Wie kann man die verschiedenen Google-Dienste am besten kombinieren? Damien Mulley zeigt das am Beispiel von Johnny, der auf der Suche nach einer Freundin ist:
Johnny is a 22 year old Internet nerd. He works as a programmer with some megacorp, went straight from the computer labs in college to the cubicle farm. He needs to get out more and he needs a girlfriend.
(via Google Blogoscoped)
Das folgende eMail von AdSense erreichte mich heute:
We wish to inform you that the exchange rate used for your April payment was incorrect. We’re working hard to investigate this error and will update you once we have additional details on how we intend to resolve the issue.
If you normally receive communication for us in a language other than English, we will provide additional information in your preferred language next week.
We apologize for the inconvenience and appreciate your patience.
Sincerely,
The Google AdSense Team
Ich war ziemlich skeptisch, ob das Mail von Google stammt, doch nach einem Check der Mailheader war klar, dass es tatsächlich so ist. Die Panne bei bei der Auszahlung der AdSense-Guthaben ist zudem offenbar grösseren Ausmasses, denn laut einem Posting bei Google Blogoscoped sind solche Mails zumindest auch in Kanada und Schweden aufgetaucht.
Offenbar hat Google bei der Umrechnung die Guthaben mit dem Wechselkurs dividiert anstatt multipliziert, wie ein User im Forum bei Digital Point berichtet. Das führt zum Beispiel für Auszahlungen in der Schweiz zu einer zu niedrigen Zahlung. In anderen Ländern wie zum Beispiel Grossbritannien wird so jedoch zuviel ausbezahlt, wie Amit bei Digital Inspiration anmerkt.
Dann bin ich mal gespannt, ob Google den fehlenden Betrag noch zusätzlich überweist, oder ob dieser mit der nächsten Monatszahlung überwiesen wird.
Wie in meinem Post „Germanwings verärgert Kunden und Affiliates“ von heute morgen angekündigt, habe ich Germanwings um eine Stellungnahme zu den im Post gemachten Vorwürfen gebeten, welche unterdessen eingetroffen ist. Nachfolgend die Antwort von Heinz Joachim Schöttes, Leiter Unternehmenskommunikation der Germanwings GmbH, in ungekürzter Form:
„Germanwings hat sich zur Umstellung des Affiliate-Programmes entschlossen, um alle Vertriebskanäle für den Verkauf von Flugtickets gleich zu behandeln.
Es ist nicht im Geschäftsmodell von Germanwings als Low Cost Airline vorgesehen, Provisionen für den Verkauf der Flugtickets zu zahlen. Reisebüros erheben einen Buchungszuschlag für ihre Tätigkeit von den Kunden, wenn sie Germanwings-Flüge buchen. Germanwings überlässt den Reisebüros die Höhe des Zuschlages für ihre Beratungstätigkeit. Reiseportale im Internet nehmen ebenfalls einen Zuschlag für die Vermittlung von Flugbuchungen. Diese Zuschläge können bis zu 30 Euro betragen.
Germanwings arbeitet seit drei Jahren mit Online-Vertriebspartnernetzwerken zusammen. Diese organisieren die Zusammenarbeit zwischen Germanwings und Privatpersonen, die auf ihren Webseiten den Kauf von Germanwings-Tickets empfehlen. Diese Leistung wurde bisher den Privatpersonen von Germanwings mit fünf Euro bei erfolgter Buchung vergütet. Die Netzwerbbetreiber erhalten bei einer solchen Buchung für ihre Netzwerkleistung eine sog. Transaction-Fee.
