Beim Mobilfunkanbieter Orange kann man es sich offenbar leisten, keine neuen Kunden zu gewinnen. „Werden Sie Kunde & kaufen Sie online“, heisst es da auf der Homepage, doch wer dem Link folgt, erhält lediglich folgende Meldung:

Liebe Orange, anscheinend habt ihr noch immer nichts dazu gelernt. Einen Online-Shop für Neukunden für volle vier Tage zu schliessen zeugt nicht gerade von Kundenfreundlichkeit. Und auch für die Neukundengewinnung dürfte so etwas nicht gerade förderlich sein. Aber offenbar könnt ihr euch so etwas leisten…
Wird es in Zukunft schon bald keine Hosting-Provider mehr geben? Nokia experimentiert derzeit mit einem Webserver auf Apache-Basis, der direkt im Handy integriert ist. Jeder trägt also seinen eigenen Webserver in der Jackentasche mit. Wieso soll es da noch Hosting-Provider brauchen?
Dumm nur, wenn man sich in einer Abdeckungslücke befindet, der Akku schlapp macht oder das Gerät in die Reparatur muss 😉
(via digg.com)
83,6 Millionen SMS- und MMS-Nachrichten seien allein in der Silvesternacht und am Neujahrstag in der Schweiz verschickt worden, meldet die Aargauer Zeitung. Dazu kommen 54,7 Millionen SMS/MMS an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag. Macht immerhin die stolze Summe von 138,3 Millionen Kurzmitteilungen.
Da SMS und MMS die Mobilfunknetze jedoch nur minim belasten, und, zumindest im Falle der SMS quasi als Abfallprodukt auf der bestehenden Infrastruktur „mitreisen“, gelten die Mitteilungsdienste nicht umsonst als hervorragende Einnahmequelle. Wenn nun ein Durchschnittspreis von 15 Rappen pro SMS/MMS angenommen wird, so können sich die drei Schweizer Mobilfunkbetreiber Swisscom, Sunrise und Orange über Einnahmen von mehr als 20 Millionen Franken freuen. Generiert in knapp 4 Tagen und so ziemlich ohne eigenen Aufwand.
Na wenn das kein schönes Weihnachtsgeschenk ist.
Eine Woche nach M-Budget Mobile lanciert heute nun auch Coop sein Handy-Prepaid Angebot namens CoopMobile. Coop bietet in Zusammenarbeit mit Orange das etwas anspruchsvollere Angebot an: Im Gegensatz zu M-Budget Mobile ist bei CoopMobile nämlich auch eine Combox enthalten, das Versenden und Empfangen von MMS ist möglich und auch die Portierung einer bestehenden Handynummer wird angeboten.
CoopMobile scheint, zumindest auf den ersten Blick, teurer als das Migros-Angebot zu sein, denn eine Minute telefonieren kostet bei CoopMobile 46 Rappen (M-Budget Mobile 44 Rappen).
Dies ist aber nur auf den ersten Blick teurer, denn ein genauerer Blick zeigt ein anderes Bild. Rechnet man nämlich die „10 Rappen-Taktung“ der Swisscom (als Partner von M-Budget Mobile) mit ein, so ist CoopMobile mit 46 Rappen effektiver Kosten günstiger als M-Budget Mobile.
Comparis schreibt zum „10 Rappen-Takt“ denn auch, dass diese Taktung das telefonieren über die Mobil- und Festnetzangebote der Swisscom signifikant teurer macht. Bei einer monatlichen Telefonrechnung von Fr. 100.– bezahle man durch die Taktung so durchschnittlich rund Fr. 7.– mehr.
Ein weiterer Punkt spricht, zumindest für mich und meine SMS-Gewohnheiten, für CoopMobile, denn Coop verrechnet pro SMS, egal ob in die Schweiz oder ins Ausland verschickt, 10 Rappen. Die Migros hingegen unterscheidet zwischen Inlands-SMS (10 Rappen) und Auslands-SMS (20 Rappen). Ich hatte bereits hier darüber geschrieben.
Mehr Informationen:
[Update]
Sebastian weist in seinem Kommentar darauf hin, dass die Migros ab 3. Oktober 2005 ebenfalls eine sekundengenaue Abrechnung der Anrufe vornehmen wird. Siehe Meldung bei teltarif.ch.