Archiv der Kategorie 'Private Stuff'

Gibts nach den Cabletom-Plakaten ein Happy End?

tastaturisiert am Sonntag, 14. Juni 2009 um 11:11 Uhr

Als persoenlich.com am 2. Juni 2009 über die neue Cablecom-Plakatkampagne berichtete, waren nur wenige Tage seit meinem lautstarken Telefongespräch mit Irrtum Intrum Justitia vergangen. Der Ärger über die stetig eintreffenden Drohungen der Inkassofirma im Auftrag der Cablecom führte denn auch ziemlich schnell zur Idee, Plakate mit einem anderen Wahrheitsgehalt zu kreieren. Zwei Tage später waren die Plakate unter tatkräftiger Mithilfe von @dworni von der Designagentur Früjahr dann auch geboren und online vorgestellt.

Damit war die Sache für mich eigentlich im Sinne eines Frustabbaus erledigt. Ich wusste zwar, dass die Cablecom über ein ziemlich gut funktionierendes Blog-Monitoring verfügt, doch es kam, wie erwartet, zu keiner Reaktion (mit Ausnahme der Kontaktaufnahme eines Cablcom-Mitarbeiters via Twitter, die jedoch im Sande verlief). Bis dann gut eine Woche später ziemlich unerwartet persoenlich.com die Geschichte aufnahm und sowohl einen Artikel über meine Fake-Kampagne als auch ein Interview über die Beweggründe zur Plakataktion mit mir veröffentlichte. Und auch in der heutigen SonntagsZeitung lässt sich ein kleiner Artikel dazu finden.

Beitrag in der SonntasZeitung: Cablecom-Werbung inklusive

Nun zeigte sich plötzlich auch die Cablecom wieder an einer Lösung interessiert. Zwar besteht man nach wie vor darauf, dass wir im vergangenen August lediglich das Digitalphone-Abo, nicht aber das Hispeed-Internet-Abo gekündigt hätten. Trotzdem will man nun zu einer “Kulanz-Lösung” Hand bieten. Zumindest wenn ich nachweisen kann, dass die Liegenschaft, in der wir nun wohnen, nicht von der Cablecom erschlossen ist. Etwas, was selbst via Cablecom-eigenen Tools wie dem Verfügbarkeitstest problemlos möglich ist. Dort heisst es nämlich nach der Eingabe meiner Adresse:

An Ihrem Standort sind hispeed internet, digital phone und digital tv leider nicht verfügbar. Bitte wenden Sie sich für eine kompetente Beratung an Ihren zuständigen Kabelnetzbetreiber

Am Dienstag also soll erneut telefoniert werden. Und dann wird sich zeigen, wie “kulant” die Cablecom sein wird, denn: Man legte mir nahe, zu überlegen, wie auch ich der Cablecom etwas entgegenkommen könne. Schliesslich seien noch Fr. 238.50 offen…

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Alles Gute, liebe SonntagsZeitung

tastaturisiert am Sonntag, 18. Januar 2009 um 10:38 Uhr
SonntagsZeitung: Alles Gute, liebe SonntagsZeitung

Jahrelang war ich Abonnent und erfreute mich an den Sonntagen den mal besseren, mal schlechteren Nachrichten in Deinem Blatt. Nach einer Abo-Pause habe ich es nun erneut mit Dir probiert, aber wie es scheint, willst Du nichts mehr von mir wissen. Fürchtest Du Dich vor mir, weil ich ein Onliner bin? Dabei habe ich doch mit meiner Schnupper-Abo-Bestellung gezeigt, dass ich Dir nicht grundsätzlich abgeneigt bin. Und auch was Deine Schüchternheit betrifft, im Briefkasten auf mich zu warten, hatte ich lange Geduld. Aber nun ist mein Geduldsfaden endgültig gerissen.

Erinnerst Du Dich an Mitte November letzten Jahres, als ich Dich mit meiner Abo-Bestellung einlud, in Zukunft jeden Sonntag bei mir im Briefkasten zu liegen? Zweimal hast Du Dich daraufhin getraut und lagst druckfrisch für mich bereit. Die zwei darauffolgenden Sonntage jedoch fand ich Dich nicht im Briefkasten. Wo warst Du bloss? Ich wollte Dich nicht verlieren und meldete Deine Absenz per eMail dem Abo-Service, der aber nicht auf meine Nachricht reagierte. Einen Sonntag später hattest Du ein Einsehen mit mir und lagst, erneut druckfrisch im Briefkasten, aber nur, um am darauffolgenden Sonntag wieder mit Absenz zu glänzen.

Der Mann beim Abo-Dienst, den ich nach Deinem Verschwinden benachrichtigte, war denn auch erstaunt, dass Du mich, trotz meines eMails, nicht mehr weiter sehen willst und versprach, das an “höhere Stellen” weiterzuleiten. Allerdings nutzte das auch nichts. Du bliebst seither Sonntag für Sonntag verschollen, so dass ich mich bereits damit abgefunden hatte.