Diesen Vertriebsweg hat Germanwings jetzt den üblichen Vertriebskanälen angepasst. Dies bedeutet, dass nun die Privatpersonen, die weiterhin Germanwings-Flüge empfehlen und am Verkauf profitieren wollen, gehalten sind, sich diese Leistung über einen Buchungsaufschlag zu verdienen. Dieser Buchungsaufschlag in Höhe von zehn Euro wird bei der Buchung über Germanwings erhoben und zu verschiedenen Teilen an die Privatpersonen und die Partnernetzwerke zurück überwiesen. Germanwings verdient an dieser Art der Buchung nicht. Der Buchungszuschlag wird während der Buchung separat ausgewiesen. Der Kunde muss bei der Buchung diesem Zuschlag mehrfach zustimmen, bevor der Kaufvertrag abgeschlossen ist.
Mit der Umstellung wurde gleichsam der Missbrauch der Online-Vertriebspartnerprogramme durch Nicht-Privatpersonen unterbunden.
Die günstigste Art der Buchung ist und bleibt weiterhin der direkte Aufruf der Germanwings-Homepage www.germanwings.com.“
Richtig eingesetzt, lässt sich über ein Partnerprogramme der eine oder andere Franken dazuverdienen. Auch der deutsche Billigflieger Germanwings setzt auf ein solches Affiliate-Programm und zahlt Webseitenbetreiber für die Vermittlung von Kunden. Seit gestern abend bin ich mir aber nicht mehr sicher, ob Germanwings noch ein wirkliches Interesse an dieser Werbeform hat, denn der Billigflieger versandte ein Mail mit „wichtigen Neuerungen zum Partnerprogramm“. Darin heisst es unter anderem:
Auf der neuen Landingpage erheben wir einen Buchungsaufschlag in Höhe von 10 ¤ pro Buchung für den Enduser, wodurch sich Ihr Verdienstpotential zukünftig erhöht bzw. finanziert. Dieser Buchungszuschlag wird gesondert zu dem angegebenen Flugpreis ausgewiesen und wird nur fällig bei der Vermittlung einer Internetbuchung durch einen Affiliate-Partner […]
Wie bitte? Das heisst, dass ein Kunde, der seinen Germanwings-Flug über einen Affiliate bucht, benachteiligt wird. Er muss einen Zuschlag von 10 Euro bezahlen, der bei der Buchung über die „normale“ Buchungsseite nicht erhoben wird. Auch der Werbepartner wird benachteiligt, sind doch die von Germanwings beworbenen Preise über den Affiliate gar nicht erhältlich.
Germanwings macht es sich hier seeehr einfach, indem die Provision, die normalerweise an den Affiliate bezahlt wird, direkt durch den Kunden finanziert wird. Doch nicht nur das: Die Billig-Airline generiert damit noch Zusatzeinnahmen:
Die Provision im Standardmodell steigt dadurch für Sie von 5 EUR auf bis zu 6,50 EUR pay per sale und im Premiummodell können Sie sogar bis zu 8 EUR pay per sale verdienen.
Heisst im Klartext, dass Germanwings mit jeder Buchung über einen Werbepartner nochmals zwischen 2 und 3.50 Euro verdient.
Damit beschreitet Germanwings nach meinem Wissen einen völlig neuen Weg im Affiliate-Marketing. Ob dieser aber von Erfolg gekrönt sein wird, wage ich zu bezweifeln, da damit nicht nur Kunden, sondern auch Affiliate-Partner unnötig verärgert werden. Ich zumindest bin verärgert, darum gibts in diesem Post noch nicht mal einen Gratislink für den Billig-Flieger.
Was Germanwings dazu meint, versuche ich derzeit gerade herauszufinden. Ich bin auf die Antwort gespannt…
[Update]
Die Antwort von Germanwings ist unterdessen eingetroffen und kann hier nachgelesen werden.
Google hat offenbar klammheimlich die Bedingungen für AdSense-Empfehlungen geändert. Wer einen AdSense-Partner wirbt, erhält, nachdem dieser die ersten 100 Dollar generiert hat, ebenfalls 100 Dollar gutgeschrieben. Bisher galt für das Erreichen des 100 Dollar-Ziels keine Zeitlimite, was sich nun offenbar ändert. Neu gilt ein Limit von 90 Tagen für das Erreichen der ersten 100 Dollar. Erreicht der neugeworbene AdSense-Partner dieses Ziel nicht innerhalb dieser Zeit, erhält der Werbende keinen Bonus mehr.
