Noch ist es nicht allzu lange her, seit mein Poken zusammen mit vielen anderen filmreif geplättet wurde. Ein Ersatz, um bequem Kontaktdaten auszutauschen, musste also her. Und seit gestern erfreue ich mich der App „Hoccer“ auf meinem Android-Telefon (übrigens nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Videogame). Nun sieht man mich wohl öfters handyschwingend in der Gegend rumlaufen – zumindest, wenn ich jemanden finde, der die App auch installiert hat. Der Clou ist nämlich, dass das Handy für die Datenübertragung in einer Art „Wegwerfbewegung“ bewegt werden muss und damit die Daten auf den Hoccer-Server „geschossen“ werden. Wer die Daten empfangen will, simuliert das Fangen der vom Handy „abgeschossenen“ Datei.
So einfach geht das also. Zumindest theoretisch beherrsche ich das bereits nach wenigem üben – sagt zumindest das eingebaute Lernprogramm. Obs wirklich funktioniert wird sich wohl erst zeigen, wenn ich einen passenden „Mitspieler“ gefunden habe. Die Tatsache, dass es die App auch bald für iPhones gibt, lässt zumindest hoffen… 😉

Wundert euch also nicht, wenn ich schon bald wie Bruce Lee mit seinem Nunchaku durch die Gegend laufe oder wie der Wii-Spieler mit seinem Nunchuk rumfuchtle. Und: Etwas Abstand kann nie schaden…

Bekanntlich bringt T-Mobile Googles erstes Handy G1 im Februar sowohl in Deutschland als auch in Österreich offiziell auf den Markt. Grund genug also, die hiesigen Mobilnetzbetreiber anzufragen, ob denn auch hierzulande mit einer baldigen Lancierung des Handys gerechnet werden kann.
Die Antworten bestätigen: Die Schweiz zählt einmal mehr zu den Hinterwäldlern. Während Sunrise darauf verweist, dass T-Mobile derzeit über ein Exklusivrecht verfügt und man deshalb keine weiteren Fakten liefern könne, heisst es bei Swisscom nur, dass man das Handy testen wolle und dann entscheiden werde. Einen Terminplan dafür gäbe es aber nicht. Orange als dritter Player im Schweizer Markt hat sich bisher auf meine Anfrage gar nicht geäussert.
So bleibt den Geeks oder Early-Adopters hier in der Schweiz wohl einmal mehr nichts anderes übrig, als sich das G1 über andere Kanäle zu beschaffen (wenn sie sich denn überhaupt von ihrem iPhone trennen wollen), zum Beispiel direkt via Google oder Zwischenhändler wie Digitec. Schade, dass wir da immer so hinterherhinken müssen…
[Update] 21. Januar 2009
Auch Orange hat sich noch zu Wort gemeldet. Allerdings kann auch Pressesprecherin Therese Wenger nicht mit konkreten Fakten aufwarten:
Zur Zeit wird eine allfällige Einführung auf Gruppenebene evaluiert. Nähere Angaben, ob und wann eine Einführung überhaupt in Frage kommt, sind momentan nicht verfügbar.

Nun gibts Googles Handy G1 auf Android-Basis auch ganz offiziell und direkt von Google. Um Entwickler zum Schreiben neuer Applikationen zu animieren, verkauft Google das „Android Dev Phone 1“ ohne SIM-Lock für 399 Dollar auf 18 internationalen Märkten, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Voraussetzung ist eine Registrierung auf der „Android Market Site“ für 25 Dollar.
Die Schweizer Digitec, die aus den USA importierte G1-Handys für 849 Franken kauft, wird daran wohl nicht wirklich Freude haben…