
Ohne (weitere) Worte…

Ohne (weitere) Worte…
Nach dem WordPress-Update vor einigen Tagen auf Version 1.5.1.3 ist mir aufgefallen, dass von mir gesandte Trackbacks nicht mehr die Permalink-URL enthalten. Also anstelle von bpsw. http://example.com/a-post wird http://example.com/?p=204 gesandt und dann logischerweise auch so im verlinkten Blog angezeigt.
Offenbar ist das Problem bereits seit 1.5.1 bekannt, zumindest ist der Fehler bereits seit dieser Version in der Bug-Datenbank von WordPress hinterlegt:
In 1.5.1, draft posts are not given a permalink GUID since the post slug is not set on a draft post. Instead, a query string GUID is used. Once pubilshed, the GUID should be updated so that a proper permalink-style GUID is used. The GUID life cycle should be similar to the post slug lifecycle. Leave the GUID blank for draft posts. Set the GUID once published.
Nachdem der Bug seit dem 19. April 2005 als „minor“ klassifiziert wurde, erhielt er am 6. Juli 2005 immerhin die Klassifizierung „major“, was auf eine baldige Behebung mittels eines Patches hoffen lässt.
Der heutige Tag wird wohl anders sein. Anders als all die Tage vorher. Wie werden sich die Briten wohl fühlen, wenn sie heute wieder Busse und die Tube besteigen, um an ihre Arbeitsplätze zu gelangen? Es wird wohl keinen geben, der die Bilder von gestern nicht vor sich hat und während der Fahrt an das Geschehene denken muss.
Trotzdem lassen sich die Briten nicht unterkriegen, und das scheint mir auch das einzig richtige zu sein. Nicht zu vergessen bleibt auch, dass ein grosser Teil der Bevölkerung damals wie heute gegen eine Beteiligung Grossbritanniens am Irak-Krieg war. Nur schon deshalb scheint mir das anvisierte Ziel der Terroristen falsch zu sein. Aber den Fanatikern geht es wohl einfach nur darum, möglichst viel Präsenz zu provozieren und damit die Angst zu schüren.
Gerade die Angst aber scheint bei den Briten nicht aufzukommen, im Gegenteil: man trinkt Tee oder schreibt einen Brief an die Urheber der Anschläge:
And that’s because we’re better than you. Everyone is better than you. Our city works. We rather like it. And we’re going to go about our lives. We’re going to take care of the lives you ruined. And then we’re going to work. And we’re going down the pub.
So you can pack up your bombs, put them in your arseholes, and get the fuck out of our city.
Auch die muslimische Welt kann den Anschlägen keine guten Seiten abgewinnen, ist ja klar. Rebecca MacKinnon hat Stimmen von muslimischen Bloggern zusammengetragen und übersetzt.
Loic e Meur regt sich derweil zurecht auf, und zwar über einen Artikel von John Gibson von Fox News, der wohl nicht ganz bei Trost war als er seinen Text schrieb:
Or another way to look at it is the French are already up to their eyeballs in terrorists. The French hide them in miserable slums, out of sight of the rich people in Paris.
So it would have been a treat, actually, to watch the French dealing with the problem of their own homegrown Islamist terrorists living in France already.
Wahrlich ein Arschl… Entschuldigung.
[ Update ] 13:30 Uhr
Neu gibts auch ein Fotoblog zum aktuellen Thema: „We’re not afraid„:
Show the world that we’re not afraid of what happened in London today, that the world is a better place without fear!
(via SpOn)

Eigentlich bin ich schlicht sprachlos, das ist auch der Grund, wieso ich erst jetzt ein Posting über die Bombenanschläge in London schreibe. Es gibt wohl nichts fieseres als Anschläge auf unbeteiligte Zivilisten.
Sowieso frage ich mich, was das für eine Ideologie sein kann, wenn man unschuldige Menschen, und das völkerübergreifend, attackiert. Wenn man davon ausgeht, dass die Terroristen aus dem Al-Qaida-Umfeld kommen, ist das zwar nicht wirklich erstaunlich. Trotzdem treffen die Fanatiker bei ihren Anschlägen ja auch immer wieder ihre eigenen Glaubensbrüder. Wie das mit der Religion zu vereinbaren ist, ist mir immer noch schleierhaft.
Derweil kommen auch erste Fragezeichen zu der Anzahl der Explosionen in der U-Bahn Londons auf. Das Blog London Leben lässt im Post „„Lost“ Explosion Mystery…“ einen Augenzeugen sprechen, der sich fragt, wieso erst von sechs, und dann „nur“ noch von vier Explosionen die Rede war:
How can two blasts simply disappear in the news reporting in a city of seven million people and countless witnesses? How can such a U-turn occur after being reported for at least six hours?
Ziemlich „unter jeder Sau“ scheint mir auch die aktuelle Werbung der BILD-Zeitung zu sein, die offenbar mit dem Anschlag wirbt.
Weitere Links:
(Foto von Nicolas Shanks)

… fällt mir im Moment ziemlich schwer. Manchmal habe ich wirklich das Gefühl, dass Frau und Mann aneinander vorbeireden.
Habe mir nun darum seit langem wieder mal ein Buch bestellt:
Deutsch-Frau / Frau-Deutsch von Langenscheidt
Vielleicht hilft mir ja das (endlich) auf die Sprünge…
… da kann ich staunen und schmunzeln:

Big cock? Aber der Besucher las den Artikel „Ob kurz oder lang, dünn oder dick“ doch gar nicht… Maybe too big?! Immerhin trifft „Just hacking you“ auch nicht zu. Puuuh!
Aber trotzdem: Liebe Grüsse nach Österreich!

… auf mysize.ch soll jeder das für sein bestes Stück passende Kondom finden. Lucy, die nette Beraterin hilft dabei gerne. Auch Frau Gantenbein, die einem erklärt, wie man die Grösse seines besten Stücks misst oder Marco stehen einem hilfreich (?) zur Seite. Und wer dann immer noch nicht genug hat, kann auch noch Jacques in seinem Sexkino für Mann und Frau besuchen.
Lustig gemachte Flash-Site, die einem aber dann doch nur Kondome verkaufen will…
(via pieceofplastic.com)
… wieso man seine Fotos nicht im Internet veröffentlichen sollte finden sich hier. Und sehr gute dazu…
Und achja, Robert:
Ja, es gibt auch Aaahhhhuuuuuuuuuuuuuuuu!!!-Content zu sehen 
(via observatory)

Liebe Mit-Eidgenossinnen, liebe Mit-Eidgenossen
Nun wirds ernst: Solltet ihr in nächster Zeit an der Schweizer Grenze nackte Personen sehen, die sich irgendwie als Blogger identifizieren lassen, so sind das weder Flitzer noch Exhibitionisten, sondern schlicht und einfach Gefolgsleute von Arnold, die die Schweiz übernehmen wollen.
Zumindest schlägt dies Arnold in den Kommentaren zu „Malcolm nackt!!!“ im esiblog vor …
Das kommt davon: Zwei neue Blogs planen und aufsetzen, mit möglichen Mitstreitern Mitschreibern diskutieren, der Stieftochter beim Umzug helfen und ihr ständig telefonisch zur Seite stehen und zwischendurch sogar noch arbeiten.
Da kommt die Pflege des eigenen Blogs zwangsläufig zu kurz.
Aber: Ich gelobe Besserung!