Die Änderung wurde bis jetzt nicht öffentlich kommuniziert, und wird auch auf den Support-Seiten von AdSense nicht erwähnt. Lediglich in der AdSense-Administration, unter Empfehlungen, ist die Neuerung bisher sichtbar.
Das macht die AdSense-Empfehlungen natürlich einiges unattraktiver, denn es wird in vielen Fällen so sein, dass neugeworbene AdSense-Partner aufgrund der Besucherzahlen ihrer Seiten die 100 Dollar-Limite nicht innerhalb von drei Monaten erreichen werden. Je nachdem, wie man die neue Frist interpretiert, könnte diese aufgrund des Auszahlungsmodus auch auf 2 Monate schrumpfen, wie JenSense meint:
Something else I pondered is the „earns their initial $100.00 and is eligible for payout“. This could potentially be interpreted to mean that the 90 day window is actually closed much further than that, because a publisher is not eligable for payout until 30 days after the end of a month. So a publisher would need to earn that $100 during the first two months of the referral.
Interessant wird auch sein, ob diese Regel nur für neugeworbene AdSense-Partner gilt, oder ob dies quasi rückwirkend Gültigkeit hat…
(via JenSense)
Gestern abend habe ich ein eMail eines Kommentierenden auf Travelblogger bekommen, welches ich hier öffentlich beantworten möchte, da die Thematik nicht das erste Mal an mich herangetragen wird:
Blogger helfen Usern
… und ändern Kommentare einfach so ab wie es ihnen passt.Daher frage ich mich: Ist travelblogger.ch deinerseits nur ein Versuch, für dich kommerziel zu bloggen oder soll auch der User bzw. Leser zum Zuge kommen und von der Tatsache profitieren, dass er das Buch gelesen hat (und daher weiterempfiehlt), mittels Amazon-Partner Links in Kommentaren eventuell einen Verkauf zu vermitteln?
Kommentare ohne Weiteres zu editieren gehört meines Erachtens nicht grad zum feinen Umgang in der Blogosphäre…
Übrigens: Meine frühere Anfrage, ob Openholiday es überhaupt wert ist anzuschauen, blieb wohl irgendwo hängen?
Eines vorneweg: Sowohl BloggingTom wie auch Travelblogger sind meine privaten Babies, ich behalte mir vor, dort zu schreiben was mir passt und Kommentare zu editieren oder zu löschen.
Speziell am oben erwähnten Kommentar war, dass dieser einen Amazon Affiliate-Link zu einem Buch enthielt. Das genannte Buch bezog sich durchaus auf die Thematik, insofern ist daran nichts auszusetzen. Ich habe jedoch den Affiliate-Link durch einen normalen Link ersetzt (ich hätte ja auch meine Affilate-ID einsetzen können), was nun zu obigem Mail führte.
Es spielt dabei keine Rolle, ob Travelblogger der Versuch ist, „kommerziell zu bloggen“, dieser Link wäre auch hier auf BloggingTom gelöscht bzw. editiert worden. Ansonsten würde es nicht lange dauern und die Kommentare auf den beiden Blogs würden von Affiliate-Links nur so überhäuft. Aus der Tatsache, dass ich auf Travelblogger (und nur dort) in einigen Posts Affiliate-Links benutze, leitet sich darum noch lange nicht das Recht ab, dass nun jeder ebenfalls mit Partner-Links kommentiert.
Vielleicht, und da gebe ich dem Kommentator recht, hätte ich die Änderung des Links vermerken sollen, anstatt dies einfach stillschweigend zu tun. Da ich substanziell nichts am Inhalt des Kommentars verändert habe, hatte ich mir dies gestern nicht überlegt. Diesen Vermerk habe ich jetzt aber nachgeholt.