Spanisch lernen: hijo de puta

Sprachen lernen erweitert den Horizont. Warum also nicht mal wieder eine Sprache, zum Beispiel Spanisch, lernen? Zum Glück gibts das kostenlose Spanisch Lehrbuch.
Spätestens bei Kapitel 4, Usted und Ustedes, gehts aber richtig zur Sache: Da lernen wir Höflichkeitsformen an einem höchst interessanten Beispiel…

Spanisch - Höflichkeitsform: Sie sind ein Hurensohn - Usted es un hijo de puta
Sie sind ein Hurensohn – Usted es un hijo de puta

Hijo de puta? Na da wird die Spanisch-Konversation in den Ferien mit Sicherheit zum Erfolg :mrgreen:

.ch-Domains mit Rabatt

Zum Relaunch der nic.ch-Website am 1. Oktober 2005 wird für die Neuregistrierung einer .ch- oder .li-Domain am 1. und 2. Oktober 2005 keine ‚Eintragungsgebühr‘ verlangt. Zuerst jedoch muss man überhaupt dazu kommen, eine Domain registrieren zu können, denn zur Aufschaltung der neuen Website benötigt die Stiftung Switch als Registrierstelle von .ch- und .li-Domains ganze sieben Stunden und spricht von einem Unterbruch von 07:00 bis 14:00 Uhr.

Allerdings ist das Prozedere zum „Erlass“ der sogenannten Eintragungsgebühr nicht ganz einfach: Bezahlt werden muss die Gebühr nämlich vorerst trotzdem. Der Kunde erhält die Gebühr nur zurück, sofern er per eMail ein Feedback zur neuen Registrierapplikation gibt. Erst danach werden die Fr. 40.– in Form von Reka-Checks zurückerstattet.
Und genau da ist dann wohl das nächste Problem: Soweit ich das mit der Reka Online-Suche sehen konnte, gibts Reka ja nur in der Schweiz. Somit können wohl nur Personen, die in der Schweiz wohnhaft sind oder hier Ferien machen, von den Reka-Checks profitieren. Alle anderen können die Checks dann wohl nur zum Anheizen des Cheminees gebrauchen.

Anstelle der (auch noch komplizierten) Aktion wäre es meiner Ansicht nach an der Zeit, dass Switch sich endlich von alten Zöpfen befreit und konsumentenfreundlicher agiert.
Zu nennen wäre da die Abschaffung eben dieser „Eintragungsgebühr“, die nämlich von keiner der „wichtigen“, ausländischen Registrierstellen (.de, .com, .info, etc.) verlangt werden. Damit würden die Gebühren für .ch-Domains mit Fr. 35.– (heute im ersten Jahr Fr. 75.–) im Vergleich zum Ausland zwar immer noch hoch sein, aber zumindest endlich mal sinken.
Auch die Unart, einen Domain-Inhaberwechsel als Neuregistrierung anzusehen und somit eben die höheren Erstjahresgebühren von Fr. 75.– zu erheben, ist absolut unüblich und gehört abgeschafft.

Doch es sieht nicht danach aus, dass Switch hier mal einen Schritt in Richtung Kunde machen würde, denn die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (gültig ebenfalls ab 1.10.2005) enthalten beide genannen Passagen (Eintragungsgebühr und Inhaberwechsel gleich Neuregistrierung) weiterhin.

Schade, schade, aber damit war (leider) zu rechnen…

iPod Erotica

iPod Erotica

Jetzt neu und für alle iPod-Fans wohl ein Muss: Der neue iPod Erotica! Neben den Standardfeatures, die man von so einem Ding wohl erwarten kann, bringt der iPod Erotica auch einige unschlagbare, bisher unbekannte Neuerungen mit sich:

– Releases erotic aromas to increase the pleasure while using iPod Erotica Erodica

– Integrated birth control dispenser (day after pills/condoms)

– Optional firewire dildo plugin (multiple sizes and colors available)

Nur: Ob Apple daran Freude hat?!

Gewinnspiel-Wahn

Ob Kochsendung, Doku-Soap oder Dschungel-Abenteuer: Bald kann man wohl in jeder Fernsehsendung etwas gewinnen. Aber ich frage mich ständig, wie die Leute wohl aussehen, die sich die ziemlich dümmlichen Fragen ausdenken.

Beispiele? Aber bitte sehr:

RTL2, Frauentausch
Wie nennt man eine sehr dünne Frau?
a) Erbsenstock
b) Bohnenstange

RTL, Die ultimative Chartshow
Wie heisst eine der erfolgreichsten Popgruppen Deutschlands?
a) Modern Talking
b) Nordic Walking

Auch interessant wäre wohl, wieviele Leute denn trotz allem auf die falsche Antwort tippen. Aber ruft tatsächlich einer die falsche Nummer an? Ich befürchte leider ja, denn wenn ich mir „Die dämlichsten Antworten bei Günther Jauch & Co.“ so ansehe, dann würde mich das nicht mehr schockieren.

CoopMobile am Start

Eine Woche nach M-Budget Mobile lanciert heute nun auch Coop sein Handy-Prepaid Angebot namens CoopMobile. Coop bietet in Zusammenarbeit mit Orange das etwas anspruchsvollere Angebot an: Im Gegensatz zu M-Budget Mobile ist bei CoopMobile nämlich auch eine Combox enthalten, das Versenden und Empfangen von MMS ist möglich und auch die Portierung einer bestehenden Handynummer wird angeboten.

