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Google Code Search

Google Code Search

Google startete heute mit Code Search mal wieder ein neues Projekt. Mit Code Search lassen sich frei zugängliche Quelltexte aus den verschiedensten Programmiersprachen finden. In den Suchresultaten wird neben der Fundstelle auch die dem Code zugrunde liegende Lizenz genannt, allerdings zeigen meine kurzen Tests, dass da öfters „Unknown License“ angezeigt wird.

Ob sich Code Search durch die schiere Marktmacht oder durch Features von der Konkurrenz wie Krugle oder Koders abheben will, wird sich zeigen. Zumindest derzeit sehe ich keinen Mehrwert, der speziell für die Google-Suche sprechen würde.

Handy mittels IMEI sperren?

Vorgestern schrieb ich von tracey, einer Software, die die Nummer eines Handydiebes dem rechtmässigen Besitzer melden soll, worauf Mike in den Kommentaren anmerkte, dass man das Mobiltelefon theoretisch auch via der IMEI-Nummer sperren könnte.

Die IMEI (International Mobile Equipment Identity) ist eine 15-stellige Seriennummer, mit welchem jedes GSM- oder UMTS-taugliche Endgerät eindeutig indentifiziert werden kann. Die IMEI kann mit der Tastenkombination *#06# abgefragt werden und/oder befindet sich normalerweise auch auf einem Aufkleber unter dem Akku. Da die IMEI bei jeder Anmeldung in einem Mobilnetz übermittelt wird, ist es naheliegend, diese Informationen mit einer Liste gestohlener Mobilfunkgeräte abzugleichen und das Gerät, wenn es denn gestohlen sein sollte, für den Gebrauch zu sperren.

Soweit die Theorie. In der Praxis unterstützen zwar alle drei Mobilfunkanbieter der Schweiz die Sperrung von Geräten via IMEI. Allerdings gilt die Sperre immer nur für das eigene Netz. Konkret heisst das, dass ein z.B. bei der Swisscom gesperrtes Handy problemlos bei Orange oder Sunrise weitergenutzt werden kann, da die Anbieter getrennte Datenbanken führen. Zwar versucht die Swisscom seit 2003 zusammen mit den anderen Anbietern eine nationale Sperrplattform zu etablieren, allerdings sind die Gespräche dazu auch nach drei Jahren „nach wie vor am laufen“, wie Swisscom Mediensprecher Christian Neuhaus erklärte. Wenn die Gespräche nur schon in der Schweiz so schleppend vorangehen, ist es kein Wunder, dass auch keine internationale IMEI-Sperrdatenbank der europäischen Netzbetreiber existiert.

Somit ist die Sperrung eines gestohlenen Handys mittels IMEI zwar möglich, allerdings nicht wirklich erfolgsverprechend. Kommt dazu, dass es mit entsprechender Software auch möglich ist, eine IMEI-Nummer neu zu programmieren bzw. zu ändern, was eine IMEI-Sperre noch mehr in Frage stellt.

Was bleibt? Vor allem wohl mehr Vorsicht im Umgang mit dem eigenen Handy. Und wer es dann doch etwas krasser haben will greift zum schreienden Handy oder installiert eben Software wie zum Beispiel das bereits erwähnte tracey. Allerdings gilt auch hier: Absolute Sicherheit kann nicht mit einer Software herbeigeführt werden, denn die Software kann natürlich auch vor dem Gebrauch des geklauten Handys gelöscht werden. Allerdings werden Gelegenheitsdiebe wohl meist nicht über das entsprechende Equipment verfügen.

[Update]
In Deutschland scheint das Sperren via IMEI ausser Mode gekommen zu sein. Zumindest T-Mobile und e-plus bieten diesen Service nicht (mehr) an. Begründet wird dies in erster Linie mit der fehlenden nationalen Datenbank sowie der schwierigen Authentifizierung des rechtmässigen Handyinhabers.

Dies ist ein Post aus der Reihe „Dahergelaufener, selbstverliebter Blogger und selbsternannter Rächer der Enterbten befragt Presseabteilungen für jeden Furz, der ihn gar nicht betrifft„.

WordPress Gravatars2 Plugin

Nach den Problemen mit dem Gravatar-Server der letzten Tage hatte ich ja einige Plugins mit Cache-Funktion gefunden und habe nun das Plugin Gravatars2 von ZenPax installiert. Gravatars2 ist eine Erweiterung von Skippys Gravatars und speichert die Avatar-Bilder lokal auf dem Server. Es kümmert sich auch um die Aktualisierung der Bilder und bietet auch sonst noch das eine oder andere (konfigurierbare) Zückerchen.

Die Installation ist nicht weiter schwierig und nach der Aktivierung funktioniert das Plugin, wie es scheint, problemlos. Auch die Probleme von Michael konnte ich hier nicht nachvollziehen. Gespannt bin ich nun aber darauf, ob und wie sich die Performance des Blogs ändert, wenn der Gravatar-Server mal wieder offline ist. Dummerweise (zumindest für meinen Test) ist der Service ja derzeit wieder verfügbar.

