Radioaktivität lässt Trojaner spriessen

tastaturisiert am Montag, 7. Januar 2008 um 18:14:14 Uhr

Was mir Hester Yoder in einem eMail auftischt, klingt wahrlich bedrohlich:

Auf Internetforums erschienen Nachrichten uber eine gewaltige Explosion auf dem Schweizer Atomkraftwerk um Genf herum, die nach den Worten von Augenzeugen am 31. Dezember etwa um 15 Uhr stattgefunden hatte.

Im Einzelnen machte eine Burgerin dieser Stadt einen telefonischen Anruf und teilte ihren Verwandten mit, dass in der Stadt der Strohm abgesperrt werde, damit man keinen Menschen anrufen konnte.

Sie behauptet, dass es auf dem Atomkraftwerk wirklich eine Explosion gegeben habe, und dabei eine sehr machtige, und dass eine Strahlungswolke erstrecke sich jetzt.

In privaten Gesprachen wird diese Information von Amtstragern inoffiziell bestatigt.

Auberdem legen die Ortsbewohner Fotos in seinen Blogs hinaus, auf denen Explosionsfolgen und Korper der Beschadigten dargestellt sind.

Blog: http://geocities.com/********

Blöd nur, dass Hesters Deutsch etwas zu wünschen übrig lässt und das Mail so eher komisch klingt. Der gute alte Hester will nämlich auch gar keine Fotos zeigen, sondern leitet die Besucher auf eine Webseite um, wo man das vermeintlich harmlose iPIX-Plugin runterladen soll. Anstatt Fotos von angeblichen Explosionsfolgen handelt man sich so aber, wie könnte es auch anders sein, nur einen Trojaner namens “Infostealer.Notos!gen“, “PWS:Win32/Bankrypt.gen” oder “Mal/Behav-066” ein.

Ziemlich geschmacklos, was sich die Typen da immer wieder ausdenken…

[Update] 9. Januar 2008
Was der Trojaner nach der Installation genau tut, wird auf abuse.ch ausführlich erklärt

von BloggingTom, abgelegt unter Internet



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7 Kommentare zu “Radioaktivität lässt Trojaner spriessen”


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