Die offizielle Pressemitteilung fehlt zwar noch, aber Microsoft Schweiz hat mir telefonisch offiziell bestätigt: Steve Ballmer, CEO von Microsoft kommt Anfangs Oktober für einige Tage in die Schweiz. Neben Pressemeetings und Gesprächen mit Partnern wird Ballmer auch einige Keynote-Sessions halten. Bereits bekannt ist die Session für Internet Briefing, welche am 4. Oktober 2007 im Swissôtel in Zürich stattfinden und mit Live-Streaming weltweit übertragen wird.
Übrigens, interessierte Blogger aufgepasst: Microsoft Schweiz will anlässlich des Besuchs von Steve Ballmer keinen Unterschied zwischen Journalisten und Blogger machen und wird damit auch Blogger gleichberechtigt zu den diversen Presseevents mit dem Microsoft-CEO zulassen. Sehr schön, Microsoft!
Wie Steves Programm aussehen wird und für welche Events sich Blogger wie und wo akkreditieren können werde ich in einem separaten Beitrag später auf diesem Blog veröffentlichen.
Na dann bleibt nur zu hoffen, dass Steve den Ballmer-Dance auch in der Schweiz aufs Parkett legt:
Was tun, wenn man keine Lust zum Übersetzen eines Newsletters hat? Man könnte zum Beispiel einfach darauf hoffen, dass der Empfänger auch Englisch versteht und die Übersetzung mitten im Satz abbrechen. So wie Sony Ericsson im neusten Newsletter:

Immerhin könnte man damit teures Zeilenhonorar einsparen…

(via Digital Inspiration)
Zu Zeiten von Robert Lembkes „Was bin ich?“ waren die Berufsbezeichnungen meist noch ziemlich selbsterklärend. Heute jedoch bekommt auch der einfachste Beruf eine hochgestochene, möglichst englischsprachige Bezeichnung. Die Süddeutsche Zeitung will in einem Quiz nun wissen: Was zum Teufel sind Listbroker, Community Manager oder Purser?

Okok, sooo schwer fand ich das nun auch nicht. Aber das Quiz öffnet einem die Augen, mit was für absurden Berufsbezeichnungen wir uns in der heutigen Zeit herumschlagen…
(via JobBlog)
Bequem sitzen im Zürcher Hauptbahnhof..

(gesehen von Beatro)
Strassenmusiker die das Tram in Zürich besteigen haben es schwer. Offiziell, weil Musikdarbietungen in Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe Zürich VBZ) verboten sind, inoffiziell aber auch deshalb, weil die Zeit zwischen zwei Haltestellen meist nicht für einen „Auftritt“ reicht. Das will uns zumindest der neue Spot der VBZ weismachen:
Auch wenn die Idee für den Spot gut ist, etwas zwiespältig kommt er doch rüber. Immerhin werben die Verkehrsbetriebe mit einem Klischee, dass sie per Verbot aus ihren Fahrzeugen verbannen will. Gegenüber „20 Minuten“ verteidigt die VBZ aber ihren Spot:
«Der Spot ist witzig und ironisch – den versteht jeder», sagt Heinz Vögeli, als Leiter Unternehmenskommunikation bei den VBZ verantwortlich für den Werbefilm. «Das ist eine Art Ping-Pong-Spiel», so Vögeli: Sonst spielten die Tram-Musiker ein Katz-und-Maus-Spiel mit dem Personal, jetzt machten sich die Verkehrsbetriebe über das Geklimper lustig. Trotz Auftritt im offiziellen Spot wollen die VBZ Musikdarbietungen im öffentlichen Verkehr weiterhin nicht dulden: «Schliesslich kommt auch niemand auf die Idee, in einer Bank den Wartenden etwas vorzuspielen», so Vögeli.
Weil die VBZ für den Spot gerade Mexikaner auswählte, tritt nun auch die mexikanische Botschaft auf den Plan und will den Spot begutachten. Immerhin wurden bereits im letzten Jahr Verbotsschilder mit einem stereotypen Mexikaner-Piktogramm in Trams und Bussen nach einer Intervention der Botschaft überklebt.
Man könnte meinen, es gibt nichts, was es nicht gibt. Und tatsächlich vermeldet mein RSS-Reader, dass es nun auch noch eine Reiszeitung gibt. Eine Zeitung, die sich thematisch mit dem Thema Reis auseinandersetzt? Oder besteht die Zeitung aus Reispapier? Nee, ist doch eine Zeitung im Internet.
Vielleicht aber sollte man bei der Reiszeitung ganz einfach dem Korrekturlesen bei Pressemitteilungen mehr Beachtung schenken…
… denn das ist nicht nur umständlich
… sondern kann auch ganz schön gefährlich sein:
Die Kombination der Werbesujets von Stihl und Jobwinner ist schlicht genial…
(frech geklaut bei den Werbebloggern)
Wo gehobelt wird, fallen Spähne. Und wo schnell gehobelt wird, fallen noch mehr Spähne. Aber wir haben das Problem erkannt und werden per 1. August ein Korrektorat einsetzen. Damit sollte sich die Fehlerquote massiv reduzieren.
Da werden sich die Leser von „20 Minuten“ aber freuen. Zu hoffen bleibt, dass sich das Korrektorat auch den ausgehenden eMails annimmt…
Domainnamen haben ja den Vorteil, dass man sich die IP-Adressen der Websites nicht merken muss. Logisch, wer könnte sich auch dutzende Adressen wie z.B. 212.25.25.112 merken. Jungunternehmer aus Zürich wollen mit mypagenumber.ch nun aber wieder Nümmerchen verteilen:
Jeder hat eine Telefonnummer. Auch eine Hausnummer. Sowie eine Autonummer, Passnummer, Schuhnummer, Kreditkartennummer, Versicherungsnummer – manche haben sogar ein Nummernkonto oder etwa eine Nummer für ihren Flug in die Ferien. Und die Website- oder E-Mail-Adresse? Sollten die nicht auch eine bekommen? „Wäre doch einfacher“, sagte sich eine Gruppe junger Leute aus Zürich und gründete kurzerhand das Portal mypagenumber.com.
Für eine Jahresgebühr von 33 Euro soll man sich also seine „persönliche“ Nummer registrieren können. Etwas mehr Geld erwarten die Macher von einprägsamen Zahlen wie 111 oder 777, die an den Meistbietenden versteigert werden sollen.
Nur: Wo liegt der Sinn hinter dem Nummerkauf? Nenne ich in Zukunft bei Gesprächen also nicht mehr meinen Domainnamen, sondern nur noch 1111? Aber halt: mypagenumber.com muss ich ebenfalls erwähnen, denn wie sonst kann 1111 wieder mir zugeordnet werden? Wahrscheinlich wird mein Gegenüber nicht nur verwirrt sein sondern auch noch glauben, die Zahlenwüste sei eine meiner Webseiten.
Also belasse ich es doch einfach dabei: bloggingtom.ch genügt 😉