Diese Meldung von 20 Minuten musste ich mehrere Male lesen, bis ich merkte, was da faul ist:

Da scheint jemand auf der Redaktion den Text der SDA aber nicht gelesen zu haben, denn der Text sagt genau das Gegenteil des Titels aus. Vielleicht hätte man besser den Originaltitel „Europäischer Gerichtshof billigt Tabakwerberichtlinie“ der SDA-Meldung übernehmen sollen…
[Update] 11:34 Uhr
Immerhin: Nach 45 Minuten scheint ein Korrekturlesen stattgefunden zu haben. Der Titel entspricht nun dem Text…

Was waren das für Zeiten, als man zu Weihnachten von der Grossmutter jeweils selbstgestrickte Socken geschenkt bekam. Das Basler Modelabel Tarzan will daraus einen Trend machen und bietet mit NetGranny einen neuen Service an. Wer wieder einmal selbstgestrickte Socken haben will, wählt auf der Seite „seine“ Granny und diese strickt die gewünschten Socken. Aus einem Weihnachtsgeschenk wird aber wohl nichts mehr, denn die Grossmütter sind bereits so im Produktionsstress, dass neue Bestellungen nicht mehr bis Weihnachten fertig werden…

In New York fallen jeden Tag rund 12 Tonnen Abfall an, die entsprechend entsorgt werden müssen. Justin Gignac sorgt nun für eine Abfallentsorgung der besonderen Art. Er verkauft den Müll: „Garbage of New York„, wie sein „Produkt“ heisst, ist selbstgesammelter und handverlesener Abfall aus New York. Den gesammelten Müll füllt Justin fein säuberlich in Plastikwürfel, die geruchs- und tropfdicht versiegelt werden.
Bereits für 50 Dollar gibt es Original-Abfall aus New York in Justins Würfeln zu kaufen. Ein bisschen Exklusivität ist zudem jedem Käufer sicher, denn jeder Würfel ist datiert, signiert und nummeriert. Wer es noch ein bisschen extravaganter haben will, der erhält für 100 Dollar auch Abfall von der Eröffnung des Yankee-Stadiums im April 2006. Etwas günstiger ist dann wieder der Abfall vom National Convention 2004 der Republikaner im Madison Square Garden, den es für 50 Dollar zu kaufen gibt.
Ideen muss man haben… Allerdings reicht die Idee alleine wohl nicht: „Anyone who can convince people to buy prepacked garbage is either a genius or works for Disney.“ meint etwa das Magazin Maxim. Wie wahr, wie wahr…
(via Siebensachen)

Kann Fernsehen einen Blogger vom Computer weglocken? Mit den Programmen hierzulande ist das zumindest schwierig. In Japan gibts mit BlogTV aber bereits eine TV-Sendung über Blogger:
Allerdings habe ich dasselbe Problem wie Olaf vom Blogshop: Ich versteh‘ kein Wort. Immerhin die Webseite lässt sich aber in holpriges Englisch übersetzen. Dafür habe ich herausgefunden, dass die offenbar von Technorati Japan gesponserte Sendung entgegen der Annahme von Olaf doch im „normalen“ Fernsehen läuft, nämlich auf einem der Kanäle von Tokyo MX.
Ob es sowas bei uns je geben wird?
Tagtäglich zeigt uns die Werbung, wie makellos Models sind und woran sich viele Frauen (leider) ein Beispiel nehmen. Aber sind die Bilder in Zeitschriften und Spots wirklich echt? Dove zeigt in ihrem Werbespot „Dove Evolution“ die Wahrheit:
Interessant dass gerade ein Unternehmen aus der Kosmetikbranche das Bild des perfekten Gesichts mit einem Spot zerstört.
Apropos: Hatten wir das nicht schon einmal? Was mit Retouchieren möglich ist, zeigte Glenn Feron schon vor mehr als einem Jahr. Leider aber ist die Gallerie mit dem Vorher/Nachher nicht mehr online…
(via swissmiss)
Was haben diese beiden Fahrzeuge gemeinsam?

Antwort: Es sind beides dieselben Fahrzeuge, lediglich die Karosserie ist eine andere. Ihr seht also nichts anderes als zwei BMW M6 Cabrios. Unglaublich, aber offenbar wahr…
Ich hab nur keinen Schimmer, wie man über 116’000 Euro für ein Auto ausgeben kann um es nachher so zu verunstalten…
(via fosfor.se)
Wer TV, Video und Games in voller 360Grad-Ansicht geniessen will, muss in Zukunft wohl einiges auf sich nehmen. Zum Beispiel diesen 3-Kilo-Helm aus den Labors von Toshiba:

Muahaha! Nein danke, oder wie Daily Mail passend schreibt:
But, looking more like the helmet from Neil Armstrong’s space suit than the next must-have gizmo, this three kilo full-faced helmet might make it a little tricky to relax with a drink in front of the football…
(via neuerdings)
Schon kurz nachdem Udo Vetters law blog durch die Anarchistische Blog-Zelle Bilk (ABZB) gekapert und Udo abgesetzt, entmachtet und als Geisel genommen wurde, machen die Geiselnehmer ihre Drohung wahr:
Ab morgen, Dienstag den 17.10., beglücken wir die Leser des ehemaligen Lawblogs mit
* Kligelton-Abos
* lustigen Filmchen von Youtube
* Adult Content (gay & hetero)
* Inge-Meisel-Witzen
* Katzenbildern
Und tatsächlich: Katzenbilder filme und die ABZB-Links Edition sind wohl nur der Anfang. Wie gut, dass Udo bereits ins Exil ausreisen durfte. Ich glaube, der hätte das nicht überlebt 🙂
Wer sich gerne mehr oder weniger dümmliche Sprüche zu seinen Suchwörtern anhören will, ist bei Ms. Dewey bestens aufgehoben. Medienrauschen schlägt vor, einfach mal „how to ride a horse“ oder „can you please put off your clothes“ zu fragen.

Aber Vorsicht: Ms. Dewey kann auch böse werden und greift schon mal zur Peitsche. Da bleib‘ ich doch besser bei Google. Da bleibt mir solch Unheil erspart…

In Österreich will man nun mit einem Schild vor Geisterfahrern warnen. Im Rahmen der Änderung der Strassenverkehrsordnung Artikel soll der Artikel 14a „Achtung Falschfahrer“ eingefügt werden:
Dieses Zeichen zeigt an, dass ein Fahrzeug auf einer Richtungsfahrbahn entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung fährt, obwohl das nicht durch Straßenverkehrszeichen oder Bodenmarkierungen erlaubt ist.
Einige Fragen zum neuen Verkehrschild scheinen aber noch erklärungsbedürftig. So fragte der Abgeordnete Kurt Eder an einer Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich:
Wenn das Schild dann irgendwo erscheint – und wie es wo erscheinen kann, sage ich dann noch –, wie verhält sich jetzt der Autofahrer, der in der richtigen Fahrtrichtung ist? Fährt der rechts? Fährt der links? Und kommt der Geisterfahrer in der Mitte? Oder wie soll das sein?
Tja, gute Frage 😉
(via aktenvermerk.at)