Bachtelturm auf dem Pfannenstiel
tastaturisiert am Freitag, 23. Juni 2006 um 09:16:23 Uhr
Laut der Bildlegende eines Artikels (Bild nur in der gedruckten Version) im „heute“ von gestern (ha, Wortspiel!) befindet sich der Bachtelturm auf dem Pfannenstil:

Fragt sich nur, was ich denn von hier aus für einen Turm sehe. Immerhin war ich bis gestern überzeugt, den Bachtel mit dem dazugehörigen Bachtelturm zu sehen. Aber wenn der ja nun auf dem Pfannenstiel steht fragt sich, was für ein Turm denn da oben auf dem Bachtel steht? Der Pfannenstiel-Turm?
Vielleicht liegt die Verwirrung aber auch daran, dass der alte Bachtelturm im Jahre 1985 demontiert und nach einer Renovation auf dem Pfannenstiel wieder aufgebaut wurde. Allerdings thront auf dem Bachtel seit 1986 ein neuer Turm…
von BloggingTom, abgelegt unter Dies und Das
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Freitag, 23. Juni 2006 um 09:22:15 Uhr
Das ist doch der Eifelturm von … äh … London, glaube ich.
Freitag, 23. Juni 2006 um 09:24:31 Uhr
Also Tom, als begeisteter Biker kann ich versichern das dies der Bachtelturm ist. Denn ich war gestern dort, zwar nicht auf aber zumindest 5 Meter davon entfernt. mmhh….Recherchiert „heute“ in news von 1985?
Freitag, 23. Juni 2006 um 09:32:49 Uhr
Dieser Turm hat ja vorgestern traurige Berühmtheit erlangt, weil sich dort einer zu Tode gestürtzt hat, nachdem er seine Frau umgebracht hat 🙁
Freitag, 23. Juni 2006 um 10:10:56 Uhr
@Marcel: Der entsprechende Artikel darüber ist ja sogar im Post verlinkt…
Freitag, 23. Juni 2006 um 11:44:59 Uhr
Auf dem Pfannenstiel steht tatsächlich der Bachtelturm, und zwar der alte.
„Egg / Meilen bei Zürich: Auf dem Pfannenstiel steht der alte Bachtelturm, ein Aussichtsturm mit graviertem Panorama. Der Turm, Baujahr 1893, besteht aus Grauguss und Stahl und ist genietet. 1979 erklärte die Zürcher Regierung diesen Turm als schutzwürdiger Bau. 1985 wurde der Turm durch die PTT abgebrochen und eingelagert. Neu aufgebaut wurde der Turm 1992, im Auftrag der Kantonalen Baudirektion, auf dem Pfannenstiel durch K. Wolfermann & Co. Metallbau Naenikon“
Quelle: http://www.swisspanoramas.ch/paesse/zuerich/egg/pfannenstiel/hochwacht05.html
Freitag, 23. Juni 2006 um 11:51:15 Uhr
Auch im verlinkten Beitrag zu Wikipedia in Toms Post steht: „Auf dem Pfannenstiel findet sich ein Aussichtsturm, der zuvor auf dem Zürcher Oberländer Berg Bachtel stand.“
Die Bildlegende ist imho korrekt. Nur passt das Bild zu der Tragödie auf dem Bachtel nicht.
Freitag, 23. Juni 2006 um 12:36:15 Uhr
Das Bild zeigt den Turm auf dem Bachtel, nur schon daher ist die Bildlegende falsch. Zudem heisst der Turm auf dem Pfannenstiel (eben der frühere Turm vom Bachtel) kaum Bachtelturm. Darum ist die Bildlegende falsch, wenn schon müsste es „Der Bachtelturm auf dem Bachtel“ oder vielleicht etwas schöner „Der Aussichtstrum auf dem Bachtel“ heissen.
Freitag, 23. Juni 2006 um 14:42:05 Uhr
Alles klar – Tom. Der Turm auf dem Pfannenstiel heisst effektiv „Bachtelturm“ – Ich war am Samstag mit dem Bike dort. Aber ob’s der Turm auf dem Bild war, kann ich nicht mehr sagen, meine Zunge hing am Boden 😉 – schönes Wochenende!
Samstag, 24. Juni 2006 um 11:01:28 Uhr
Oooops … peinlich, peinlich 🙁
Samstag, 24. Juni 2006 um 11:49:01 Uhr
Ganz traurig im Zusammenhang mit dem Mord und anschliessenden Selbstmord war die gemeine Unterstellung, die umgebrachte Sängerin aus Kuba hätte etwas mit dem Milieu zu tun gehabt. Nur weil jemand am Caliente singt, das halt im Zürcher Langstrassenquartier stattfand, hat er bzw. sie noch lange nichts mit dem dortigen Prostitutionsmilieu zu tun. Sonst müsste man auch jeden männlichen Besucher des Festivals der Zuhälterei verdächtigen. Aber es ist typisch, dass diese Unterstellung vorgestern von der Abendzeitung „heute“ gebracht wurde, und ganz feige nur in Form einer Frage. Die von der Dufourstrasse sind immer fix mit der Verbreitung bösartiger Gerüchte.
De mortuis nihil nisi bene.
Samstag, 24. Juni 2006 um 13:18:18 Uhr
@Bea: Stimmt, dann wär ich 3 Tage lang Zuhälter gewesen. Diese Unterstellungen kommen ja jeweils postwendend, sobald eine Frau nicht aus unseren Breitengraden kommt. Sehr traurig und ziemlich diskriminierend.