CoopMobile scheint, zumindest auf den ersten Blick, teurer als das Migros-Angebot zu sein, denn eine Minute telefonieren kostet bei CoopMobile 46 Rappen (M-Budget Mobile 44 Rappen).
Dies ist aber nur auf den ersten Blick teurer, denn ein genauerer Blick zeigt ein anderes Bild. Rechnet man nämlich die „10 Rappen-Taktung“ der Swisscom (als Partner von M-Budget Mobile) mit ein, so ist CoopMobile mit 46 Rappen effektiver Kosten günstiger als M-Budget Mobile.
Comparis schreibt zum „10 Rappen-Takt“ denn auch, dass diese Taktung das telefonieren über die Mobil- und Festnetzangebote der Swisscom signifikant teurer macht. Bei einer monatlichen Telefonrechnung von Fr. 100.– bezahle man durch die Taktung so durchschnittlich rund Fr. 7.– mehr.

Ein weiterer Punkt spricht, zumindest für mich und meine SMS-Gewohnheiten, für CoopMobile, denn Coop verrechnet pro SMS, egal ob in die Schweiz oder ins Ausland verschickt, 10 Rappen. Die Migros hingegen unterscheidet zwischen Inlands-SMS (10 Rappen) und Auslands-SMS (20 Rappen). Ich hatte bereits hier darüber geschrieben.

Mehr Informationen:

[Update]
Sebastian weist in seinem Kommentar darauf hin, dass die Migros ab 3. Oktober 2005 ebenfalls eine sekundengenaue Abrechnung der Anrufe vornehmen wird. Siehe Meldung bei teltarif.ch.

Swisscom klagt gegen Init Seven

Am 1. März 2005 schrieb ich über die Dumping-Verträge, die die Swisscom mit der Migros abgeschlossen hatte und durch ein „Leck“ an die Öffentlichkeit gekommen sind. Heute nun berichtet Fredy Künzler von Init Seven ins seinem Blog:

Es folgt eine Strafklage von Swisscom Solutions, Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmung von Computern. Ich will die Sache erneut via Sonntagszeitung in die Medien bringen, doch diese kuscht im letzten Moment vor der übermächtigen Swisscom.

Interessant an der Sache ist doch, dass die Swisscom nach wie vor nach dem Leck sucht, anstatt sich (endlich) einmal zu den konkreten Vorwürfen zu äussern. Und offenbar scheinen auch die Medien vor der grossen Swisscom zu kuschen:

Am 9. September 2005 treffe ich mich mit dem Journalisten der Sonntagszeitung, der im März schon die Geschichte über den Fall geschrieben hat. Vorgesehen ist, dass die Sonntagszeitung am 18. September den Fall neu aufrollt. Ich verspreche Exklusivität. Der Journalist recherchiert und schreibt den Artikel fertig, wird aber in letzter Minute von der Chefredaktion gestoppt. Am 17. September um ca. 16:30 ruft er mich an, die Geschichte sei „verschoben“, es gäbe „Aktualitäten“, und deshalb werde der Platz anderweitig benötigt.

Wirklich unschön, dass sich offenbar auch unsere „unabhängigen“ Medien einschüchtern lassen…

Mehr Infos:

(via relab.ch und ignoranz.ch)

Zeitfragen

Vietnamesische Touristin

Die armen Aargauer kriegen schon wieder ihr Fett weg, Walliser werden mit Albanern verglichen und Lawinen die über den Varianten-Skifahrern aus Zürich niedergehen. Der Kurzfilm „Grossregionen im kleinen Massstab“ lässt kein Klischee aus.
Aber auch Walter Tell, seines Zeichens Sohn des Wilhelm Tell, scheint sich im Filmchen „Walter Tell“ nicht ganz geschichtskonform zu verhalten.

Eine vietnamesische Touristin, die in Bern ein Gedicht auf Deutsch vorliest? Oder 30 Sekunden automobile Schweiz im Wert von rund einer Million Franken? Et voila, unter http://www.agent-provocateur.ch gibts weitere Spots zu Zeitfragen.

Miss Schweiz 2005

Miss Schweiz 2005 - Lauriane Gilliéron

Lauriane Gilliéron heisst unsere neue Miss Schweiz 2005. Sie ist nun um einen Lancia Musa reicher, erhält Repräsentationsverträge für rund Fr. 250’000.– und wird die Schweiz an der Miss World-Wahl in Sanya (VR China) sowie an der Miss Universe-Wahl im Mai 2006 vertreten.

Lauriane Gilliéron wäre zwar nicht meine Wahl gewesen, aber offenbar habe ich sowieso stets einen anderen Geschmack als das angesprochene Zielpublikum. Schon bei der Wahl der Miss Schweiz 2004 Fiona Hefti lag ich mit meiner Favoritin haushoch daneben…

Und für diejenigen, die nun noch nicht genug haben: Am Sonntag- und Montagabend gibts in Rai Uno noch die Miss Italia-Wahlen zu sehen. Dort ist die Veranstaltung im Gegensatz zum Schweizer Pendant eine Riesenshow, wo die Kandidatinnen sich vier Abende lang an die Spitze „vorarbeiten“ müssen…

Aber: Eigentlich sind solche Wahlen eh nicht wirklich wichtig 😉