Online-Applikationen brauchen Updates und wollen auch sonst gewartet werden, klar. Was die Post allerdings alle paar Wochenende an seinen Yellownet bastelt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Dass dies alle paar Wochen gemacht wird und das Online-Banking Zahlungssystem der Post dann jeweils für ein ganzes Wochenende ausser Betrieb ist, ist dann aber doch auffällig. Auch wenn es „nur“ das Wochenende betrifft: Nicht gerade sehr kundenfreundlich, wenn das Portal jeweils für ganze 48 Stunden vom Netz geht.

Schon heute morgen um 8 Uhr habe ich den Termin perfekt gemacht. Schliesslich will ich nicht wie der Mono immer nur hin- und herschreiben. Nein, da muss eine Verabredung her, es war doch schon beim ersten Mal so schön. Diesesmal werden wir zwar eher auf das orale fixiert sein, aber das tut der Freude (natürlich) keinen Abbruch.
Schade nur, dass es noch bis zum 21. Februar 2007 dauert, bis wir uns wiedersehen. Aber Hauptsache Shakira freut sich genau so wie ich 😉
InfoWeek meldete gestern, dass die Cablecom die kostenlose Peerings mit anderen Providern in Kürze abschalten will. Fredy berichtete bereits am Dienstag über die „Chicken-Tactic“ der Cablecom und legte das Geschäftsgebahren der Cablecom aus Sicht eines Internet Providers dar. Ganz ohne Nebengeräusche von Mitbewerbern ging das aber nicht ab, denn Ramon Amat, seines Zeichens Mitglied der Geschäftsleitung von Cyberlink, liess sich aufgrund der Diskussionen zur Aussage
*Init7 ist eine Lachnummer*. Finde dich damit ab.
hinreissen. Konkurrenten in Ehren, aber das zeugt nicht gerade von einer Diskussionskultur. Ob Ramon Amat auch bei Cyberlink so austeilt?
Aber zurück zum Thema: Werden Peerings unter Providern aufgehoben führt das dazu, dass die Daten im Internet über mehr „Stationen“ reisen müssen, was im Endeffekt in einer Verschlechterung des Dienstes endet. Nicht nur Online-Gamer, die auf kurze Latenzzeiten angewiesen sind, leiden darunter, sondern auch der ganz normale User, dessen Seitenaufbau, Downloads etc. sich verlangsamen können.
Natürlich ist Cablecom in ihrer Entscheidung frei, welche (kostenlose oder bezahlte) Peerings sie eingehen will, keine Frage. Allerdings stellt sich mir die Frage, ob sich die Firma mit einer restriktiven Peering-Policy nicht „ins eigene Fleisch“ schneidet, denn je restriktiver man Peerings behandelt, desto schlechter die Servicequalität. Als kleines Beispiel dazu sei hier angemerkt, dass sich die Anzahl Hops (also Stationen bis zum Ziel) von meinem Cablecom-Internetanschluss zu Cyon, wo ich bloggingtom.ch hoste, von 7 auf 14 verdoppelt hat, seit die Daten über UPC geleitet werden. Und das macht sich (subjektiv) durchaus öfters mal bemerkbar. Eigentlich ja auch kein Wunder, denn im Gegensatz zu früher, wo die Daten innerhalb der Schweiz geroutet wurden, machen die Datenpakete nun eine Reise durch halb Europa: Genf, Amsterdam, Paris, Frankfurt, Zürich, Basel.
Wohin sich die Qualität der Cablecom-Dienste bewegen wird, wird sich damit wohl schon in Kürze zeigen. Der Cablecom-Support zumindest scheint schon jetzt ziemlich überfordert gefordert zu sein, denn meine Anfrage, wieso sich die Antwortzeiten von Internetseiten so verschlechtert haben könnten, ist bisher unbeantwortet liegengeblieben.