Letzte Woche dann aber ein Lebenszeichen von Deinem Verlag. Da wagte doch tatsächlich ein Verkäufer einen Anruf, weil das Probe-Abo abläuft und er mir gerne ein Jahres-Abo mit Dir verkaufen wollte. Ein Jahres-Abo des Verschwindens, oder wie? Immerhin, der Verkäufer gelobte sofortige Besserung und Verlängerung des Probe-Abos um die nicht erhaltenen Ausgaben.

Und so war ich heute morgen voller Vorfreude auf Dich und wagte den Gang zum Briefkasten. Allerdings nur um festzustellen, dass Du mich erneut verarscht hast, liebe SonntagsZeitung. Da ist weit und breit keine Spur von Dir.

Darum: Danke, liebe SonntagsZeitung, es war eine schöne Zeit mit Dir. Aber wie es scheint, ist die Ära der Printzeitung endgültig vorbei. Zumindest bei Dir, da Du Dich ja nicht mehr blicken lassen willst. Nun denn, ich wünsch’ Dir alles Gute für die Zukunft! Aber vergiss nicht: Die Rechnung für das Probe-Abo kannst Du Dir ans Bein streichen! Wehe, da kommt eine Zahlungserinnerung…

Irgend ein Mitbewerber, der gerne die freigewordene Lücke füllen will? Ich schau gern nächsten Sonntag in den Briefkasten…

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Interna: BloggingTom goes inside-it.ch

tastaturisiert am Samstag, 1. November 2008 um 14:30 Uhr
Logo inside-it.ch

Fast genau ein Jahr ist es her, seit ich meine erste Kolumne auf inside-it.ch veröffentlichte. Passend zu diesem kleinen Jubiläum gibt es auch wieder neues zu berichten. Ab kommenden Montag werde ich mit einem 60%-Arbeitspensum für inside-it.ch arbeiten und dort mit dem Kürzel ‘bt’ über News und Hintergründe der Schweizer Informations- und Kommunikationsindustrie berichten.

Dieses private Blog werde ich natürlich weiter betreiben, allerdings wird strikt zwischen Blog und inside-it.ch getrennt. Während im Blog nach wie vor meine persönliche Meinung zur Geltung kommt, wird diese im Rahmen der neuen Herausforderung logischerweise etwas in den Hintergrund treten müssen.

Aus BloggingTom wird also WritingTom oder: Auch Blogger können etwas werden

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Erholung in Budapest

tastaturisiert am Sonntag, 12. Oktober 2008 um 21:17 Uhr

Kettenbrücke Budapest

Nur für den Fall, dass sich jemand fragt, warum es hier in den nächsten Tagen ruhiger wird: Ein bisschen Erholung ist angesagt. Muss ja schliesslich auch mal sein…

(Foto: SF Brit)

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BloggingTom neu auch mit Mobile-Version

tastaturisiert am Mittwoch, 4. Juni 2008 um 15:23 Uhr

Mehr schlecht als recht lassen sich Webseiten auf Mobiltelefonen lesen. Helferlein wie Opera Mobile erleichtern das Gesurfe zwar, aber eine eigenständige Mobile-Version macht das “Mobil-Leben” halt doch immer noch etwas einfacher. Und so gibt es ab sofort auch eine alternative Ansicht von BloggingTom für Mobiltelefone…

BloggingTom Mobile Version

Realisiert habe ich das Ganze unter Zuhilfenahme des Plugins WordPress Mobile von Andy Moore, das ich noch ein bisschen an meine Bedürfnisse angepasst habe. Geändert werden musste insbesondere die Darstellung des Suchformulars, da dieses im Test mit ready.mobi nicht validierte.

Im Plugin sehr schön gelöst ist die Unterscheidung zwischen Mobiltelefonen und Computern via User-Agent. Zusätzlich kann, je nach Konfiguration, auf iPhones oder Opera Mini weiterhin die normale Webseite angezeigt werden. Neben Kommentieren ist, zumindest für den Blogger, auch die Veröffentlichung von Posts und Fotos via Mobiltelefon möglich.

Sollte nun aber jemand doch anstelle der normalen die mobile Version (oder vice versa) angezeigt bekommen, bitte ich um kurzen Bescheid unter Angabe des User-Agent-Strings…

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1’000’000 mal Danke!

tastaturisiert am Montag, 26. Mai 2008 um 18:56 Uhr

Heute nachmittag kurz nach 15 Uhr war es soweit: Der 1’000’000ste Besucher fand den Weg zu BloggingTom.

1'000'000 Besucher auf BloggingTom

Theoretisch hätte dieses Jubiläum zwar rund drei Monate früher stattfinden sollen, denn der Zähler läuft erst seit dem 11. Mai 2005, aber Nichts desto Trotz; ich hätte mir nie gedacht, dass dieses Blog soviele Besucher anzieht und vor allem auch über eine so lange Zeit bestehen würde.

Angefangen hatte alles mit dem nichtssagenden Beitrag “ich bin auch ein Blogger…” und das Blog sollte auch eher eine Nebenbeschäftigung sein. Heute, knapp 39 Monate danach, ist es zwar doch ein bisschen mehr Arbeit, als ich damals gemeinhin annahm, aber: Die 10’575 Kommentare auf meine 1621 Beiträge und die vielen interessanten Kontakte entschädigen mehr als genug für die Stunden vor dem PC.

