Aktenzeichen Moblogging

Trotz einiger Modifikationen an Zappelfillips WP-Mailblog Plugin konnte ich das Problem mit dem Endlos-Posting meiner Moblogs nicht lösen. Grund genug, eine neue Lösung zu testen, die mir mehrfach empfohlen wurde; das Mobloggen via flickr.
Damit es heute abend nicht wieder technische Probleme gibt (und ihr erneut mehrfache Postings hier oder im RSS-Feed seht), will ich das noch kurz antesten und werde daher ein oder zwei Test-Moblogs machen, die aber getrost ignoriert werden können und die ich nachher auch wieder löschen werde.

An dieser Stelle nochmals ein „sorry“ von mir für die Moblog-Flut von letzter Nacht (und auch für die folgenden ein, zwei Posts): Alles wird gut…

[Update] 11:49 Uhr
Das Fotobloggen via flickr scheint wirklich kinderleicht und hat, wie meine beiden Testposts (bereits wieder gelöscht) vorhin gezeigt haben, bestens funktioniert. Zwei kleine Einschränkungen gibt es aber offenbar: Umlaute werden auf der flickr-Seite zwar korrekt angezeigt, hier im Blog erzeugen die Umlaute jedoch nur Datenmüll. Das könnte daran liegen, dass dieses Blog mit dem iso-8859-15 Zeichensatz betrieben wird.
Das zweite Problem bei Posts via flickr liegt darin, dass keine Artikel-Kategorie angegeben werden kann und die Posts so standardmässig in der ersten angelegten Kategorie abgelegt werden. Das Flickr Category Plugin von Ross Gerbasi löst dieses Problem aber elegant.

So long, dann kann ich ja wieder mobloggen 😉

Italien im Finale

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2 Tore innert kürzester Zeit: Die Tribüne bebt, und das im wahrsten Sinne des Wortes…

Can u kick it?

Beton-Fussball

Nicht alles was wie ein Fussball aussieht, ist auch ein Fussball. Dies mussten bereits zwei 21- und 23-jährige Männer in Berlin feststellen, die einen Fussball, der an einer Laterne befestigt war, kicken wollten und sich dabei verletzten. Kein Wunder, denn obwohl am Boden ein Graffiti mit dem Spruch „Can u kick it“ gesprayt war, besteht der Ball aus Beton. Und das ist offenbar kein Einzelfall, denn die Berliner Polizei hat bereits sechs solcher Fussbälle Betonbälle entdeckt.

Manchmal einfach krank, auf was für Ideen die Leute kommen. Was ist denn das Motiv dahinter? Fussballhasser? Virale Kampagne? Keine Ahnung, aber in Zukunft bin ich wohl vorsichtiger, wenn ich auf der Strasse was wegkicken will…

(via Spreeblick und Hauptstadtblog)

Wertvolle Naturressourcen

Zwar bin ich durch den Filter nur am Rande von Spam betroffen, aber manchmal durchforstet man ja auch den Spamordner mal wieder. Was mir dabei auffällt, ist, dass zurzeit der Spam von Schweizer Firmen wieder merklich zunimmt und man dazu übergeht, die unverlangte Werbung mit einem Naturanliegen rechtfertigt:

Unser Anliegen: Diese Art der Korrespondenz ist absichtlich von uns gewählt worden, um wertvolle Naturressourcen zu schonen. Dieses E-Mail ist ausdrücklich nicht verschickt worden, um Ihre betrieblichen Vorgänge oder Privatsphäre zu stören und dient ausschliesslich dazu, Sie auf einfachste Weise unverbindlich zu informieren.

