Auf Google StreetView lassen sich ja immer wieder allerlei kuriose Bilder finden. Neuster Fund sind Bilder eines Rehs, das vom StreetView-Kamerafahrzeug angefahren wurde.

Google hat die Bilder in der Zwischenzeit von StreetView entfernt und nimmt gleichzeitig Stellung:
The driver was understandably upset, and promptly stopped to alert the local police and the Street View team at Google. The deer was able to move and had left the area by the time the police arrived. The police explained to our driver that, sadly, this was not an uncommon occurrence in the region — the New York State Department of Transportation estimates that 60,000-70,000 deer collisions happen per year in New York alone — and no police report needed to be filed.
(via The Daily What)
Dass es hier an der Kreuzung öfters mal zu einem Unfall kommt, ist eigentlich nichts spezielles (mehr). Das scheint sich auch die Polizei zu sagen und lässt sich heute ziemlich Zeit. Immerhin stehen die Beteiligten (und die Unfallfahrzeuge) jetzt schon rund 40 Minuten hier rum und warten auf den Freund und Helfer:

Der Stützpunkt des Verkehrszuges Hinwil ist zwar nur mal 3 Fahrminuten vom Unfallort entfernt, aber dort ist wohl grad Znünizeit? Klar, Unfall ohne Personenschaden, das eilt aus polizeilicher Sicht nicht wirklich. Aus verkehrstechnischer Sicht jedoch schon, immerhin ist das eine Kantonsstrasse mit ziemlich viel Verkehr. Und wenn ich da so zuschaue, haben die Lastwagenchauffeure nicht wirklich Freude an dem Hindernis. Auch nicht ganz einfach, „das Hindernis“ mit einem Sattelschlepper zu umfahren, wenn auch noch (ziemlicher) Gegenverkehr herrscht.
Um 2 Uhr letzte Nacht erhielt ich folgendes SMS:
Max* Auto Unfall Uni-Spital abholen. Abfahrt 09.30. Kannst Du kommen?
Hää? Was ist passiert? Max hatte einen Unfall und ist im Universitätsspital? Ob ich kommen kann? Ja klar!
Also ruf‘ ich an und frage nochmals nach. Und schon zeigt sich, dass ich entweder zu alt bin um solche stenographischen SMS zu verstehen, oder dann aber der Abkürzungswahn langsam aber sicher an seine Grenzen stösst:
Max hatte sich bei der Arbeit in die Hand geschnitten und ging selbst ins Uni-Spital. Ihm gehts aber wunderbar und ist zuhause. Lediglich das Auto sollte man noch in Zürich holen…
Schön dass nichts Schlimmeres passiert ist, aber kann man das bei einer solchen SMS wissen?
* Name geändert, richtiger Name der Redaktion bekannt 😉