Vielen Dank euch allen!

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Absteiger der Woche

tastaturisiert am Mittwoch, 9. April 2008 um 08:40 Uhr

Als hobbymässiger “Ins-Internet-Schreiber” hat man es wahrlich nicht leicht: Nicht nur, dass man die selbstfestgelegte Posting-Frequenz aus beruflichen Gründen nicht einhalten kann, auch mit Suchmaschinen, die einem immer wieder mal in die hinteren Regionen der Suchergebnisse verbannen, darf man sich herumnerven. Und solche Sachen schlagen sich dann auch noch in Abstürzen in Schwanzvergleichen wie den deutschen blogcharts nieder:

Deutsche Blogcharts - Absteiger der Woche

Tja, was macht man denn da? Heulen? Sich eben doch ein real life zulegen und das bloggen aufgeben? Ganz einfach nicht mehr auf die Toplisten schielen? Wieder investigativere Beiträge schreiben? Oder scharenweise Blogger erpressen, wieder mal auf den armen BloggingTom zu verlinken?

Wir werden sehen, was die Zukunft bringt. Ich werd’s überleben, keine Frage ;-)

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Lieber Winter oder Frühling?

tastaturisiert am Freitag, 7. März 2008 um 18:03 Uhr

Bereits ist der letzte Tag der MIX08 gestartet und so langsam aber sicher rückt der Rückflug in die Heimat näher. Aber ob ich angesichts des Schweizer Wetters nicht noch ein bisschen hier bleiben sollte?

Wettervorhersage für Zürich
Wettervorhersage für Las Vegas

Andererseits: Las Vegas ist sowas von verrückt, dass man auch gern wieder abreist…

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In eigener Sache: Mehr vom bloggenden Tom

tastaturisiert am Freitag, 15. Februar 2008 um 17:03 Uhr

Quasi zur Feier des dreijährigen Bestehens von BloggingTom (wär am 10.2. gewesen, aber ging irgendwie unter) habe ich in den letzten Tagen sowohl meinen Twitter-Account als auch meinen Tumblr-Blog wiederbelebt. Höchste Zeit also, mal wieder etwas Werbung in eigener Sache zu machen. Schliesslich ist es bei der Fülle an Informationen nicht mehr ganz einfach, den Überblick zu behalten. Und vielleicht, ja vielleicht gibts ja den Einen oder Anderen, der noch mehr von mir lesen will ;-)

Also bitte sehr:

  • Travelblogger
    Nur acht Monate jünger als BloggingTom ist der «Travelblogger», den ich zwischendurch arbeitsbedingt immer mal wieder etwas stiefmütterlich behandle. Pläne, das Angebot dort von reinen “Schnäppchen-News” mehr in Richtung Reiseinfos auszubauen, habe ich zwar schon lange, doch das scheitert, wie erwähnt, halt einfach an der nichtvorhandenen (Frei-) Zeit.
  • Sound of Music
    Jüngster Spross meiner Blogfamilie ist mit einem Alter von knapp einem Monat «Sound of Music», das sich ganz der Musik der 80er- und 90er-Musik verschrieben hat. Gedacht als Sammelbecken meiner Erinnerungen an die Musik von “damals”, was die Musikauswahl manchmal ziemlich subjektiv erscheinen lässt. Auch gibts kein grosses Blahblah dort, sondern einfach nur vier Mal täglich ein neues Video aus den 80er- oder 90er Jahren (wenn denn die Technik mitspielt).
  • BloggingTomblr.
    Kurz und knapp: Alles, was sonst nirgends hineinpasst und ich doch noch loswerden will…
  • bloggingtom@twitter
    Zwar kein Blog, und darum nur bedingt richtig in dieser Aufzählung. Aber ein bisschen tweeting macht schliesslich auch (fast) immer wieder Spass…

Na dann: Viel Vergnügen!

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Ohne Premium nix los…

tastaturisiert am Freitag, 15. Februar 2008 um 15:32 Uhr

Vor knapp einer Woche hatte ich meine Premium-Mitgliedschaft bei XING nicht mehr erneuert und gehörte so wieder zum normalen geduldeten XING-Volk. Aber das, oh Schreck, ist ja ziemlich öde. Jede halbwegs nützliche Funktion ist nur für zahlende Mitglieder zugänglich. Nix mit Personen suchen, nix mit der Big Brother-Funktion, wer denn das eigene Profil aufgerufen hat.

Erstaunlich wie man sich an solche Dienste gewöhnen kann, schliesslich war ich vor langer Zeit auch nur “normales” Mitglied und habe es auch überlebt. Mein damaliger “Gwunder”, was sich denn als zahlender Kunde so gross ändert, hat sich in der Zwischenzeit aber wohl in eine kleine Sucht verwandelt. Und so bin ich nun halt wieder zahlendes Mitglied und füttere den XING-Topf mit einem monatlichen Obolus.

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