…schreiben zum Beispiel die Firma Innoware AG aus Volketswil die mir einen Postkartendrucker andrehen will und uhren-schmuck.ch, die zur swissbrain GmbH gehört und, ja was wohl, Schmuck an den Gespammten bringen will. uhren-schmuck.ch bzw. swissbrain geht sogar noch einen Schritt weiter und teilt mir mit, dass ich den Newsletter aufgrund

– Ihrer ausdrücklichen Zustimmung durch Anmeldung für den Newsletter auf einer unserer Seiten (www.swissbrain.ch und deren Partnerseiten, www.afrika-shop.ch / www.uhren-schmuck.ch).
– Einer Business to Business-Werbekampagne, welche für Sie von besonderem Nutzen sein kann.
– Ihrer Daten, die im Zusammenhang mit einer Dienstleistung, die wir für Sie erbringen durften, in unserer Kundenkartei gespeichert wurden.

erhalte. Dazu halte ich mal fest, dass ich mich nie für den Newsletter angemeldet habe und nie in einer Geschäftsbeziehung zur Firma stand, womit die Punkte 1 und 3 als Begründung schon mal ausscheiden. Bleibt Punkt 2, der von nichts anderem als Spam spricht. Unterstrichen wird der Spamgedanke auch dadurch, dass die verwendete eMail-Adresse von mir nicht öffentlich genutzt wird (mit Ausnahme von Domainregistrierungen) und somit unerlaubterweise aus irgendwelchen Whois-Daten extrahiert wurde, was seinerseits wieder gegen die Nutzungsbedingungen sämtlicher Registrare verstösst.

Da bin ich ja mal gespannt, welche Antworten mir die Geschäftsführerin von swissbrain auf mein Auskunftsbegehren erteilt…

Frauentragen

In Sonkajarvi/Finnland wurden am letzten Wochenende die Weltmeisterschaften im Frauentragen ausgetragen. Dabei muss die Partnerin über einen 250 Meter langen Parcour getragen werden. Was es nicht alles gibt…

Wie der Tages Anzeiger in seiner Print-Ausgabe berichtet, wurde ein Paar aus Estland dabei zum fünften Mal Weltmeister und und stellte mit einer Zeit von 56,9 Sekunden einen neuen Weltrekord auf. Kurios auch der Gewinn: Die beiden erhalten für ihren Sieg einen Computer und das Gewicht der Partnerin – immerhin 49 Kilogramm – in Bier.
Jemand Lust den Rekord nächstes Jahr zu schlagen? Blogger-Frauentragen, sozusagen…

Web 3.0 im Kommen

In Schiers im Kanton Graubünden ist man der Technik voraus. Das Spital Schiers zeigt bereits eine erste Version ihrer neuen Webseite mit allen erdenklichen Web 3.0-Features. Dabei ist kein Klicken in der Navigation mehr notwendig, es reicht, die Augen genügend auf einen Menupunkt zu fixieren.

Bei mir hat das Blättern auf der Seite allerdings noch nicht geklappt und Yoda konnte noch nicht mal mit Klicks etwas bewirken. Es ist wohl noch etwas zu früh für Web 3.0.

Crashtests mal anders

Auf der Jetta-Webseite von VW USA lassen sich Crashtests mal etwas anders ansehen. Wer weiss schon wie sicher sein Auto ist, wenn man mit einem Rhinozeros, einer Echse, oder einem Ballen Garn zusammenstösst. Sogar der Zusammenstoss mit einem UFO wurde getestet:

VW Jetta im Crashtest gegen eine fliegende Untertasse

Das Auge entdeckt dabei immer wieder die eine oder andere Finesse. So scheinen die für den Crashtest genutzten UFO’s bereits mit Airbags ausgerüstet zu sein, was den technischen Entwicklungsstand unserer ausserirdischen Freunde zeigt…

Zudem lernte ich gerade, dass es in den USA einen VW namens „Rabbit“ gibt. Sieht eigentlich aus wie ein Golf. Ach ja, klickt mal auf „breed my rabbit“, schaut euch den Film an und klickt danach auf den Hasen. Wer verfolgt hier nun wen? Der Hase den Rabbit? Oder der Rabbit den Hasen?

(via Werbeblogger)