Apropos Gravatar: „Was zum Geier sind Gravatare?“ wollte M.M. in den Kommentaren wissen. Stimmt, das sollte eigentlich auch noch kurz erklärt werden, wenn hier schon ständig davon die Rede ist. Gravatare sind die kleinen Bilder die neben einem Kommentar hier (und in vielen anderen Blogs) angezeigt werden. Wer sich auch ein solches Bild zulegen will, erstellt sich auf Gravatar.com ganz einfach ein Konto, lädt das gewünschte Bild hoch und kommentiert schon bald mit eigenem Bild…

Gravatar Plugin mit Cache?

Avatare sind (eigentlich) eine gute Sache, der Wiedererkennungswert von Kommentierenden steigt beim Überfliegen ungemein und zudem sieht man manchmal ja noch etwas vom Autor selbst. Mühsam wird das Ganze aber, wenn der Gravatar-Server langsam oder aber gar nicht erreichbar ist. Dann nämlich ist der Seitenaufbau ungemein langsamer, da der Browser stets das Bild vom Gravatar-Server laden will.

Da mich das gerade ziemlich nervt, habe ich mich nach einer Lösung umgesehen und bin dabei auf WordPress-Plugins gestossen, die die Gravatar-Bilder lokal in einem Cache lagern. Das erhöht zwar minim den Speicherbedarf und den Traffic auf dem eigenen Server, würde allerdings im Gegenzug um etwas mehr Unabhängigkeit von der Verfügbarkeit des Gravatar-Servers sorgen.

Hat irgend jemand eines der Plugins Gravatar-Cache, Gravatars oder Generic Gravatar Cache bereits im Einsatz und kann etwas zur tatsächlichen Verfügbarkeit der Gravatars sagen?

Handy meldet Telefonnummer des Diebes

Wurde einem das Mobiltelefon gestohlen, blieb meist nicht viel mehr als das Sperren der SIM-Karte. Das könnte sich aber schon bald ändern, denn wer tracey auf seinem Handy installiert, wird früher oder später mehr Informationen erhalten als dem Dieb lieb sein könnte:

Ist das Handy weg – geklaut oder verloren – dann kommt früher oder später der Augenblick, wo der neue „Besitzer“ eine andere SIM-Karte einlegen muss. tracey merkt dies beim Einschalten und sendet versteckt eine Meldung an eine vom ursprünglichen Besitzer definierte Handynummer oder Email-Adresse. Die Meldung enthält die Telefonnummer der neuen SIM-Karte sowie Angaben zum Netz und Zellennummer, wo das Handy eingeloggt ist. Der rechtmässige Besitzer kann nun auf die Nummer anrufen und zur Rückgabe des Handys auffordern oder er kann über die GSM-Netzangaben ungefähr herausfinden, wo sich das Handy befindet.

Oder man übergibt die Nummer des neuen Besitzers gleich zusammen mit der Diebstahlsanzeige der Polizei. Das ist, wie ich finde, doch mal wieder eine sinnvolles Programm neben all dem vielen Schrott, der als Software für Handys angeboten wird. tracey läuft auf allen Symbian Handys (Symbian OS 7.0 – 8.1) mit S60 und UIQ2 Plattform und kostet Fr. 9.90 (Kreditkarte oder PayPal).

(via Heute-ePaper)

WordPress PDA Plugin

Gestylte Blogseiten sind zwar auf dem Computer nett anzusehen, auf einem PDA führt der ganze Schnickschnack aber nur zu einer grösseren Datenmenge, längeren Ladezeiten und zweitweise zu einem unmöglichen Layout. Die Lösung sind abgespeckte Layouts, die nur gerade das wichtigste anzeigen.
Das PDA Plugin von Imthiaz entscheidet aufgrund des UserAgent-Strings, ob der User nun via PDA, Mobiltelefon oder „normal“ via Computer surft und zeigt das Blog im entsprechenden Layout.

Damit funktioniert das Surfen auf meinem Blog sogar mit dem Display meines Samsung D500, das trotz installiertem Opera Mini bisher nicht wirklich zum surfen brauchbar war…

Pagerank-Update im Gang?

Wenn der Themenmixer schon den Google-Dance beobachtet, wollte ich doch auch mal nachsehen. Und tatsächlich: So hat BloggingTom auf einigen Datacenters neuerdings einen PR6 und der Travelblogger einen PR5. Okok, Pagerank ist heutzutage nicht mehr wichtig und trotzdem freuts einem. Nun bleibt abzuwarten, ob das nur eine atmosphärische Störung bei Google ist, oder ob sich die höheren Pageranks tatsächlich virenartig auf die anderen Datacenters verbreiten…