besten/schlechtesten Tage der Woche werden zudem in einem Tortendiagramm dargestellt.

Feed Analysis: Number of subscribers per month

Feed Analysis: Number of subscribers, hits, view and clicks daily

Feed Analysis: Number of total subscribers on week days

Zwar gibt es mit FeedBurner stats von Joost de Valk bereits ein ähnliches Tool. Dieses wertet aber lediglich die Abonnentenzahlen aus und gerät damit (vor allem auch grafisch) gegen Feed Analysis ganz schön ins Hintertreffen…

(via ProBlogger)

Google zu den PageRank-Penalties

Zwei Wochen nach den letzten PageRank-Penalties gegen Linkverkäufer und Schreiber von bezahlten Blogbeiträgen nimmt Google nun (endlich) Stellung, und das gleich zweifach. Während im Webmaster Central Blog eine etwas allgemeine Stellungnahme zu lesen ist, zeigt Matt Cutts in seinem Blog an einem konkreten Beispiel Googles „Problem“ nochmals auf.

So kritisiert er nicht nur die Problematik der PageRank-Vererbung durch bezahlte Links, sondern äussert sich auch über bezahlte Rezensionen. Dazu zieht er zwei etwas krasse Beispiele bei, in denen es um Rezensionen über Behandlungsmethoden gegen Tumore geht:

If you put your user hat back on, I hope you’ll agree that you wouldn’t want a serious medical search for brain tumor treatments to be affected by inaccurate or uninformed posts. In fact, if you stumbled across these entries on the web, you might not know whether someone got paid for writing these posts. In the same way that a regular surfer would want disclosure to know if a post were paid, all the major search engines also want to make sure that paid posts are adequately disclosed to search engines as well.

Bei diesem konkreten Beispiel gehe ich mit Matt Cutts sogar für einmal einig. Nicht nur, dass die Rezensionen nicht als solche gekennzeichnet waren, auch die Thematik ist wohl nicht ganz ohne. Eine Rezension über eine Behandlungsmethode gegen Tumore könnte wohl nur ein Betroffener wirklich akkurat schreiben. Das Beispiel schiesst aber am Ziel vorbei, denn bezahlte Blogbeiträge sind heutzutage doch entsprechend gekennzeichnet, zumindest ist mir kein Anbieter bekannt, der das nicht verlangen würde. Dazu kommt, dass die meisten wohl nur eine Rezension annehmen, wenn sie sich auch mit der Thematik auseinandersetzen. Wer also beispielsweise über Kontaklinsen schreibt, sollte diese wohl auch getragen haben, ansonsten wäre die Rezension sicherlich problematisch.

Wieso Google nicht versucht, gekaufte Links mit einem Algorithmus zu entdecken, dürfte wohl am „Erkennungsmechanismus“ liegen. Bisher scheint man sich an Phrasen wie „Sponsored Links“ oder ähnliches gehalten zu haben, doch damit dürfte es wohl bald vorbei sein, wie Matt in den Google Groups feststellt:

That email is asking link sellers to call things „Recommended“ instead of „Sponsored,“ or to use no header at all. And if you do use a header, they ask to make it an image (maybe because an image is harder to detect than text?). So some people appear to be actively working to try to make paid links harder to detect.

Vielleicht aber ist Google an dieser Entwicklung nicht ganz unschuldig, denn erst die Aktionen der letzten Wochen veranlassten viele Webmaster, die Kennzeichnungen entsprechend zu ändern. Die einzig „gültige“ Kennzeichnung für Google für paid Links ist und bleibt aber das „nofollow“-Attribut, da ändert sich auch nach der teils sehr interessanten Kommentardiskussion in Matts Blog nichts.

Advent, Advent, die Gewinne rufen

Pünktlich auf die Adventszeit schiessen auch die Online-Adventskalender wieder wie Pilze aus dem Boden. Kein Wunder, schliesslich gelangen die Anbieter so relativ einfach an neue Adressen für Marketingzwecke, erhoffen sich eine verstärkte Kundenbindung oder versuchen damit, neue Leser zu gewinnen. Allerdings gibts da und dort auch coole Preise zu gewinnen, was ja doch auch seinen Reiz hat. Hier eine kleine Übersicht über Adventskalender, die ich grad so zusammengesucht habe:

Von den lockenden Preisen sollte man sich aber nicht zu sehr ablenken lassen, denn auch im Advent lauern die Abzocker. Beispielsweise auf my-adventskalender.de, wo sich, schön versteckt in den AGBs, folgender Text finden lässt:

Für die Teilnahme an My-Adventskalender.de gilt der bei der Bestellung angegebene Preis von 59 ¤.
[…]
Die Zahlung ist sofort nach Vertragsschluss fällig.