Ich hab mich ja (fast) daran gewöhnt, dass ich seit Wochen nicht mehr auf die „Optionen“ bei Bloglines zugreifen kann. Dabei wollte ich nur mal meine Feed-Duplikate bereinigen. Ich hab mich auch daran gewöhnt, dass der Support von Bloglines mit dieser Thematik nicht umgehen kann und zuerst behauptete, dass ihnen niemand anders bekannt sei, bei dem dasselbe Problem auftauchte (gell, Perun). Danach behauptete man im Bloglines-Headquarter, ich hätte wohl die JavaScript-Unterstützung im Browser abgeschaltet. Aber das konnte ich verneinen. Auch die Idee, einen neuen Bloglines-Account anzulegen und es so zu versuchen, war nicht von Erfolg gekrönt. Der Server Error tauchte nämlich auch mit dem zweiten Account wieder auf. Immerhin konnte ich Bloglines so mal empfehlen, meinen eigenen Account auszuprobieren. Und siehe da, auf einmal hiess es:
We appreciate that you have brought this to our attention. We have forwarded your information to the appropriate technical department for further investigation, and regret any inconvenience.
Das war am 2. Oktober, seither herrscht Funkstille. Keine Antwort mehr, keine Lösung des Problems. Dafür neue Probleme, denn heute morgen schleudert mir Bloglines nun auch beim Lesen meiner abonnierten Feeds einen Server Error entgegen. Also nix mehr mit Feeds lesen. So zufrieden ich grundsätzlich mit Bloglines war, jetzt werden ernsthaft Alternativen geprüft. Es würde Bloglines gut anstehen, anstatt ständig neue unwichtige Features einzubauen, erst mal für die Stabilität (und Aktualität) der bestehenden Dienste zu sorgen.
Nachtrag: Soeben sehe ich, dass der Bloglines-Klempner zu einem Notfall-Einsatz gerufen wurde. Ob mich das dauerhaft von einem Wechsel abbringt, wird sich zeigen müssen.
So langsam krieg‘ ich eine Server Error-Allergie.

Für Gratulationen sollte man sich bedanken. So kommts, dass ich das Thema der Edelmann-/Technorati-Liste nun doch noch erwähne, denn zum Thema selbst hat man sich vor allem in Deutschland ja bereits genug ausgelassen.
Aber für die Gratulation aus der heute-Redaktion (in der heutigen Ausgabe) bedanke ich mich doch ganz herzlich. Ich freue mich auch darüber, dass ich es nach mehr als 100 Ausgaben endlich, endlich auch mal in die „Online“-Rubrik geschafft habe 🙂
Alexander macht sich Gedanken, wo die Kaufwut von Google denn schlussendlich hinführt. Will uns Google all die Dienste weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen? Welchen Preis werden wir dafür bezahlen?
Kommt irgendwann der ROI, der Return on Invest, durch die Einführung eines Gebührenmodells für Google Analytics, You Tube, Google Office, Gmail und Co.? Oder kommt die große Google flat, die Mitgliedschaft, die alles vereint und die dann kostet? Also die Google Zone?
Ich geh‘ mit Alexander ziemlich einig, das wird es wohl nicht sein. Viel eher wird der Preis nicht monetärer Form sein:
Kostenloses WLAN für alle, kostenloses Office via Browser, kostenlose Anwendungen zum Download, kostenlose Musik und Videos (?). Der Preis: Deine Seele, sprich alles über dich, was man wissen möchte und muß, um dich perfekt zu “betreuen”. Ich sage nun nicht “vermarkten”, das sicher auch.
Gleichzeitig aber auch ein Grund, wieder einmal darüber nachzudenken, was Google alles für Informationen sammeln kann…
China ist ein aufstrebendes Land, da liegt es nahe, dass wir uns auf dem Laufenden halten sollten, was dort so (ab-) geht. Auf 新問 (aehm, xin wen, oder auf gut deutsch halt eben Nachrichten) berichtet 范孟亚柯 (Jakob Montrasio) über kuriose Meldungen aus seiner Wahlheimat China:
Deutschland hat „nur“ 80 Millionen Einwohner, dennoch
erfindet die Bild-Zeitung Tag für Tag viele verrückte Geschichten. China hat über eine Milliarde Einwohner, da passieren noch viel abgefahrenere Dinge! Auf XinWen.de wird über diese berichtet…
Wer also mehr über Bienenschwärme auf der Autobahn, Jackie Chan im Sexfilm oder nackte Selbstmörderinnen in China erfahren will, dem sei 新問 wärmstens empfohlen…
Was einige schon länger ahnten, zeigt die konservative amerikanische Freikirche „Restored Church of God“ nun schwarz auf weiss auf: Bloggen ist unchristlich!
Let me emphasize that no one—including adults—should have a blog or personal website (unless it is for legitimate business purposes).
Oha, da verstossen wir wohl schon mal gegen die Grundsätze der „Restored Church of Good“. Immerhin versucht die Freikirche auch gleich zu erklären, wieso niemand ein Blog führen oder eine eigene Webseite betreiben soll:
In this time when people exhibit the least amount of character in history, there is more communication than ever before. Much of this is simply blathering on blogs—mindless words and idle communication. Blogs can be summed up as people talking about almost anything, but really nothing. There is no purpose to much of the contents—no direction.
The contents of blogs can often best be described as trash and the expression of shallowness. What is deemed as a higher level of communication is simply a mindless form of entertainment.
Immerhin, einige Blogs sind dann aber doch erlaubt. Allerdings nur, wenn diese von Spezialisten geführt werden. Alle anderen können und sollten ihre Freundschaften besser auf dem „old-fashioned way“ pflegen: Durch persönliche Kontakte, Briefe, eMail oder Instant Messaging:
Is this article saying that every blog in the world is wrong? No, of course not! Again, there are some professionals and specialists who use blogs to serve a proper purpose.
All that said, you can—and SHOULD—maintain friends the “old-fashioned” way, through actual personal contact, as well as letter writing, emailing or instant messaging
Na dann… Ich überlege noch, ob ich dieses Blog einstellen soll…
(via Netzeitung)

Eine kleine Spielerei (oder „Link-Sammelaktion“) von Text Link Ads zum Morgen: Der Blog Juice Generator.
Immerhin, auf ein 4.4 hab ich es geschafft. Auf einer Skala die bis 10 reicht, ist das allerdings auch nicht sonderlich viel. Aber das Tool scheint sowieso noch nicht ganz ausgereift zu sein, denn die Anzahl der Bloglines-Abonnenten wird bei mir mit 2 angegeben, was nun wirklich ziemlich falsch ist. Auch Jojo stellt fest, dass Bloglines-Subscribers falsch gezählt werden und das Tool äusserst oft die Note 4.1 vergibt.
Text Link Ads ist ja bereits seit einiger Zeit in aller Munde, Robert hat das ganze sogar ziemlich ausführlich auf seinem Blog getestet. Auch hier (und im Travelblogger) finden sich im unteren Teil der Sidebar solche gekauften Links. Nachdem vor kurzem zudem noch Feedvertising (Werbung im RSS-Feed) dazukam, geht man nun mit „ArticleLinks“ noch einen Schritt weiter:
We obtain a minimum of 20 permanent, relevant links for your site by:
* writing an article related to your site’s content,
* placing a link in the article, and
* submitting it for reprint across many other sites.A site that reprints the article will usually leave the link intact. The result is a one-way, permanent link from a contextually relevant page that provides targeted traffic and benefits for SEO.
Text Link Ads (TLA) will also dafür sorgen, dass ein speziell für den Kunden angefertigter Artikel auf mindestens 20 verschiedenen Websites erscheinen wird. Das Ganze gibts zum Preis von 600 US-Dollar (30 Dollar pro Link). Welche Websites das sein werden bzw. ob die bestehenden Publishers auch an diesem Programm teilnehmen können, ist derzeit leider nirgends nachzulesen.
Damit aber überschreitet TLA meines Erachtens nun eindeutig die Grenze des Nötigen. Während ich mit den Text Link Ads eigentlich gut leben kann (schliesslich sind es „nur“ Links und diese sind entsprechend als Werbung gekennzeichnet) werden die Werbeartikel wohl am einen oder anderen Ort auftauchen, ohne dass ersichtlich ist, dass es sich dabei um gekaufte Stories bzw. PR-Artikel handelt.
Kommt dazu, dass 15 Dollar (bei der derzeit gefahrenen 50:50 Einnahmenteilung) für einen zeitlich nicht limitierten, permanenten Werbelink doch etwas gar wenig ist, wie ich finde.
Ich bin ja mal gespannt, ob und wie diese Sache weitergeführt wird und auch, wo solche Werbeposts denn veröffentlicht werden sollen…