Tragisch, dass man sich bald schon auf jeder Seite zuerst mal die AGBs zu Gemüte führen muss…

2008 wird das Jahr der Blogs

Glaubt man den Aussagen des englischen Wochenblatts Economist, wird das Jahr 2008 offenbar zum Jahr der Blogs. In den Vorhersagen für das nächste Jahr heisst es bei der Schweiz unter anderem:

Economist: To watch: Blogocracy. Campaigners for the 2007 election used the web extensively. Expect Swiss people power to move increasingly online in response.

Blogs werden auch bei den Branchenvorhersagen genannt, beispielsweise für die weltweite Medienbranche:

Rconomist: To watch: Bragging blogs. More than 90% of marketing departments will launch a “social media” campaign, such as a blog, in 2008, according to Lewis PR, a United States-based global agency. By 2009 two-thirds of marketers will set aside up to 25% of their budgets for online social media.

Fragt sich nur, wie ernst diese Vorhersagen gemeint sind. Immerhin gibt es zum einen oder anderen Thema oder Land nicht viel zu sagen. „To watch“ gibts dann halt die World Surfing Games, das Waiter Race oder den Gold Stilt Contest. Warten wir mal ab, was uns das Jahr 2008 wirklich bringt.

(via Medienlese)

Who is Who in Zürich

Mit „Who is Who in Zürich – Die 200 VIPs der Stadt“ betitelte persoenlich.com am 12.11.2007 ihren Bericht über die neue „Hochglanzproduktion mit den 200 prominentesten Persönlichkeiten 2008„. Muss ich haben dachte ich mir, schliesslich will man ja sehen, ob man drin erwähnt wird auf dem Laufenden sein. Doch wie soll ich mir ein Exemplar ergattern? Schliesslich gibts das Ding nur als exklusives Give-away:

Die Jahrespublikation WW wird als edles Present an den prominentesten Orten in Zürich aufgelegt und auf Anfrage gerne kostenlos abgegeben; in Geschäften, Boutiquen, Hotels, Restaurants, Bars, Lounges, Clubs, Institutionen, Buchhandlungen etc.

Also schrieb ich ein Mail und fragte höflich, ob ich denn nicht ein Exemplar auf dem Postweg erhalten könne um evtl. auch hier im Blog darüber zu schreiben. Dann geschieht nichts. Auch am 22. November, dem offiziellen Veröffentlichungstag. Nichts. Funkstille. Na gut, kein Problem. Gestern dann aber im Briefkasten ein dickes Couvert. Eine Woche nach Veröffentlichung erhalte ich doch noch mein Exemplar. Danke!

Doch, was ist das? Da liegt noch eine Rechnung bei. Zwanzig Franken für die Hochglanzpublikation plus fünf Franken Porto. Zahlbar innert 20 Tagen. Hmmm, dabei dachte ich es handle sich um ein edles, kostenloses Present? Ok, vielleicht sollte ich das nächste Mal erwähnen, dass ich gerne die kostenlose Ausgabe gehabt hätte. Erst recht, wenn es das Heft auch gratis als PDF-Download gibt. Das habe ich aber leider erst heute festgestellt…

hallimash: Deutsche Trigami-Konkurrenz

hallimash

Trigami bekommt Konkurrenz von hallimash, wie Robert berichtet. Grund genug, sich also auch mal den Konkurrenten anzusehen und Advertiser sowie die gebotenen Preise zu studieren.
Doch weit bin ich nicht gekommen, denn das deutsche Trigami-Pendant ist bei der Prüfung der Mailadresse ziemlich übereifrig:

hallimash: Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein

Halli hallo, hallismash? Wusste gar nicht, dass meine Mailadresse ungültig ist…